Zähne nachwachsen lassen

Du erinnerst dich an mein Vorhaben? Meine verlorenen, wurzelbehandelten, gefüllten Zähne – insgesamt den größten Teil meines Gebisses; zu allererst die, die tatsächlich fehlen – neu wachsen zu lassen? Ich schrieb mehrmals ausführlicher darüber im letzten Jahr. Seitdem habe ich, mal mehr, meistens weniger intensiv, daran gearbeitet.

Ich bin mir sicher, die einzige Hürde auf dem Weg zu neuen Zähnen ist meine Vorstellungskraft. Mein fehlender Glaube daran. Oh, ich glaube daran, dass es möglich ist. Wenn mir jemand seine auf diese Art regenerierten Zähne zeigt, würde ich das keine Sekunde bezweifeln. Aber irgendwo, ganz tief in mir, fehlt doch noch der Glaube daran, dass ich das kann. Glaube ich 😉

Der Ansatz auf dem Weg zu neuen Zähnen ist also klar: es ist in erster Linie mentale Arbeit. Das Loslassen von alten Glaubenssätzen. Meditationsübungen, Dankbarkeitsübungen usw. Das Schaffen einer neuen Realität durch die Fokussierung darauf. Die Macht solcher Heilungswege habe ich schon oft selbst erfahren … das Thema „Zähne“ stellt dabei für mich allerdings eine besondere Herausforderung dar. 😉

Ein schönes Video von Lumira dazu habe ich gerade gefunden (und werde ganz sicher auch damit arbeiten):

Vielleicht hilft es dir auch?

Weitere hilfreiche Tipps zum Thema Zahnheilung findest du in diesem Artikel.

Links Chlorella-Zitrone, rechts Weizengras.

Tipps zur Zahnheilung

Wir haben kürzlich ein paar Tage bei der ebenfalls freilernenden Familie von Alice Beins verbracht. Schöne Tage in La Rioja, im Norden von Spanien, nah dem Baskenland. Mit viel Austausch mit den zahlreichen, grossartigen Kindern und der Maya-Schamanin Alice, die ihre Einweihung zur Schamanin in Guatemala bekommen hat und sich selbst von zahlreichen Krankheiten inkl. eines Tumors geheilt hat. Eines unserer sehr interessanten Gesprächsthemen: Zahnheilung.

Wenn du hier schon länger liest, weisst du es bereits: meine Zähne sind, wie die so vieler von uns, bereits seit meiner Kindheit vielfach geschädigt. Entscheidungen, die ich mangels besserer Informationen im Laufe meines Lebens getroffen habe – wie meine frühere Ernährungweise, die feste Zahnspange, die ich im Alter von 13 bis 15 tragen musste, Essstörungen in meinen frühen 20ern sowie zahlreiche zahnärztliche Behandlungen – haben dazu geführt, dass nun fast alle meine Backenzähne überkront sind, viele davon wurzelbehandelt. Einige davon fehlen seit letztem Herbst, da ich sie habe ziehen lassen. Das war eine gute Entscheidung, denn mir ging es schon unmittelbar danach deutlich besser; doch um weiterhin kauen zu können, habe ich etliche wurzelbehandelte Zähne noch behalten und bin nun damit beschäftigt, andere Heilungsmethoden zu probieren & Lösungen zum Nachwachsen neuer Zähne zu finden.

Einige wertvolle Tipps, die ich im Gespräch im Alice erhalten habe, möchte ich hier mit dir teilen.

– Häufig bilden sich an wurzelbehandelten Zähnen Entzündungen. Manchmal geht das mit Schmerzen und Schwellungen einher; manchmal merkst du akut jedoch gar nichts davon, doch die Entzündung belastet deinen Körper. Sie schwächt dich, erhöht deinen Vitalstoffbedarf (B12 z. B.!), verbraucht Energie, belastet deine Organe, wirkt sich auf dein seelisches Gleichgewicht aus usw. Eine gute Methode gegen Entzündungen ist diese Packung: Vermische 1 TL Kurkuma, 1 TL gemahlene Süßholzwurzel, 1 TL Meersalz mit soviel Kokos- oder Olivenöl, dass du eine dicke Paste erhälst. Streiche diese auf die Entzündung, also auf das Zahnfleisch beim entzündeten Zahn, leg ein Wattepad darauf und lass es über Nacht darauf. Das zieht die Entzündung aus dem Körper.

– Alte oder frühere Zahnfüllungen sind einer von verschiedenen Faktoren, die möglicherweise dazu beigetragen haben, dass dein Körper schwermetallbelastet ist. Zum Ausleiten von Schwermetallen wie auch zur Entgiftung im allgemeinen sehr geeignet soll Zeolith sein. Das ist ein Mineral mit einer stark entgiftenden, reinigenden Wirkung. Es gibt Mineralien ab und bindet Giftstoffe wie z. B. Schwermetalle. Ich kannte es bisher noch nicht, werde es aber ausprobieren.

– Auch Grünalgen wie Chlorella und Spirulina eignen sich zum Entgiften wie auch zum Mineralisieren des Körpers. Mit Chlorella habe ich vor Jahren schon mal experimentiert. In kleinen Mengen tut es mir gut, doch wenn ich viel davon einnehme, fühlt es sich nicht gut an. Vielleicht probiere ich es jetzt mal mit Spirulina.

– Ebenfalls sehr gut zum Entgiften (Schadstoffe aus Zahnfüllungen etc, Entzündungen) ist Knoblauch. Das wusste ich schon und wundere mich daher auch nicht, dass ich Knoblauch so gern esse. Alice hat mir jedoch empfohlen, eine ganze Knolle Knoblauch jeden Tag zu essen für eine intensivere Entgiftungswirkung. Ich bin gerade dabei, mich an diese Menge heranzutasten – ich werde berichten! 🙂

Einen ausführlichen Artikel zum Thema Zahngesundheit findest du auch in Alices Blog.


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Giftfreie Körperpflege II: die Zähne

Weiter geht es mit den Fragen zur möglichst natürlichen, vor allem aber giftfreien Körperpflege.

Außer Haut und Haaren sind da natürlich noch die Zähne. Hier finde ich es schwieriger, zu einer komplett natürlichen Art & Weise der Reinigung und Pflege zu finden. Natürlich, dem Plan der Natur entsprechend, erscheint mir ganz besonders im Hinblick auf die Zähne eine absolut natürliche Ernährungsweise. Urkost, viel Grün, alles frisch, nichts Verarbeitetes, Gemixtes etc. Das bedeutet auch, keine isolierten Produkte wie Öle, Superfoods und andere Pülverchen. Auch keine Trockenfrüchte, die so in der Natur nicht vorkämen. Dann, so meine Vermutung, wäre auch keinerlei spezielle Zahnpflege nötig. Denn die Zähne würden nicht durch irgendwelche naturfremden Substanzen bzw. durch ein Übermaß bestimmter Stoffe, welches den gesamten Organismus ins Ungleichgewicht bringt, angegriffen. Und sie würden durch das kräftige Kauen von grünen Blättern, Wurzeln etc. auch mechanisch gestärkt & gereinigt.

Zu der Herausforderung, sich in unserer zivilisierten Welt tatsächlich so zu ernähren, kommt nun aber noch der Zustand unserer Zähne, die selbst bei den modernen Rohkostkindern manchmal schon von Geburt an schwach und anfällig sind und vor allem bei vielen von uns Älteren durch jahrelange Fehlernährung und darauf folgende Zahnbehandlungen weit von ihrem natürlichen, gesunden Zustand entfernt. Meine eigenen Zähne sind ja, es war hier schon zu lesen, bereits seit meiner Kindheit zum größten Teil kaputt, viele wurzelbehandelt und überkront – und seit letztem Herbst fehlen mir fünf davon.

Zahnpflege, regelmäßiges Reinigen der Zähne, gehört bei mir daher noch immer zum täglichen Pflegeprogramm. Und ich habe noch immer nicht die perfekte Lösung dafür gefunden. Ich benutze nach wie vor häufig Zahnpasta (die neutrale von Lavera oder BioDent). Vor allem unterwegs, auf Reisen, falle ich immer wieder darauf zurück. Zu Hause experimentiere ich ansonsten derzeit wieder mit unterschiedlichen Alternativen bzw. Ergänzungen herum:

  • Normalerweise verwende ich zum Putzen eine handelsübliche weiche Zahnbürste. In Deutschland kaufe ich gern die mit dem Wechselkopf, aus dem Bioladen; wenn mir hier in Teneriffa der Vorrat ausgeht, nehme ich die ganz einfachen aus dem Supermarkt. Die immerhin tatsächlich noch weicher sind, wenngleich natürlich nicht gerade mitweltfreundlich.

    Vor einiger Zeit hat mir die liebe Kristina eine ganz besondere Bürste zum Ausprobieren geschenkt: eine SWAK-Zahnbürste.

    Zahnbürste

    Zahnbürste

    Diese Bürste ist gewissermaßen eine Mischung aus Miswak und Einbüschelzahnbürste, hat einen auswechselbaren Bürstenkopf aus Wurzelholz, der so klein ist, dass er auch an schwer erreichbare Stellen kommt. Sie braucht weder Wasser noch Zahnpasta und ist
    biologisch abbaubar. Insbesondere die Zahnränder zum Zahnfleisch hin werden damit bei mir viel besser sauber als mit einer herkömmlichen Zahnbürste. In Kombination mit anschließendem Mundspülen finde ich sie ganz angenehm; allerdings brauche ich aber dabei noch etwas Gewöhnung beim Verzicht auf das von der Zahnpasta gewohnte erfrischte Gefühl im Mund.

  • Ganz neu habe ich mir Zahnkreide gekauft. Das ist ein Pulver aus Naturkreide, also Calciumcarbonat, mit Xylit und zu Pulver vermahlenen Kräutern wie sie im Ayurveda zur Zahnpflege verwendet werden (Nelke, Pfeffer, Minze, Ingwer, Kampfer, Haritaki und Kasni). Mehr nicht. Keine Tenside oder ähnliches, wie sie in vielen Zahnputzpulvern verwendet werden. Diese Kreide finde ich sehr angenehm im Geschmack; sie schäumt auch leicht und hinterlässt ein frisches Gefühl im Mund. Damit wird sie bei mir die Zahnpasta ersetzen – in der, obwohl Bio, doch noch eine Reihe von für mich nicht identifizierbaren Zutaten enthalten sind. Die Kreide lässt sich in einer kleinen Dose auch prima für unterwegs mitnehmen. Falls du sie auch ausprobieren willst: ich habe meine von hier.
    Zahnkreide

    Zahnkreide

  • Immer wieder probiere ich es mit Kurkuma – entweder pur als Pulver, oder gemischt mit Kokosöl. Nicht erschrecken – Kurkuma färbt so ziemlich alles, nicht jedoch die Zähne. Die soll es im Gegenteil sogar aufhellen. Ob es das tut, kann ich nicht sagen. Denn obwohl ich Kurkuma als Gewürz zum Essen recht gern mag, gefällt mir aber der intensive, erdige Geschmack beim Putzen damit nicht so. Außerdem ist das Öl bei den hiesigen Temperaturen dauerhaft flüssig und so lässt es sich schwer zusammen mit Kurkuma auf die Zahnbürste bekommen. Da im Anschluss außerdem immer eine Reinigung des Waschbeckens notwendig ist, verwende ich Kurkuma nur sehr gelegentlich zum Zähneputzen.
    Kurkuma-Kokosöl

    Kurkuma-Kokosöl

  • Auch eine Mischung aus Xylitol und Kokosöl habe ich ausprobiert, ebenso Mundspülungen mit Xylitol. Damit habe ich aber schnell wieder aufgehört; für mich fühlt sich der Birkenzucker einfach nicht gut an, ich mag ihn nicht essen, ich mag ihn nicht in meinem Mund haben.
  • Mundspülungen mit basischem Körperpflegesalz * hingegen mache ich gerne. Fast jeden Abend nach dem Zähneputzen und auch manchmal zwischendurch, wenn es (selten!) irgendwo an meinen angegriffenen Zähnen schmerzt. Ein paar Minuten spülen hilft dann in der Regel. Zum Spülen nehme ich ca. 1/4 TL von dem Salz in den Mund, etwas Wasser dazu, und bewege das dann ca. 3 Minuten lang kräftig im Mund hin und her.
  • Eine weitere Alternative zum Spülen: Basenpulver *. Auch das finde ich ganz angenehm, verwende es aber eher selten. Insbesondere bei einem sauren Milieu im Mund kann es helfen und die Zähne schützen.

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Vitamin D

Laut Kalender sollte der Winter nun bald vorbei sein, doch noch stehen uns – besonders dir in Deutschland – vermutlich mehrere Wochen sonnenarmer Zeit bevor. Da ist die Frage nach einer ausreichenden Vitamin-D-Versorgung für viele ein interessantes Thema.

Wofür ist Vitamin D wichtig?
Vitamin D ist an sehr vielen Regulationsvorgängen in deinen Körperzellen beteiligt. Besonders wichtig ist es für die Gesundheit von Knochen, Zähnen und Haut. Ausreichend Vitamin D beugt nicht nur Grippe und Knochenerkrankungen vor, sondern schützt offenbar ebenfalls vor Krebs, indem es das Wachstum der Tumorzellen verhindert.

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Woher bekommst du Vitamin D?
Es gibt nur wenige pflanzliche Nahrungsmittel, die Vitamin D enthalten. Dazu gehören Pilze (insbesondere Shiitake-, Stein- und Austernpilze und auch Pfifferlinge), Avocado, gekeimte Sonnenblumenkerne und gekeimte Hanfsamen. Alle genannten Pilzarten lassen sich übrigens selbstverständlich auch roh essen – wenn du sie magst. Ich esse sehr gern frische Shiitake-Pilze; Austernpilze mag ich manchmal, wenn sie in der Sonne getrocknet sind.

Vor allem aber wird Vitamin D von unserem Körper selbst produziert – zu rund 90% nämlich, durch Sonneneinstrahlung auf die unbedeckte Haut. Dafür reicht theoretisch sogar relativ geringe Sonneneinstrahlung. Denn im Fett- und Knochengewebe lagert sich eine Vorstufe des Vitamins ein. Ergosterol. Dieses wird dann stufenweise zu Vitamin D umgewandelt. Damit das funktioniert, ist allerdings einiges zu beachten. Du ahnst es schon – es geht um deine Ernährung! 😉

Der Verzehr von denaturierter Nahrung, aber auch der von übermäßig vielen nicht wirklich reifen (= reif geernteten, nicht nachgereiften!) Früchten (welche du in den nördlichen Breitengraden im Handel wirklich den größten Teil des Jahres nicht bekommst!). Das gilt außer für süße Früchte übrigens auch für Tomaten! Unter anderem verhindert nämlich die Säure in unreif geernteten Früchten, dass sich Hautfett überhaupt bildet. Darüberhinaus kann übermäßig viel Obstsäure die Nieren schwächen, die wiederum wichtig sind für die Umwandlung von Sonnenlicht zu Vitamin D. Im Hinblick auf eine ausreichende Einlagerung von Ergosterol sollte vor allem im Herbst und Winter die rohe, vegane Nahrung hauptsächlich aus Gemüse, Grünzeug – insbesondere Wildkräutern! -, Wurzeln, Nüssen und Samen bestehen.

Allerdings will ich dich jetzt nicht auf die Betrachtung eines isolierten Faktors für deine Gesundheit festlegen. Für einen gesunden Körper, speziell gesunde Knochen und Zähne, ist Vitamin D natürlich nicht der einzige Faktor; auch alle anderen Vitalstoffe müssen ausreichend vorhanden bzw. aufgenommen werden.

Fazit, wie immer 😉 : Ernähre dich möglichst natürlich, frisch, grün, einfach, unverarbeitet … und bewege dich ganzjährig viel an der frischen Luft, in der Sonne!
Nutze insbesondere die sonnige Jahreszeit und die intensive Sonneneinstrahlung zwischen 10 und 15 Uhr. Dann, also bei ausreichend intensiver UVB-Strahlung (und selbstverständlich ohne Sonnenschutz auf der Haut!) bildet dein hellhäutiger Körper innerhalb von 15 bis 30 Minuten eine kräftige Dosis Vitamin D. Welches er glücklicherweise speichern kann und so für die dunkle Jahreszeit vorgesorgt wird. (Dunkelhäutige Menschen brauchen 5-10mal länger für die Eigensynthese von Vitamin D, weil durch die Pigmentierung der Haut die UVB-Strahlen abgeblockt werden.)

Mut zur (Zahn-)Lücke

Mal wieder zu einem meiner „Lieblings“-Themen dieses Jahres: Zähne. Ich habe mich, wie du schon weisst, in den letzten Monaten durch eine Menge Bücher, Artikel, Webseiten, Erfahrungsberichte von anderen usw. gearbeitet und möchte dir gerne zusammengefasst einiges von dem mitteilen, was ich dabei so herausgefunden habe. Insbesondere möchte ich dir, wenn auch du nach Alternativen für die Pflege und Heilung deiner Zähne suchst, das eBook „Mut zur Lücke“ (2015) von Marion Selzer empfehlen. Die Autorin, eine „Nachbarin“ von La Palma, hat es mir freundlicherweise angeboten, als sie hier im Blog von meinen Zahnproblemen gelesen hatte. Beziehen kannst du das eBook, das eine sehr umfassende, alle Ansätze umfassende Übersicht über Ursachen und eigene Behandlungsmöglichkeiten von Zahnproblemen beinhaltet, auf der Website von Marion Selzer: http://www.inspiriert-sein.de/unsere-produkte/ebooks-buecher/mut-zur-luecke.

„Karies ist nur ohne Zahnarzt heilbar“ – Zahnarzt Lars Hendrickson

Aspekte der Ursachen von Karies und daraus resultierende Vorbeugungs- bzw Heilungsansätze:

  1. Karies entsteht durch Bakterien -> Zucker und einfache Kohlehydrate als Nahrungsgrundlage der Bakterien entziehen, also aus der Ernährung aussparen, plus antibakterielle Mundhygiene (mit Kokosöl, Xylitol, Knoblauch etc.).
  2. Karies entsteht durch Übersäuerung. Die in den Zähnen gespeicherten & dort benötigten Basen werden vom Körper als Basenpuffer verwendet. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit einer basischen Ernährung und Lebensweise, um die Zähne gesund zu erhalten bzw. wieder zu heilen.
  3. Ganzheitlich gesehen, sind die Zähne ein Teil unseres Körpers, ein Teil eines Systems, in dem alles miteinander in Beziehung steht. Informiere dich über die Zahn-Organ-Beziehungen lt. TCM und überprüfe bei Zahnproblemen immer auch den Zustand der verbundenen Organe – und behandle ggfs. auch diese Organe.
  4. Wir sind bekanntlich nicht nur Körper, sondern auch Seele, und wie für alles körperliche, so gibt es auch bei den Zähnen seelische Zusammenhänge mit evtl. Problemen. Bekannte Namen sind in diesem Zusammenhang Louise Hay, Rüdiger Dahlke und der deutsche Zahnarzt Dr. Schreckenbach. Allgemein lässt sich sagen: Zähne stehen für das Vermögen, sich durchzusetzen, sich zu behaupten. Jedem einzelnen Zahn ist zudem noch ein spezieller Zusammenhang zugeordnet, z. B. gibt es Beziehungszähne, Existenzzähne usw..

    Louise Hay, Seelische Ursachen für Krankheiten – Zahnprobleme:

    „Zähne stehen für die Vitalität im Leben. Wenn die Zähne ausfallen, ist man nicht mehr attraktiv für Andere. Zähne beißen sich durch, Entscheidungen müssen gefällt werden. Doch hier herrscht eine Unwilligkeit für Entscheidungen. Man kann nicht hinter den bisher getroffenen Entscheidungen des Lebens stehen. Die Person beklagt sich.
    Hier sollte man sich klar werden, welches Leben man führen möchte und es dann umsetzen.“

  5. Außerdem gibt es noch epigenetische Ursachen für Zahnprobleme: Schäden durch Strahlung, Giftstoffbelastung (Wasser, Luft, Nahrung, Gebrauchsgegenstände) schädigen unsere Körper incl. der Gene, d. h., wir vererben die Schäden auch an unsere Kinder -> so können anfällige Zähne ebenso wie alle anderen Krankheiten bzw. Krankheitsdisposionen auch genetisch, ererbt, bedingt sein.

Sinnvollerweise solltest du alle diese Ansätze berücksichtigen, wenn es um die Heilung deiner Zähne geht. Auch der Geist hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluss. Mittels einer Kombination von Mentaltechniken und Frequenzanwendungen soll es russischen Forschern gelungen sein, dritte Zähne nachwachsen zu lassen (!! DAS IST MEIN HOFFNUNGSSCHIMMER !!!)

Was kannst du also konkret tun, wenn du Probleme mit deinen Zähnen hast; wenn du sie heilen bzw. gesund erhalten willst?

  • Zahnernährung:

    – kein isolierter Zucker, in keiner Form! Kein Weißmehl.
    – eine mineralstoffreiche Ernährung!!! Entgegen den Empfehlungen von Weston Price geht das problemlos auch vegan! Die Tiere, deren Teile/Produkte häufig empfohlen werden, ernähren sich schließlich auch vegan und ihre Körper sind genau deshalb reich an Mineralien. Der Zahnarzt Dr. Jochen Mutter empfiehlt gar: „Tierisches zu essen ist sogar eher bedenklich, iss soviel Grün wie möglich, idealerweise aus Wildwuchs!!!“ Pflanzliche Nahrung liefert alles, was wir brauchen!
    – Vorsicht mit Nüssen, Samen, Hülsenfrüchten! Diese Pflanzen, insbesondere Mandeln, Erbsen, Mais, Paranüsse, bilden Phytinsäure als Schutz vor Fressfeinden. Phytinsäure bindet Mineralien und macht sie so unverwertbar für den Körper. In kleinen Mengen wirkt Phytinsäure positiv: antioxidativ, schützt vor Krebs, reguliert den Blutzucker. Doch wer regelmäßig größere Mengen der genannten Nahrungsmittel isst, sollte sie vor dem Verzehr über Nacht einweichen, um die Phytinsäure zu neutralisieren.
    – Gründlich kauen! Das verbessert die Verdauung und damit die Verwertung der Mineralstoffe, und stärkt die Zähne, regt die Speichelbildung an.
    – viel Wasser trinken
    – viele harte Lebensmittel (z. B. Wurzeln, Kohl, grobe Blätter) essen
    – Darm reinigen
    – Fasten

  • Außerdem: für genug Entspannung und Erholung sorgen, elektromagnetische Störfelder vermeiden, bestehende Konflikte lösen, Denkgewohnheiten optimieren…
  • Zumindestens gegen akute Zahn- bzw. Wundschmerzen haben mir die Frequenzen heilender Musik (Stichworte: binaural beats, isochronic tones, reiki healing music) geholfen. Vielleicht bewirken sie ja auch bei geschädigten Zähnen etwas.

Was meine Zähne betrifft, so hat mir der Zahnarzt mitgeteilt, dass mindestens drei der seit Jahren überkronten, wurzelbehandelten Zähne unter den Kronen derart verfault sind, dass sie gezogen werden müssen. Mit den beiden bereits gezogenen Zähnen zusammen sind das dann drei Backenzähne direkt nebeneinander – was das Kauen auf der Seite schwierig machen wird. Weitere überkronte Zähne sind ebenfalls unter den Kronen weiter kaputt gegangen, sollen jedoch noch behandelbar sein. Mein Plan: ganz klar, neue Zähne nachwachsen lassen! 🙂 … und bezüglich der, die behandlungsbedürftig sind, habe ich mir – im Zusammenhang mit einigen anderen Themen in meinem Leben momentan – Gedanken zu meiner momentanen Ernährung gemacht. Und wie sie sich evtl. weiter optimieren lässt. Und auf meinen Bauch gehört … doch dazu … erzähl ich dir ein anderes Mal mehr.

Zähne … Heilung, Liebe, Dankbarkeit

Offensichtlich beschäftigt die Zahngesundheit, speziell das Heilen schon weit geschädigter Zähne, sehr viele der hier Mitlesenden. Kein Wunder, handelt es sich doch in unserer „zivilisierten“ Gesellschaft gewissermaßen um den Normalzustand. Wie vermutlich die meisten bin auch ich aufgewachsen mit dem Glauben daran, dass Zähne nun mal kaputtgehen im Laufe des Lebens; dass sie dann vom Zahnarzt repariert werden müssen. Eine Ahnung über die wirklichen Zusammenhänge und Ursachen von Karies und erst recht die Erkenntnis, dass die Zähne, ebenso wie der übrige Körper, sich selbst heilen können, wenn du ihnen die Möglichkeit dazu gibst, ist mir leider erst in den letzten Jahren gekommen.

Stell dir vor, du hast eine Wunde an einem anderen Teil deines Körpers. Würdest du sie mit Kunststoff oder Metall so dicht wie möglich abschließen? Eventuell gar die Nerven in der Umgebung entfernen? Mit unseren Zähnen haben wir genau das getan … und ihnen damit jede Möglichkeit zur wirklichen Heilung genommen. Aufgrund von Erfrierungen oder Verletzungen abgestorbene Körperteile werden entfernt, damit die Gifte aus dem verwesenden Gewebe nicht zu möglicherweise tödlichen Folgen für den übrigen Körper führen. Tote Zähne werden im Mund belassen … wurzelgefüllt und überkront … ob das nun mehr Vorteile (du kannst noch beissen/kauen) oder Schaden mit sich bringt, weiss ich auch nicht.

Ich schrieb hier vor einigen Wochen über die Wurzelentzündung an einem abgebrochenen Zahn und den in der Folge in meinem Unterkiefer entstandenen Abszess. Nach dem Ziehen des Zahns und einigen Tagen Fasten ist die Schwellung etwas zurückgegangen, war aber immer noch recht ausgeprägt – ich hatte eine deutlich erkennbare „dicke Backe“, die zwar nicht mehr von sich aus schmerzte, aber doch ziemlich empfindlich war. Nach ein paar Tagen mit meiner Liebsten in der Sonne Griechenlands, mit viel frischer Luft, reiner (& eher karger) Früchteernährung, Reiki- und Phonophorese-Behandlung und vor allem viel liebevollem Austausch, ging die Schwellung noch weiter zurück und war bei meiner Rückkehr nach Deutschland schon recht unauffällig.
Dort jedoch hat sich der Abszess nach nur 2 Tagen wieder deutlich vergrößert und ist im Laufe einer Woche weiter gewachsen. Neben den körperlichen Unannehmlichkeiten (Schmerzen beim Öffnen des Mundes, Spannungsgefühl, Schmerz bei etwas festerer Berührung) war ich sehr ungeduldig und entmutigt, weil mein Körper scheinbar so schlecht funktionierte. Jedoch … nach einer Woche hat sich der Abszess spontan geöffnet, ich habe über mehrere Stunden eine Menge Blut und Eiter ausgespuckt und die Schwellung ging im Laufe der nächsten 24 Stunden vollständig zurück. Was für eine Erlösung!!!

Das Gute an dieser Krise … es hat ja alles einen Sinn, und ALLES, was wir bekommen, ist genau das Geschenk, das wir brauchen!!! … ist, dass ich währenddessen intensiver als zuvor nach Hilfe, nach Informationen, gesucht habe … und einiges gefunden habe! So bin ich jetzt nicht nur unglaublich dankbar, dass mein Körper es doch mal wieder geschafft hat, sich zu heilen & dass ich nach Wochen endlich! meine normale Gesichtsform zurückhabe. Sondern auch für all die lieben Menschen, die sich in den letzten Wochen (und auch schon davor) mit ihren eigenen Erfahrungen und Erkenntnissen und der Bereitschaft, ihr Wissen zu teilen, bei mir gemeldet haben! Danke euch von Herzen für eure Hilfe, eure Einladungen, für zugesandte eBooks und CDs!

Eine weitere Erkenntnis aus dieser Erfahrung, für die ich sehr dankbar bin: (wieder einmal) zu sehen, wie sehr körperliches und seelisches Erleben zusammenhängen. Gleichzeitig mit dem sich öffnenden Abszess hat sich auch eine Menge Emotionales in mir gelöst; sowohl körperlich als auch seelisch ist wieder in Fluss gekommen, was sich aufgestaut hatte.

Natürlich will ich dir all die Informationen, die ihren Weg zu mir gefunden haben, nicht vorenthalten. Unter anderem habe ich auch einen ganzheitlich & naturheilkundlich arbeitenden Zahnarzt hier in der Nähe gefunden und mit ihm einen Termin zwecks Diagnose und Beratung vereinbart. Was er vorschlägt sowie die vielen anderen Möglichkeiten – darüber werde ich dir hier in der nächsten Zeit weiter berichten.

Zahn-Schonkost

Ich glaube nicht an Wunder, ich verlasse mich auf sie.

Das hab ich neulich bei Facebook gelesen und geteilt. Ein Wunder, auf das mich zu verlassen mir momentan schwer fällt (und das ich aber wirklich wirklich gut gebrauchen könnte!) sind die Heilfähigkeiten meines Körpers hinsichtlich meiner Zähne. Welche leider schon seit meiner Jugend weitgehend kaputt sind – genauer gesagt: seitdem ich gezwungen wurde, zwei Jahre lang eine feste Zahnspange zu tragen (so eine mit festgeklebten Ringen um jeden einzelnen Zahn). Nachdem die Spange endlich entfernt wurde, waren nahezu alle Zähne darunter kariös. 🙁 Daher sind seit vielen Jahren fast alle meine Zähne gefüllt oder überkront, ein Großteil der Backenzähne ist wurzelbehandelt.

Zwar sind seit dem Beginn der Rohkost keinerlei neue Schäden dazugekommen, jedoch ist jetzt offenbar der Zeitpunkt gekommen, an dem all die alten Füllungen und Kronen nach und nach aufgeben. So kam es, dass ich hier zwei Tage lang saß und aufgrund von drei (strategisch ungünstig verteilten) kaputten Zähnen praktisch nicht kauen konnte.

Dank Vitamix musste ich trotzdem nicht hungern … es gab dann halt mal zwei Tage lang eher wenig (weil Essen so nicht wirklich Spaß macht) und das Wenige, ganz untypisch für mich, überwiegend in Smoothie-Form: Löwenzahn-Bananen-Ingwer-Smoothie (der innerhalb von Sekunden zu einem herrlichen Wackelpudding wurde … muss ich bei Gelegenheit noch mal machen & dir zeigen!), Gurken-Dattel-Minz-Smoothie und eine Tomaten-Kräuter-Mischung.

Nun ist das Schlimmste – ein großes Loch, aus dem die alte Füllung herausgefallen war – repariert … (und bin gerade sehr dankbar, dass der Zahn immerhin noch am Leben ist). Ich überlege noch, was ich mit den anderen (abgebrochenen) Zähnen anstelle. Und – siehe oben – wünsche mir wahrhaftig ein Wunder, um meine Zähne zu heilen. Wie z. B., dass mir dritte Zähne nachwachsen (was ja lt. dem Film „Der grüne Planet“ im Alter von 130 Jahren geschehen soll 🙂 ). Vielleicht ist das nur eine Frage des Glaubens??? Es soll da ja Wunderheilungen geben … wer mehr darüber weiss und vielleicht sogar eigene Erfahrungen damit hat: bitte erzähl mir davon!!!

Auch, wenn du eine gute Idee hast, wie ich all die Kunststoffe und Metalle in meinem Mund loswerden kann, ohne fast komplett auf Zähne zu verzichten!

Gurken-Dattel-Minz-Smoothie

Gurken-Dattel-Minz-Smoothie

Rohkost & Zahngesundheit

Ein Thema, das, wie ich gerade erst beim Kongress in vielen Gesprächen wieder gehört habe, viele Rohkost-Familien mit Kindern beschäftigt. Denn es haben offenbar einige der Rohkost-Kinder Zahnprobleme. Verfärbungen, empfindliche Zähne, Karies. Selbst solche, die von Anfang an mit Rohkost aufgewachsen sind & wirklich noch nie isolierte Zucker etc. gegessen haben. Die Frage nach den Ursachen & einem Weg zur Vermeidung weiterer Schäden beschäftigt mithin viele Eltern.

Sicher tragen viele Aspekte zur Zahngesundheit bei.

  • Die genetische Disposition – wir sind nach vielen Generationen mit mehr oder weniger denaturierter Nahrung nun mal alle auch mehr oder weniger degeneriert – lasse ich jetzt mal außen vor, da uns Überlegungen dazu hinsichtlich sinniger Wege für die Zähne unserer Kinder JETZT ohnehin nicht weiterbringen.
  • Zahnpflege, Zähneputzen … halte ich für eher zweitrangig. Sicher ist es sinnvoll, nach dem Genuß klebriger Speisen wie Datteln oder Trockenfrüchte, dafür zu sorgen, dass davon keine Reste an den Zähnen hängenbleiben. Besser als Bürsten ist es dann, etwas hartes, faserreiches Gemüse wie Fenchel oder grüne Blätter, Wildkräuter, hinterherzuessen – zum Reinigen der Zähne und gleichzeitig zur besseren Versorgung mit Mineralstoffen. Wenn die Zähne mit der Zahnbürste geputzt werden, verwendet bitte keine der üblichen Zahncremes – das ist pure Chemie & kann unmöglich gesund sein! Wir putzen ab & zu mit Heilerde aus der Tube (gibt es bei Orkos & ist natürlich auch essbar). Es geht aber auch ganz ohne.
  • Die bereits erwähnten Mineralstoffe: Eine der Hauptursachen für Zahnprobleme ist Mineralienmangel. Bekommt der Körper zuwenig, zieht er sich zunächst das, was er braucht, aus den Zähnen. Später dann aus den Knochen – Stichwort Osteoporose. Immens wichtig ist also eine gute Versorgung mit Calcium & Co. Also viel Grünzeug essen, ganz besonders viele Wildkräuter! Auch Algen sind eine ausgezeichnete Quelle. Sogar bereits angegriffene Zähne lassen sich durch den Verzehr großer Wildkräutermengen wieder heilen! In dem Fall sind grüne Säfte & Smoothies eine gute Idee, denn anders lassen sich solche großen Mengen Grünzeug kaum aufnehmen. Maria Kageaki hat hierzu einiges geschrieben, auch aus den Erfahrungen mit ihrer eigenen Familie. Einen sehr interessanten Bericht dazu gab es vor ein paar Jahren in der Wurzel-Zeitschrift.
    Eine gute Wildkräuter-Versorgung allein ist allerdings meiner Beobachtung nach noch keine Garantie für den Erhalt der Zahngesundheit. Jedenfalls kenne ich auch Rohkost-Kinder, die trotz 100%iger Rohkost-Ernährung incl. vieler Wildkräuter Löcher in den Zähnen bekommen.
  • Früchte enthalten Fruchtzucker &, je nach Sorte, Herkunft & Reife auch Säuren. In übermäßigen Mengen kann beides zusammen, besonders ohne Grünzeug dazu, die Zähne angreifen. Erstes Anzeichen ist oftmals eine gesteigerte Empfindlichkeit der Zähne – so mag meine Tochter z. B. phasenweise keine Äpfel essen, weil ihr davon die Zähne wehtun. Ein Ansatz vieler Rohköstler ist es folglich, Obst in der Ernährung zu reduzieren oder gar ganz zu streichen & sich nur noch von Gemüse, Nüssen/Kernen & Grünem zu ernähren. Meiner Meinung nach ein für die Zähne durchaus vielversprechender Ansatz, den ich aber schwer umzusetzen finde. Ich halte frische Früchte & Grünzeug für die Basis unserer Ernährung; eine befriedigende & sättigende Ernährung auf Basis nur von Gemüse kann ich mir für mich schwer vorstellen. Nüsse & Kerne sind für mich eher eine gelegentliche, seltene Ergänzung; mit regelmäßigen größeren Mengen davon fühle ich mich nicht wohl. Frische Früchte (Trockenfrüchte sollten tatsächlich eher eine Ausnahme bleiben!) bieten neben der befriedigenden Süße, auf die wir von Geburt an geprägt sind (auch Muttermilch schmeckt süß!) eine optimale Zusammensetzung von Kohlehydraten, Eiweiß und Fetten & zudem, gerade im Gegensatz zu Wurzelgemüse, viel wichtige gespeicherte Sonnenenergie.
  • Der größte Risiko-Faktor für die Zähne scheint mir eine gerade in Rohkost-Kreisen sehr verbreitete, in vielerlei Hinsicht ungesunde Angewohnheit zu sein: das pausenlose Essen. Ständiges Essen, Herumnaschen, den ganzen Tag. Ohne ausreichende Pausen zwischen den Mahlzeiten, in denen sich nicht nur die Zähne sondern auch die Bauchspeicheldrüse mal erholen könnten – denn genauso, wie es die Zähne angreift, wenn sie permanent von Nahrung umgeben sind, leidet auch die Bauchspeicheldrüse unter der dauerhaften Belastung. Wieviel & wie häufig der Körper zu essen braucht, ist individuell verschieden – je nach Typ, Lebensphase & aktuellen Anforderungen kommen manche Menschen mit 2 bis 3 Mahlzeiten am Tag aus, andere brauchen 5. In jedem Fall ist es für Gesundheit & Wohlbefinden sowohl der Zähne als auch der Organe dringend zu empfehlen, zwischen den Mahlzeiten wenigstens 2-3 Stunden zu pausieren!

Zusammenfassen lässt sich das Ganze, wie könnte es anders sein, mal wieder am besten mit einem Blick auf die Natur: wie sähe unser Essverhalten unter natürlichen Lebensbedingungen aus? Wir suchten uns bei Hunger etwas zu essen, fänden Früchte (reife, wilde, zwar süße, aber keine auf besonders hohen Zuckergehalt zurechtgezüchteten oder gar hybriden!) & Grünzeug, ganz selten mal eine sonnengetrocknete Frucht. Vielleicht auch mal ursprüngliche Wurzeln (eher Bataten als die auf ihre gaumenschmeichelnde Süße hin gezüchteten Möhren) & gelegentlich ein paar Samen/Kerne. Sobald wir satt wären, würden wir uns anderen, unsere seelischen & praktischen Bedürfnisse befriedigenden, Tätigkeiten zuwenden & uns erst beim nächsten Hunger wieder auf Nahrungssuche begeben. Eine Lebens- & Ernährungsweise, die (nicht nur) für die Zahngesundheit optimal wäre!