Das Gesetz des Handelns

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„In dieser Welt zu leben, erfordert mehr als nur Träume und gute Absichten; man muss handeln.“

Ist das auch dein Thema? Du weisst, mehr oder weniger, was du tun willst. Wirklich tun willst, in deinem Leben, jetzt. Doch – du kommst nicht ins Tun, ins Handeln?

Oftmals sind es Verpflichtungen in deinem äußeren Leben, die dich zu hindern scheinen. Weil du ihnen eine höhere Priorität einräumst als deinen wahren Herzenswünschen. Warum eigentlich? Deine Herzenswünsche sind Verpflichtungen dir selbst gegenüber & damit mindestens genauso wertvoll & wichtig wie alles andere!

Oder kannst du dich nicht entscheiden, nicht wählen zwischen zu vielen Möglichkeiten? Glaubst du, du musst erst eindeutig, klar, sicher den einen, deinen, Lebenszweck, den vielbeschworenen life purpose herausfinden? – Musst du nicht! Wenn du losgehst, auf dem Weg, den deine Herzenswünsche (oder einer deiner Wünsche) dir zeigen; wenn du etwas tust, was du liebst, wird der Weg sich vor dir öffnen, dich weiterleiten, zum nächsten Wunsch (wie auf dem Weg der Wünsche in der „Unendlichen Geschichte“ von Michael Ende – übrigens ein Buch, in dem du manches zu diesem Thema finden wirst, falls du gerade auf der Suche bist. „Tu was du willst“, das ist Bastians Mission in der Geschichte … und DEINE in deinem Leben!) und dir möglicherweise schon bald klarer zeigen, wofür du hier bist. Vielleicht ist auch der Weg das Ziel, wer weiss das schon? Herausfinden wirst du es, wenn du handelst, wenn du los gehst.

Oder ist es schlicht Angst, die dich zurückhält? – Was, wenn du scheiterst? (Dann hast du etwas gelernt, stehst wieder auf & gehst weiter. Es ist immer besser, etwas zu tun; dein Bestes zu geben, als es nicht zu tun & stattdessen nach Ausreden dafür zu suchen.) Oder, noch beängstigender: was wenn du Erfolg hast? Wage es, an dich zu glauben!

Woran auch immer du festhängst: Du kannst keinen Ozean überqueren, indem du einfach nur aufs Wasser starrst. (Rabindranath Tagore) … Ich habe selbst jahrelang auf die Weltkarte gestarrt, ohne aus Hamburg wegzukommen. Habe von anderen Ländern geträumt, mich nicht entscheiden können, wohin. Hatte Angst davor, meine scheinbare „Sicherheit“, meine vertraute Umgebung aufzugeben. Meine zwar (als Freilerner in Deutschland) mitunter unbequeme, aber eben vertraute „Komfortzone“ zu verlassen. Habe mich vom finanziellen Mangel und der Sorge, wie ich meine Kinder in einem fremden Land ernähren werde, aufhalten lassen. Bis. Ja, bis ich irgendwann „einfach“ losgegangen bin. An den äußeren Umständen hatte sich nichts geändert. Doch mit meinen ersten Schritten, der Kündigung des Mietvertrags, dem Buchen der One-Way-Flüge, haben sich die Umstände geändert. Plötzlich tauchten Möglichkeiten & Unterstützung auf, und alles „floss“, ging auf einmal ganz einfach.

Recherchieren, lesen, lernen … das alles ist gut und wichtig. Doch wir leben in einer Welt von Energie & Aktion. Letztlich spielt es keine Rolle, was du weisst, wer du bist, was du gelesen hast & welche Talente du besitzt, wenn du nicht danach handelst. Nur so kannst du deine inneren Möglichkeiten zum Leben erwecken.

Den wundervollen Ausblick vom Berggipfel wirst du nicht genießen können, weil du klüger oder besser bist als andere. Sondern nur, weil du den Berg besteigst. Weil du es tust.

Ja, das braucht Energie. Und Mut. Du musst das Risiko eingehen. Zu scheitern. Oder zu siegen. In jedem Fall lebst du!

Handeln – das ist mehr, als nur zu reagieren. Du wirst deinen Lebenszweck hier in jedem Fall erfüllen, egal was du tust. Du kannst selbst entscheiden loszugehen. Oder darauf warten, dass deine Lebensumstände dich zur Veränderung zwingen. Und wenn sie das irgendwann (oder vielleicht schon jetzt) tun, hast du noch immer die Wahl: du kannst mitgehen, oder dich dagegen wehren, bis es nicht mehr geht. Bis der Schmerz zu groß, der Leidensdruck zu hoch ist, um es noch länger auszuhalten. Es ist deine Entscheidung. Denk darüber nach.

Das Gesetz des Handelns lehrt uns, unsere Trägheit zu überwinden. Gleichzeitig lehrt es uns auch, unsere Ungeduld zu überwinden. Denn wie alles im Leben trägt es auch den Keim seines Gegenteils in sich. Hin und wieder ist es tatsächlich klüger, passiv zu bleiben. Die Aktion des Nichthandelns zu wählen. Manchmal ist es am Mutigsten und Weisesten, nichts zu tun, obwohl deine Wünsche oder Impulse dich zum Handeln zu drängen scheinen. Die Kunst besteht darin, zu wissen, wann du handeln sollst und wann nicht. Dan Millman drückt es in seinem inspirierenden Buch „Die universellen Lebensgesetze des friedvollen Kriegers“ (von denen diese Artikelreihe hier im Blog inspiriert ist) so aus:

„Menschen, die zu Angst oder Trägheit neigen, müssen sich auf den Willen zum tapferen, entschlossenen Handeln konzentrieren. Impulsive und spontane Menschen sollten lieber erst in Ruhe Luft holen und ihre Impulse einfach beobachten, ohne sofort danach zu handeln. Gleichgültig zu welchem Typ du gehörst: Höre auf die Weisheit deines Herzens, dann wirst du wissen, wann du passiv bleiben und wann du aktiv werden sollst.“

Was auch immer du tust (oder nicht tust): entscheide bewusst! Warte nicht einfach unbewusst ab & lass andere oder die Umstände über dein Leben bestimmen. Du entscheidest!

Integrität

Ein weiteres spirituelles Gesetz. Das der Integrität. Integrität, das bedeutet Leben im Einklang mit deiner inneren Wahrheit. Mit deiner höchsten Vision. Auch wenn deine Triebe dich in eine andere Richtung drängen.

Praktisch betrachtet, geht es darum, wie du dich verhälst, wenn du dich unbeobachtet fühlst. 😉

Mit den gängigen Moralvorstellungen der Gesellschaft, in der du lebst, hat Integrität nichts zu tun. Diese zu befolgen, mag dir das Leben einfacher machen. Gegen den Strom zu schwimmen, die ungeschriebenen Gesetze der Gesellschaft zu brechen, macht das Leben vielleicht schwieriger & anstrengender. Weil z. B. eine der Konsequenzen die ist, dass du damit andere Menschen, die diese gesellschaftlichen Wertvorstellungen ernst nehmen, aus ihrem inneren Gleichgewicht bringst.

Intelligenz hilft dir, zu beurteilen, wann es Sinn macht, sich an die Konventionen zu halten. Doch im Hinblick auf ein integres Leben hat dein Herz die höchste Autorität!

Gehe offenen Auges durch die Welt & höre auf die Weisheit deines Herzens. Höre auch auf deinen Verstand und deinen Körper, doch lass dich nicht von den Regeln anderer bestimmen. Und gebe nicht all den zufälligen Wünschen & Trieben in deinem Inneren nach, aber unterdrücke sie auch nicht mit Gewalt. Frei nach Martin Luther würde ich es so formulieren: „Liebe dich (dein wahres, höheres Selbst) & dann tue, was du willst.“ 🙂

Integrität bedeutet auch, deine innere Realität ehrlich zum Ausdruck zu bringen. Du selbst zu sein. Echt zu sein.

Das kannst du nur, wenn du zufrieden damit bist, der*die zu sein, die du bist. Das ist das, was zählt: versuche nicht, ein*e Heilige*r zu sein. Sei du selbst. Denn dafür bist du hier!

Integriert sein, dazu gehört, dich selbst zu kennen & du selbst zu sein, damit alle deine Handlungen echt sind & deinen höchsten Absichten entsprechen. Kenne deine innersten Triebe, deine Wertvorstellungen & deine Motive. Akzeptiere dich so, wie du wirklich bist, statt zu versuchen, deiner Idealvorstellung zu entsprechen.

Das ist nicht immer einfach. Es braucht Mut. Und Offenheit. Zu dir selbst & zur Welt zu sagen: „So bin ich, ob es euch gefällt oder nicht.“. Und dann auch so zu leben.

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Ein Beispiel: Mancher schenkt aus Liebe, oder aus Mitgefühl. Das ist eine echte Handlung, aus innerer Integrität. Ein anderer schenkt vielleicht aus Schuldgefühl, Pflichtgefühl, Imponiergehabe … das ist eine unechte Handlung.

Die Worte „Es tut mir leid“ aus dem Herzen gesprochen … echt. Dieselben Worte, ausgesprochen, weil die Konventionen es so verlangen … unecht.

Akzeptiere deine Menschlichkeit, deine Imperfektionen, dann ist Integrität kein Problem mehr. Integer zu leben hat nichts mit Vollkommenheit oder Unfehlbarkeit zu sein. Tu einfach nur DEIN Bestes, lerne aus Irrtümern, um es beim nächsten Mal besser zu machen. Stehe zu deinen Schwächen & nutze deine inneren Stärken.

Und wenn du dich jetzt überfordert fühlst, denk daran: alles ist nur so lange schwierig, bis es leicht wird. 🙂

Inspiriert durch Dan Millmans „Die universellen Lebensgesetze des friedvollen Kriegers.„*


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Das Gesetz der Erwartung

Sicher hast du schon oft davon gehört: alles ist Energie, und die Energie, die wir aussenden, ist genau die, die zu uns zurückkommt. Das, worauf du dich fokussierst (bewusst oder unbewusst), ist das, was du bekommen wirst. Deine (unbewusste) Erwartung, Vorstellung und Überzeugungen erschaffen deine Realität. Du kannst nicht über das hinaus, was du dir vorstellen kannst. Und oftmals wird dein Vorstellungsvermögen durch (wiederum unbewusste) Blockaden gehemmt. Wenn es dir gelingt, deine Vorstellungen von dem, was möglich ist, zu erweitern, kannst du deine Lebenserfahrungen verändern!

Deine unterschwelligen Glaubenssätze basieren teilweise auf bereits gemachten Erfahrungen, zu großen Teilen aber auch auf dem, was andere dir eingeredet haben. Erinnerst du dich noch, wie du als kleines Kind geglaubt hast, ALLES tun zu können? Bis du gelehrt wurdest, doch bitte realistisch zu sein. Dich zu limitieren. Deine unendliche Schöpfungsmacht in die Grenzen der Gesellschaft, in der du aufgewachsen bist, gepresst wurde. Da wieder heraus zu kommen, ist mitunter nicht so ganz einfach. Doch es ist möglich!

Was immer du dir vorstellen kannst, kannst du auch realisieren. Selbst wenn es dir so schwer erscheint, dass es dir Angst macht. Doch solange du tief in dir glaubst, etwas nicht schaffen zu können, wird es dir nicht gelingen.

Beginne damit, deine unterschwelligen, tiefsitzenden Glaubenssätze zu erkennen. Denn deine oberflächlichen Annahmen darüber, was du zu glauben meinst, haben nur geringen Einfluss. Deine Realität wird geprägt von deinen innersten Überzeugungen.

Ein altes Gedicht, in dem zwei Männer die Welt jeweils durch Gefängnisstäbe betrachten, wobei der eine die Sterne sieht, der andere nur den Staub am Boden, veranschaulicht es sehr schön: was du siehst, hängt davon ab, wohin du schaust. Und das wiederum ist abhängig von deinen Erwartungen. Wenn du glaubst, dass den Menschen nicht zu trauen ist, sie dich verraten oder belügen werden, wirst du die ganze Welt (unbewusst) durch diesen Filter wahrnehmen und überall Beweise für deine Annahme entdecken. Deine innersten Überzeugungen beeinflussen alle Entscheidungen, die du triffst; dein ganzes Schicksal hängt von ihnen ab. Auf feinstofflicher Ebene bestimmen deine Gedanken sogar die Größe und Farbe deines Energiefeldes, auf das die anderen Menschen reagieren. So prägen deine Erwartungen wiederum deine Erfahrungen.

Leider hilft es nicht, sich in Form von Mantren neue Glaubenssätze einfach einreden zu wollen. Zunächst musst du dir deine negative Erwartungshaltung bewusst machen & sie überwinden. Anders ausgedrückt: solange unbewusste Zweifel dich entmutigen & dir Kraft & Konzentration rauben, genügt es nicht, dir immer wieder einzureden „ich schaffe das, ich schaffe das“. Zerr deine Zweifel ans Licht, sprich sie offen aus – nur so kannst du sie entlarven & überwinden.

In welcher Form du das machst, ist egal – ob du sie jemandem erzählst, einfach in die Welt hinausschreist, sie dir von der Seele schreibst … was immer für dich funktioniert. Du musst nur ZU DIR SELBST EHRLICH sein, selbst wenn dein Kopf versucht dir zu sagen, dass das doch lächerlich ist. Was dein Kopf weiss, ist nicht so ausschlaggebend wie das, was tief in deinem Unterbewusstsein sitzt.

Du kannst mit kleinen Aufgaben anfangen zu üben. Überwinde deine Zweifel & schaffe positive Erwartungsbilder in deinem Inneren – dann wird deine Realität diesen Bildern genauso folgen wie zuvor deinen weniger positiven Erwartungen. Dadurch wiederum baut sich dein Unterbewusstsein neu auf – neue Erfahrungen schaffen neue Erwartungen.

Das Gesetz der Erwartung lehrt uns also, unsere vorhandenen Annahmen & Überzeugungen genau zu untersuchen. Und dann selbstzerstörerische Zweifel durch neue, leuchtende Bilder & Vorstellungen ersetzen, die auf klaren Intentionen beruhen.

Das Gesetz der Erwartung lehrt uns auch, dass alles, worauf wir uns konzentrieren, größer wird. Gerade bei den vielen aktuellen Krisen & Problemen in der äußeren Welt ist es wichtig, dies im Bewusstsein zu behalten. Natürlich hilft es nicht, sie alle zu ignorieren. Jedoch sollten wir uns auf mögliche Lösungen konzentrieren, nicht auf die Probleme. (Eine Herangehensweise, die durch die Mainstream-Medien nicht eben gefördert wird. Sie fördern in der Regel nur Angst & Stagnation durch ihre Art der Berichterstattung. Und verschweigen häufig sogar, wo und wie überall in der Welt bereits an positiven Lösungen gearbeitet wird.)

In diesem Sinne: warte nicht, bis deine Erfahrungen dir deine negativen Erwartungen bestätigen. Schaffe eine Vision des Menschen, der du gern sein möchtest. Löse dich von deinen negativen, limitierenden Glaubenssätzen – Stück für Stück – und lebe all das, was du wirklich sein möchtest!

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Das Gesetz des Glaubens

eins

Glauben – was bedeutet das? Es hat NICHTS damit zu tun, dass du glauben sollst, was andere dir sagen. Nicht die Kirche, nicht die Gesellschaft, nicht die Ernährungsberater, Ärzte oder Therapeuten. Das Gesetz des Glaubens fordert dich dazu auf, auf DICH SELBST zu vertrauen! Du weisst viel mehr, als du je gehört, gelesen oder studiert hast! Vertraue auf dein inneres Wissen. Zum Beispiel auf die Weisheit deines Körpers, der genau weiss, welche Nahrung er haben möchte, wieviel Bewegung, welche Umgebung ihm gut tut. Lerne, die Signale deines Körpers zu beachten & zu verstehen. Und danach zu handeln. Nicht anders ist es mit der Weisheit deines Herzens & deiner Seele. Tief in dir weisst du genau, was du brauchst, was du zu tun hast.

Der Zugang zu deiner inneren Weisheit liegt in der Aufmerksamkeit, Achtsamkeit – lausche auf das, was dein Körper, dein Herz, deine Seele dir sagen. Oftmals wird unser inneres Wissen übertönt von unseren Gedanken, unserem Kopf. Wir vertrauen lieber auf Bücher, Lehrer, Ratgeber. Es fällt uns manchmal schwer zu unterscheiden, welche Stimme wirklich UNSERE ist, und was tief eingeprägte, von außen stammende Glaubenssätze sind.

Führung & Inspiration von außen können dir auf deinem Weg helfen. Dir vielleicht den Schlüssel zu deinen inneren Reichtümern anbieten. Doch niemand kann dir etwas geben, was du nicht schon in dir hast! Lass dich leiten & inspirieren, doch nur dann, wenn es zur Führung deines Herzens passt.

Vertraue auf die LIEBE und INTELLIGENZ, die, genau wie in der gesamten Schöpfung auch in DIR leben. Du musst nicht den gesamten Weg vor dir sehen um los zu gehen. Glaube deiner Intuition, deiner inneren Weisheit. Und geh los. Tu den ersten Schritt & der weitere Weg wird sich Schritt für Schritt vor dir entfalten. Du brauchst keine Angst zu haben vor „falschen Schritten“, denn jeder Schritt ist richtig. Dein richtiger Weg ist nicht immer der Kürzeste … auch das ist nur ein Wunsch unseres Verstandes: alles möglichst schnell erreichen zu wollen. Nicht umsonst heisst es: der Weg ist das Ziel.

Glaube bedeutet auch, auf den höheren Sinn in allem, was wir erfahren, was uns begegnet, zu vertrauen.

Und Glaube heisst auch, davon auszugehen, dass du stets die richtige Entscheidung triffst! Möglicherweise führen manche Entscheidungen zu unangenehmen Konsequenzen, doch auch das geschieht immer zu deinem höchsten Wohl: es hilft dir zu lernen, wofür du hier bist.

Vertraue dem Instinkt deines Körpers, der Intuition deines Herzens & den Fähigkeiten deines Geistes. Dein Wissen ist in dir … & auch nicht. Es ist überall, und durch diese drei – Instinkt, Intuition, geistige Fähigkeiten – hast du Zugriff darauf.

Glaube bedeutet auch, nicht zu wissen. Immer wieder mit der Ungewissheit zu leben. Sicherheit, sicheres Wissen, im uns gesellschaftlich anerzogenen Sinne gibt es einfach nicht!

Also – GLAUBE! Fordere dich. Sei bereit Fehler zu machen & daraus zu lernen. Vertraue aufs Leben!

Inspiriert durch Dan Millmans „Die universellen Lebensgesetze des friedvollen Kriegers.„*


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Das Gesetz des Mitgefühls

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Die Erde, auf der wir leben, versorgt uns mit allem, was wir brauchen, und wir können zugleich alles, was wir brauchen, von ihr lernen. Wie auch das Mitgefühl. Wir beuten sie ohne Dank & Rücksicht aus … und doch bleibt sie voller Verständnis für uns. Die Erde verzeiht uns, weil wir ein Teil von ihr sind, der noch immer lernt & wächst.

Sie lehrt uns das Gesetz des Mitgefühls. Sie zeigt uns, dass wir auch uns selbst und allen anderen verzeihen können, denn wir alle du, ich, jeder Mensch, lernt und wächst. Darum sind wir hier. Sobald du erkennen kannst, dass wir alle innerhalb der Grenzen unserer jetzigen Fähigkeiten & Überzeugungen unser Bestes tun, ist es ganz einfach.

Erkenne das zunächst einmal in dir selbst. Bringe dir selbst Verständnis entgegen. Solange du kein Mitgefühl für dich selbst hast, und einige deiner Eigenschaften & Seiten verurteilst, für „nicht gut genug“ hälst, wird es dir sicher schwer fallen, Verständnis für die „Unvollkommenheit“ anderer aufzubringen.

Was es so schwierig macht, sind die Vorurteile & Erwartungen, die vielleicht in deinem Kopf stecken. So tief, dass du dir dessen gar nicht bewusst bist. Wir alle sind von klein auf mit den Erwartungen anderer Menschen aufgewachsen. Sind dafür be- und verurteilt worden, dass wir sind, wie wir sind. Und haben gelernt, uns selbst zu verurteilen. Statt uns so, wie wir eben sind, anzunehmen. Perfekt in unserer Unvollkommenheit. Wie sinnlos das ist, wird deutlich, wenn du einmal unterschiedliche Kulturen miteinander vergleichst. Das, was in der einen Kultur als richtig und erstrebenswert gilt, ist in einer anderen ohne Bedeutung. Richtig und falsch, alle Arten von Urteilen, sind eine Erfindung der Menschen. Von der Natur nicht vorgesehen. Das Universum (oder Gott, oder wie immer du unser aller höheres Selbst nennen magst) verurteilt uns nicht. Es hilft uns nur, aus unseren Irrtümern zu lernen & daran zu wachsen. Wieso also sollten wir einander verurteilen?

Rumi hat es einmal so ausgedrückt:

„Jenseits unserer Vorstellungen von richtig und falsch liegt ein Feld. Dort wollen wir uns treffen.“

Es mag Verhaltensweisen anderer Menschen geben, vor denen du dich schützen möchtest. Gewalttätigkeit z. B. Doch du kannst dich schützen, ohne diese Menschen zu verurteilen oder gar zu hassen. Auch sie tun ihr Bestes … und es ist nicht ihre Schuld, dass die Fähigkeiten, die sie dafür erlernt haben, sie so handeln lassen wie sie handeln. Vielleicht fällt es dir leichter, auch in solchen Fällen in deinem Mitgefühl zu bleiben, wenn du zweierlei bedenkst:

– Deine Gefühle, ebenso wie dein Handeln, füllen die Welt mit Energie. Mit welcher Energie möchtest du die Welt lieber erfüllen: mit Hass oder mit Mitgefühl? Selbst wenn andere vielleicht Hass in die Welt tragen – macht es sie nicht besser, wenn du dich ihnen anschließt. Es ist deine Entscheidung, wie du reagierst.

– Der zweite Gedanke dazu: ich bin davon überzeugt, dass alles, was sich um uns herum im Außen manifestiert, auch IN uns existiert. Der meiner Meinung nach beste Weg, die äußere Welt friedlicher und liebevoller zu gestalten, ist es daher, in mir selbst für Frieden und Liebe zu sorgen.

Das Gesetz des Mitgefühls fordert uns auf, aus Liebe und Verständnis zu handeln statt aus Hass oder Unwissenheit. Das ist vielleicht nicht einfach, doch du bist ja hier, um zu leben und zu lernen. Das bringt nun einmal Herausforderungen mit sich, in diesem Fall die Herausforderung, aus deiner begrenzten Sichtweise herauszuwachsen. Das ist nicht immer einfach. Wenn es dir schwer fällt, dann denke daran: Mitgefühl beginnt bei dir selbst. Habe Mitgefühl mit dir, wenn es dir noch nicht gelingt. Sei sanft und geduldig mit dir selbst – das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. Akzeptiere die Gefühle, die in dir entstehen, positive und negative. Verzeihe sie dir. Und lerne, dich & dein Verhalten nicht von ihnen bestimmen zu lassen.

In einer akuten Auseinandersetzung mit jemandem hilft dir vielleicht die Vorstellung, dass diese Person, die du da gerade voller Hass und Wut anschreist, plötzlich tot umfällt. Was wäre dann mit deinem Zorn, deiner Eifersucht, deinem Schmerz?

Wir alle sind miteinander verbunden, wir alle haben unsere Träume & Sehnsüchte, wir alle kennen Angst & Enttäuschung, und wir alle haben Erfahrungen gemacht, die uns geprägt haben. Und wir alle tun zu jedem Zeitpunkt unser Bestes.

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Das Gesetz der Gegenwart

Wie der Titel schon ahnen lässt, geht es bei diesem „Gesetz“ darum, wie man im jetzigen Augenblick lebt. Und es ist ziemlich strange, den Artikel JETZT zu schreiben in der Vorstellung, dass du ihn in ein paar Tagen lesen wirst … WIE komisch & unreal das ist, wirst du spätestens NACH dem Lesen verstehen 🙂 … denn ich sitze hier beim Schreiben praktisch auf gepackten Taschen, in rund 12 Stunden (so der Plan, der natürlich nur in meinem Kopf existiert 😉 ) verlassen wir unser Apartment, Zuhause der letzten Monate, und werden wieder reisen. Ich möchte dich gern von unterwegs an unserer Reise teilhaben lassen, doch in den kommenden zwei Tagen werde ich, mitten auf dem Atlantik zwischen den Inseln hier im Westen von Afrika und dem europäischen Festland kein Internet haben & schreibe diesen Artikel heute für dich vor. Nun ja, auch für mich natürlich, denn es drängt mich, meine Gedanken mit dir zu teilen. 🙂 JETZT! 🙂

Da Zeit ja nicht so chronologisch ist, wie wir es gelernt haben, teile ich dennoch JETZT DIESEN Augenblick mit dir!

Damit sind wir schon beim Gesetz der Gegenwart. Denn unser Zeitbild, in dem sich Zeit zwischen einer Vergangenheit und einer Zukunft erstreckt, existiert NUR in unseren Köpfen. Es ist nur eine Konvention unserer Sprache, unseres Denkens. In Wahrheit haben wir nichts anderes als genau DIESEN einen AUGENBLICK.

Dein Leben besteht aus vielen solcher Augenblicke – du kannst dich GEDANKLICH in die „Vergangenheit“ oder die „Zukunft“ versetzen, doch leben kannst du nur genau JETZT. Was du gestern getan hast, oder letztes Jahr, existiert nicht mehr. Nur noch in deinem Kopf. Und was als nächstes kommen wird, ist nichts als ein Traum, eine Vorstellung. Eine Illusion von Sicherheit oder von Angst … beides ist nur begründet in deinen Gedanken, denn in Wahrheit lebst du nur in diesem gegenwärtigen Moment. Sowohl Bedauern um etwas Vergangenes als auch Sorgen um die Zukunft existieren in diesem Moment nur in deinem Kopf … und damit ebenfalls jetzt in diesem Augenblick, erschaffen NUR durch deine Gedanken!

Klingt dir das alles zu abstrakt? Das wirklich Abstrakte daran ist unser Modell von Zeit, doch da wir daran so gewöhnt sind, fällt es uns schwer, das Fehlen dieses Modells zu begreifen.

Du kannst das Gesetz der Gegenwart jedoch auch ganz praktisch anwenden. Je besser es dir gelingt, deine Aufmerksamkeit immer wieder auf den gegenwärtigen Moment zu lenken, umso mehr werden Sorgen und Reue aus deinen Gedanken verschwinden. Du wirst merken, dass alle deine Probleme nur mit der Vergangenheit oder der Zukunft zu tun haben. Alle Sorgen, die du dir darum machst, sind nichts anderes als Halluzinationen.

Übe, in der Gegenwart zu leben. In diesem Moment! Sei dir stets bewusst, wann du bist. Wo du bist. Wer du (jetzt!) bist. Was du tust. Dieses Gesetz lehrt dich auch die Bedeutung dessen, was du gerade tust, denn du gibst dafür kostbare Zeit deines Lebens her – die einzige Zeit, die dir wirklich zur Verfügung steht.

Begreifst du das?? DU. LEBST. JETZT!!!

Wenn du wüsstest, dass dein Leben morgen zu Ende ist: würdest du mit diesem Tag, mit diesem Augenblick das tun, was du gerade tust? Vor dem Computer sitzen & meinen Blog lesen? 😉 Oder nicht doch lieber das tun, wovon du träumst, was dir Spaß macht, was du ständig vor dir her schiebst?!?

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Das Gesetz des schrittweisen Vorgehens

Bekanntlich beginnt jeder Weg, jede Reise mit dem ersten Schritt. Vielleicht hast du auch schon die Erfahrung gemacht, dass sich, kaum hast du den ersten Schritt getan, der Pfad, der vorher vielleicht noch nicht zu sehen war, vor dir öffnet. Doch der erste Schritt reicht nicht, du musst auch noch einen zweiten, dritten und vielleicht viele mehr tun, bis du dein Ziel erreicht hast.

Stell dir vor, du steigst einen Berg hinauf. Von unten sieht der Gipfel schon recht weit entfernt aus. Und auf dem manchmal mühsamen Weg nach oben scheint er überhaupt nicht näher zu kommen. Kann dann schon recht herausfordernd sein, trotzdem weiter zu gehen. Den Mut zu behalten. Und die Freude dabei nicht zu verlieren.

Wenn du dich nur auf dein (fernes) Ziel konzentrierst, scheint die Erfüllung immer in weiter Ferne zu liegen. Deshalb geben so viele Menschen unterwegs auf, sobald der Weg zu mühsam wird oder gar Hindernisse auftauchen.

Das Gesetz des schrittweisen Vorgehens ist gewissermaßen das Versprechen der Natur, dass du so gut wie jedes Ziel erreichen kannst. Vorausgesetzt, du teilst den Weg dorthin in kleine Etappen auf, die du mit Sicherheit erreichen kannst.

Dieses Prinzip funktioniert in allen Lebensbereichen. Teile dir eine zu groß erscheinende Aufgabe, eine zu mächtige Herausforderung, in viele leicht zu bewältigende Schritte ein. So wird die Ausführung, der Weg, von lauter kleinen Erfolgen begleitet. Mit jedem erreichten Etappenziel steigt deine Freude, machst du dir selber Mut, bist stolz auf dich. Und so besteht keinerlei Veranlassung, vorzeitig das Handtuch zu werfen.

Es ist wichtig, dabei keinen Schritt auszulassen! Erreichst du einmal eines deiner Etappenziele nicht, war der Schritt wahrscheinlich zu groß gewählt. Geh einfach einen Schritt zurück & versuche es erneut.

Dieses Gesetz ist kein Versprechen, dass dein Weg immer leicht sein wird. Das Leben rollt dir für gewöhnlich nicht ständig rote Teppiche aus, sondern es schickt dich durch Schluchten, über Berge und durch Sümpfe. Du musst dich anstrengen, Risiken auf dich nehmen und Opfer bringen. Doch an jedem gelungenen Schritt, an jedem erreichten Ziel, wächst du auch. Überwindest deine Grenzen und findest heraus, wer du wirklich bist.

Das Allerwichtigste steht natürlich am Anfang: du brauchst ein Ziel. Eine Richtung. Damit du weisst, wofür du das alles tust. Das heisst nicht, dass du dein Lebensziel definieren musst. Es muss kein riesiges Ziel sein; kleine Ziele reichen durchaus aus. Sicher ist: du wirst dein Ziel höchstwahrscheinlich nicht durch himmlische Offenbarung erfahren. Also überleg nicht zu lange; geh einfach los! In die Richtung, die dich JETZT in diesem Moment begeistert, inspiriert. Die dein Herz berührt & dir das Gefühl gibt, dass sie all die Mühen und Opfer wert ist. Zweifle nicht und warte vor allem nicht darauf, dass jemand dir sagt, was du tun sollst.

Je weiter entfernt dein Ziel ist, desto größer die Bürde. Setze dir am besten Ziele, die du in der nächsten Woche, am nächsten Tag, in der nächsten Stunde erreichen kannst. Diese Vorgehensweise beschert dir viele kleine Erfolge und bringt dich schließlich auch auf den Gipfel des Berges.

Selbstverständlich kann weder ich noch sonst jemand dir eine Garantie geben, dass DU DEIN Traumziel erreichst. Das liegt einzig in DEINER Hand. Gewiss ist jedoch: Menschen haben selten Misserfolge; sie geben einfach nur auf! Geh deinen Weg mit Geduld, Disziplin und Konzentration auf das, was dir wirklich wichtig ist. Schritt für Schritt. Von Erfolg zu Erfolg. Mit jedem erreichten Ziel erschaffst du dir ein neues. Und: genieße den Weg … das Leben findet unterwegs statt, JETZT, nicht erst am Ziel deiner Träume.

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Lautet eines deiner Ziele „Rohkost“, möchtest du dich 100% rohköstlich ernähren? Es gibt Menschen, für die die Umstellung von jetzt auf gleich am Besten funktioniert. Und die tatsächlich dabei bleiben. Viele jedoch fallen nach einer so radikalen Umstellung nach einiger Zeit zurück in ihre alten Ernährungsgewohnheiten und bleiben dann aus lauter Frust und Angst dort hängen. Für die meisten weitaus vielversprechender ist der schrittweise Weg. Nach und nach Mahlzeiten roh(er) gestalten. Schritt für Schritt mehr Rohkost in dein Leben einzubauen. Neue Gewohnheiten schaffen. Nach und nach auf dem Wohlbefinden weniger förderliche Speisen verzichten. Usw usf … So schaffst du dir viele kleine Erfolge. Und wenn du doch mal wieder etwas isst, was du nicht mehr essen wolltest … schmeisst nicht frustriert alles hin; gehe eben einen Schritt zurück und versuche es erneut. Falls du Unterstützung auf diesem Weg suchst, auch über diesen Blog hinaus, kontaktiere mich gern. Ich freue mich, wenn ich dir ein Stück auf deinem Weg weiterhelfen kann!

Inspiriert durch Dan Millmans „Die universellen Lebensgesetze des friedvollen Kriegers.„*


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Das Gesetz der freien Entscheidung

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Eines unserer größten Geschenke als Mensch ist unser freier Wille. Du hast die absolute Macht der freien Entscheidung, in jedem Moment deines Lebens! Ist dir klar, was das bedeutet???

Dein komplettes Leben ist das Ergebnis dieses ausgeübten freien Willens, & wie es sich weiter entwickelt, hängt von deinen Entscheidungen in DIESEM MOMENT ab. In JEDEM Moment kannst du dich entscheiden, deiner innersten Intuition zu folgen. Oder deinen Ängsten, Gewohnheiten, Trieben. Wie du willst. Du kannst dich jederzeit gegen deine höhere Weisheit wehren, oder sie um des sofortigen Genusses willen ignorieren. Und dich damit entscheiden, die Konsequenzen zu tragen.

Falsch machen kannst du dabei nichts!!! Jede Entscheidung, die du triffst, dient deinem Besten. Sie führen nur auf unterschiedliche Wege: sonnenbeschienene oder hindernisreiche. Die meisten unserer Entscheidungen treffen wir mit der Weisheit unseres Unterbewusstseins. Dieses, unsere „innere Stimme“, besitzt viel viel mehr Informationen als unser bewusstes Denken. So ziehen wir oftmals Menschen oder Ereignisse an, die wir uns gar nicht bewusst gewünscht haben, die jedoch unserem höchsten Wohl, unserer Weiterentwicklung dienen – auf die eine oder andere Art. Auch wenn es sich dann mitunter nicht sofort so anfühlt. 😉

Doch auch nun bist immer noch DU die Person, die entscheidet. Es ist deine freie Entscheidung, wie du auf das, was das Leben dir beschert, reagierst!!! Du kannst dich wehren, böse werden, klagen … oder besser die Verantwortung für dein Leben übernehmen. Den Dingen ins Auge sehen, sie annehmen wie sie sind & dich dem, was in diesem Moment ist, hingeben.

Sei dir deiner Freiheit bewusst – in jeder Hinsicht. Die Entscheidung liegt IMMER bei dir! Du bist IMMER frei zu entscheiden! Nur wenn du weisst, dass du jederzeit aus deiner Ehe/Beziehung aussteigen kannst, kannst du dich aus vollem Herzen dafür entscheiden, sie weiterzuführen. Nur wenn du weisst, dass du alles essen kannst, was du willst, kannst du dich aus voller Überzeugung entscheiden, roh-vegan zu essen. Nur wenn du weisst, dass du deinen Job jederzeit aufgeben kannst, kannst du dich bewusst dafür entscheiden, ihn weiterhin auszuüben. … Jede Entscheidung ist natürlich mit Konsequenzen verbunden, doch du entscheidest, welche Konsequenzen du lieber akzeptierst. Welcher Weg dem entspricht, wie DU dein Leben führen möchtest. So wird dein Leben zu einer wunderbaren CHANCE, statt eine Reihe von Verpflichtungen zu sein.

Sobald du das wirklich verstanden hast, eröffnen sich unendliche Möglichkeiten vor dir. Vielleicht möchtest du jetzt einiges in deinem Leben ändern. Vielleicht findest du nun endlich den Mut, für längst überfällige Entscheidungen. Genausoviel Mut kann es jedoch auch brauchen, die Verantwortung für deine jetzige Situation zu übernehmen & dich mit vollem Bewusstsein auf sie einzulassen.

Vielleicht hast du dich aus gesundheitlichen Gründen für eine rohköstliche Ernährung entschieden. Dennoch zwingt dich niemand dazu, dich auf eine spezielle Art zu ernähren. Es ist einzig und allein DEINE Entscheidung. Eine Frage deiner Prioritäten. Jede Wahl hat Konsequenzen; du entscheidest, welche du tragen möchtest.

Einige Beispiele aus unserem Ernährungsalltag: Im Alter zwischen 4 und 7 Jahren hat die Tochter gelegentlich Brot essen wollen & hat dafür die prompten Konsequenzen (Bauchweh, Ekzem) in Kauf genommen. Mit 7 Jahren hat sie sich entschieden, auf das Ekzem verzichten zu wollen & hat bewusst 100% roh gewählt. Ich selbst weiss genau, dass es mir mit viel Schokolade nicht gut geht; dennoch wähle ich manchmal den kurzfristigen Genuss & die damit verbundene Schlaflosigkeit etc. Bei anderen Gelegenheiten entscheide ich mich gegen den Schokoladengenuss & für das bessere Gefühl in den nachfolgenden Stunden & Tagen.

Entscheidung bedeutet auch oft, etwas was du gern haben möchtest, für etwas anderes aufzugeben, was dir noch wichtiger ist. Es ist DEIN Leben!

Übrigens: Auch wenn jede Idee in deinem Kopf anfängt & vielleicht zuerst in Worten Gestalt annimmt: das Gesetz der Willensfreiheit besagt, dass Entscheidungen nicht mit Worten getroffen werden, sondern mit Taten!

Also, wofür entscheidest DU dich heute? Was TUST du heute?

Inspiriert durch Dan Millmans „Die universellen Lebensgesetze des friedvollen Kriegers.„*


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Das Gesetz des Gleichgewichts

Eines der Bücher, die mich in den letzten Monaten begleitet & unterstützt haben, ist „Der Pfad des friedvollen Kriegers„* von Dan Millman. Falls du es noch nicht kennst, kann ich es dir sehr empfehlen.

Egal, ob du dich für deine spirituelle Entwicklung interessierst, oder damit, dein Leben deinem Herzen folgend zu leben, oder ob deine Ernährung nur im rein physischen Kontext eine Bedeutung für dich hat: es lassen sich einige Lebensgesetze beschreiben, die dir in jedem dieser Bereiche weiterhelfen können. Und zwar auf eine ganz pragmatische Weise!

Ich bin davon überzeugt, dass alles mit allem zusammenhängt. Dass alles Energie ist & deine eigene Schwingung sowohl dein Umfeld & deine Erfahrungen prägt als auch umgekehrt durch das, was du in dich aufnimmst, beeinflusst wird.

So lassen sich die Gesetze, auf denen der Weg des Kriegers (& der Kriegerin 🙂 ) basiert, auch auf den Weg der Rohkost beziehen & können dir dabei ebenso weiterhelfen wie bei allem anderen, was in deinem Leben gerade eine Rolle spielt.

12 universelle Lebensgesetze lassen sich bei Dan Millman finden, und heute möchte ich mich hier mit dem ersten davon beschäftigen. Dem Gesetz des Gleichgewichts.

Gleichgewicht ist ja etwas, was mich auf meinem Achterbahn-Leben immer wieder beschäftigt: ich lebe gewissermaßen mit der ständigen Herausforderung, in meinem Gleichgewicht zu bleiben. Typisch Vata eben.

Doch das Im-Gleichgewicht-Sein ist natürlich für jeden wichtig; jeder menschliche Körper verlangt nach dem Zustand des inneren Gleichgewichts, um sich wohl zu fühlen. Wenn du in deinem Gleichgewicht bist, bist du ruhig, gelassen, entspannt, friedlich. Je achtsamer du mit dir selbst umgehst, je besser du auf dich achtest & je bewusster du diesen friedlich-gelassenen Zustand wahrnimmst, desto schneller spürst du, wenn du aus dem Gleichgewicht gerätst. Und kannst dann etwas dagegen unternehmen.

Jedes Element in deinem Leben hat das Potential, unausgeglichen zu sein. Und das ist auch gut so, denn anders wäre menschliches Er-Leben kaum möglich. Ohne extreme Gefühlslagen, Erlebnisse, Erfahrungen. Problematisch wird es nur, wenn diese Extreme zum Dauerzustand, zur Gewohnheit werden. Sobald du erkennst, wo es ein Ungleichgewicht gibt, kannst du etwas dagegen unternehmen. Meistens, wenn wir aus unserer Mitte sind, sind da viele Aspekte, in denen es an Gleichgewicht fehlt. Meiner Erfahrung nach hilft es, diese nach und nach anzugehen. Und körperliche Dinge, wie die Ernährung & auch der Bereich Bewegung/Sport, sind ein guter Anfang, denn sie lassen sich vergleichsweise einfach steuern.

Die Schwierigkeit beginnt jedoch häufig schon beim Erkennen des Ungleichgewichts. Denn du empfindest deinen Zustand, physisch oder emotional, an den du gewöhnt bist, als normal. Selbst dann, wenn es ein Zustand extremer Anspannung oder Ungleichgewichts ist. So fühlt sich die Rückkehr ins Gleichgewicht zunächst häufig sehr merkwürdig, ungewohnt, an.

Sei dir dessen bewusst & nutze diese Wahrnehmung, um dein Gleichgewicht wieder zu finden. Praktiziere das Gegenteil dessen, woran du gewöhnt bist. Übertreibe … in die andere Richtung. Und pendle dich auf diese Art in deiner Mitte ein.

Ein praktisches Beispiel: ich weiss seit vielen Jahren, dass ich mich mit einer fettarmen Früchte-Rohkost, reich an Grünzeug, am wohlsten fühle. Ich brauche, insbesondere wenn ich viel Sonne, Natur, frische Luft bekomme, keine großen Mengen an Nahrung. Jedoch neige ich dazu, in Zeiten emotionaler Belastung zu wenig oder zu viel zu essen. Bzw. zuviel von Dingen, die mir im Übermaß nicht so gut tun, wie z. B. zuviel Schokolade 😉 … Wenn ich erkenne, dass ich in eine solche Situation gerutscht bin, hilft es mir, mich für einige Tage ganz bewusst etwas „extremer“ zu ernähren. Also z. B. ein paar Tage Mono essen. Oder fasten. Oder keine süßen Früchte zu essen.

Genau aus diesem Grund hilft es auch bei einer Ernährungsumstellung häufig, zu Anfang „nach Plan“ zu essen. Sich Anleitung zu suchen. Denn das Neue fühlt sich noch ungewohnt an.

Viele steigen mit einigen Fastentagen in die Rohkost ein. Oder mit einer Woche Banana Island, also eine Woche lang nur Bananen (geht auch mit anderen Früchten). Auch dies ist ein Weg, aus dem einen Extrem (der herkömmlichen Ernährungsweise) zum anderen Extrem zu wechseln, um dann in die Mitte (der für deinen Körper nötigen, richtigen Nahrung) zu gelangen. Und dabei das Gefühl für deinen Körper zurückzugewinnen.

Welche Methoden nutzt du, um dein inneres Gleichgewicht zu halten bzw. wiederzuerlangen?

Im nächsten Artikel wird es um das zweite universelle Lebensgesetz nach Dan Millman gehen: Das Gesetz der freien Entscheidung.


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