Lieber Creamy als Smoothie

Ganz klar: Je naturbelassener du deine Nahrung genießt, um so besser! Und Mixer wachsen nun mal nicht an Bäumen; zum Zerkleinern unserer Nahrung sind unsere Zähne vorgesehen, und ja, das darf auch ruhig ein Weilchen dauern!

Wenn du doch mal etwas mixen willst, dann mach dir anstelle eines Smoothies, also eines relativ flüssigen Getränks, lieber einen Creamy. Etwas mit cremiger Konsistenz, zum Löffeln statt zum Trinken. Ohne die Zugabe von Wasser. Der Vorteil daran? Wasser, ob du es nun zum Essen trinkst oder im Essen vermixt, verdünnt die Magensäure und erschwert so die Verdauung. Ergänze den gemixten Creamy außerdem mit Gemüse und/oder Blättern, die du selber kaust! Das bringt dir zum Einen das befriedigendere Gefühl, wirklich gegessen zu haben. Außerdem unterstützt es die Verdauung, die ja bekanntlich schon im Mund beginnt, durch das Kauen und die Speichelproduktion. Je länger du dich mit deinem Essen im Mund beschäftigst, um so besser kann dein Körper die Nahrung verwerten. Beispiele für Creamy-Mahlzeiten sind z. B. Suppen mit Gemüsewürfeln als Suppeneinlage, oder Gemüse-Sticks/-Scheiben zum Eindippen oder Salatblätter, die du mit der Creme füllst und zu Wraps aufrollst.

Mixe deine Creamys aus Gemüse/Gemüsefrüchten und grünen Blättern. Süße Früchte mixt du besser nicht mit Grünem oder irgendetwas anderen – genieße sie immer mono! Da sich auch ein Creamy viel schneller isst als das entsprechende Gemüse „am Stück“, mixe ihn möglichst ohne oder mit nur wenig Fett (z. B. ein Stückchen Avocado, oder ein paar vorher eingeweichte Nüsse oder Kerne), sonst überisst du dich sehr leicht.

Ein Beispiel für einen Creamy, den ich sehr mag, ist meine neue Lieblings“torte“:

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Süßkartoffel pur, vermixt mit etwas Süßholzwurzel und Anis, dekoriert mit ausgestochenen Sternen von Süßkartoffel und ein paar Erdmandeln. Schmeckt mega-lecker!!! Dazu passt gut Löwenzahn oder Endivie, falls du, so wie ich, gern noch Grünes dazu nehmen magst.