Begegnungen & Botschaften

Jede Begegnung in meinem Leben, mit Mensch, Tier, welchen Wesen, Ereignissen, Dingen, Büchern, Texten, Zahlen auch immer, ist eine Antwort auf die gerade anliegenden Fragen bzw. Themen in mir. Jede. Die Kunst besteht darin, diese Botschaften 1. wahrzunehmen und 2. zu verstehen. Es können Antworten auf ganz konkrete Fragen sein, aber auch Botschaften zu dem, was in mir lebt, ohne dass ich es schon in Worte gefasst habe. Vielleicht sogar ohne dass es mir so richtig bewusst geworden ist. Auch Reminder, Erinnerungen, die mich daran erinnern, was ich wirklich will. Mir bewusst machen, was ich gerade brauche. Mich (wiederum) aufwecken bzw. wach halten.

Besonders Tiere kommen häufig als spirituelle Botschafter oder als Krafttier, das Kraft und Mut und Hoffnung bringt. Ein sehr prägnantes Beispiel habe ich erst kürzlich, am Valentinstag, wieder erlebt, mit einer der Ziegen hier auf der Finca. Unterwegs im Garten hörte ich sie laut und kläglich mähen und ging um nachzusehen. Eine der Ziegen war auf die schmale Mauer am Zaun gesprungen und hatte ihren Kopf durch eine der Öffnungen im Zaun gesteckt und kam nun nicht mehr frei, weil sie mit den Hörnern festhing. Sie liess sich gern von mir helfen und mit ein bisschen vorsichtigem Schieben und Drehen gelang es mir, sie zu befreien. Ich war zunächst einfach nur tief berührt von dieser Begegnung, von ihrem Vertrauen, und voller Dankbarkeit, dass ich helfen konnte. Es war für mich eine sehr besondere Erfahrung. Als ich der Tochter später davon erzählte, erfuhr ich, dass die Ziege ihren Kopf eine Stunde später erneut durch den Zaun gesteckt hatte & wiederum steckengeblieben war. Die Tochter und ihre Freundinnen hatten sie dieses Mal befreit.

Gedanken dazu kamen erst nach einer Weile. Die Ziege ist mein Sternzeichen im chinesischen Horoskop. Wo hing ich gerade mit meinem Kopf (Geist/Ego) fest? In welche Fallen tappe ich immer wieder? Einzelheiten dazu möchte ich hier jetzt nicht teilen, aber die Ziege hatte mir einen Schubs in die richtige Richtung gegeben. 😉

Später habe ich dann noch nach der Botschaft der Ziege gegooglet und dies hier gefunden:

Die Ziege möchte dich die Überlebenskunst lehren.

Dies bedeutet auch, nicht alles hinzunehmen, sondern auch durchaus kritisch zu sein und auszumisten, was nicht zu Dir gehört. Sie möchte Dich einladen, Dich an ihr weiches Fell zu kuscheln, und mit ihr als Krafttier an Deiner Seite, Geborgenheit und Wärme zu erfahren. Dieses Krafttier weiß um die Plätze, die Dich nähren. Folge ihr daher und vertraue darauf, dass sie Dir die schmackhaftesten Kräuter, sprich die nährende Energie, zuführt. Die Aussage : „Du blöde Ziege!“, bezieht sich zumeist auf Hartnäckigkeit oder Sturheit der benannten Person. Wandle dies für Dich in Durchsetzungsvermögen und Willensstärke um, um Deine inneren Prinzipien mit ihrer Hilfe besser würdigen zu können. Sie möchte Dich daher aus dem Sündenbock Klischee herauslösen, einladen dieses Rolle abzugeben und Dich mehr mit der Natur, als auch mit Deiner inneren Natur, auseinanderzusetzen. […]“

Quelle

Ein weiteres Stück Botschaft, die ich zu dem Zeitpunkt wirklich brauchte & die mir in einer schwierigen Situation Kraft und neuen Mut gegeben & mich auf meinen Weg zurückgeführt hat.

Vielen Dank, liebe Ziege!

Durch das Labyrinth zur Mitte

So ruhig der März hier im Blog war, so bewegt & lebendig war & ist es bei uns, bei mir, in diesem Frühjahr. Innen wie außen 😉 :).

Mein Leben ist so reich derzeit … reich an liebevollen Begegnungen, mit Menschen & Tieren. Gespräche, Tanz, Umarmungen, Berührungen. Reich an Gefühlen, Glück, Lachen & Weinen, Freude & Traurigkeit. Reich an Sonne, blauem Himmel & Draußen-Sein. Reich an mich glücklich machender Arbeit. (Mehr dazu weiter unten.) Und an Wundern. 🙂

Wie es im Außen jetzt ausschaut: Seit Ende März nenne ich einen schnuckeligen Wohnwagen mit Vorzelt Zuhause.

April-Home, sweet home :)

April-Home, sweet home 🙂

Sonnenblumen vor meiner Tür

Sonnenblumen vor meiner Tür

Die Aussicht, wenn ich am Computer sitze.

Die Aussicht, wenn ich am Computer sitze.

Kuschelig. Zu zweit war es ein bisschen eng & arm an Privatsphäre, doch für ein paar Tage geht so etwas auch mit immerhin 12jähriger Tochter ausnahmsweise schon mal. Sie ist nun, nach langer Pause, wiederum nach Deutschland zum Papa abgereist & der Wohnwagen gehört mir allein. Bis Ende des Monats kann ich, weiterhin wwoofenderweise, darin wohnen. Und genieße mein kleines eigenes Reich gerade sehr … ein „Zimmer für mich alleine“ hatte ich seit Mitte Februar nicht mehr & Alleinzeit, Me-Time, ist in den vergangenen Wochen daher recht kurz gekommen.

Arbeit, die mich glücklich macht, habe ich hier auch. Viel. Da ist zum Einen mein „Rohkost-Café“ … davon zeige & erzähle ich dir ebenfalls mehr hier, in den nächsten Tagen. Dann ein bisschen Computerarbeit zum Verdienen unserer Bananen, Kürbisse & Avocados. Und, für die Unterkunft hier, das Wwoofing. Dabei gehört es zu meiner hauptsächlichen Aufgabe, ein Labyrinth hier im Garten fertigzustellen.

labyrinth

Es ist ein Abbild des Labyrinths von Chartres & symbolisiert den spirituellen Weg. Der, kurz gesagt, in Kreisen, Rund um Rund, vor & scheinbar zurück, schließlich zur Mitte, zum Höheren Selbst, führt. Während der vergangenen Wochen habe ich es, von der Mitte ausgehend und mich dann in konzentrischen Kreisen nach außen arbeitend, von „Unkraut“ & Gräsern befreit. Nun arbeite ich mit den Steinen & baue die äußeren Ringe & Wege des Labyrinths weiter. Manche der Gräser wachsen schnell nach bzw. ihre tiefsitzenden Wurzeln waren nicht vollständig entfernt, & so bin ich auch beim Bauen immer wieder zwischendurch damit beschäftigt, mehr oder weniger tief zu graben & teilweise lange & weitverzweigte Wurzeln zu entfernen. Die Parallele zu ziehen zu den immer wiederkehrenden Themen auf dem individuellen & gemeinschaftlichen Lebensweg, überlasse ich jetzt mal dir. 😉 Das Ganze ist eine wundervolle Meditation & macht mich wahrhaftig glücklich. 🙂

Übrigens: ich hatte, noch in Zentralportugal, vor vielen Wochen, damit begonnen, jeden Morgen eine Affirmation zu sprechen. Auf der Suche nach der Gestaltung meines weiteren Weges. Und erkenne nun das Ergebnis … und einmal wieder, wie wundervoll & überraschend doch manchmal die Antworten des Lebens ausfallen. Die Affirmation war folgendermaßen: „My work is completely aligned with my passion. I am being paid abundantly well for doing the things i love and for simply and profoundly being me.“ – auf deutsch: „Meine Arbeit ist vollständig im Einklang mit meiner Leidenschaft. Ich werde reich dafür bezahlt, dass ich die Dinge tue, die ich liebe, und dafür, dass ich einfach und ganz und gar ich bin.“

Ich liebe mein Leben – DANKE!!!

Integrität

Ein weiteres spirituelles Gesetz. Das der Integrität. Integrität, das bedeutet Leben im Einklang mit deiner inneren Wahrheit. Mit deiner höchsten Vision. Auch wenn deine Triebe dich in eine andere Richtung drängen.

Praktisch betrachtet, geht es darum, wie du dich verhälst, wenn du dich unbeobachtet fühlst. 😉

Mit den gängigen Moralvorstellungen der Gesellschaft, in der du lebst, hat Integrität nichts zu tun. Diese zu befolgen, mag dir das Leben einfacher machen. Gegen den Strom zu schwimmen, die ungeschriebenen Gesetze der Gesellschaft zu brechen, macht das Leben vielleicht schwieriger & anstrengender. Weil z. B. eine der Konsequenzen die ist, dass du damit andere Menschen, die diese gesellschaftlichen Wertvorstellungen ernst nehmen, aus ihrem inneren Gleichgewicht bringst.

Intelligenz hilft dir, zu beurteilen, wann es Sinn macht, sich an die Konventionen zu halten. Doch im Hinblick auf ein integres Leben hat dein Herz die höchste Autorität!

Gehe offenen Auges durch die Welt & höre auf die Weisheit deines Herzens. Höre auch auf deinen Verstand und deinen Körper, doch lass dich nicht von den Regeln anderer bestimmen. Und gebe nicht all den zufälligen Wünschen & Trieben in deinem Inneren nach, aber unterdrücke sie auch nicht mit Gewalt. Frei nach Martin Luther würde ich es so formulieren: „Liebe dich (dein wahres, höheres Selbst) & dann tue, was du willst.“ 🙂

Integrität bedeutet auch, deine innere Realität ehrlich zum Ausdruck zu bringen. Du selbst zu sein. Echt zu sein.

Das kannst du nur, wenn du zufrieden damit bist, der*die zu sein, die du bist. Das ist das, was zählt: versuche nicht, ein*e Heilige*r zu sein. Sei du selbst. Denn dafür bist du hier!

Integriert sein, dazu gehört, dich selbst zu kennen & du selbst zu sein, damit alle deine Handlungen echt sind & deinen höchsten Absichten entsprechen. Kenne deine innersten Triebe, deine Wertvorstellungen & deine Motive. Akzeptiere dich so, wie du wirklich bist, statt zu versuchen, deiner Idealvorstellung zu entsprechen.

Das ist nicht immer einfach. Es braucht Mut. Und Offenheit. Zu dir selbst & zur Welt zu sagen: „So bin ich, ob es euch gefällt oder nicht.“. Und dann auch so zu leben.

vierzehn

Ein Beispiel: Mancher schenkt aus Liebe, oder aus Mitgefühl. Das ist eine echte Handlung, aus innerer Integrität. Ein anderer schenkt vielleicht aus Schuldgefühl, Pflichtgefühl, Imponiergehabe … das ist eine unechte Handlung.

Die Worte „Es tut mir leid“ aus dem Herzen gesprochen … echt. Dieselben Worte, ausgesprochen, weil die Konventionen es so verlangen … unecht.

Akzeptiere deine Menschlichkeit, deine Imperfektionen, dann ist Integrität kein Problem mehr. Integer zu leben hat nichts mit Vollkommenheit oder Unfehlbarkeit zu sein. Tu einfach nur DEIN Bestes, lerne aus Irrtümern, um es beim nächsten Mal besser zu machen. Stehe zu deinen Schwächen & nutze deine inneren Stärken.

Und wenn du dich jetzt überfordert fühlst, denk daran: alles ist nur so lange schwierig, bis es leicht wird. 🙂

Inspiriert durch Dan Millmans „Die universellen Lebensgesetze des friedvollen Kriegers.„*


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Das Gesetz des Gleichgewichts

Eines der Bücher, die mich in den letzten Monaten begleitet & unterstützt haben, ist „Der Pfad des friedvollen Kriegers„* von Dan Millman. Falls du es noch nicht kennst, kann ich es dir sehr empfehlen.

Egal, ob du dich für deine spirituelle Entwicklung interessierst, oder damit, dein Leben deinem Herzen folgend zu leben, oder ob deine Ernährung nur im rein physischen Kontext eine Bedeutung für dich hat: es lassen sich einige Lebensgesetze beschreiben, die dir in jedem dieser Bereiche weiterhelfen können. Und zwar auf eine ganz pragmatische Weise!

Ich bin davon überzeugt, dass alles mit allem zusammenhängt. Dass alles Energie ist & deine eigene Schwingung sowohl dein Umfeld & deine Erfahrungen prägt als auch umgekehrt durch das, was du in dich aufnimmst, beeinflusst wird.

So lassen sich die Gesetze, auf denen der Weg des Kriegers (& der Kriegerin 🙂 ) basiert, auch auf den Weg der Rohkost beziehen & können dir dabei ebenso weiterhelfen wie bei allem anderen, was in deinem Leben gerade eine Rolle spielt.

12 universelle Lebensgesetze lassen sich bei Dan Millman finden, und heute möchte ich mich hier mit dem ersten davon beschäftigen. Dem Gesetz des Gleichgewichts.

Gleichgewicht ist ja etwas, was mich auf meinem Achterbahn-Leben immer wieder beschäftigt: ich lebe gewissermaßen mit der ständigen Herausforderung, in meinem Gleichgewicht zu bleiben. Typisch Vata eben.

Doch das Im-Gleichgewicht-Sein ist natürlich für jeden wichtig; jeder menschliche Körper verlangt nach dem Zustand des inneren Gleichgewichts, um sich wohl zu fühlen. Wenn du in deinem Gleichgewicht bist, bist du ruhig, gelassen, entspannt, friedlich. Je achtsamer du mit dir selbst umgehst, je besser du auf dich achtest & je bewusster du diesen friedlich-gelassenen Zustand wahrnimmst, desto schneller spürst du, wenn du aus dem Gleichgewicht gerätst. Und kannst dann etwas dagegen unternehmen.

Jedes Element in deinem Leben hat das Potential, unausgeglichen zu sein. Und das ist auch gut so, denn anders wäre menschliches Er-Leben kaum möglich. Ohne extreme Gefühlslagen, Erlebnisse, Erfahrungen. Problematisch wird es nur, wenn diese Extreme zum Dauerzustand, zur Gewohnheit werden. Sobald du erkennst, wo es ein Ungleichgewicht gibt, kannst du etwas dagegen unternehmen. Meistens, wenn wir aus unserer Mitte sind, sind da viele Aspekte, in denen es an Gleichgewicht fehlt. Meiner Erfahrung nach hilft es, diese nach und nach anzugehen. Und körperliche Dinge, wie die Ernährung & auch der Bereich Bewegung/Sport, sind ein guter Anfang, denn sie lassen sich vergleichsweise einfach steuern.

Die Schwierigkeit beginnt jedoch häufig schon beim Erkennen des Ungleichgewichts. Denn du empfindest deinen Zustand, physisch oder emotional, an den du gewöhnt bist, als normal. Selbst dann, wenn es ein Zustand extremer Anspannung oder Ungleichgewichts ist. So fühlt sich die Rückkehr ins Gleichgewicht zunächst häufig sehr merkwürdig, ungewohnt, an.

Sei dir dessen bewusst & nutze diese Wahrnehmung, um dein Gleichgewicht wieder zu finden. Praktiziere das Gegenteil dessen, woran du gewöhnt bist. Übertreibe … in die andere Richtung. Und pendle dich auf diese Art in deiner Mitte ein.

Ein praktisches Beispiel: ich weiss seit vielen Jahren, dass ich mich mit einer fettarmen Früchte-Rohkost, reich an Grünzeug, am wohlsten fühle. Ich brauche, insbesondere wenn ich viel Sonne, Natur, frische Luft bekomme, keine großen Mengen an Nahrung. Jedoch neige ich dazu, in Zeiten emotionaler Belastung zu wenig oder zu viel zu essen. Bzw. zuviel von Dingen, die mir im Übermaß nicht so gut tun, wie z. B. zuviel Schokolade 😉 … Wenn ich erkenne, dass ich in eine solche Situation gerutscht bin, hilft es mir, mich für einige Tage ganz bewusst etwas „extremer“ zu ernähren. Also z. B. ein paar Tage Mono essen. Oder fasten. Oder keine süßen Früchte zu essen.

Genau aus diesem Grund hilft es auch bei einer Ernährungsumstellung häufig, zu Anfang „nach Plan“ zu essen. Sich Anleitung zu suchen. Denn das Neue fühlt sich noch ungewohnt an.

Viele steigen mit einigen Fastentagen in die Rohkost ein. Oder mit einer Woche Banana Island, also eine Woche lang nur Bananen (geht auch mit anderen Früchten). Auch dies ist ein Weg, aus dem einen Extrem (der herkömmlichen Ernährungsweise) zum anderen Extrem zu wechseln, um dann in die Mitte (der für deinen Körper nötigen, richtigen Nahrung) zu gelangen. Und dabei das Gefühl für deinen Körper zurückzugewinnen.

Welche Methoden nutzt du, um dein inneres Gleichgewicht zu halten bzw. wiederzuerlangen?

Im nächsten Artikel wird es um das zweite universelle Lebensgesetz nach Dan Millman gehen: Das Gesetz der freien Entscheidung.


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Regenbogen-Ernährung

Heute möchte ich euch ein Ernährungskonzept vorstellen, von dem ich gerade gelesen habe. Nicht, dass ich jetzt anfange, irgendwelche Ernährungsmodelle & -pläne auszuprobieren. Aber ich finde die Grundlagen dieses Konzepts ganz faszinierend … vielleicht ein hilfreicher Aspekt für mancheN auf der Suche nach einer individuellen Ernährung: die Regenbogen-Ernährung, von Gabriel Cousens, wieder aus seinem Buch „Ganzheitliche Ernährung.


foto: momosu / photocase.com

Obwohl es in dem Buch um die spirituelle Dimension der Nahrung geht, ist die Regenbogen-Ernährung nicht als Technik zur Erleuchtung zu verstehen. Sie trägt einfach zu einer harmonischen & zentrierten spirituellen Entfaltung bei, indem sie für das Gleichgewicht des Körpers & der Chakren sorgt. So kann sie uns helfen, eine individuelle Ernährung zu entwickeln.

Zweck der Regenbogen-Ernährung ist es, regelmäßig & täglich „jedes einzelne Chakra, die mit ihm zusammenhängenden Organe, Drüsen & Nervenzentren sowie das Chakrensystem als Ganzes zu harmonisieren.
Jedes Nahrungsmittel lässt sich anhand seiner Farbe mit der Farbe & Energie eines bestimmten Chakras verbinden & kann somit die mit ihm verbundenen Drüsen, Organe & Nervenzentren energetisieren, reinigen, aufbauen, heilen & ausbalancieren.

Das Konzept der Regenbogen-Ernährung lässt sich nur auf vegetarische Nahrung anwenden, nicht auf Fleisch & nicht auf „JunkFood“, „FastFood“ etc. Wir können uns unsere pflanzliche Nahrung als kondensiertes, farbiges Sonnenlicht vorstellen; die Farben sind der Schlüssel zu ihrer Energiestruktur. Die Natur kommuniziert auf diese Art mit uns & mit ein wenig Sensibilität werden wir bemerken, zu welchen Farben wir uns bei unserer Nahrung an einem bestimmten Tag hingezogen fühlen. So erkennen wir, welche Nährstoffe & Nahrungsmittelenergien wir gerade benötigen, um unseren Körper ins Gleichgewicht zu bringen.

Ernährung nach diesem Prinzip muss lt. Cousens nicht zwingend roh & auch nicht vegan sein. Meinem Verständnis nach sind aber die Farben gekochter, von Menschen hergesteller Nahrungsmittel nicht mehr als Kommunikationsmittel der Natur zu verstehen & ich bezweifele, dass das Erkennen des individuellen Bedarfs über die Anziehungskraft der Farben damit auch funktionieren kann.

Ausgewogenheit: Alle Chakren sind gleichberechtigt & sollten über den Tag alle mit dem gesamten Spektrum der Nahrungsmittel ernährt werden.

Morgens die ersten drei Chakren: rot, orange, goldgelb. Dazu gehören die meisten Früchte & auch alle goldenen und braunen Körner (z. B. Reis, Buchweizen usw. sowie die meisten Nüsse & Samen, die sich gekeimt gut mit Früchten kombinieren lassen).

Mittags goldgelb, grün & blau für das dritte, vierte & fünfte Chakra. Die vorherrschende Farbe für die Mittagsmahlzeit ist Grün – Zeit für Salate, Sprossen, Avocado, dunkelgrüne (Blatt-)Gemüse. Möglich sind natürlich auch grüne Früchte wie grüne Äpfel oder Wassermelone. Es können auch kleine Mengen andersfarbiger Speisen, z. B. Tomate, Möhre, dazu gegessen werden.

Blau, indigo, purpur & weiss stärken am Abend das fünfte, sechste & siebte Chakra. Auch goldene Nahrungsmittel, da das Kronenchakra sowohl mit purpurfarbenem als auch mit goldenem Licht zusammenhängt. Die wichtigsten Farben des Abends sind purpur, weiss & gold.