Smoothie-Bowls in weiss, grün, bunt. Keto, roh und vegan



Grüne Smoothies in „highcarb“, also mit süßen Früchten, haben für mich nie gut funktioniert. Zu viel Nahrungsmenge, zu viel Wasser (wenn überhaupt, dann lieber Creamy als Smoothie).

Warum die klassischen grünen Smoothies auch aus ayurvedischer Sicht tatsächlich nicht wirklich sooo gut für dich sind, darüber kannst du hier nachlesen.

LowCarb, ketogen, ohne süße Früchte darin, sieht es, für mich zumindestens, etwas anders aus. Allerdings sind das ohnehin eher Creamies, ich füge auch kein oder nur wenig Wasser hinzu. Und die Menge ist einfach vom Volumen her viel geringer als bei einem Früchtesmoothie. Nicht unbedingt etwas für jeden Tag, aber ab und zu passt das für mich gut.

Lieber Creamy als Smoothie

Ganz klar: Je naturbelassener du deine Nahrung genießt, um so besser! Und Mixer wachsen nun mal nicht an Bäumen; zum Zerkleinern unserer Nahrung sind unsere Zähne vorgesehen, und ja, das darf auch ruhig ein Weilchen dauern!

Wenn du doch mal etwas mixen willst, dann mach dir anstelle eines Smoothies, also eines relativ flüssigen Getränks, lieber einen Creamy. Etwas mit cremiger Konsistenz, zum Löffeln statt zum Trinken. Ohne die Zugabe von Wasser. Der Vorteil daran? Wasser, ob du es nun zum Essen trinkst oder im Essen vermixt, verdünnt die Magensäure und erschwert so die Verdauung. Ergänze den gemixten Creamy außerdem mit Gemüse und/oder Blättern, die du selber kaust! Das bringt dir zum Einen das befriedigendere Gefühl, wirklich gegessen zu haben. Außerdem unterstützt es die Verdauung, die ja bekanntlich schon im Mund beginnt, durch das Kauen und die Speichelproduktion. Je länger du dich mit deinem Essen im Mund beschäftigst, um so besser kann dein Körper die Nahrung verwerten. Beispiele für Creamy-Mahlzeiten sind z. B. Suppen mit Gemüsewürfeln als Suppeneinlage, oder Gemüse-Sticks/-Scheiben zum Eindippen oder Salatblätter, die du mit der Creme füllst und zu Wraps aufrollst.

Mixe deine Creamys aus Gemüse/Gemüsefrüchten und grünen Blättern. Süße Früchte mixt du besser nicht mit Grünem oder irgendetwas anderen – genieße sie immer mono! Da sich auch ein Creamy viel schneller isst als das entsprechende Gemüse „am Stück“, mixe ihn möglichst ohne oder mit nur wenig Fett (z. B. ein Stückchen Avocado, oder ein paar vorher eingeweichte Nüsse oder Kerne), sonst überisst du dich sehr leicht.

Ein Beispiel für einen Creamy, den ich sehr mag, ist meine neue Lieblings“torte“:

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Süßkartoffel pur, vermixt mit etwas Süßholzwurzel und Anis, dekoriert mit ausgestochenen Sternen von Süßkartoffel und ein paar Erdmandeln. Schmeckt mega-lecker!!! Dazu passt gut Löwenzahn oder Endivie, falls du, so wie ich, gern noch Grünes dazu nehmen magst.

Grünes zum Frühstück

Tatsächlich – Grün schmeckt auch schon am Morgen! Entweder in Form eines Saftes, oder auch ganz. Oder als Smoothie. Ich habe entdeckt, dass ich Smoothies aus grünen Blättern, gemixt mit einer Gemüsefrucht oder einem Wurzelgemüse, recht gut vertrage. Auf jeden Fall besser als Smoothies aus Bananen (oder anderen Früchten) und Grün – davon hab ich immer Verdauungsstörungen bekommen.

Ausprobiert habe ich diese andere Mischung nach meinen Zahnarztbesuchen – mit noch abheilenden Wunden vom Ziehen mehrerer Backenzähne macht das gründliche Kauen einer großen Portion Spinat nicht wirklich Spaß. Und – ich habe ein paar leckere Kombinationen dabei entdeckt. Also gibt es jetzt ab und zu mal einen nicht-süßen Smoothie. Eine kleine Portion – nicht mehr, als ich von denselben Gemüsen auch „am Stück“ auf einmal essen würde.

Dieser Smoothie aus Spinat und Salatgurke (mehr ist nicht drin!) schmeckt super als Frühstück:

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Smoothielicious: Mein Smoothie dieses Sommers

In meinem früheren Leben 😉 … also vor vielen Jahren, laaaaange vor der Rohkost … galt eine meiner Leidenschaften den Cocktails. Ich bin nicht nur gerne zum Trinken der köstlichen, bunten, möglichst tropisch-fruchtigen Mixgetränke ausgegangen, sondern habe auch in einer Cocktail-Bar gearbeitet und sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Rahmen zahlreiche Cocktail-Parties veranstaltet bzw. organisiert, bei denen ich auch hinter dem Tresen stand. Wo den Besuchern meiner Wohnung heute die auffällig vielen Früchte auf den Regalen ins Auge fallen, war es damals ein umfangreiches Sortiment bunter Liköre etc.

Wie gesagt, das ist lange her. Alkohol trinke ich schon seit vielen Jahren nicht mehr, und vermisse ihn auch nicht. Smoothies gehören auch nicht gerade zu meiner täglichen Nahrung, aber ab und zu finde ich mal eine Kombination, die mich total begeistert. Diesmal ist es ein herrlich frischer Sommerdrink – erfrischend und leicht & damit genau das Richtige für heiße Sommertage oder -abende. Und natürlich zum Feiern … dieser Drink macht gute Laune und gibt dir jede Menge Energie!

My Raw Mojito ... roh, vegan, alkoholfrei, 80/10/10

My Raw Mojito … roh, vegan, alkoholfrei, 80/10/10



Genau wie sein Vorbild, der Mojito, gehört dieser Smoothie nicht gerade zu den buntesten und schillerndsten aller Getränke. Doch er ist einfach soooo lecker, dass ich beschlossen habe, mit ihm am Smoothielicious-Contest teilzunehmen, zu dem ich freundlicherweise eingeladen wurde. Dort findest du außer meinem noch eine Vielzahl wundervoll aussehender Smoothies – mit Rezepten! (Vorsicht, nicht alle sind vegan!)

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Natürlich will ich dir das Rezept für meine Entdeckung nicht vorenthalten (Mengen für ein Glas):

  • Entsteine 6 Deglet Datteln und weiche sie über Nacht in einer Tasse Wasser ein.
  • Gib die Datteln und das Einweichwasser in den Vitamix.
  • Entsafte 5 Limetten und gib den Saft zu den Datteln.
  • Nun noch eine Handvoll frischer Minzblätter dazu und dann alles auf höchster Stufe des Mixers zu einem cremigen Smoothie vermixen.

Was sagst du zu meinem roh-veganen Mojito?