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Mahlzeitenplanung

Planst du deine Mahlzeiten, über die Woche, von Tag zu Tag, gar nicht? Wie ich das mache, und warum, und inwiefern Mahlzeitenplanung dich insbesondere bei einer Umstellung auf eine bewusstere, gesündere Ernährungsweise unterstützen kann – darüber schreibe ich in diesem Artikel.

Oben siehst du einen Blick auf meinen Mahlzeitenplan. Im Bullet Journal mache ich pro Woche einen Plan. Wobei das natürlich auch auf losen Zetteln oder im Kalender oder einer Küchentafel geht. 😉

Wie viel ich tatsächlich plane, ist immer auch abhängig von meinen momentanen Umständen. Wie z. B., wie ich mich gerade genau ernähre, wie meine Möglichkeiten der Nahrungsbeschaffung aussehen usw.

Nachträgliche Ergänzung: Da kamen unterschiedliche Rückmeldungen zu meiner Mahlzeitenplanung, deshalb möchte ich hier gern noch mal etwas klarstellen: Es ist selbstverständlich NICHT nötig für eine erfolgreiche Rohkosternährung, deine Mahlzeiten jahrelang und ständig zu planen. Es KANN eine gute Hilfe bei der Umstellung sein, und auch, um wieder ins Gleichgewicht zurückzufinden, wenn du deines mal verloren hast.

Ich selbst habe während meiner Umstellung zur Rohkost überhaupt keine Mahlzeiten geplant, sondern einfach nur die neue Fülle genossen. Und die allermeiste Zeit mache ich das noch immer so. Manchmal aber eben auch anders. Warum, wie, und wie Mahlzeitenplanung evtl. auch dir (phasenweise) helfen kann, liest du heute hier.

Herbst, Rohkost und inneres Gleichgewicht

Wer mich schon länger liest, hat über dies Thema bereits ab und zu hier gelesen: Gleichgewicht. Meines zu halten, ist für mich eine fast ständige Aufgabe. Es heisst, das sei eine typische Lebensaufgabe der Vatas. Was mich betrifft, kann ich das voll bestätigen. Im Laufe der Jahre habe ich diverse Methoden und Mittel gefunden, die mir helfen, im Gleichgewicht zu bleiben bzw. mich wieder auszubalancieren, wenn es nötig ist. Einiges davon möchte ich heute hier mit dir teilen.

Allem voran das für mich Wichtigste:

Tue Gutes … auch dir selbst! Selbstfürsorge im Alltag

Womit auch immer du die Welt zu einem besseren, liebevolleren Ort für alle machst: vergiss dich selbst nicht! Es ist nicht genug, anderen zu helfen. Du musst auch für dich selbst sorgen!

Wir sind hier, so glaube ich, um zu lieben, zu heilen, zu teilen, zu helfen. Ohne Bedingungen, ohne Rückhalt. Es gibt so viele Arten, das zu tun, wie es Menschen gibt. Doch für alle gilt: da muss auch etwas zu geben sein. Du kannst (dich) nur geben, wenn du weisst, wer & wo du bist. Wenn du bei dir, in deiner Mitte, deiner Liebe, deiner Kraft bist.

Vielleicht geht es dir wie mir manchmal: ich vergesse immer mal wieder, ausreichend für mich zu sorgen. Achtsam und bewusst auch mit mir umzugehen. Gerade in den Wirbeln des Lebens, den heftigen Energien, wie wir sie im letzten Jahr erlebt haben und in besonders herausfordernden Lebenssituationen, in denen ich noch mehr als sonst Zeit & Liebe für mich selbst brauche, kommt genau das oft zu kurz.

Doch für mich, für meine Lieben, mein Umfeld, die Gemeinschaft (welcher Art auch immer), in der ich lebe, ist es wichtig, dass ich dafür sorge, nicht auszubrennen. Was ich hiermit verspreche – mir & euch allen! Für mich selbst zu sorgen, Achtsamkeit, Heilung und Freude zu leben. Und ich wünsche mir, dass alle anderen das ebenfalls versprechen.

Ein wirkliches Retreat, Rückzug, in Klausur gehen für einige Wochen, wäre gerade genau das, was ich brauche. Doch das lässt sich zu diesem Zeitpunkt nicht einrichten. Also habe ich mich für eine Art Retreat in meinem Alltag entschieden:

  • viele kleine Retreats, Alleinzeiten, vorzugsweise in der Natur.
  • Die Prioritäten im Alltag mal wieder sortieren & zurechtrücken.
  • Sehr bewusst entscheiden, worauf ich meine Energie in jedem Moment wirklich ausrichten möchte; was ich tun möchte, und was nicht, weil es mir einfach zu viel Energie raubt, oder mich von dem abhält, was ich wirklich tun möchte.

Ich möchte mich damit wieder besser erden, in meine Mitte, mein Gleichgewicht, meine Kraft zurückfinden. Meine Energien reinigen; mich wieder stabiler auf meine eigene Frequenz, meine Frequenz von Liebe, einschwingen. Mich wiederum finden, noch besser kennenzulernen … um dann in der Welt neu beginnen zu können. Neue Träume und Ideen mit Leben zu füllen & umzusetzen. Yay! 🙂

Dies ist 2017; der Beginn eines neuen Jahres, der Beginn eines neuen Zyklus – und diese Tage jetzt, am Anfang des Jahres, stehen ganz besonders für Neubeginne! Mein „Step 1“, um meine Ziele zu erreichen, meine Träume wahr zu machen, ist also mein Projekt „Selbstfürsorge„.

Ich möchte dich gern ein wenig daran teilhaben lassen; dich motivieren, dich ebenfalls gut um dich zu kümmern. Immer, nicht nur jetzt. Doch vielleicht möchtest du mitmachen und dich in den nächsten Wochen ebenfalls einmal ganz besonders auf dich selbst konzentrieren. In jedem Fall hoffe ich, meine Posts hier helfen dir dabei; inspirieren dich, deine eigenen „Retreat“-Lösungen für dich, in deinem Alltag, zu finden.

Was werde ich also in den nächsten Wochen (& hoffentlich dauerhaft weiterhin) für mich tun? Zusammenfassend ausgedrückt: meine Selbstliebe leben. Mich körperlich, seelisch und spirituell um mich & meine Bedürfnisse kümmern.

Ich bin hochsensibel & entsprechend empfindlich für alle Energien um mich herum & brauche deshalb ohnehin viel Zeit für mich allein, regelmäßigen Rückzug, um mich aufzutanken, zu mir finden zu können. Auch das kommt in meinem Alltag mit Kind oftmals zu kurz.

Punkt 1 auf meiner Self-Care-Liste ist daher: genug Alleinzeit, Me-Time. Sinnvoll gefüllt! Mit Aktivität, die ich liebe und/oder bewusster Entspannung. (Also nicht eine Stunde vor Facebook oder YouTube oder dem Fernseher (falls du einen hast) abhängen. 😉 ) Vorzugsweise draußen, in der Natur. Damit habe ich mein Projekt auch offiziell begonnen: Mit einem Mini-Retreat, einem Ausflug ans (lang vermisste) Meer, am Vollmondtag. Allein, mehrere Stunden lang. Und es war herrlich! Am Meer zu sein tut mir so gut! Kilometerweit am Strand und durch die Dünen zu laufen. Barfuß (trotz der Kälte), Meerwasser und Sand auf meiner Haut, die Welt spüren und mich mit ihr verbinden, mich erden. Der weite Blick zum Horizont, der die Seele wachsen lässt. Und mein geliebtes Meer, das mich immer tröstet, in welcher Situation auch immer.

Ein paar Eindrücke davon habe ich dir mitgebracht:

Kilometerlange Strände, heller Sand :)

Kilometerlange Strände, heller Sand 🙂

Am Strand von Pedrógão

Am Strand von Pedrógão

Wundervolle Dünen gibt es hier

Wundervolle Dünen gibt es hier

Der Strand von Pedrógão

Der Strand von Pedrógão

Der Strand von Pedrógão

Der Strand von Pedrógão

Der Strand von Pedrógão

Der Strand von Pedrógão

Auch hier gibt es Felsen

Auch hier gibt es Felsen

Atlantik & Felsen

Atlantik & Felsen



Und sonst noch:

  • Mir genug Zeit für mich nehmen, für die Dinge, die zu tun ich liebe.
  • Bewusst & achtsam agieren.
  • Mit Disziplin & Fokus meine reichlich vorhandene Zeit liebe-voll füllen.

    Überfluss bedeutet zuerst einmal, genug Zeit zu haben, dich um dich & deinen Lebenssinn, Lebenszweck, zu kümmern! Mach dich selbst, das Finden deiner Antworten und die Arbeit an deinen Visionen zu einer Priorität in deinem Alltag. Die mindestens genau so wichtig ist wie andere Termine auch. Denk daran: die wichtigste Person in deinem Leben bist du, deine wichtigste Beziehung ist die zu dir selbst! Also, schenk dir Zeit. Und Liebe. 🙂

Wie das alles praktisch aussieht, darüber wirst du hier in der nächsten Zeit noch mehr lesen.

Bist du dabei? Was tust du in deinem Alltag für dich, um dich „aufzuladen“, zu dir zu kommen?

Lagoa da Ervedeira, ein See, nicht weit vom Atlantik.

Noch mehr wunderschönes, heilendes Wasser: Lagoa da Ervedeira