Schokohexe

Die neueste Kreation aus meiner Hexenküche. Rohes, veganes Schokoladenparfait. Wie so vieles entstanden aus einem Wunsch meiner Tochter. Einer ihrer Lieblingsmangas derzeit ist die Serie um die Schokohexe. Die magische, wunscherfüllende Schokoladen kreiiert … also so ähnlich wie ich 😀 … allerdings musst du mir keinen Teil deiner Seele oder Persönlichkeit zum Ausgleich dafür überlassen. 😉

Dies hier bekam ich als „Bestellung“:

… und so sah meine Kreation aus:

Mein Parfait kühlt und wärmt das Herz zugleich … und ich muss wohl nicht extra erwähnen, dass es umwerfend lecker schmeckt – Suchtpotential inklusive. 😉

Brauchst du vielleicht auch gerade eine Schokolade, die dein Herz kühlt & besänftigt? Dann komm zu mir & wir sehen, wie ich dir helfen kann 😉

Zur Selbsthilfe schenk ich dir hier mein spontan kreiertes Rezept. Die Menge reicht für 2 Portionen, die so sättigend sind, dass sie gut eine Hauptmahlzeit ersetzen! Bedenke auch, dass es sich um Gourmet-Rohkost handelt. Super als gelegentlicher Nachtisch nach einem großen, grünen Salat, doch nichts für jeden Tag.

Was du für das Parfait brauchst:
– 80g Mandeln oder 100g Cashews
– knapp 1/2 Tasse Wasser
– 2 Bananen
– 1/2 TL Zimt (von Sonnentor oder Lebensbaum)
– 1 gestr. EL Lucuma-Pulver (bekommst du hier oder hier)
– 1,5 EL Kokosöl (kauf ich hier oder hier)
– 1 TL Kakaopulver (gibt es hier oder hier)
– 1/2 TL Xylitol oder ein anderes Süßungsmittel (optional) (kaufe ich hier)

Vermahle die Mandeln im Vitamix oder einem anderen starken Mixer (ich benutze diesen) zu Mehl. Löse das Mehl mit einem Schaber oder Löffelstiel von den Seitenwänden des Mixers. Verschließe ihn dann wieder und lass ihn auf mittlerer Stufe laufen, während du das Wasser langsam einlaufen lässt. Schäle die Bananen und gib sie, ebenso wie das Lucuma-Pulver und den Zimt, mit in den Mixer. Vermixe alles zu einer glatten Creme.

Schmelze das Kokosöl & mische es unter die Creme. Teile die Creme in zwei Teile und verrühre den einen davon mit dem Kakaopulver und ggfs. dem Süßungsmittel.

Gib nun die fertige Parfaitmasse in Schichten (dunkel – hell – dunkel) in Portionsgläser und stelle sie für ein bis zwei Stunden ins Tiefkühlfach. Du kannst das Parfait auch im voraus zubereiten, vollständig einfrieren und dann eine Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlfach nehmen.
Nach Belieben verzieren und genießen!

Ich habe meine Portion des Parfaits noch mit Ingwer angereichert und zwei ganze Satsumas dazu gegessen. Dafür nur etwa 1/3 des Parfaits – es IST super-lecker, doch für meinen Geschmack zu schwer, zu fettig. Dafür ist es super für immer-hungrige Teenager und überzeugt auch Noch-nicht-Rohköstlern 😉

Rohe Herbstküche

Zurück im kühlen Norden sieht die Küche wieder etwas anders aus. Überwiegend landen frische Zwetschgen, Äpfel, Birnen und Trauben auf unseren Tellern; auch Mais, Pilze und Grünes sehr viel. Und ab und zu bereite ich nun wieder herbstliche Gerichte zu. Wie z. B. diese hier:

Roh-vegane Sushi mit Shiitake, Gurke und Tomate gefüllt

Roh-vegane Sushi mit Shiitake, Gurke und Tomate gefüllt

Leuchtende Farben auf dem Teller: Mais, Tomate, Spinat

Leuchtende Farben auf dem Teller: Mais, Tomate, Spinat

Pilz-Salat mit Tomaten-Kräuter-Sauce

Pilz-Salat mit Tomaten-Kräuter-Sauce

Roh-vegane Köttbullar

Roh-vegane Köttbullar

Und noch eine Frühstückszubereitung für das Kind:

Birnenfrühstück mit Mandel-Dattel-Creme

Birnenfrühstück mit Mandel-Dattel-Creme

Süßes Frühstück: Zimtschnecken!

Mhmm, sooo lecker! Vor vielen Jahren habe ich Zimtschnecken, Franzbrötchen, geliebt! Doch dies hier ist unvergleichlich viiiiel besser!!!

Rohköstliche Zimtschnecken, 99% Frucht, kein Fett:

18-zimtschnecken

Die Idee für die Zimtschnecken habe ich in Lena’s Kraftort Rohkostküche gefunden und habe ihr Rezept leicht abgewandelt. So geht meine Variante:

  • Weiche am Abend eine Handvoll ungeölte, in Rohkostqualität getrocknete Rosinen und drei Datteln Deglet (entsteint) in Wasser ein.
  • Schäle drei mittelgroße, nicht zu reife Bananen. Sie sollten selbstverständlich reif sein, jedoch noch fest. Mit zu weichem Fruchtfleisch funktioniert das Rezept leider nicht. Schneide die Bananen der Länge nach in jeweils drei Scheiben (mehr, falls du sehr dicke Bananen verwendest). Trockne die Bananenscheiben im Trockner über Nacht, ca. 10 bis 12 Stunden lang, bei 35° C. Sie sollten trocken sein und nicht mehr am Trocknersieb festkleben, jedoch noch weich und biegsam, nicht zu zäh.
  • Püriere die eingeweichten Rosinen und Datteln zusammen mit einem TL Zimtpulver zu einer dicken Paste und gib diese in ein flaches Schälchen. Wende eine Scheibe der getrockneten Banane in der Paste. Bestreiche eine zweite Scheibe ebenfalls mit der Paste. Beginne, die erste Banane zu einer Schnecke aufzurollen. Etwa nach der Hälfte der Banane fügst du die zweite Scheiben mit ein und wickelst weiter. Dann bestreichst du noch die dritte Scheibe mit Paste und wickelst sie ebenfalls mit den anderen beiden zusammen. Bestreiche die Schnecke noch von außen mit der Paste und lass die Schnecken dann weitere zwei bis drei Stunden lang bei 35° C trocknen und serviere sie so frisch wie möglich!

Rohkost-Nanny

Beim letzten Housesitting-Job gab es zum Haus noch Kind & Katze zum Versorgen dazu. Der Katze habe ich, wunschgemäß, ihr Standardfutter serviert. Für die Kinder gab es, logisch, leckerste Rohkost. Mit viel Liebe (& mehr Aufwand als bei uns alltäglich üblich) zubereitet & angerichtet.


KokosmakronenGemüsetellerFalafelnGekeimtesSüße KugelnTomatenbrötchenDas mögen sie immer!Kichererbsen"matsch"Cremetörtchen

(Der Mauszeiger verrät dir, was zu sehen ist, wenn du ihn über die Fotos bewegst.)

Welche Geräte braucht die Rohkostküche?

Eine Frage, die ich häufig höre und deswegen heute mal hier beantworten möchte. Wer anfängt, sich über Rohkost zu informieren, stolpert meist gleich zu Anfang über Unmengen rohköstlicher Rezepte. Mehr oder weniger Aufwändige, mehr oder weniger Bekömmliche … aber das ist ein anderes Thema. Mixer, Entsafter, Trockner, Eismaschine, Spirali usw – brauchst du all das tatsächlich für eine rohköstliche Ernährung?

Die beste Nachricht gleich vorweg: nein, selbstverständlich brauchst du nichts davon! Rohkost, in ihrer reinsten Form, der, die die Natur für uns vorgesehen hat, braucht keinerlei Geräte! Früchte, Gemüse, grüne Blätter … all das kann einfach so gegessen werden, so wie es wächst. Ein simples Küchenmesser reicht, um das alles noch etwas dekorativer anzurichten. Und falls du gerne Nüsse isst, erleichtert ein Nussknacker dein Leben schon auch 😉 Alles andere ist erstmal unnötig.

Weil Zubereiten ja aber durchaus den Spaß mit der Rohkost vergrößern, bei „Entzugserscheinungen“ helfen & die Anziehungskraft auf Familienmitglieder steigern kann, sind ein paar Helfer in der Küche mitunter schon ganz nützlich. Ich habe im Laufe der Jahre einiges ausprobiert & beschreibe dir im Folgenden mal, welche Geräte ich wirklich dauerhaft nützlich finde – und welche eher nicht:

  • Wirklich bewährt hat sich bei uns ein kleiner, kräftiger Mixer/Blender – mich begleitet seit Jahren der Personal Blender. Er wird standardmäßig mit Mixbechern in zwei verschiedenen Größen geliefert & passt damit im Hinblick auf die Mengen super für ein bis vier Personen. Auch Torten oder sonstige umfangreichere Gerichte für Potlucks & Einladungen lassen sich damit herstellen. Das meiste von dem, was du hier im Blog so siehst, ist mithilfe des Blenders hergestellt worden. Er ist klein und handlich, lässt sich leicht reinigen & findet auch problemlos im Koffer Platz.
  • Ein Spiralschneider – zur Herstellung von roher Pasta (z. B. aus Gurke oder Zucchini). Unglaublich praktisch, wenn du auf die Schnelle ein überzeugendes rohes Gericht brauchst. Es gibt Spiralschneider in diversen Formen & Größen – ich mag den GEFU Spirelli nicht zuletzt der Größe wegen: er nimmt wenig Platz weg & lässt sich überall hin mitnehmen.
  • Lebensmitteltrockner: für mich allein hätte ich keinen; die Tochter jedoch ist begeistert von den diversen Knabbereien, die wir dank Trockner basteln können und weiss gerade für unterwegs und in Gesellschaft mehr mainstream-orientiert Essender rohes Brot, Cräcker & besonders ihre geliebten knusprigen Kerne sehr zu schätzen. Die gelegentlichen getrockneten Früchteüberschüsse geben ebenfalls eine beliebte Nascherei für Ausflüge ab. Ich habe einen Excalibur Trockner, mit dem ich sehr zufrieden bin. Er ist etwas lauter ist als das runde Modell, das ich früher mal hatte, aber er trocknet besser/gleichmäßiger & der Platz auf den rechteckigen Trockenblechen lässt sich auch besser ausnutzen, finde ich. Spezielle Dörrfolien benutze ich übrigens nicht; schlichtes Backpapier aus dem Supermarkt reicht vollkommen aus.
  • Entsafter: frische Säfte sind lecker … gehen jedoch einher mit einer Menge Ausschuß – der größte Teil der entsafteten Früchte oder Gemüse wandert in den Müll. Was einer der Gründe ist, warum ich so gut wie nie Säfte mache. Der andere ist der, dass ich die Früchte/Gemüse einfach lieber komplett essen mag – und mir das ernährungstechnisch auch sinnvoller erscheint. Aber auch das ist ein anderes Thema … zurück zum Entsafter. Wir haben mittlerweile trotzdem einen, einfach des Spieltriebs wegen. Statt zum Entsaften benutzen wir ihn, um Eis zu machen. Auch Cremes, Torten, Süßigkeiten usw. lassen sich damit zubereiten (allerdings finde ich den Blender dafür praktischer). Unsere Z-Star ist eine Handsaftpresse – Saftpresse, weil sich nur solche Entsafter für all die anderen genannten Einsatzwecke eignen (und im Hinblick auf das tatsächliceh Entsaften: weil dieses Verfahren wesentlich schonender ist als die Verwendung einer Zentrifuge.). Für eine handbetriebene Saftpresse habe ich mich entschieden, weil sie kleiner & besser zu transportieren ist, sich auch draußen/ohne Stromanschluss benutzen lässt, offensichtlich keinen Strom verbraucht, und schließlich auch noch deutlich günstiger ist als eines der elektrisch betriebenen Modelle. (Auch die habe ich übrigens vor längerer Zeit mal ausprobiert. Wenn dich meine Erfahrungen damit interessieren, kannst du sie hier (Green Star / Solo Star) nachlesen.)
  • Den bekannten Turbomixer, den Vitamix, habe ich zur Zeit nicht*. Mit seinen Dimensionen passt er nicht zu meinem momentan sehr auf Beweglichkeit, Flexibilität ausgerichteten Lebensstil (anders ausgedrückt: er ist einfach zu schwer, um ihn im Handgepäck mit mir rumzuschleppen). Zwar hatte ich mal einen für einige Wochen & habe dieses schöne Spielzeug genossen. Und liebäugle auch immer mal wieder mit der Anschaffung … also falls du mir einen zum Geburtstag schenken möchtest, werde ich sicher nicht ablehnen 😉 Notwendig ist er aber ganz gewiss nicht.
  • Eine Eismaschine hatte ich noch nie; für den Privatbedarf reicht da regelmäßiges Umrühren per Hand der in einem geeigneten Gefäß im Tiefkühler stehenden Eiscreme.
  • Viel wichtiger als jeden Mixer und überaus nützlich beim Anrichten verlockender fruchtiger Mahlzeiten finde ich so tolle Kleinigkeiten wie Plätzchenausstecher, Tortenringe, einen Eiskugelformer … und vor allem: Ideen. Falls es dir an letzteren noch mangelt, schau doch einfach öfter hier vorbei 🙂

*Update, September 2015: Seit etwa 1,5 Jahren gehört auch ein Vitamix in unsere Küche. Zwar ist er nach wie vor nicht der ideale Reisebegleiter, doch zuhause schätze ich seine Qualitäten sehr!

Rohkostküche – einfach & günstig!

Ich muss immer ein bisschen schmunzeln, wenn Rohkostinteressierte befürchten, rohköstlich zu essen sei aufwändig, zubereitungsintensiv, zu zeitraubend. Okay, wer seine Ernährung umstellt, braucht vielleicht für eine Weile etwas mehr Zeit und Aufmerksamkeit für sein Essen … muss neue Gewohnheiten entwickeln, Einkäufe anders planen usw. Am nötigen Zeitaufwand für die Zubereitung des Essens jedoch wird diese Art der Ernährung gewiss nicht scheitern! Das Tolle an Rohkost ist ja gerade, dass du eigentlich überhaupt nichts zubereiten musst! Schäl dir eine Banane, beiss in eine Zucchini, schneid dir eine Avocado auf & löffel sie aus … Zubereitungszeit gleich null! Übrigens ist auch der Abwasch nach dem Essen unvergleichlich viel schneller erledigt.

Aber ja, ich weiss, die Umstellung von zubereiteten Kochkostgerichten auf Urkost pur fällt nicht jeder/m leicht, für den Übergang & besonders auch, wenn du deine Familie mitbegeistern willst, sind rohköstliche Zubereitungen möglicherweise motivierender & vermitteln dir mehr das Gefühl, ein „richtiges“ Essen vor dir zu haben.

Glücklicherweise muss auch zubereitete Rohkost kein großer Aufwand sein … definitiv nicht mehr, als dir ein Brot zu schmieren, Nudeln zu kochen oder was es sonst an schnellen Kochkostzubereitungen so gibt. Schau mal hier, zwei schnelle, einfache Ideen für deinen neuen Speiseplan – sättigend & kostengünstig sind sie nebenbei übrigens auch noch:

Schokopudding mit Kiwi

Schokopudding mit Kiwi

Buchweizen in Tomatencreme

Buchweizen in Tomatencreme

Rohkost für Kinder II

Auch für Kinder ist natürlich die pure, unverarbeitete, ungewürzte Rohkost, Urkost, bestehend aus Früchten, Gemüse, grünen Blättern (Salaten, Blattgemüsen, Algen und vor allem Wildkräutern) sowie Kernen die optimalste, weil artgerechte, Ernährungsform. Bereits an die Kochkost gewöhnte Kindern lassen sich davon allerdings nicht unbedingt spontan begeistern – vieles schmeckt zunächst fad im Vergleich zu den bekannten Gerichten. Es sieht anders aus, ist anstrengender zu essen, … und ohnehin neigen die meisten Kinder dazu, unbekannte Speisen & Geschmäcker erst einmal abzulehnen. Was evolutionsgeschichtlich gesehen durchaus sinnvoll ist, eine Ernährungsumstellung jedoch nicht grade erleichtert. Natürlich kannst & solltest du dein Kind auf keinen Fall zwingen, deinen neu entdeckten Weg mit zu gehen. Aber sowohl im Interesse seiner Gesundheit als auch der einfacheren Gestaltung gemeinsamer Mahlzeiten wegen, finde ich den Versuch, ihm die Rohkost schmackhaft zu machen, schon lohnenswert. Neben deinem Vorbild beispielsweise mit Zubereitungen aus der Rohkost-Küche wie Gemüse-Nudeln mit roher Tomatensauce, rohe Pizza, Gemüse-Sticks mit rohem Ketchup oder anderen Dipps, Rohkost-Torten, Eiscremes, rohe Schokolade und Konfekte und und und …

Nahezu jedes aus der Kochkost bekannte Gericht lässt sich roh „nachmachen“ – allerdings ist der Geschmack in den seltensten Fällen derselbe wie bei dem bekannten Gericht. Am ehesten gelingt das noch bei Torten, finde ich. Einfacher herzustellen & geschmacklich überzeugender sind meistens neue Kreationen aus rohen Nahrungsmitteln. Ganz einfache Zubereitungen, wie schön angerichtete bunte Früchte oder aus Gemüse gestaltete Gesichter, sind für Kinder viel verlockender nicht nur als gemischte Salate sondern auch als komplizierte Rohkost-Gerichte.

Apfel, Datteln & Mandeln - hier mal als Auflauf angerichtet

Smoothies & Cremes aus süßen Früchten kommen bei den meisten Kindern gut an & sind gleichzeitig ein guter Weg, die meistens nicht so beliebten grünen Blätter in die Kinderernährung einzuführen. Dabei geht es nicht etwa in erster Linie darum, dem Kind das Grünzeug „unterzuschummeln“ – durch das Mixen mit Früchten und das langsame Erhöhen des Grünanteils in den Smoothies gewöhnt es sich auch sowohl an Farbe als auch an den Geschmack!

Bei Kindern, die von Anfang an mit Rohkost aufwachsen und schon in den ersten Lebensjahren durch deren Geschmäcker & Konsistenzen geprägt werden, ist es dagegen sehr viel einfacher. Früher oder später entdecken zwar auch sie die Kochkostwelt. Meist lehnen sie aber deren Geschmäcker ohnehin erstmal ab. Verlockend sind all die extra auf Kinder ausgerichteten Angebote: bunte oder bunt verpackte Süßigkeiten. Essbares kombiniert mit Spielzeug. Kekse in Form von Tieren, Autos o. ä., Werbung mit den Lieblingsfiguren aus Filmen. Und so weiter. Dazu kommt die soziale Komponente des Essens – je nach Temperament möchte dein Kind sich vielleicht nicht immer ausschliessen, wenn Süßigkeiten geteilt werden. Möchte dazugehören, indem es mit-isst.

Während ich ein von Anfang an rohköstlich aufwachsendes Kind nicht von mir aus von der wahrhaft natürlichen Nahrung weglocken würde, indem ich ihm irgendwelche Zubereitungen anbiete, können diese in solchen Situationen eine echte Hilfe sein. Du kannst deinem Kind zeigen, dass sich die Gerichte, die es bei anderen sieht, wie Spaghetti, Pizza, Pommes, Torten usw auch roh herstellen lassen. Und du kannst ihm Süßigkeiten und Knabberzeug zubereiten & cool verpacken.

Meine Tochter hat, sobald sie registriert hat, dass andere Menschen anders essen, angefangen zu fragen, ob ich ihr dieses oder jenes „in roh“ machen könne. Sie liebt die Rohkost & möchte sich so ernähren; sie weiss aus eigener Erfahrung, dass es ihr schlecht geht, wenn sie etwas Gekochtes isst. Trotzdem, und trotz ihrer selbstbewussten Persönlichkeit, ist der Reiz all der genannten Dinge groß. So findet sie es total toll, rohe Versionen der Törtchen aus der Konditorei zu bekommen. Cool verpackte Süßigkeiten. Schön gestaltete Obstteller, selbstgemachtes Eis am Stiel und vieles mehr. Und freut sich über diese Unterstützung, die es ihr leichter macht bei der Rohkost zu bleiben.

Rezepte & Ideen findest du in großer Vielfalt im Internet. Und natürlich hier: in meinen Rohkost-Rezepte-eBooks.