Unverhofft kommt oft: zwei Tage in Coimbra

Coimbra, rund 60km von unserem derzeitigen Wohnort entfernt & mit ca. 105.000 Einwohnern die nächstgelegene größere Stadt, hat mich schon beim ersten Kennenlernen im Spätsommer letzten Jahres begeistert. Die wunderschöne Altstadt mit ihren schmalen, verwinkelten Straßen, der magische botanische Garten & die Atmosphäre der Universitätsstadt gefallen mir unheimlich gut. Sowohl die (ebenfalls wirklich sehr schöne) Universität als auch der botanische Garten sind übrigens Teil des Weltkulturerbes. Bei unserem letzten Ausflug dorthin, vergangenen Mittwoch, hat uns unser Auto, das einfach nicht zurückfahren wollte, die Gelegenheit gegeben, den ursprünglich nur für einige Stunden geplanten Aufenthalt auf zwei Tage auszudehnen & noch etwas mehr von der Stadt & ihren Einwohnern kennenzulernen.

Ein paar Impressionen davon habe ich dir mitgebracht:

Die Aussicht von alten Universitätshof - über den Fluss und die Altstadt <3

Die Aussicht von alten Universitätshof – über den Fluss und die Altstadt

Eine Eule, Teil eines Bodenbildes vor dem Eingang zum ältesten Teils der Universität

Eine Eule, Teil eines Bodenbildes vor dem Eingang zum ältesten Teils der Universität

Auf dem Dach von - ich hab vergessen, von welcher Fakultät ;) - jedenfalls: ein Engel auf dem Besen, eine Hexe mit Flügeln ... ? :)

Auf dem Dach von – ich hab vergessen, von welcher Fakultät 😉 – jedenfalls: ein Engel auf dem Besen, eine Hexe mit Flügeln … ? 🙂

Wandbild, aus Kacheln

Wandbild, aus Kacheln

Ein Gang, der uns irgendie an Hogwarts erinnerte ;)

Ein Gang, der uns irgendie an Hogwarts erinnerte 😉

Einzelne Blüte an einem fast kahlen Baum im winterlichen Botanico

Einzelne Blüte an einem fast kahlen Baum im winterlichen Botanico

Winterschönheit im Botanico

Winterschönheit im Botanico



Nach einer Nacht im Hostel (Alojamento Local Duarte’s, gleich neben Uni und Botanico, günstig, sauber & in jeder Hinsicht sehr empfehlenswert), dessen Besitzer den ganzen folgenden Tag für uns telefoniert & bei der Suche nach Mechaniker, Abschleppwagen etc. geholfen hat – DANKE dafür!!! – sind wir, mit Auto auf dem Abschleppwagen, am folgenden Abend wieder gut zuhause bzw. in der Werkstatt gelandet. Der Abschleppwagenfahrer hat uns nach dem Abladen des Autos sogar noch die letzten 14km von der Werkstatt bis zu uns gebracht (so viele freundliche, hilfsbereite Menschen, auf die wir treffen 🙂 <3 )

Reisen: Hamburg – Madrid – Portugal

Das Leben ist sehr lebendig derzeit 🙂 … voll, rasant, intensiv & unglaublich wunder-voll!!! <3 Nun bin ich schon seit zwei Wochen in Portugal & seit gut einer Woche an dem Ort angekommen, an dem ich gerne eine Weile bleiben möchte. Doch darüber später mehr … erst möchte ich dir, nach der langen Stille hier, gern kurz von meiner weiteren Reise, zurück von Hamburg über Madrid nach Portugal erzählen. In Hamburg habe ich einige sehr schöne Tage bei einer langjährigen Freundin verbracht, die ich zugleich bei ihrer Ernährungsumstellung (hin zu mehr basischer Nahrung) begleiten & unterstützen durfte – und schon innerhalb der kurzen Tage die positiven Auswirkungen (z. B. verschwanden Schmerzen & Entzündungen) miterleben durfte. wulksfelde

Ich habe einige meiner eBooks verkaufen können – die ausgedruckt wurden: schau mal, wie schön mein neuestes eBook auch auf Papier aussieht:

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Zu den weiteren, wundervollen Erlebnissen in Deutschland gehörten ein Tagesausflug mit dem Sohn zu meiner Mutter, ein Besuch auf Gut Wulksfelde (wo wir früher immer gern Erdbeeren & Wildkräuter gepflückt haben), ein faszinierendes, Gänsehaut erzeugendes Treffen mit einer Schamanin und ein „Cocktail-Abend“ mit seit Jahren nicht gesehenen Freunden aus Studientagen (mit roh-vegan-alkoholfreiem Caipirinha 😉 ).

Zurück gen Süden bin ich dann, allein diesmal, nach Madrid geflogen, während die Tochter mit dem Vater Richtung Schweden weitergereist ist.

Madrid … hat mich komplett überwältigt! So eine wunderschöne, beeindruckende Stadt – wow!!! Ich hab mich dort wundervoll verlaufen & bin stundenlang mit Riesenaugen & offenem Mund herumgelaufen 😉 … vielleicht kommt ein Hauch davon auf diesen Fotos für dich rüber.

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Die Nahrungsversorgung in Madrid war problemlos; überall Fruterias, mit vielen Feigen im Angebot. Einen veganen Laden habe ich ebenfalls gefunden, und es gibt dort auch (mindestens) ein Rohkost-Restaurant: das Crucina – das ich aber nicht ausprobiert habe.

Von Madrid ging es am nächsten Tag weiter mit dem Bus nach Nordspanien, wo ich mein Auto bei unseren lieben Gastgebern, der Familie Beins, stehengelassen hatte. Nach einer letzten Nacht im Zelt dort bin ich dann am nächsten Tag mit dem Auto wieder nach Portugal gefahren, habe magische 3 Tage mit meiner Zwillingsseele in der Nähe von Reliquias (im wunderschönen Alentejo) verbracht, Korkeichen umarmt, Physalis und Pfirsiche frisch vom Strauch bzw. Baum genossen & bin dann weiter gefahren, zum Housesitting in die Gegend von Serta.

Ich habe … und tue es noch immer … jeden Schritt an dieser unglaublichen Reise genossen & bin momentan so erfüllt von Dankbarkeit für all die Wunder in meinem Leben. Zu sehen, wie unglaublich gut das Universum (das Leben, die Göttin, wie du es auch nennen magst) für mich sorgt, macht mich sprachlos vor Glück. <3 Wie das hier so aussieht, & überhaupt, wie es sich hier lebt, darüber erzähle ich dir im nächsten Artikel mehr. Ich danke dir fürs Lesen & wünsche dir noch einen wundervollen Tag!


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Von Frankreich bis Teneriffa roh unterwegs

Das letzte Jahr hat mich von den Kanaren nach Portugal, Frankreich, Belgien, Griechenland, auf das spanische Festland, nach Gibraltar und nach Deutschland geführt … du hast es hier im Blog gelesen. Auch dieses Jahr haben wir auf Reisen begonnen. Was für ein vielversprechender Anfang für das Jahr … ich muss wohl Zigeunerblut in den Adern haben; jedenfalls fühle ich mich unterwegs einfach am wohlsten! 🙂 )

Grünzeug vom Markt in Valencia: frische Algen und ein Salat, dessen Namen ich nicht kenne

Grünzeug vom Markt in Valencia: frische Algen und ein Salat, dessen Namen ich nicht kenne

In Lothringen (Frankreich) haben wir das Jahr begonnen.

In Lothringen (Frankreich) haben wir das Jahr begonnen.

Schönes am Wegesrand in Nerja

Schönes am Wegesrand in Nerja

Die Markthalle in Malaga

Die Markthalle in Malaga

Schönes Andalusien <3

Schönes Andalusien

Ein Brunnen in Marbella

Ein Brunnen in Marbella

Schokolaaaade - gefunden in Marbella

Schokolaaaade – gefunden in Marbella

Blick von Gibraltar Richtung Afrika

Blick von Gibraltar Richtung Afrika

Irgendwo auf dem Atlantik zwischen Europa und den Kanaren

Irgendwo auf dem Atlantik zwischen Europa und den Kanaren

Zurück in Teneriffa

Zurück in Teneriffa

Zurück in Teneriffa

Zurück in Teneriffa

Zurück in Teneriffa

Zurück in Teneriffa



Silvester bzw. die Neujahrsnacht haben wir in Frankreich gefeiert, in Lothringen. Von dort aus ging es weiter durch Frankreich, mit einem kurzen Abstecher nach Freiburg (zum Einkaufen & weil wir die Gegend mögen), Richtung französischer Mittelmeerküste. Über die Grenze nach Spanien, Barcelona (wow, was für eine beeindruckende Stadt!), Valencia, Nerja, Malaga, Marbella. Von dort aus haben wir, da wir schon in der Nähe waren, einen Abstecher nach Gibraltar gemacht. So nah an Afrika war ich noch nie … selbst die Kanaren, die ja eigentlich die westafrikanischen Inseln sind, sind weiter vom afrikanischen Festland entfernt. Eigentlich hätte ich gern die Fähre nach Afrika rüber genommen, doch dieses Mal war unser Ziel ein anderes und die mitreisende Tochter wollte lieber bei der ursprünglichen Planung bleiben. So ging es also zurück nach Spanien, weiter Richtung Huelva, und von dort aus mit der Fähre zurück nach Teneriffa.

Meine Neigung, hier Wurzeln zu schlagen, ist momentan sehr gering … dennoch genieße ich nun erst einmal die Sonne und die Wärme hier. Und bin gespannt, wie es weiter geht mit diesem Jahr. 🙂

Sonne, Früchte & Liebe …

… was braucht mensch mehr zum Leben? So einfach & so schön …

Ein paar viel zu kurze Tage in Griechenland haben mich das wieder einmal erfahren lassen.

Ernährt haben wir uns dort überwiegend von Trauben und Feigen … letztere wachsen zu dieser Jahreszeit an den fast überall reichlich vorhandenen Bäumen, erstere, ebenfalls in der Region gewachsen, werden überall auf der Straße, auf den Früchte-Booten (eine herrliche Einrichtung … ich habe es geliebt, dort einzukaufen!) und natürlich auch in den Läden zu unglaublich günstigen Preisen angeboten. Was für ein göttliches Leben 🙂

Früchte Boot - Mit Ausnahme der Bananen und Ananas stammt alles Angebotene von der Peloponnes, also aus Griechenland

Früchte Boot – Mit Ausnahme der Bananen und Ananas stammt alles Angebotene von der Peloponnes, also aus Griechenland

Um meinen Grün-Hunger zu stillen, habe ich ein mir bisher unbekanntes Grünzeug ausprobiert: schmeckt ganz lecker, leicht salzig, jedoch etwas viel Säure. Den deutschen Namen kenne ich nicht, in Griechenland wird es Horta genannt.

Um meinen Grün-Hunger zu stillen, habe ich ein mir bisher unbekanntes Grünzeug ausprobiert: schmeckt ganz lecker, leicht salzig, jedoch etwas viel Säure. Den deutschen Namen kenne ich nicht, in Griechenland wird es Horta genannt.

Traumhaft ... das Meer. So ruhig hier, ganz anders als der Atlantik, der mich sonst umgibt.

Traumhaft … das Meer. So ruhig hier, ganz anders als der Atlantik, der mich sonst umgibt.

Reisen: Erkenntnisse & Nebenwirkungen

Seit vier Monaten sind wir nun unterwegs, haben viel Schönes gesehen, sind wundervollen Menschen begegnet und haben eine Menge Wunderbares und Lehrreiches erfahren. Einige interessante Beobachtungen über die Auswirkungen von – reise- bzw. umständebedingten – Veränderungen meiner Ernährung und sonstigen Lebensgewohnheiten möchte ich heute hier teilen:

  • Das Schlafen auf harter Unterlage – Luftmatratze im Zelt bzw auf dem Zimmerboden – tut meinem Nacken und meinen Schultern viiiiel besser als ein mehr oder weniger weiches Bett! Dank der vielen unterschiedlichen Schlafplätze der letzten Monate konnte ich eindeutig beobachten, dass, unabhängig von viel Bildschirmarbeit und wechselhafter körperlicher Bewegung, dies den größten Einfluss auf die Ver- bzw. Entspannung meines Körpers hat.
  • Ein natürlicher Schlafrhythmus, der sogenannte Naturschlaf, bestimmt durch das Tageslicht bzw dessen Fehlen, wirkt geradezu Wunder für das Wohlbefinden! Während der Sommermonate, campenderweise, hat sich das dieses Jahr ganz von selbst ergeben und es war großartig! Während des Sommers lässt sich der Naturschlaf hier in Süd- und Mitteleuropa ganz einfach praktizieren – geh zu Bett, wenn es dunkel wird und steh mit der Sonne wieder auf! Ich vermute, der entscheidende Faktor daran ist das frühere Zubettgehen & die positiven Auswirkungen kommen auch zustande, wenn du dann in den frühen, noch dunklen, Morgenstunden wieder aufstehst – denn im Winter müssten ja insbesondere die Nordeuropäer sonst fast schon Winterschlaf machen.
  • Salz, das sonst in meiner Nahrung schon seit Jahren nicht mehr vorkam, scheint meine Attraktivität für Mücken zu erhöhen – darüber habe ich hier schon mal ausführlicher geschrieben.
  • Irgendwas in Deutschland verursacht einen merkwürdigen Juckreiz auf meiner Haut – das hatte ich früher nicht, habe es aber dieses und auch vergangenes Jahr während unseres Aufenthaltes in D erlebt. Dieses Jahr begann er nach etwa zwei Wochen in Deutschland, wir waren zu der Zeit in Mitteldeutschland (Nordhessen) angekommen, und blieb monatelang. Eine Erklärung dafür habe ich noch nicht gefunden. Auf meinem Weg über Spanien, Portugal, Frankreich und dann durch Deutschland ist mir jedoch der nach Norden hin zunehmend verschleiertere, blassere Himmel aufgefallen … und ich halte einen Zusammenhang mit dem, was da gesprüht wird, durchaus für möglich.
  • Gesammelt habe ich mal wieder Essensideen & -erfahrungen: reichlich Früchte & Grünzeug sind immer noch die Basis meiner Wahl; auch zurecht komme ich zur Zeit mit grünen Bananensmoothie, mehr Gemüsefrüchten, Kichererbsen, Grünzeug und Algen. Allerdings: mehr Zubereitetes, gelegentlich verarbeitete Rohkostprodukte und mehr Fett sind weniger bekömmlich. Zu erkennen an gemindertem Wohlbefinden, Leichtigkeit und Energie.
  • Nicht neu und auch nicht überraschend: Sonne auf der Haut & natürliche Wärme sind für mein Wohlbefinden essentiell, Heizungsluft trocknet die Haut aus und der Mangel an frischer Atemluft beeinträchtigt das Wohlbefinden und den Energielevel.
  • Viel Autofahren, viel Laufen in festen Schuhen … meine Fuß- und Wadenmuskulatur war schon mal in besserer Verfassung. Der Luxus des Barfußlaufenkönnens war mir vor der Reise gar nicht so bewusst.
  • Und, last not least: unendlich dankbar bin ich für die (mal wieder) erlebte Erfahrung, dass mir das Leben alles gibt, was ich brauche. Und dass es sich am schönsten einfach und im „Hier & Jetzt“ lebt!