Selbstorganisation im Nomadenleben und Ins-Tun-Kommen

Zu meinem freien, reisenden Leben gehört auch sowas wie Arbeit. Damit meine ich jetzt mal die Tätigkeiten, durch die Geld reinkommt. Wobei mir alles, was ich tue, auch Freude macht, und Teil meines Lebens ist. Projekte für Kunden brauchen, insbesondere wenn da viele parallel laufen, ein bisschen Planung und Organisation. Daneben sollen meine eigenen Projekte (wie z. B. dieser Blog hier), Sport, und andere Dinge, die ich einfach gern tue, weil sie mir gut tun, auch nicht zu kurz kommen.

Die vergangenen Tage waren bei mir geprägt von neuen Wegen, mich selbst zu organisieren. Und dem Überwinden mancher innerer Hindernisse dabei. (Wiederkehrenden) Erkenntnissen dazu, wie ich mich selbst oftmals ausbremse … und Impulsen, das künftig nicht mehr zu tun. Immerhin dieses Mal ist es gelungen. 🙂

Wie organisiere ich, als selbstständig arbeitende digitale Nomadin, allein-nichterziehend mit Kind(ern) meinen (Arbeits-)Alltag?

Kanarischer Winter

Heute hab ich ein paar Impressionen aus unserem derzeitigen Leben auf der Finca. Im Teneriffa-Winter – d. h., Sturm, viel Regen, Temperaturen zwischen 10 und 16 Grad.

Im Meer baden ist momentan offensichtlich nicht möglich. Zumindestens nicht an diesem Ende der Insel. Schwimmen war ich gestern im Schwimmbad – hauptsächlich, um anschließend zu duschen und mir – dringend nötig – die Haare zu waschen. Eine Erfahrung, die ich mal als erfolgreiche Kälteanwendung nach Wim Hof verbuche: das warme Wasser in den Duschen war kaputt, ich habe also eiskalt geduscht, lange, incl. lange kaltes Wasser über meinen Kopf – ich habe sehr viele, dichte Haare, da dauert das Waschen (mit Sidr) und Ausspülen eine Weile. Das tat echt weh nach einer Weile, und mir war anschließend leicht schwindelig. Dafür war mir den Rest des Tages nicht nur schön warm, sondern ich war auch voller Energie, bis in den späten Abend.

Zum Wäschewaschen haben wir erstmalig den nächstgelegenen Waschsalon ausprobiert: in Santa Cruz, ca. 70km entfernt 😉 … es gibt nur zwei Waschsalons auf der Insel, der andere ist in La Laguna, ungefähr dieselbe Entfernung von uns. Also eine lange Anreise. Wir haben den Ausflug mit Einkäufen und anderen Erledigungen verknüpft – z. B. auf dem Markt in Santa Cruz.

Und sonst? Wir genießen Papayas, Bananen, Avocados & Malve. Und ab und zu mix ich auch mal was – wie z. B. Rawtella, serviert als Tortenbelag auf Orange:

Der Sturm hat die Dachabdeckung auf dem Klohäuschen zerstört, da regnet es jetzt rein. Also eigentlich haben wir momentan doch eine Dusche hier. 😉

Mein Bedürfnis nach Alleinzeit motiviert mich zu häufigen Spaziergängen, entweder in der direkten Umgebung (nicht so aufregend), oder am Meer <3