Was du isst, verändert die Welt!

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, welchen Einfluss deine Nahrungsauswahl auf die Mitwelt hat? Früchte-Essen ist nicht nur besser für dein Karma & dein Gewissen, sondern hat auch ganz reale positive Konsequenzen für den Erhalt unserer Welt. Genau wie alles, was auf deinem Teller landet, nicht nur eine Bedeutung für dich & deine Gesundheit sondern vor allem auch für die Gesundheit unseres Planeten & damit aller seiner Lebewesen hat.

Auch wenn beim Blick in die Natur die Fülle manchmal unerschöpflich zu sein scheint, sind die Ressourcen unserer Erde begrenzt. Eine dieser Ressourcen ist Wasser – ohne Wasser kann der Planet nicht überleben & es gibt viele Gebiete auf dieser Welt, in denen es knapp ist! Eine andere, oft unerschöpflich zu sein scheinende Ressource, ist Erde. Ohne fruchtbare Erde kann nichts wachsen. Verursacht durch unseren Umgang mit der Welt haben wir in den letzten 50 Jahren Billionen Tonnen Mutterboden verloren. Auch Pestiziden & Fungiziden gegenüber ist unsere Welt empfindlich – wir können sie nicht retten & nicht überleben, wenn wir sie weiterhin vergiften.

Wie sehen die Konsequenzen unserer unterschiedlichen Ernährungsentscheidungen für unseren Planeten also aus? Ganz klar ist: eine rohe, organische, früchte-basierte Ernährungsweise hilft dem Planeten!

Wenn wir unseren Mutterboden verlieren, ist unsere Zeit auf diesem Planeten vorbei – ohne Erde können wir uns nicht ernähren. Zahlreiche alte Kulturen sind durch den Verlust von etwas so simplen untergegangen. Mutterboden geht verloren durch die Abholzung ganzer Urwälder – um Weideflächen für Vieh & Anbauflächen für Getreide (überwiegend zur Fütterung von „fleischproduzierendem“ Vieh) zu schaffen. Ohne die tiefen Wurzeln der Bäume geht die Erde durch Erosion verloren; die Hufe der Viehherden tragen noch weiter dazu bei. Bäume hingegen geben dem Boden Halt & Stabilität & tragen darüberhinaus durch das herunterfallende, verrottende Laub zur Regeneration des Bodens bei.

Über die unglaublichen Mengen an Wasser, die für die Fleischproduktion verbraucht werden, habt ihr alle schon unzählige Male gelesen. Die Tiere müssen trinken, das für ihre Fütterung angebaute Getreide muss bewässert werden – zur Produktion von einem Kilo Rindfleisch wird mehr als 100mal soviel Wasser benötigt wie für ein Kilo Kartoffeln. Für die Produktion von 1 Kilo Käse immer noch 10mal soviel. Außerdem sind die Exkremente des Schlachtviehs einer der größten Faktoren zur Umweltverschmutzung. Es gibt praktisch kein Entsorgungssystem & große Teile davon landen in unseren Flüssen & Meeren, wo sie Millionen von Fischen töten und zusammen mit der Vergiftung durch Pestizide etc zu weltweit immer mehr Gebieten führen, in denen durch die Gifte-Ansammlung kein Leben mehr möglich ist.

Was können wir also konkret tun, um den Planeten (und uns) zu retten? Werfen wir einen Blick auf die Insel Tikopia. Etwa 100 v. Chr. steuerte Tikopia auf die Zerstörung zu – ähnlich wie die Osterinseln, deren Zivilisation sich selbst durch das Abholzen all ihrer Bäume ausgelöscht hat. Die Menschen in Tikopia haben jedoch rechtzeitig umgedacht und das Abholzen ihrer Wälder zur Gewinnung von Ackerflächen eingestellt. Stattdessen haben sie Bäume gepflanzt, die Insel in eine Obstplantage verwandelt, und die zu futterintensive Viehhaltung eingestellt. Was für eine brilliante Idee!

Mit einem Hektar voller Obstbäume können wir 2,5 mal so viele Menschen ernähren wie mit einem Hektar Getreideanbaufläche. Glaubst du nicht? Hier ein konkretes Beispiel: ein halber Acre (ca. 2000qm) voller Apfelbäume würde einen Ertrag von ca. 115 Äpfeln (etwa 12.000 KCal) pro Tag bringen. Mehr als genug, um einen Menschen zu ernähren. Auf derselben Fläche könnten 14 Tassen gekochtes Getreide, entsprechend ca. 9.500 KCal, produziert werden. Äpfel haben verhältnismäßig wenig Kalorien – stell dir stattdessen Avocados vor, mit denen pro Tag über 40.000 KCal erzeugt werden könnten!

Rette die Welt, iss Früchte!

Ausführlich berichtet dazu, in englischer Sprache & belegt mit vielen Zahlen für die USA, RawFoodHealth.Net.

Paradiesische Nahrung … in der Realität

Früchte, wilde, ursprüngliche, können uns, das glaube ich zumindest, auch wenn ich es leider noch nicht selbst ausprobieren konnte, vollständig nähren. Die den meisten von uns zur Verfügung stehenden Früchte jedoch sind das Produkt von Kulturpflanzen, überzüchtet, ohne unsere Hilfe nicht überlebensfähig. Uns ausschließlich von solchen Früchten zu ernähren … kann das funktionieren?

Ich glaube nicht. Nicht langfristig. Nicht ohne Ausgleich. Viele überzüchtete Früchte, durcheinander, bringen den Körper aus dem Gleichgewicht, überlasten ihn. Bringen ihn in ein Ungleichgewicht zu Ungunsten der Mineralstoffe. Daher der Effekt, mit Unmengen von Früchten dennoch nicht satt zu werden. Denn unser Gehirn signalisiert „satt“, wenn es alles hat, was es braucht. Alle Mineralstoffe.

Brigitte hat es vor einiger Zeit in ihrem Blog geschrieben: dass …

… die Kulturpflanzen überzüchtet sind und dass sie ohne die Hilfe der Chemie nicht mehr lebensfähig wären

Quelle

Früchte, die selbst nur bedingt überlebensfähig sind, können uns nicht vollständig nähren! Darum brauchen wir die Wildkräuter dazu!

Ich glaube, die in unserer paradiesfernen Umgebung am besten funktionierende paradiesische Ernährung sieht so aus: einen möglichst hohen Anteil an ursprünglichen, wilden Früchten essen. Gezüchtete Früchte nur in Maßen & unbedingt durch Wildkräuter ergänzen! Mono essen, am besten pro Tag nur eine Fruchtsorte. Weniger essen – nicht hungern, aber eben nur so viel wie nötig, um den Körper zu nähren. Öfter mal fasten zur Entlastung könnte auch helfen – damit hab ich nicht so viel Erfahrung bisher.

Probiert es aus … so wie ich, immer wieder :), und findet das für euch in eurem Leben am besten funktionierende heraus!