Rezept: RawReos – roh, vegan, lowcarb/ketogen

RawReos, also eine roh-vegane Version der O*reo-Kekse, hab ich ja schon öfter gemacht. Für die Tochter, und dann in der Regel mit einem Keksteig aus Datteln, Mandeln und Kakaopulver, gefüllt mit Cashew- oder Kokosnussbutter, oder einer Mischung aus beidem. Sie mag sie so am liebsten. Ich hab für mich jedoch schon lange erkannt, dass mir Kombinationen aus süßen Früchten (HighCarb) und Fetten nicht gut tun. Entweder das Eine oder das Andere.

Eine fettfreie HighCarb-Version der RawReos könntest du ganz einfach machen: Als Keks jeweils eine halbe Medjool-Dattel oder (halb-)getrocknete Feige, in die richtige Form geknetet (optional noch mit Kakaopulver verknetet), und in die Mitte eine dünne Scheibe Banane als Füllung.

Inspiriert durch eine Frage in einer Rohkostgruppe habe ich heute spontan eine ketogene Version der RawReos kreiert. Aus nur drei unterschiedlichen Zutaten ganz schnell zuzubereiten.

Hier ist das Rezept für Keto-RawReos:

Affenbrot

Die Frage, was ein Affenbrotbaum ist, hat mich schon immer interessiert. Wie diese Bäume wohl aussehen und vor allem, was das für interessante Früchte sein mögen, die den Namen „Affenbrot“ tragen.

Die Lektüre des „Kleinen Prinzen“ beantwortete die erste Frage; zu der zweiten Antwort hat mir die Entwicklung des Rohkostmarktes im letzten Jahr endlich verholfen. Denn die Geschäftstüchtigen dieser Welt haben das Affenbrot als ein gut zu vermarktendes Superfood entdeckt. Allerdings nennen sie es Baobab – klingt ja auch viel besser.

Affenbrot ist also Baobab. Hierzulande leider nur angeboten in Pulverform. Die ganze Frucht ist kaum zubekmmen, denn die wächst weit weg von hier in Madagaskar, Afrika und findet kaum jemals ihren Weg nach Mitteleuropa. Vergangenes Jahr habe ich mal eine sehen und kosten dürfen – beim Besuch der Rohvolution in Mülheim. Lecker schmeckt sie, bisschen säuerlich. Was wohl mit ihrem außergewöhnlich hohen Vitamin-C-Gehalt zusammenhängen dürfte. Was Baobab darüberhinaus so wertvoll macht, dass es auf der Liste der hochgelobten (und teuer verkauften) Superfoods gelandet ist, sind weitere 13 wichtige Vitamine und Spurenelemente, sein Ballaststoffanteil von 50% und sein außergewöhnlich hoher Gehalt an Antioxidantien.

Der Baobab-Baum stammt ursprünglich von der afrikanischen Insel Madagaskar, wo er schon seit Jahrhunderten für seine gesundheitsfördernden und verschönernden Eigenschaften geschätzt wird. Ja, verschönernd – denn der Verzehr der Baobab-Frucht soll eine seidig-glatte Haut fördern und auch zu schönem, glänzendem Haar beitragen.

Das als Superfood angebotene Baobab-Pulver ist, wen wundert’s, ebenfalls recht säuerlich. Zusammen mit Datteln jedoch lassen sich daraus leckere Süßigkeiten herstellen:

Affenbrot-Kugeln :)

Affenbrot-Kugeln 🙂

Wie’s geht? Ganz einfach: Gib ein paar Löffel Baobab-Pulver und einige entsteinte Deglet Datteln in den Blender, vermix‘ beides zu einem klebrigen Teig und rolle Kugeln daraus. Yummy!

Coole Naschis für starke Kids

Unterwegs, auch in Kursen, Vereinen & anderen „Normalo“-Kindergruppen, immer mit von Mama selbstzubereitetem Süßkram aufzutreten, empfinden manche Kinder als echt uncool. Oder gar peinlich. Selbst wenn sie die Süßigkeiten sonst gerne essen … sieht ja alles so öko aus. So selbstgemacht.

Zwar hat meine selbstbewusste Tochter damit keinerlei Problem. Sie lehnt auch ganz selbstverständlich angebotene Süßigkeiten anderer Art ab. Dennoch ist sie fasziniert von den bunten verlockenden Verpackungen, Werbeplakaten und so weiter. Wenn ich ihr als Imbiss nach der Ballettstunde statt Kugeln in einer Tupperdose ihre Süßigkeiten mal in (selbstgemachter) „Hello-Kitty“-Schachtel mitgebe, ist die Freude groß. Und die anderen Kinder gucken genauso neugierig & interessiert 😉

Vielleicht hilft eine derartige Verpackung, gestaltet je nach Vorlieben, auch Kindern, für die die Rohkost (noch) nicht so selbstverständlich ist!?!

Eine recyclete Schachtel & ein Werbeflyer aus dem Supermarktregal

Und was ist drin?

Minzwaffeln, Sonnenwürfel, violette Pralinchen