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Lebst du schon oder funktionierst du noch?

LEBST du dein Leben?
Lebst du DEIN Leben?
Folgst du deinem Herzen? Und tust das, was DU wirklich tun willst?
Zeigst du dich, und deine Wahrheit, Tag für Tag, in allem, was du so tust?

Oder … schiebst du das, weswegen du hier bist, Tag für Tag vor dir her? Aus Angst vielleicht, aus Unsicherheit, etwas falsch zu machen. Vielleicht weißt du nicht, WAS du tun sollst? Suchst nach deiner „Bestimmung“, deiner großen Lebensaufgabe, und versäumst dabei dein Leben?

Komm zurück. In den Moment. Es reicht, wenn du, im Kleinen wie im Großen, dem folgst, was dein Herz dir JETZT sagt. In jedem Moment.

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Um anzufangen, fang an

Klingt so einfach. Ist es auch. 🙂
Was immer dich bremst, dich zögern lässt – das kann Perfektionismus sein, das Warten auf die „optimalen Gegebenheiten“, Angst, etwas falsch zu machen oder was auch immer – verabschiede dich davon! Es ist nichts weiter als eine Bremse deines Egos, deines Verstandes. Der Versuch, dich von Veränderung und Fortschritt abzuhalten! Falsche Glaubenssätze, basierend z. B. auf dem Vergleich mit den Maßstäben anderer, die dir beigebracht wurden und die du übernommen hast. Lass sie los – vergleiche dich und deine Werke nur mit dir. Gib dein Bestmögliches – das was dir in diesem Moment möglich ist. Hab keine Angst vor Bewertung – was du tust, muss dir gefallen, niemandem sonst. Du brauchst kein Lob von anderen, um gut zu sein. Und wer kritisieren will, darf das tun. Ist ja nicht dein Problem.

Nashorn oder Kuh?

Heute ist Sonntag – und damit sicher auch für dich Zeit für ein kurzes Hörbuch. Besonders wenn du etwas Motivation (oder auch einen Tritt in den Hintern 😉 ) gebrauchen kannst, um dich in Bewegung zu versetzen, deine Träume zu verwirklichen, kann ich es dir nur ans Herz legen.

Wenn du nicht mehr auf die gewünschten Umstände warten willst, sondern dir die Umstände erschaffen willst, die du dir wünscht. Dich statt auf die Probleme des Lebens lieber auf die Lösungen konzentrieren willst.

Falls du dies Hörbuch noch nicht kennst, hör mal rein! Falls du es schon kennst, hör trotzdem noch mal rein – ein Reminder kann nie schaden. 🙂

Also ich ziehe es entschieden vor, Nashorn zu sein statt Kuh. Und auch die mitunter hochkommenden Reste meiner Kuh-Konditionierung noch loszuwerden. Ich liebe mein Leben im Dschungel! 🙂

Und du? Liebst du dein Leben? Lebst du jetzt deinen Traum?

(F)Roh in den Tag starten

Wie du deinen Tag beginnst, setzt (meistens) die Schwingung für den gesamten Tag. In letzter Zeit hat sich bei mir diese, für mich funktionierende Morgenroutine entwickelt. Damit fühle ich mich total wohl & starte energievoll & motiviert in den Tag.

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Das wichtigste für einen erfolgreichen Tagesbeginn ist: genug Schlaf! Da beginnt für mich schon die Challenge, denn ich finde abends immer schwer ins Bett. Wieviel Schlaf du brauchst, ist ja sehr individuell und abhängig von vielen Faktoren (Ernährung, Belastung/Stress, Jahreszeit … ). Wenn du flexibel bist in deiner Tagesgestaltung, schlafe am Besten aus, bis du von alleine aufwachst. Ansonsten: stell dir einen Wecker, so dass du morgens genug Zeit hast, bevor Familie/Arbeit oder was auch immer dich fordern. Versuche, einen für dich passenden Rhythmus (immer ungefähr gleiche Zeiten) zu finden, dann fällt das Aufstehen leichter.

Ich gehe dreimal die Woche morgens um viertel nach sieben aus dem Haus – einmal zum Bauernmarkt, zweimal zum Yoga (herrlich, unter freiem Himmel, mit Blick auf den Atlantik – ein phantastischer Tagesbeginn!). An den übrigen Tagen sieht meine Morgenroutine so aus:

  • Noch im Bett versuche ich, den Tag bewusst zu beginnen. Also nicht einfach aus dem Bett fallen & wie ferngesteuert irgendein Programm abspulen, sondern für den neuen Tag danken, mich entscheiden, glücklich (oder doch wenigstens positiv 😉 ) zu sein. Ggfs. Träume notieren, bevor sie vergessen sind.
  • Ölziehen, ca. fünf Minuten, mit Kokosöl. Ich bevorzuge die kurze (ayurvedische) Variante des Ölziehens; es fühlt sich für mich besser an und ich glaube tatsächlich, dass ein längeres Ölziehen eher wieder zu Rückvergiftungen führt. Die Zeit währenddessen nutze ich, um unser Sortiment an vor sich hin keimenden Sprossen durchzuspülen und Wasser warm zu machen.
  • Öl ausspucken, Mund mit warmem Wasser spülen und Zähneputzen. Letzteres derzeit wieder mit einer Bio-Zahnpasta auf Heilerde-Basis … von meinen Selber-Mix-Versuchen bin ich irgendwie wieder abgekommen.
  • Anschließend trinke ich ein oder zwei Gläser warmes Wasser, manchmal eines davon mit frisch gepresstem Zitronensaft.
  • Dann gibt es ein Glas grünen Saft (derzeit noch aus Pulver, aber mein Weizengras wächst, bald kann ich ernten! 🙂 ), Weizen- oder Gerstengras.
  • Bewegung!!! Entweder gehe ich raus, laufen bzw. eine Mischung aus Laufen & Gehen, oder ich tu drinnen was: Seilspringen und Hula Hoop, eine bunte Mischung aus Kraft- und Dehnübungen, ein bisschen Yoga. Insgesamt mindestens eine halbe Stunde.
  • Danach geht’s ins Bad. Erstmal Trockenbürsten – ich liebe es! Abgesehen von dem Berührungsreiz auf der Haut, den ich total genieße, unterstützt Trockenbürsten die Entgiftung über die Haut & pflegt & belebt diese. Achte bei der Wahl deiner Bürste darauf, woraus sie hergestellt wurde. Ich benutze einen Rubbelhandschuh aus irgendwelchen pflanzlichen Fasern. Viele Bürsten jedoch bestehen aus Tierhaaren, sind also nicht vegan!
  • Danach kommt eine kalte Dusche – juhu 🙂 … Okay, im Winter, wenn mir sehr kalt ist, dusche ich manchmal erst warm und danach kalt. Besser tut aber eine ausschließlich kalte, nicht zu kurze Dusche! Das regt den Kreislauf an, fördert die Durchblutung & angeblich auch das Muskelwachstum, erhöht den Blutdruck, macht wach & gute Laune. Und du bist danach schon mal stolz auf dich, weil du es geschafft hast, dich zu überwinden! Solche Kleinigkeiten können tatsächlich was an deinem Leben ändern – wie du handelst, bringt dich der Realisierung deiner Träume näher als all die Gedanken, die du dir darüber machst! Und der erste Schritt zur Realisierung ist halt, sich selbst erstmal in Gang zu setzen, über den eigenen Schatten zu springen, seine Ängste & Bequemlichkeiten zu überwinden.
  • Ich bin eine große Zettelschreiberin & finde es sehr hilfreich, an diversen Stellen Zettel/Bilder/Listen mit meinen langfristigen und kurzfristigen Zielen zu platzieren. So stolpere ich täglich mehrmals darüber & erinnere mich. Morgens kurz deine langfristigen Ziele durchzulesen, motiviert für den Tag. Tu dann auch gleich irgendetwas, und sei es nur eine Kleinigkeit, dafür! Wenn du später am Tag noch mehr Zeit dafür findest, um so besser. Aber so hast du die Gewissheit, jeden Tag wenigstens einen kleinen Schritt in deine Richtung gegangen zu sein. (Bei mir waren das heute z. B. die Notizen für diesen Artikel 😉 ).
  • Danach gibt es dann Frühstück, meistens Früchte. Zur Zeit sind das entweder Papaya (ca. 500g) oder Orangen (2 Stück).

Nun wünsche ich dir einen schönen, erfolgreichen Tag … und wenn du magst, erzähl mir doch mal, wie dein Morgen beginnt!

Vegane Rohkost funktioniert – wenn du es willst!

Damit Beziehungen, zu Liebespartnern, FreundInnen, Kindern, dir selbst, funktionieren, ist es nötig, sich einzulassen. Auch mal an sich zu arbeiten. Ebenso erfordert eine Ernährungsumstellung ein wirkliches Sich-Einlassen, die Bereitschaft, etwas „Arbeit“ zu leisten, um das jahrelang erlernte Ernährungsverhalten (Suchtverhalten!) abzulegen, damit es funktionieren kann.

Wenn dir Menschen erzählen, für sie hätte die vegane Rohkost nicht funktioniert: schau genau hin! Wie lange haben sie wirklich ausschließlich vegan und roh gegessen? Wie haben sie gegessen – Küchenrohkost, voller verarbeiteter Rohkostprodukte? Haben sie tatsächlich jahrelang ausschließlich vegan, roh und zumindetens überwiegend unverarbeitete frische Früchte, Gemüse, Wildkräuter gegessen?

Noch besser: guck dir die an, bei denen es seit vielen Jahren funktioniert. Such dir Vorbilder und ggfs. Unterstützung, Beratung! So wie du es ja auch tun würdest, wenn du in anderen Bereichen deines Lebens Veränderungen anstrebst.

Wenn deine Beziehung kriselt & du sie retten willst – lässt du dich dann von deiner frisch getrennten Freundin beraten? Oder suchst du lieber Rat bei jemandem, bei dem es besser läuft?

Klassische Ernährungsberater sind meist selber „süchtig“ – Essen ist nun mal Lebensgrundlage und in unserer Gesellschaft meist weit vom natürlichen Zustand entfernt. Wir alle haben in vielen Jahren vor der Rohkost gelernt, Essen wie eine Droge zu verwenden. Klingt krass, ist aber so. Eine Droge, um unsere unerwünschten Gefühle zu betäuben. Die Entzugserscheinungen, wenn du dein „Trostessen“ weglässt, sind klar: es kommen Gefühle hoch, vielleicht sehr viele, lange betäubte. Das ist nicht angenehm. Aber genausowenig, wie du vom Rauchen wegkommst, wenn du dir bei jedem Jieper doch wieder eine ansteckst, schaffst du es auch nicht, deine Essenssüchte zu überwinden, wenn du beim ersten Problem in den nächsten Schokoriegel beisst oder den Pizza-Service anrufst.

Es muss gewiss nicht alles von jetzt auf gleich gelingen, nimm dir Zeit für deinen Weg & lass dich von Rückschlägen nicht entmutigen, aber verliere dein Ziel dabei nicht aus den Augen.

Bei „Krisen“ – feiere sie! Freu dich über den Ballast, den du nun endlich loswerden kannst. Genieße deine Gefühle, auch die nicht so angenehmen – sie zeigen dir, dass du lebst!

Vegane Rohkost ist Lebensfreude pur und hat als Lebensstil mit Strenge & Dogmen so überhaupt nichts zu tun. Es ist deine Entscheidung.

Möge dich dieser Blog auf deinem Weg unterstützen!