Willst du die Welt retten?

Dann überleg dir gut, wie du deine Energie am sinnvollsten dafür einsetzt! Denn was den Planeten in rapidem Tempo zerstört, ist die Viehwirtschaft.

Du kannst kürzer duschen, aber für 1 Pfund Rindfleisch werden 2.500 Gallonen (= ca. 9.500 Liter) Wasser verbraucht!

Du kannst einen Baum pflanzen, aber jede Sekunde werden 1-2 Acre (= ca. 0,4-0,8 Hektar) Regenwald für die Viehwirtschaft gerodet.

Du kannst Radfahren, aber sämtliche Abgase aller Transporte weltweit zusammen produzieren weniger Treibhausgase als die Viehwirtschaft es tut!

Es gibt nur eins, was du tun musst, um den Planeten zu retten: WERDE VEGAN!

In 1 Jahr sparst du

  • 401500 Gallonen Wasser (= ca. 1,5 Mio Liter)
  • 10930 Quadratfuß Land (über 900 Quadratmeter)
  • 7.300 Pfund CO2 (= ca. 3,3 Tonnen)

Peta hat es in einem Video schön zusammengefasst – schau selbst:

Noch weniger Schaden fügst du der Welt hinzu, wenn du auch noch roh isst (ich habe keine Zahlen, aber stell dir die Menge an Energie vor, die ohne Kochen, Backen, Braten etc. eingespart werden kann!) und deine Nahrung möglichst regional, saisonal, unverarbeitet und unverpackt kaufst!

Essen für eine bessere Welt

Willst du die Welt verändern, fang bei dir an! Diesen Satz kennen wir alle … was bedeutet er für dich?

Klar ist, dass deine Ernährung dich verändert. Da sind die nachgewiesenen Schäden durch die übliche westliche Ernährungsweise, die Zivilisationskost. Und die diesbezüglichen positiven Erfahrungen mit Rohkost für deinen Gesundheitszustand, je natürlicher (Urkost) desto besser. Darüberhinaus hat deine Nahrungswahl auch Auswirkungen auf die Welt, direkte und indirekte. Ich beschränke mich dazu heute mal auf nur einige Stichworte: Nachhaltige vs. ausbeuterische Anbaumethoden, fairer oder ausbeuterischer Handel, Mitweltbelastungen durch weite Transportwege, vielfältiger Schaden durch die Produktion sogenannter tierischer Nahrungsmittel, Belastungen durch verarbeitende Industrien, der Einsatz von Nahrung als Machtmittel … usw usw.

Lebe das, was du als richtig erkannt hast … so gut es dir möglich ist. Für dich und als Vorbild für die, die dir folgen möchten. Doch sei dir vor allem bewusst: dein Beitrag, diese Welt zum Besseren zu verändern, besteht nicht nur in deiner Vorbildfunktion. Nicht nur darin, all das, was du als falsch erkannt hast, nicht mehr zu unterstützen. Sondern vor allem in der Veränderung, die du selber bist! Bist du gesund, heil, in Harmonie mit dir und voller Liebe, dann ist auch die Welt ein Stück weit gesünder, heiler und liebevoller.

Wie Mahatma Gandhi sagte:“Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünscht für die Welt!“. Natürlich zu essen ist in vielerlei Hinsicht ein machtvoller Schritt auf diesem Weg!

Was du isst, verändert die Welt!

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, welchen Einfluss deine Nahrungsauswahl auf die Mitwelt hat? Früchte-Essen ist nicht nur besser für dein Karma & dein Gewissen, sondern hat auch ganz reale positive Konsequenzen für den Erhalt unserer Welt. Genau wie alles, was auf deinem Teller landet, nicht nur eine Bedeutung für dich & deine Gesundheit sondern vor allem auch für die Gesundheit unseres Planeten & damit aller seiner Lebewesen hat.

Auch wenn beim Blick in die Natur die Fülle manchmal unerschöpflich zu sein scheint, sind die Ressourcen unserer Erde begrenzt. Eine dieser Ressourcen ist Wasser – ohne Wasser kann der Planet nicht überleben & es gibt viele Gebiete auf dieser Welt, in denen es knapp ist! Eine andere, oft unerschöpflich zu sein scheinende Ressource, ist Erde. Ohne fruchtbare Erde kann nichts wachsen. Verursacht durch unseren Umgang mit der Welt haben wir in den letzten 50 Jahren Billionen Tonnen Mutterboden verloren. Auch Pestiziden & Fungiziden gegenüber ist unsere Welt empfindlich – wir können sie nicht retten & nicht überleben, wenn wir sie weiterhin vergiften.

Wie sehen die Konsequenzen unserer unterschiedlichen Ernährungsentscheidungen für unseren Planeten also aus? Ganz klar ist: eine rohe, organische, früchte-basierte Ernährungsweise hilft dem Planeten!

Wenn wir unseren Mutterboden verlieren, ist unsere Zeit auf diesem Planeten vorbei – ohne Erde können wir uns nicht ernähren. Zahlreiche alte Kulturen sind durch den Verlust von etwas so simplen untergegangen. Mutterboden geht verloren durch die Abholzung ganzer Urwälder – um Weideflächen für Vieh & Anbauflächen für Getreide (überwiegend zur Fütterung von „fleischproduzierendem“ Vieh) zu schaffen. Ohne die tiefen Wurzeln der Bäume geht die Erde durch Erosion verloren; die Hufe der Viehherden tragen noch weiter dazu bei. Bäume hingegen geben dem Boden Halt & Stabilität & tragen darüberhinaus durch das herunterfallende, verrottende Laub zur Regeneration des Bodens bei.

Über die unglaublichen Mengen an Wasser, die für die Fleischproduktion verbraucht werden, habt ihr alle schon unzählige Male gelesen. Die Tiere müssen trinken, das für ihre Fütterung angebaute Getreide muss bewässert werden – zur Produktion von einem Kilo Rindfleisch wird mehr als 100mal soviel Wasser benötigt wie für ein Kilo Kartoffeln. Für die Produktion von 1 Kilo Käse immer noch 10mal soviel. Außerdem sind die Exkremente des Schlachtviehs einer der größten Faktoren zur Umweltverschmutzung. Es gibt praktisch kein Entsorgungssystem & große Teile davon landen in unseren Flüssen & Meeren, wo sie Millionen von Fischen töten und zusammen mit der Vergiftung durch Pestizide etc zu weltweit immer mehr Gebieten führen, in denen durch die Gifte-Ansammlung kein Leben mehr möglich ist.

Was können wir also konkret tun, um den Planeten (und uns) zu retten? Werfen wir einen Blick auf die Insel Tikopia. Etwa 100 v. Chr. steuerte Tikopia auf die Zerstörung zu – ähnlich wie die Osterinseln, deren Zivilisation sich selbst durch das Abholzen all ihrer Bäume ausgelöscht hat. Die Menschen in Tikopia haben jedoch rechtzeitig umgedacht und das Abholzen ihrer Wälder zur Gewinnung von Ackerflächen eingestellt. Stattdessen haben sie Bäume gepflanzt, die Insel in eine Obstplantage verwandelt, und die zu futterintensive Viehhaltung eingestellt. Was für eine brilliante Idee!

Mit einem Hektar voller Obstbäume können wir 2,5 mal so viele Menschen ernähren wie mit einem Hektar Getreideanbaufläche. Glaubst du nicht? Hier ein konkretes Beispiel: ein halber Acre (ca. 2000qm) voller Apfelbäume würde einen Ertrag von ca. 115 Äpfeln (etwa 12.000 KCal) pro Tag bringen. Mehr als genug, um einen Menschen zu ernähren. Auf derselben Fläche könnten 14 Tassen gekochtes Getreide, entsprechend ca. 9.500 KCal, produziert werden. Äpfel haben verhältnismäßig wenig Kalorien – stell dir stattdessen Avocados vor, mit denen pro Tag über 40.000 KCal erzeugt werden könnten!

Rette die Welt, iss Früchte!

Ausführlich berichtet dazu, in englischer Sprache & belegt mit vielen Zahlen für die USA, RawFoodHealth.Net.

Tropenfrüchte & Klima

Sonnengereifte Tropenfrüchte, mit die besten Nahrungsmittel dieser Welt, sind hierzulande bekanntlich leider nur als Flugware zu bekommen. Und Flugzeuge sind, auch das wissen wir alle, enorm schädlich für’s Klima & damit für unser aller Zukunft. Da bei den meisten von uns spätestens mit dem Wechsel zu einer natürlichen Ernährung auch das Bewusstsein für die Natur, die Mitwelt & die Zukunftsfähigkeit des eigenen Lebensstils wächst, ist die Vertretbarkeit des Konsums von Flugobst ein häufig diskutiertes Thema auch in Rohkostcommunities. Und die klimaschädlichen Auswirkungen desselben ein gern verwendetes Argument gerade von Fleischessern gegen unsere vegane Lebensweise.

Letzteres lässt sich allerdings schnell entkräften, schaut man sich einmal die Auswirkungen des Fleischkonsums auf das Klima an. Hier, und nicht beim Transport von Früchten per Flugzeug, liegt nämlich das größte Einsparpotential für klimarelevante Emissionen im Ernährungssystem! In welchem Ausmaß der Fleischkonsum unsere Erde & unser aller Zukunft zerstört, wird in diesem Artikel des World-Watch-Institut aus Washington ausführlich beschrieben.

Durch meine vegane Lebensweise trage ich also schon deutlich zur Steigerung unser aller Chancen auf ein Überleben dieser Erde bei. Selbstverständlich sind mir darüberhinaus die Auswirkungen meiner Lebens- & Ernährungsweise auf diese Welt nicht egal. Um dafür zu sorgen, dass es meiner Mitwelt & meinen Mit-Lebewesen jetzt & in Zukunft mit meiner Lebensweise gut geht, muss ich aber auch dafür sorgen, dass es mir gut geht. Tropenfrüchte sind dafür ein wichtiger Bestandteil meiner roh-veganen Ernährung. Die einzig richtige Lösung wäre folglich, in die Tropen umzusiedeln. Solange ich das noch nicht schaffe, suche ich tragbare Kompromisslösungen. Den Konsum von Tropenfrüchten von Tropenkost, die ihre Ware als Beiladung in Linienmaschinen verschicken, empfinde ich als tragbar. Wenn ich auf dem Markt überreife Flugware geschenkt bekomme, die sonst im Müll gelandet wäre, erhöhe ich nicht die Nachfrage & trage überhaupt nicht zur Entstehung klimaschädlicher Emissionen bei.

Da mich ja nun keine 3 Wochen mehr vom zwar nicht tropischen, aber doch schon viel früchte-freundlicheren Klima der Kanaren trennen, hat sich diese Frage für mich ohnehin erstmal erledigt 🙂 … meinen ökologischen Fußabdruck hab ich trotzdem eben mal messen lassen. Ergebnis:

Im Bereich Ernährung hinterlassen Sie einen ökologischen Fußabdruck von 0,36 global Hektar.
Ihr Footprint im Bereich Ernährung ist um 71,9% kleiner – also deutlich besser – als der österreichische Durchschnitt.

Durchaus erfreulich, finde ich. & werde jetzt zum Frühstück ohne schlechtes Gewissen eine Trinkkokosnuss mit gestern Nachmittag gesammelter Vogelmiere & Löwenzahn genießen 🙂