Eisblumen am Stiel

Erdbeereis mit Schokolade

Erdbeereis mit Schokolade



Wie es geht? – Ganz einfach natürlich 🙂

Püriere eine Tasse Erdbeeren (frische oder TK, aufgetaut) mit etwas Vanille und 2 EL Mandelpüree. Letzteres kannst du entweder fertig kaufen oder selber machen, indem du eingeweichte Mandeln mit möglichst wenig Wasser so glatt wie möglich pürierst. Die Erdbeer-Mandelcreme füllst du in Eisförmchen und lässt sie im TK fest gefrieren. Dann kannst du sie, wenn du magst, noch mit geschmolzener Rohkost-Schokolade überziehen, oder einfach so essen.

Kinder-Futter – Snacks für Zwischendurch

Sehr beliebt: ein Snack-Tablett

Sehr beliebt: ein Snack-Tablett

Für die Tochter muss es nicht immer süß sein. Spätestens ab frühem Nachmittag fragt sie nach Gemüse, Kernen usw. Solche ein Tablett füllen wir mit einer bunten Auswahl von dem, was die Küche grad so hergibt: Mandeln oder Kerne, gekeimte Linsen, Bohnen oder Kichererbsen, Möhre, ganz oder gestiftelt, Selleriestange, Paprikastreifen, kleine Tomaten, Mini-Gurke oder Gurkenscheiben, mal ein Avocado-Dipp (oder eine halbe Avocado), falls grade vorrätig eventuell auch mal Rohkost-Cräcker oder ähnliches …

Kinder gehen ihren eigenen (Rohkost-)Weg

Kürzlich bin ich im Netz über den Blog meiner Namensvetterin Silke Leopold, genauer gesagt, über diesen Beitrag gestolpert. Und war sehr begeistert über ihre Offenheit und Akzeptanz ihrem Sohn und dessen Ernährungsentscheidungen gegenüber. Eine Einstellung, die leider auch in der Rohkost-Welt keineswegs bei allen Eltern anzutreffen ist. Eine Einstellung, die auch ich (nicht nur im Hinblick auf die Ernährung) lebe … und lerne, denn wie ich auf meinem Weg mit „meinen“ Kindern erfahren durfte, ist das nicht immer ganz einfach.

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Wer sich bewusst mit seiner Ernährung beschäftigt und überzeugt ist, DEN richtigen Weg gefunden zu haben, möchte meist auch seinen Lieben nur das Beste geben … und übersieht dabei, das „das Beste“ nicht für jeden dasselbe ist und vor allem von jedem in sich selbst und für sich selbst gefunden werden muss. Natürlich bieten wir unseren Kindern von uns aus nur das an, von dem wir glauben, dass es ihnen gut tun wird. Aber schon nach wenigen Jahren entdecken die lieben Kleinen, dass es in der Welt noch so viel mehr gibt … und wollen auch das kennenlernen. Ganz besonders dann, wenn andere geliebte Personen (der andere Elternteil, die Großeltern, ältere Geschwister … ) es doch auch essen.

Und … bei den meisten von uns war die Entdeckung der Rohkost ein Weg. Ein Weg mit vielen Stationen, von denen wir unterwegs vielleicht schon mehrere für das Ziel gehalten haben. Wir können kaum erwarten, dass unsere Kinder (oder andere Familienmitglieder) diesen Weg ganz genauso mitgehen. So habe ich z. B. in den Kleinkindjahren des Sohnes die chinesische Küche nach den Regeln der TCM (Traditionelle chinesische Medizin), auch bekannt als 5-Elemente-Ernährung, kennengelernt und einige Jahre lang absolut überzeugt danach gekocht. Ein wesentliches Element vieler Gerichte darin ist das wirklich lange Kochen … 😉 und die Beachtung der thermischen Wirkung der Nahrungsmittel … ein anderes der fast völlige Verzicht auf Milchprodukte – mittlerweile vermute ich, dass die gesundheitlichen Verbesserungen, die wir beide damals erfuhren, zu einem großen Teil auf letzteres zurückzuführen waren. Dem Sohn hat es geschmeckt und er hat gern davon gegessen. Allerdings hat er schon damals jegliches gekochtes Gemüse abgelehnt … dafür hat er mir beim Kochen fast alles davon ROH weggenascht …tja, damals hab ich es noch nicht kapiert 😉

Als ich dann einige Jahre später zur veganen Rohkost gefunden habe, war das MEINE Erkenntnis, mein Schritt. Ich habe nicht erwartet oder gar gefordert, dass der Sohn ihn mitgeht. Jetzt ist er mehr oder weniger erwachsen, und auch wenn es mir zeitweise nicht leicht fiel, seinen Ernährungsentscheidungen zuzusehen (die sich im Laufe der Jahre zu einer überwiegend aus Junkfood bestehenden Ernährung entwickelt haben) und sie zu akzeptieren … es ist sein Weg, sein Leben, sein Körper … und ich liebe und akzeptiere ihn so wie er ist, und unterstütze ihn in seinen Entscheidungen. Letzteres allerdings im Rahmen, was das Essen betrifft. Solange er noch mit uns zusammen gewohnt hat, gab es bei uns im Haus nur vegan. Ich kann nicht, weder für ein Kind noch für einen anderen Menschen oder auch ein mit uns lebendes Tier, unterstützen, dass andere Lebewesen getötet oder misshandelt werden.

Einer der Lerneffekte dadurch: für gewöhnlich hatte der Sohn damals, pubertätsbedingt, kaum Hautprobleme. Verbrachte er jedoch ein Wochenende bei seinem Vater und ernährte sich dort mit Milchprodukten, war das gänzlich anders. Gefreut hat mich daran, dass auch er den Zusammenhang erkannt hat. Allerdings hat er nicht dieselben Konsequenzen daraus gezogen wie ich. 😉

Die Tochter ist, du kannst es hier im Blog nachlesen, mit der veganen Rohkost aufgewachsen. Ja, sie hat wesentlich dazu beigetragen, dass ich diesen Weg gewählt habe. Im Laufe der Jahre hat sie, gelockt durch das, was ihr Bruder, ihr Vater oder ihre Freundinnen so gegessen haben, auch mal das eine oder andere ausprobiert. Sie hat einige Allergien (Nüsse und Eier), die zu ziemlich unangenehmen und auch potentiell gefährlichen Symptomen führen, so dass sie sehr schnell gelernt hat, vorsichtig zu sein bei ihren Experimenten. Selbst bei Rohkost informiert sie sich immer über die Zutaten, bevor sie etwas Unbekanntes probiert. Doch auch sonst ist ihr Körper so empfindlich, dass selbst veganes, glutenfreies Bio-Brot und sogar ganz einfache Mais- oder Reiswaffeln ihr umgehend Beschwerden bescheren. Eine Tatsache, die sie mitunter als höchst ungerecht empfindet. Jedoch – sie entscheidet sich aufgrund dessen bis heute von sich aus für eine rohe, vegane Ernährung. Das freut mich natürlich … doch unabhängig davon, freue ich mich, sie (und gelegentlich noch ihren großen Bruder) auf ihrem Weg begleiten zu dürfen.

Auch mein Weg geht weiter … ich bin gespannt, wohin er mich führt. Ich habe im Laufe der Jahre mit der Rohkost viel gelernt … und tue das noch immer. Ernährung ist nicht alles, und auch wenn Essen und andere äußere Faktoren sehr viel Einfluss auf mein Wohlbefinden haben, so gibt es noch zahlreiche weitere Faktoren, körperliche wie auch seelische und emotionale. Doch darüber schreibe ich ein anderes Mal weiter …

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Rohkost-Rezepte von und für Kinder

In der Facebook-Gruppe „Rohkost Rezepte für Kinder“ hat Sophia eine zweiwöchige Aktion gestartet – tägliche Rohkost-Rezepte, bevorzugt mit Wildkräutern, von und für Kinder. Als Inspiration für Kinder und Eltern, die im täglichen Umfeld als Rohköstler noch immer eine Rarität darstellen. Ich hab der Tochter davon erzählt und sie wollte gerne mitmachen – dies ist also ihr Werk:

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Und damit ihr auch alle genau hinschaut: dies ist ein Suchbild! Wer findet die Borretsch-Knospen?

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So sieht der Abendessen-Teller aus, wenn die Tochter (10) ihn selbst gestaltet. Sie mag es gern aufgeräumt, sie mag Mandalas, und wenn es um Wildkräuter geht, dann mag sie am liebsten Blüten. Mit Wildkräutern ist es hier, im trockenen Westen von Teneriffa, ja so eine Sache. In höheren Lagen, auf bewässerten Fincas und im Norden lassen sich auf dieser Insel durchaus auch essbare Wildpflanzen finden. In unserer Umgebung jedoch so gut wie gar nicht. Allerdings werden auf dem Bauernmarkt Borretsch und Löwenzahn angeboten, manchmal auch Breitwegerich. Für das BlütenMandala haben wir auf Borretsch zurückgegriffen. Außer den Borretsch-Blüten und -Knospen besteht das Mandala aus in feine Stückchen geschnittenem Stangensellerie – den die Tochter auch gern pur zum Knabbern mag, als rohköstliche Variante von Erdnuss-Flips oder, sehr fein geschnitten, von Esspapier -, Erdnüssen, Möhre, Tomatenkernen und Avocado.

Beim Essen gab es zum Mandala dann noch die restliche Avocado, ein paar Blätter Eisbergsalat, getrocknete Algen und gemahlene Sonnenblumenkerne dazu. Den Borretsch teilen wir immer gerecht: sie bekommt die Blüten, ich die Blätter 😉

Getränke für Rohkost-Kinder

„Was kann das Kind denn trinken, außer Wasser?“ – diese Frage bekam ich neulich zu hören, von einem Gastgeber, der wohl gerne etwas „Richtiges“ anbieten wollte. Vielleicht erschien ihm Wasser zu knauserig, oder zu unspektakulär … dabei braucht kein Mensch mehr zum Trinken als gutes Wasser! Dein Körper besteht zu einem großen Teil aus Wasser, und Wasser zu dir zu nehmen, ist somit essentiell. Natürlich enthalten auch Früchte viel Wasser und tragen somit zur Flüssigkeitsversorgung deines Körpers optimal bei.

Trotzdem gibt es natürlich Alternativen, z. B. für Einladungen und andere besondere Gelegenheiten – oder einfach mal zur Abwechslung. Diese tolle Idee für einen Bubble Juice, einen sprudelnden Saft, verdanke ich Kraftort Rohkostküche … und natürlich haben wir sie gleich ausprobiert.

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Testergebnis: die Tochter ist begeistert und nimmt dieses einfach zuzubereitende Getränk gleich in ihr Repertoire auf (oh ja, sie bereitet mit zunehmender Begeisterung selber zu .. !). Wie es geht – ganz einfach:

  • Presse zwei Orangen aus. Halbiere eine Maracuja und löffle die vom Fruchtfleisch umhüllten Kerne in ein Glas. Giess den Orangensaft darüber und genieß!

Ansonsten eignen sich natürlich sämtliche frisch gepressten Säfte. Sehr lecker und derzeit sehr beliebt hier: Mandarinensaft:

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Sommerfrucht Paprika

Paprika, gefüllt mit gekeimten Linsen und Avocado

Paprika, gefüllt mit gekeimten Linsen und Avocado

Auch Paprikas sind gerade in Saison und schmecken hier zur Zeit besonders der Tochter! Am liebsten mag ich die spitzen, italienischen, aber auch die „Standard-Variante“ ist gerade recht lecker. Und – sie lassen sich schön anrichten, gefüllt z. B. wie auf dem Foto mit gekeimten Linsen und Avocado-Würfeln.

Obst am Stiel

Kreier dir deinen Lieblingslolli … schon die Herstellung macht Riesen-Spaß:

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Es ist ganz einfach: schneide einen Apfel (oder beliebiges anderes festes Obst) in passende Stücke und steck diese auf einfache Holzstiele. Nun brauchst du noch „Klebstoff“ – wir haben Mandelpüree und Feigenmus verwendet, Dattelmus eignet sich ebenfalls gut – um die Äpfel damit zu überziehen. Anschließend wendest du die Stücke z. B. in gehackten Mandeln, Rosinen oder was immer du magst. Wir hatten Mandeln, Rosinen, Carob, Weizengraspulver, Gojibeeren und Kokosstreusel. Fertig!

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Frohe Ostern!

Oster"eier" für's Kinderfest

Oster“eier“ für’s Kinderfest



Die Naschis bekommt, hübsch verpackt, der Osterhase zum Verstecken … wir feiern mit Gästen & da darf das Ostereiersuchen nicht fehlen 🙂 . Auf dem Teller zu sehen: Goji-Hase und -Schmetterlinge, Mohn-Orangen-Eier, Schoko-Plätzchen, Papaya-Dattel-Eier, Kokoskugeln, Ananas-Röllchen.

Auch unsere Gäste haben reichlich selbstgemachte Osternaschereien mitgebracht:

Noch mehr Oster-Süßigkeiten - alles roh & vegan!

Noch mehr Oster-Süßigkeiten – alles roh & vegan!



Wir hatten viel Spaß beim Verstecken – und die Kinder beim Suchen.

Erfrischender Imbiss

Erfrischender Imbiss: Orangenschmetterlinge



Nach all den Süßigkeiten waren Orangen und Melonen genau der richtige Imbiss für die Kinder.

Wie feierst du Ostern?