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Intermittierendes Fasten. Minimalismus in der Ernährung

Minimalismus in der Ernährung heisst NICHT, so wenig wie möglich zu essen. Oder so wenig Vielfalt wie möglich. Oder gar, deinen Mahlzeiten so wenig Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken wie möglich. Wie vermutlich beim Anblick meiner Fotos ohnehin klar sein dürfte, sehe ich keinen Widerspruch zwischen Minimalismus und Fülle. 😀 <3

Was es also bedeutet, was intermittierendes Fasten damit zu tun hat, und wie sich das am besten gestalten lässt?

Minimalismus in der Ernährung bedeutet für mich

Spätes Frühstück oder: Intermittierendes Fasten

Ich frühstücke normalerweise ziemlich spät. So um die Mittagszeit herum. Diese lange Pause zwischen der letzten Mahlzeit am Abend und der ersten am Folgetag ist auch bekannt als intermittierendes Fasten. Was ja nichts anderes heisst, als Essenszeiten und Fastenzeiten abzuwechseln. Nicht pausenlos zu essen. Besonders wichtig ist dabei eine lange Pause in der Nacht, während der der Körper Zeit hat, zu verdauen, zu reparieren, aufzubauen. Optimalerweise isst du tagsüber in einem Zeitraum von etwa acht Stunden, und fastest während der verbleibenden 16 Stunden. So oft wie möglich, es darf auch täglich sein.

Noch wichtiger als der ständige Blick auf die Uhr ist es, nur dann zu essen, wenn der Körper wirklich hungrig ist. Also nicht deshalb, weil die Uhr sagt, es sei Essenszeit. Oder aus Langeweile, oder um unangenehme Gefühle zu betäuben.

Beides zusammen – also nur zu essen, wenn ich Hunger habe, und das intermittierende Fasten – hat mehr Auswirkungen auf mein Wohlbefinden als die Frage, ob ich nun HighCarb oder LowCarb esse. Wobei ich momentan den Eindruck habe, dass mir die Essenspausen mit meiner derzeitigen Keto-Ernährung viel leichter fallen.

Heute mittag gab es als Frühstück diese Bowl:

Zucchini-Spaghetti, Avocado, Malvenblätter, Distelblüten, ein paar Him- und Brombeeren, zusammen mit einem „Weisser-Smoothie-Dipp“ aus Hanf und Kokosnuss. Jammie!