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Köstlicher Überfluss in einer Schüssel – rohköstliche Buddha-Bowls

Kennst du Buddha-Bowls? Eine Art, deine komplette Mahlzeit mit allen einzelnen Elementen in einer Schüssel anzurichten, manchmal sortiert nach Zutaten, und natürlich so, dass das Auge auch was davon hat. Da ich meine Mahlzeiten ohnehin größtenteils so gestalte, dass alles hübsch für sich liegt und einzeln – wahlweise nacheinander oder auch mal kombiniert – gegessen werden kann, und meine Teller, auch wenn ich alleine esse, gerne schön mache, mache ich mir gern solche Bowls. Oft passt der viele Salat auch nicht in eine Schüssel, dann wird es ein Buddha-Teller. 😉

In jedem Fall sind meine Kreationen für gewöhnlich entweder sehr farbenfroh, oder sehr grün.

Ich nenne sie auch gerne Hippie-Bowls oder Bliss-Bowls, weil sie nicht nur den Bauch sättigen, sondern auch meine Seele. Der Anblick erfreut meine Augen, und die Zubereitung macht mich ja bekanntlich ohnehin glücklich. <3

Hier hab ich mal eine kleine Auswahl meiner Bowls der letzten Monate zusammengestellt. Ganz schlichte, und sehr üppige, süße und herzhafte, bunte und grüne. Möge dir der Anblick Freude machen und dir Inspirationen für deine nächsten Mahlzeiten liefern:

Langeweile mit Rohkost?

Schimpansen essen bis zu 120 verschiedene pflanzliche Nahrungsmittel im Jahr. Früchteesser, wie wir, suchen nach Abwechslung. Die aufkommende Langeweile oder mangelnde Zufriedenheit nach dem Essen hilft zugleich, uns mit allen notwendigen Nährstoffen zu versorgen. Nicht in jeder Fruchtart ist alles enthalten, was wir brauchen, und auch innerhalb einer Sorte variiert der Nährstoffgehalt, je nach Anbaugebiet & -methode – genieße also eine möglichst breite Vielfalt. Das hilft dir in doppelter Hinsicht, nicht wieder in ungünstigere Ernährungsgewohnheiten zurückzufallen. Und stell dabei deine Nahrung nach deinem Appetit zusammen, nicht nach Tabellen & Zahlen, die immer nur Durchschnittswerte liefern.

Ein paar Tipps für eine sinnvolle, abwechslungsreiche Zusammenstellung deiner roh-veganen Ernährung:

  • Iss so viele verschiedene Früchte wie möglich! Nicht alle auf einmal natürlich – richte dich nach dem saisonalen Angebot, dann ergibt sich die Abwechslung von ganz allein & du bekommst Früchte in bestmöglichem Zustand. Wenn du in einer Gegend mit kaltem (= fruchtarmem) Winter lebst, iss möglichst auch hochwertige tropische Früchte (z. B. via Tropenkost importierte, reif geerntete & CO2-neutral verschickte)
  • Eine Fruchtsorte zur Zeit – wenn möglich! Falls dich Mono-Mahlzeiten nicht zufriedenstellen, versuche Wildkräuter zu den Früchten zu essen. Oder iss mehrere (sinnvoll kombinierte) Fruchtsorten zu einer Mahlzeit. Halt dich nicht an theoretischen Konzepten fest – wenn du nach dem Essen nicht satt & zufrieden bist, helfen die dir auch nicht. Höre lieber auf deinen Bauch!
  • Finde einfache, nicht zu fettige, Zubereitungen, die dir schmecken. Probiere Rezepte aus (zum Beispiel die aus diesem Blog oder aus einem meiner eBooks) & denk dir selber welche aus. Leg dir eine Handvoll alltagstauglicher Lieblingsrezepte zu, auf die du bei Bedarf zurückgreifen kannst – besonders für die abendlichen Mahlzeiten bist du damit vor Langeweile-bedingtem Ausweichen auf Kochkost gefeit!
  • Lass dich inspirieren – durch Blogs, aber auch durch das Angebot bei Früchtehändlern: auf Wochenmärkten, in Asiamärkten oder bei türkischen Lebensmittelhändlern gibt es meist ein viel interessanteres Frischkostangebot als im Supermarkt!
  • Werde kreativ – richte deine Mahlzeiten schön & abwechslungsreich an. Gestalte Früchtetorten & -bilder, mix dir einfache Saucen & Dipps (süß oder pikant) als Ergänzung zu Früchten oder Gemüse. Oder servier deinen Salat einfach mal im Glas statt auf dem Teller:
Salat aus 4 Zutaten, mal anders angerichtet

Salat aus nur 4 Zutaten, mal anders angerichtet



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