Sperren und die Verhinderung zu schneller Entgiftung

Was es mit Entgiftung auf sich hat, wodurch sie gefördert wird, wie lange sie andauert, wie du damit sinnvoll umgehst, warum Achtsamkeit (auch) beim Essen wichtig ist und was das Ganze mit Sperren (was ist das überhaupt?) zu tun hat – darum geht es in diesem Artikel.

Unser Körper hat die natürliche Begabung, sich zu heilen. Zu reinigen von allem, was ihn belastet. Das macht er ständig. So gut er kann. Manche Lebensgewohnheiten fördern und unterstützen dies (z. B. sinnvolle Bewegung, frische Luft, Sonne auf der Haut, eine natürliche Ernährung, ein bewusster Umgang mit deinen Emotionen & Gedanken usw.), andere hemmen oder verhindern diese Reinigungsprozesse, und/oder bewirken genau das Gegenteil, nämlich Vergiftung, Belastung, Blockaden … die der Körper dann wiederum zu bewältigen versucht. Dazu gehören, neben ungeeigneter Nahrung, auch alle Arten von Umweltgiften, Strahlung, sog. Genussgifte (Tabak, Alkohol, andere Drogen), ein bewegungsarmer Alltag, Kosmetika und andere Chemikalien auf der Haut, das Verdrängen von Emotionen usw.

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Emotionale Heilung

Fehlendes Wohlbefinden, Krankheit, ist nicht nur in unserem physischen Körper begründet. Und auch nicht immer & vollständig nur auf physischer Ebene zu heilen. Auch Blockaden, Verletzungen, Vergiftungen, Ungelebtes auf emotionaler, mentaler und spiritueller Ebene unseres Hier-Seins manifestieren sich oftmals in physischen Symptomen oder gar Krankheiten. Und, selbst wenn sie das (noch) nicht tun, schränken doch unser Wohlbefinden, unser grundlegendes Glücklichsein sein.

Eine rohköstliche, natürliche, achtsame und liebevolle Art und Weise, deinen Körper zu nähren, trägt meistens enorm zur Heilung bei. Zunächst auf körperlicher Ebene, weiterhin auch unterstützend in den anderen Bereichen.

Wie es auch körperlich bei den meisten zu mehr oder weniger starken und unangenehmen Entgiftungserscheinungen kommt, geschieht dies nach der Umstellung auf eine leichtere Ernährung früher oder später auch auf den anderen Ebenen. Und ja, das fühlt sich oftmals einfach so gar nicht gut an. Ist eventuell gar noch schwerer zu ertragen als körperliche Entgiftungserscheinungen. Denn so viele von uns haben gelernt, seelischen Schmerz möglichst schnell zu vermeiden, ihn mit Essen oder anderem zu betäuben, oder uns abzulenken.

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Wunderwerk Körper. Alle Krankheit ist nur eine Reaktion auf das, womit wir unseren Körper & unsere Seele nähren

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„Jede unserer Zellen ist hergestellt aus Teilen der Welt, die wir aufgenommen und verwandelt haben. Alle Menschen sind verzaubertes Essen.“

Ein Zitat der Philosophin Catherine Newmark, gefunden in: Formbewusstsein. Eine kleine Vernetzung der alltäglichen Dinge, Frank Berzbach – danke für den Hinweis an jademond 🙂

Nicht nur was wir essen, sondern alles, was wir in unseren Körper aufnehmen, und auch alles, womit wir unsere Seele und unseren Geist nähren (oder eben nicht), trägt dazu bei, was wir sind, wie wir uns fühlen, wie gesund wir sind. Krankheit, wie die Schulmedizin sie beschreibt, ist keine Folge irgendwelcher Viren oder Bakterien, sondern Reaktion unseres Körpers auf das, womit wir Körper, Geist und Seele füttern.
Eine Reaktion eines Körpers, der sein Bestes tut, sich zu entgiften. Zu reinigen. Zu heilen. Verfallserscheinungen, wie sie allgemein den zunehmenden Jahren zugeschrieben werden, sind ebenfalls durch unsere Ernährung, unsere Gewohnheiten, unsere Geisteshaltung und unser Seelenleben bedingt. Und keineswegs so unausweichlich, wie von dem meisten angenommen.

Rohe Kost – so viel mehr als nur eine Ernährungsform

Rohkost ist – oder kann es sein, wenn du es zulässt – so viel mehr als nur eine Ernährungform, eine Diät, mit der du mal eben schnell deine Krankheiten heilst. An Krankheiten in dem Sinne, wie die Schulmedizin sie kennt, glaube ich ohnehin nicht. Wenn du hier schon länger liest, weisst du das ;). Du wirst nicht plötzlich und aus heiterem Himmel krank, „erleidest“ nicht als Opfer irgendwelche Krankheiten. Die Ursache einer sog. Krankheit ist auch nicht, dass du dich „erkältet“ = verkühlt hast, oder dich irgendwo angesteckt hast. Jedes als „Krankheit“ bezeichnete Symptom bzw. Syndrom ist ein Versuch deines Körpers, sich auf die bestmögliche Art zu heilen, zu reinigen, von Schadstoffen zu befreien. Medikamente einzunehmen stoppt diesen Prozess zwar und unterdrückt häufig die Symptome, schadet aber letzten Endes meistens mehr als es nützt, weil es eben die Reinigung des Körpers verhindert.

Rohkost heilt nicht!!! Auch spezielle Superfoods nicht. Nicht einmal Wildkräuter. Doch sie gibt deinem Körper die Gelegenheit, sich zu reinigen, während er optimal mit Nährstoffen versorgt wird. Und sich so selbst zu heilen – das kann er nämlich perfekt.

Zu Beginn einer Rohkosternährung treten daher oftmals erst einmal neue Beschwerden/“Krankheiten“ auf. Je nach Alter und Zustand deines Körpers kann das durchaus auch über eine längere Zeit andauern. Das zeigt, dass der Körper sich nun befreit. Entgiftet. Alles, was nicht zu ihm gehört, was ihm nicht gut tut, loslässt.

Und das geschieht übrigens nicht nur auf körperlicher, sondern ebenso auf emotionaler und spiritueller Ebene. Auch hier schafft eine natürliche, von Gift- und Suchtstoffen befreite Ernährung Raum für Heilung.

Das alles ist sicher nicht immer angenehm, bietet dir jedoch weitaus größere Chancen als einfach nur einen schlankeren, schöneren, fitteren Körper zu bekommen. Rohkost kann dir helfen, Blockaden auf allen Ebenen – Körper, Geist & Seele – zu lösen. Vergiftungen, Konditionierungen, Limitierungen. Sofern du deine Ernährung als Reise, als Weg zu dir selbst betrachtest und sie nutzt, um dich selber besser kennen zu lernen. Und beim Essen auf deinen Körper hörst, statt dich an Dogmen zu klammern und irgendwelchen Regeln zu folgen. (Das gilt natürlich nicht nur fürs Essen, sondern für alles, was du so tust.)

Rohkostkonzepte als Inspiration zu verstehen und sie auszuprobieren – daran ist sicher nichts verkehrt. Doch das wahre Potenzial hier liegt in der Chance, dich von allen Konditionierungen zu befreien! Nicht etwa, sie durch Neue zu ersetzen – was nur allzu leicht passiert; sind doch die meisten von uns dazu erzogen worden, unser Leben an Regeln und Maßstäben des Verstandes auszurichten, statt auf unsere Intuition zu hören und ihr zu folgen.

Nutze die Chance, beim Ausprobieren und Herumspielen herauszufinden, was DIR wirklich gut tut. Was du brauchst – und was nicht. Bewusst essen und leben … & bewusst dabei bleiben, denn Bedürfnisse ändern sich eben auch.

Der Sinn einer Ernährungsumstellung ist nicht, neue Dogmen und Limitierungen zu schaffen! Ich esse seit vielen Jahren zu 100% roh – nicht, weil ich mir das zur Regel gemacht habe. Sondern, weil es mir damit gut geht. Weil ich mich immer wieder für das entscheide, was sich richtig und gut anfühlt und mir gut tut.

Wähle dein Essen nicht aus Angst, oder aufgrund von Vorschriften, auch keinen selbstgemachten.

Lass deine Nahrungswahl eine Wahl FÜR das Leben, für dich, aus Liebe zu dir, deinem Körper, der Welt sein.

Liebe & Licht für dich

Einfache & liebe-volle Rezepte zum Ausprobieren & Kennenlernen findest du in meinen eBooks – zum Beispiel „Rohkostrezepte voller Leben & Liebe“ … oder schau dich einfach mal um

(Selbst-)Heilung & Schönheit. Eine Buchvorstellung.

Ich hab mal wieder gelesen. Ein Buch zum Thema Heilung, das ich dir hier gern vorstellen möchte. „Heile dich schön“ von Markus Rothkranz.

Ein toller Ansatz für das Thema, wie ich finde. Eitelkeit siegt. 😉 Für all die, die (noch) nicht wirklich unter lebensbedrohlichen oder stark einschränkenden Krankheiten leiden bzw. deren Leidensdruck durch Krankheiten oder mangelndes Wohlbefinden nicht hoch genug ist, ist doch meist ihr Aussehen von Bedeutung. Und wer wünscht sich nicht, ewig jung und schön auszusehen? Frei von Falten, Pickeln, Flecken zu sein, einen straffen Körper zu haben usw.

Dass das möglich ist, mehr noch: dass du nicht nur jünger aussehen, sondern sogar jünger werden kannst & wie das geht, das zeigt Markus Rothkranz an seinem eigenen Beispiel und darüber schreibt er in diesem Buch.

Schönheit, so sagt er, ist gleichbedeutend mit Gesundheit. Ohne Gesundheit ist wirkliche Schönheit auch mit allen künstlichen Hilfsmitteln, Operationen usw. nicht möglich.

An deinem Aussehen, an jedem Pickel, jeder Falte, lässt sich erkennen, wie es um deine Gesundheit, um den Zustand deiner Organe bestellt ist. Markus Rothkranz zeigt in seinem Buch, wie alles miteinander zusammenhängt. Gesicht und Organe, du und die Welt.

Interessant an dem Buch finde ich vor allem die Darstellungen zu den Organzusammenhängen. Welche Teile deines Gesichts & deines übrigen Körpers mit welchen Organen in Zusammenhang stehen. Wie du lernen kannst, deine Falten, Pickel, Ausschläge usw. zu „lesen“ – und was du sinnvollerweise tun kannst, um sie verschwinden zu lassen.

Was mir außerdem gut gefällt, sind die unzählige Male wiederholten Hinweise darauf, dass es nicht um die Oberfläche allein geht. Dass du deinen Körper reinigen – und anschließend sauberhalten – musst, wenn du wirklich heil (gesund) und schön sein willst. Dass es keine Abkürzungen gibt und die wertvollsten Kräuter, Superfoods, Wundermittel dich nicht retten werden, wenn du nicht zuvor die grundlegenden Probleme behebst. In seinen trotzdem vorhandenen Auflistungen wundersamer Mittel fehlen neben exotischen Kräutern und über Markus selbst zu beziehenden Spezialmischungen auch nicht die Verweise auf die in der Natur frei erhältlichen wertvollen Wildkräuter.

Insgesamt ein locker & überzeugend geschriebenes und leicht zu lesendes Einsteigerbuch mit vielen wertvollen Tipps für Menschen, die nach neuen Wegen zu mehr Wohlbefinden, Schönheit und Gesundheit suchen. Und eben ein überzeugender Ansatz, um Menschen zu Veränderung zu bewegen.

Denn diese Welt, die Menschheit, braucht Veränderung. Umdenken. Veränderung unserer Lebensgewohnheiten. Bevor wir uns selbst und alles andere hier zerstören. (Oder, vielleicht eher, die Erde sich von unserer physischen Präsenz befreit.) Und Veränderung beginnt immer in dir selbst. Heilst du dich, so heilst du auch die Welt. Selbst wenn du aus eitlen, oberflächlichen Motiven damit beginnst, wirst du mit der Veränderung deiner Ernährungs- und Lebensweise eine Erfahrung machen, die dich weit über dein Aussehen hinaus verändern wird. Und sich auf das gesamte Universum auswirken wird.

Herzlichen Dank an den Hans-Nietsch-Verlag, der mir das Buch zur Verfügung gestellt hat! Beziehen kannst du es direkt über den Verlag, oder hier über amazon.

(Selbst-)Heilung

Ist Leben = Heilen? Manchmal scheint es mir, als ob das Leben hier zu einem großen Teil aus Heilen besteht. Wir heilen unseren Körper und unsere Seele von den ererbten oder erworbenen Verletzungen und daraus entstandenen Symptomen. Das, was meist „Krankheit“ genannt und mit irgendeinem Label versehen wird, ist in Wirklichkeit die (jeweils bestmögliche) Reaktion unseres Systems auf das, was wir erleben. Wir, unser Körper bzw. unsere Seele, finden im Laufe dieses Lebens Wege, mit dem, was auf uns einwirkt, umzugehen. Manchmal führt das zu Blockaden und damit zu das Wohlbefinden beeinträchtigenden Symptomen. Diese Blockaden wieder zu lösen, Energien und Liebe frei fließen zu lassen, das ist Heilung. Und Leben. Heilung verstehe ich dabei absolut nicht als Leidensweg, weg von „falsch“ zu „richtig“ oder so. Den Ansatz: zu vertrauen, zu wissen, dass unser Körper und unsere Seele perfekt sind, wie sie sind, finde ich sehr hilfreich für den Heilungsansatz. Denn das Gegenteil – sich selbst als irgendwie „falsch“ anzusehen und Teile von sich selbst zu bekämpfen – scheint mir kontraproduktiv. Alles, was uns blockiert, was schmerzt oder uns sonstwie beeinträchtigt, lehrt uns etwas über uns selbst.

Jede Heilung, davon bin ich überzeugt, ist eine Selbst-Heilung. Die unheimlich viel mit Vertrauen zu tun hat. Vertrauen in dich selbst! Du selbst, inklusive deinem Körper, hast eine enorme Fähigkeit, dich selbst zu heilen.

Heiler*innen & Therapeut*innen können dich dabei unterstützen – vor Allem dadurch, dass sie dir helfen, wieder mehr auf dich selbst zu achten. Für dich zu sorgen & an deine Heilung zu glauben. Blockaden zu identifizieren und zu beseitigen. Doch selbst wenn es so scheint, als ob ein Medikament oder eine andere Behandlung dich geheilt hätte: es mag dir geholfen haben, doch geheilt hast du dich letzten Endes selbst!

Die beste Art, deinen Körper dabei zu unterstützen, ist, ihn nicht davon abzuhalten. Also auf ihn zu hören & ihm zu geben, was er braucht. Ihn so weit wie möglich zu befreien von dem, was ihn belastet und ihn damit von seinem natürlichen Zustand, dem der vollständigen Gesundheit, entfernt. Und natürlich gilt dasselbe auch für dein übriges Selbst, deine Seele, dein Herz … Belastungen der Seele beeinträchtigen das Wohlbefinden im gleichen Maße und können sich, bei andauernder Missachtung, auch in körperlichen Symptomen manifestieren.

In meinem Bild von mir und der Welt, in dem alles miteinander verbunden ist, alles ein Zusammenspiel von Energien ist, bedeutet Heilsein für mich so etwas wie Gleichgewicht und freies Fließen der Energien. Krankheitssymptome deuten darauf hin, dass etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist. Und/oder irgendwo Blockaden bestehen. Die Lösung besteht folglich darin, Blockaden zu entfernen bzw. das Gleichgewicht wiederherzustellen.

Als potentielle Hilfsmittel auf der physischen Seite sehe ich dabei vor allem Optimierungen der täglichen Gewohnheiten (Ernährung, Bewegung, Atem (Luftqualität & Atemtechnik), ausreichend Erholungsphasen, Körperhaltung usw usw.). Darüberhinaus wirken meiner Erfahrung nach vor allem alle Arten von Körperarbeit und Anwendungen wie Massagen sehr hilfreich. Vielleicht kann gelegentlich auch die verstärkte Aufnahme bestimmter Kräuter oder anderer Nahrungsmittel unterstützend wirken – dann (und nur dann!), wenn der Körper wirklich deutlich danach verlangt.

An spezielle Wundermittel, egal ob pharmazeutischer oder natürlicher Herkunft, deren Einnahme trotz Beibehaltung ungesunder Lebensgewohnheiten und ohne Hinterfragung des Lebensstils und der Lebensinhalte Beschwerden heilen soll, glaube ich nicht.

Viele haben allein mit einer Umstellung ihrer Ernährung – sei es auf eine vollständige Rohkost oder „nur“ weg von Industrienahrung hin zu natürlicherer Nahrung – und/oder ihrer Lebensgewohnheiten (Bewegung, mehr Sonne, mehr draußen sein, weniger „Pflichtprogramm“ und mehr von dem, was glücklich macht, usw. ) erstaunliche Heilungserfolge sowohl bei physischen als auch bei psychischen Problemen erzielt.

Andere haben nicht minder erstaunliche Heilungen durch mentale Arbeit, Perspektivwechsel, Änderungen ihres Lebensalltags (hin zu mehr Freude, dem Herzen folgen) erreicht.

Ich glaube, wir sind gleichermaßen Körper – Seele – Geist. Und alles beeinflusst sich gegenseitig. Auf dem Weg zur Heilung scheint es mir am sinnvollsten, sich um alle Bereiche gleichermaßen zu kümmern.

Heilung bedeutet Reinigung. Schleimfreie Heilkost.

Sogenannte Krankheiten & mangelndes Wohlbefinden sind, so glaube ich, immer zurückzuführen auf Blockaden. Auf etwas, das den Energiefluss hemmt & uns so aus dem Gleichgewicht bringt. Diese Blockaden können körperlichen oder seelischen Ursprungs sein, und da wir beides sind – Seele und Körper – beeinflusst sich beides auch gegenseitig. So können seelische Blockaden & Ungleichgewichte sich ebenso in körperlichen Problemen manisfestieren wie eine ungesunde Lebensführung es kann; umgekehrt kann eine optimierte Ernährung mit den körperlichen auch die seelischen „Wege“, Energiebahnen, frei machen, und ebenso ein Lösen seelischer Konflikte den Körper heilen lassen. Die „Krankheit“ ist dabei nicht dein Feind, den es zu bekämpfen gilt. Sondern eine Ausdrucksform deines Körpers bzw. deiner Seele, um dich auf etwas hinzuweisen. Etwas in deinem Leben, das nicht optimal ist. Nicht dem entspricht, was deine Seele oder dein Körper gerade braucht.

Heute möchte ich diesbezüglich einen Blick auf die (Nahrungs-)Bedürfnisse des Körpers werfen … genauer gesagt auf das, was Arnold Ehret, Autor der Bücher „Vom kranken zum gesunden Menschen durch Fasten“ und „Schleimfreie Heilkost“ dazu geschrieben hat.

In seinem Buch „Schleimfreie Heilkost“ betrachtet auch er diese Blockaden & ihre Ursachen, aus körperlicher Sicht. Und führt das, was in der Medizin, und oft auch im Bereich alternativer Heilmethoden oder unter Rohköstlern, so kompliziert gemacht wird, auf eine ganz einfache Betrachtungsweise zurück.

Seiner Meinung nach ist jede Krankheit eine Verstopfung des Leitungssystems des Körpers, verursacht durch Ansammlungen von Schleim an unterschiedlichen Stellen. Ein Versuch des Körpers, Abfall, Schleim & Gifte auszuscheiden. Es ist nicht die Krankheit, die bekämpft werden muss. Sondern der Körper, der geheilt werden muss. Gereinigt, befreit von Schleim & Giften, die sich von klein an angesammelt haben.

Dass dies nicht innerhalb weniger Tage zu bewerkstelligen ist, ist offensichtlich. Erwarte bitte nicht, dass das, was sich in Jahren angesammelt an, durch einige Tage oder wenige Wochen Rohkost komplett ausgeschieden werden kann. Bedenke, dass dein Körper Zeit braucht für die Reinigung.

Zusätzlich zum Schleim gibt es auch noch Giftstoffe, insbesondere Medikamente, die vielleicht schon vor vielen Jahren eingenommen worden. Diese werden bei einer herkömmlichen Ernährung niemals ganz ausgeschieden. Mit schleimfreier Nahrung jedoch ist es möglich, auch solche Rückstände zu lösen & auszuscheiden. Allerdings können sie, wenn sie auf diese Art wieder in den Kreislauf gelangen, um über die Nieren ausgeschieden zu werden, zu Symptomen wie Herzklopfen oder anderen ungewohnten Empfindungen führen.

Alle „Krankheiten“, wie Erkältungen, Grippe, Nierenentzündungen usw. sind in Wirklichkeit Versuche des Körpers, sich von all dem Schleim & den Giftstoffen zu befreien. Also kein Grund zu klagen, sondern eher ein Anlass, das Wunderwerk deines Körpers zu feiern – denn er tut nichts anderes, als zu versuchen, dein Leben zu retten! 🙂

Ein paar Beispiele, die Ehret erwähnt:

  • Die sogenannte „Erkältung“ ist der Versuch, Abfallstoffe aus den Kopfhöhlen, dem Hals und den Bronchien zu entfernen.
  • Zahnschmerzen sind ein Warnsignal. „Hör auf zu essen, ich muss reparieren, … “
  • Selbst bei Kurz- oder Weitsichtigkeit handelt es sich um eine Verstopfung in den Augen, bei Hörproblemen um selbiges in den Ohren!
  • Einen Kropf oder ein Geschwür bildet der Körper als Speicher von Abfallmengen, um diese am Eindringen in den Kreislauf zu hindern.
  • Geisteskrankheiten führt Ehret ebenfalls auf eine Stauung, in diesem Fall vorwiegend im Gehirn, zurück.

Aufschluss darüber, wie es in deinem Körper aussieht, kann dir deine Zunge geben. Faste einen oder zwei Tage, oder iss drei bis vier Tage nur Obst, und schau, wie belegt deine Zunge aussieht. Auch hier versucht der Körper (der nun, unbelastet bzw. wenig belastet von Nahrung mehr Energie zum Entgiften hat, Schleim auszuscheiden.

Die ultimative Heilmethode ist lt. Ehret folglich eine Fastenkur, gefolgt von schleimfreier Heilkost. Schon während eines kurzen Fastens beginnt der Körper, Abfallstoffe auszuscheiden – über die Zunge, den Urin, den Kot, durch die Nase, … Je schwächer und schlechter du dich während des Fastens fühlst, desto stärker belastet ist dein Körper! Auftretende Schmerzen zeigen Schwachstellen im Körper auf, Nervosität oder Herzstörungen deuten auf im Körper gespeicherte Medikamente hin.

Welche Nahrungsmittel sind schleimbildend und welche nicht?

Sehr schleimbildend:
– alle Getreideerzeugnisse (Brot, Nudeln, usw.)

Sehr schleim- und eiterbildend:
– Milchprodukte (Käse, Quark,… )
– Fleischprodukte, Ei

Etwas weniger schleimbildend:
– Kartoffeln

Auch innerhalb der Rohkost gibt es viele schleimbildende, natürliche Nahrungsmittel:
– Hülsenfrüchte (frische Erbsen, Erdnüsse, gekeimte Linsen, Kichererbsen etc.)
– Mais
– Nüsse, vor allem Walnüsse
– Sonnenblumenkerne, auch andere Samen & Kerne

Solltest du dich (noch) mit herkömmlicher Zivilisationskost ernähren, wäre folglich eine langsame Umstellung auf möglichst schleimfreie Rohkost empfehlenswert. Für den Übergang empfiehlt sich gekochtes Gemüse, welches von aller Kochkost noch am wenigsten schleimbildend ist.

Als Rohköstler*in solltest du möglichst wenig, selten & in kleinen Mengen von den schleimbildenden Nahrungsmitteln essen (oder gar nicht!).

Wenn du unter akuter „Schleimausscheidung“ leidest (also z. B. Schnupfen hast, schuppende Haut, Husten, Pickel, oder oder oder …), verzichte für wenigstens einige Tage auf alles Schleimbildende! Mach am Besten einen Obsttag, also iss nur Früchte. Oder faste einen oder einige Tage. Bis dein Körper wieder im Gleichgewicht ist.

Welche Nahrung ist dauerhaft zu empfehlen?

Das, was mir erfahrungsgemäß sowieso am Besten schmeckt und bekommt: Früchte, stärkefreies Gemüse, grüne Blätter! 🙂
Und auch Ehret ist der Meinung, dass wir (wie alle wild lebenden Tiere) von Natur aus Monoköstler sind. Also idealerweise keine gemischten Mahlzeiten zu uns nehmen.

Aber Achtung! Es geht nicht darum, möglichst viel von den „richtigen“ Nahrungsmitteln zu essen! Ein Zuviel der besten Nahrungsmittel, insbesondere für einen Körper, der voller Abfall- & Giftstoffe steckt, vermindert tatsächlich die Lebenskraft, statt sie zu erhöhen! Um gesund zu werden & zu bleiben braucht es in erster Linie einen Abbau all der Belastungen, die auf deinen Körper wirken. Reinigung von den über Jahre angesammelten Belastungen sowie Verzicht auf das Hinzufügen neuer Belastungen.

Reinigen, heilen, kannst du deinen Körper durch regelmäßige kurze Fastenzeiten, im Wechsel mit reinigenden, nicht oder wenig schleimbildenden Mahlzeiten.

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Heile dich selbst

Dein Körper hat die absolute Fähigkeit, sich selbst zu heilen! Dass du ihn dabei optimal unterstützen kannst, indem du dich möglichst natürlich (rohköstlich, vegan, naturbelassen) ernährst, kannst du hier im Blog des öfteren lesen. Vielleicht hast du es auch schon selbst erlebt; hast die unterschiedlichen Auswirkungen deiner Nahrung auf deinen Körper beobachtet und erfahren, dass du mit einer roh-veganen Ernährung viel seltener krank bist. Oder hast sogar bestehende Krankheiten mithilfe dieser Ernährung geheilt – wie zum Beispiel auch die Neurodermitis meiner Tochter.

Nicht nur, dass du (akute schwere Verletzungen durch Unfälle evtl. ausgenommen) keinen Arzt brauchst, du bist sogar besser dran, wenn du auf die ärztliche Diagnose verzichtest: „Geh nicht zum Arzt, er ist ein Spezialist für Krankheiten! Wenn du beim Arzt warst & mit einer Diagnose nach Hause kommst, ist das Problem die Diagnose. Dann ist die Diagnose in deinem Kopf, und das was du denkst, wird die Diagnose erschaffen. … Wir erschaffen unsere Krankheiten & unseren Tod, indem wir daran glauben!“ – Ghis Lanctôt

So ist es – wir sind eben nicht nur Körper und funktionieren nicht rein materiell. Alles ist Energie, und die Energie deines Geistes wirkt sich logischerweise auch auf deinen Körper aus. Ebenso wie dein seelisches Befinden – kontinuierliches Missachten oder Verdrängen deiner Bedürfnisse, sowohl der körperlichen als auch der seelischen, hat Folgen.

Ich habe Ghis Lanctôt im Interview im Rahmen eines Online Selbstheilungskongresses entdeckt … und dieses Interview praktisch aufgesogen. So eine inspirierende Frau, sie sprach mir absolut aus der Seele! Die Kanadierin hat schon vor vielen Jahren ihren Arztberuf aufgegeben, ihre Zulassung zurückgegeben & auch auf sämtliche Bezüge verzichtet, weil sie das damit verbundene System nicht mehr unterstützen wollte. Sie lebt ohne Bankkonto, ohne Pass … Sie hat sich selbst als die Schöpferin erkannt die sie ist, und gehorcht nur noch sich selbst, ihrer Seele. Ihre Aussage: „Wenn ich meiner Seele gehorche, dann gehorcht mein Körper meiner Seele.“

Genau so ist es!!!

Zähne … Heilung, Liebe, Dankbarkeit

Offensichtlich beschäftigt die Zahngesundheit, speziell das Heilen schon weit geschädigter Zähne, sehr viele der hier Mitlesenden. Kein Wunder, handelt es sich doch in unserer „zivilisierten“ Gesellschaft gewissermaßen um den Normalzustand. Wie vermutlich die meisten bin auch ich aufgewachsen mit dem Glauben daran, dass Zähne nun mal kaputtgehen im Laufe des Lebens; dass sie dann vom Zahnarzt repariert werden müssen. Eine Ahnung über die wirklichen Zusammenhänge und Ursachen von Karies und erst recht die Erkenntnis, dass die Zähne, ebenso wie der übrige Körper, sich selbst heilen können, wenn du ihnen die Möglichkeit dazu gibst, ist mir leider erst in den letzten Jahren gekommen.

Stell dir vor, du hast eine Wunde an einem anderen Teil deines Körpers. Würdest du sie mit Kunststoff oder Metall so dicht wie möglich abschließen? Eventuell gar die Nerven in der Umgebung entfernen? Mit unseren Zähnen haben wir genau das getan … und ihnen damit jede Möglichkeit zur wirklichen Heilung genommen. Aufgrund von Erfrierungen oder Verletzungen abgestorbene Körperteile werden entfernt, damit die Gifte aus dem verwesenden Gewebe nicht zu möglicherweise tödlichen Folgen für den übrigen Körper führen. Tote Zähne werden im Mund belassen … wurzelgefüllt und überkront … ob das nun mehr Vorteile (du kannst noch beissen/kauen) oder Schaden mit sich bringt, weiss ich auch nicht.

Ich schrieb hier vor einigen Wochen über die Wurzelentzündung an einem abgebrochenen Zahn und den in der Folge in meinem Unterkiefer entstandenen Abszess. Nach dem Ziehen des Zahns und einigen Tagen Fasten ist die Schwellung etwas zurückgegangen, war aber immer noch recht ausgeprägt – ich hatte eine deutlich erkennbare „dicke Backe“, die zwar nicht mehr von sich aus schmerzte, aber doch ziemlich empfindlich war. Nach ein paar Tagen mit meiner Liebsten in der Sonne Griechenlands, mit viel frischer Luft, reiner (& eher karger) Früchteernährung, Reiki- und Phonophorese-Behandlung und vor allem viel liebevollem Austausch, ging die Schwellung noch weiter zurück und war bei meiner Rückkehr nach Deutschland schon recht unauffällig.
Dort jedoch hat sich der Abszess nach nur 2 Tagen wieder deutlich vergrößert und ist im Laufe einer Woche weiter gewachsen. Neben den körperlichen Unannehmlichkeiten (Schmerzen beim Öffnen des Mundes, Spannungsgefühl, Schmerz bei etwas festerer Berührung) war ich sehr ungeduldig und entmutigt, weil mein Körper scheinbar so schlecht funktionierte. Jedoch … nach einer Woche hat sich der Abszess spontan geöffnet, ich habe über mehrere Stunden eine Menge Blut und Eiter ausgespuckt und die Schwellung ging im Laufe der nächsten 24 Stunden vollständig zurück. Was für eine Erlösung!!!

Das Gute an dieser Krise … es hat ja alles einen Sinn, und ALLES, was wir bekommen, ist genau das Geschenk, das wir brauchen!!! … ist, dass ich währenddessen intensiver als zuvor nach Hilfe, nach Informationen, gesucht habe … und einiges gefunden habe! So bin ich jetzt nicht nur unglaublich dankbar, dass mein Körper es doch mal wieder geschafft hat, sich zu heilen & dass ich nach Wochen endlich! meine normale Gesichtsform zurückhabe. Sondern auch für all die lieben Menschen, die sich in den letzten Wochen (und auch schon davor) mit ihren eigenen Erfahrungen und Erkenntnissen und der Bereitschaft, ihr Wissen zu teilen, bei mir gemeldet haben! Danke euch von Herzen für eure Hilfe, eure Einladungen, für zugesandte eBooks und CDs!

Eine weitere Erkenntnis aus dieser Erfahrung, für die ich sehr dankbar bin: (wieder einmal) zu sehen, wie sehr körperliches und seelisches Erleben zusammenhängen. Gleichzeitig mit dem sich öffnenden Abszess hat sich auch eine Menge Emotionales in mir gelöst; sowohl körperlich als auch seelisch ist wieder in Fluss gekommen, was sich aufgestaut hatte.

Natürlich will ich dir all die Informationen, die ihren Weg zu mir gefunden haben, nicht vorenthalten. Unter anderem habe ich auch einen ganzheitlich & naturheilkundlich arbeitenden Zahnarzt hier in der Nähe gefunden und mit ihm einen Termin zwecks Diagnose und Beratung vereinbart. Was er vorschlägt sowie die vielen anderen Möglichkeiten – darüber werde ich dir hier in der nächsten Zeit weiter berichten.

Nahrung für die Knochen

Mhmm, heute habe ich mir vom Markt diesen herrlichen Borretsch mitgebracht …

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… eine ganze große Tüte voll … und knabbere die leckeren Blätter jetzt den ganzen Tag über vor mich hin. Nicht nur, weil ich Borretsch so mag. Die grünen, ziemlich pieksigen („unrasierten“ 😉 ) Blätter, sind nicht nur lecker, sondern enthalten auch viele wertvolle Inhaltsstoffe und entfalten zahlreiche wohltuende Wirkungen. So wirkt Borretsch z. B. beruhigend und entspannend bei Stress, aufbauend bei Depressionen sowie entzündungshemmend und antibakteriell bei Atemwegserkrankungen. Borretsch ist darüberhinaus reich an wertvollen Omega-Fettsäuren! Für mich gerade besonders interessant: er ist verwandt mit dem Beinwell (der auf dieser Insel bedauerlicherweise nicht wächst). Dieser ist, wie der Name schon sagt, gut für die Knochen, insbesondere auch zur Heilung von Knochenverletzungen. Dass Borretsch diesbezüglich ebenfalls hilft, habe ich vor einigen Jahren schon einmal erfahren, als ich mir bei einem Sturz die Rippen äußerst schmerzhaft geprellt hatte. Wenn dir das schon einmal passiert ist, weisst du, wie weh es tut – selbst Atmen ist dann mit Schmerzen verbunden, von Lachen oder Husten gar nicht zu reden. Nach zwei Tagen mit zunehmenden Schmerzen bin ich damals endlich auf die Idee gekommen, Borretsch zu essen – und tatsächlich gingen die Schmerzen danach unglaublich schnell zurück. Jetzt ist mir etwas Ähnliches passiert, ich habe mir eine Rippe entweder geprellt oder angeknackst – ohne ärztliche Untersuchung mit Röntgenbild ist das schwer zu sagen, und auf Letzteres verzichte ich natürlich lieber. Heilen soll und wird es so oder so, dafür muss ich das nicht so genau wissen. Und unterstütze die Heilung jetzt unter anderem mit Borretsch. Darüberhinaus helfen liebevolle Gedanken und Berührungen sowie, äußerlich angewandt, Johanniskrautöl.