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Du bist, was du isst

Der Film ist schon ein paar Jahre alt, aber die Aussage darin unverändert aktuell: Du bist, was du isst!

Aus dem Inhalt:

  • Ein Viertel von dem, was du isst, ernährt dich. Dreiviertel ernähren deinen Arzt.
  • Wir vergiften uns, weil wir durch die Zubereitung die Nährstoffe verändern.
  • Wir haben uns dafür entschieden, alles mit allen möglichen Pestiziden, Herbiziden, Insektiziden und Fungiziden zu besprühen und wir finden an, Dinge genetisch zu verändern. Die Frage ist, ob wir die Natur wirklich verbessern können.
  • Wenn man wissen will, was falsch läuft, muss man nur auf seinen Teller schauen.
  • Wenn man glaubt, es gibt für alles eine Pille, liegt man voll daneben.
  • Eine gute Gesundheit ist viel wert, aber es lässt sich nicht wirklich Geld damit verdienen. … Die Pharmaindustrie handelt vielleicht nicht immer zum Wohle der Menschen.
  • Die Vermeidung chronischer Erkrankungen ist einfach, billig, sicher & wirksam: Du bist, was du isst. Auf die Ernährung kommt es an.
  • Du hast die Wahl!

Nur eine Ernährung voller Leben kann dich lebendig erhalten! Wie eine gesundheitsförderliche Ernährung aussehen kann – aus natürlichen, unverarbeiteten Zutaten, roh, vegan, voller Vitalstoffe & mit viel Liebe zubereitet bzw. angerichtet, dafür findest du hier im Blog viele Beispiele. Rezepte für eben solche rohen & lebendigen Zubereitungen findest du außerdem in meinen eBooks – schau dich doch einfach mal hier um!


Gern kannst du dich auch für meinen kostenlosen Newsletter eintragen, den du dann ca. einmal pro Woche erhälst. Darin findest du interessante und inspirierende Artikel rund um die Rohkost, Neuigkeiten von uns und Informationen zu meinen aktuellen Projekten sowie Zubereitungsideen & Rezepte. Folge mir bei Instagram (rawvegandigitalnomad), Twitter @rohmachtfroh und auf meiner FB Seite „Roh macht froh!“ und abonniere meinen YouTube-Kanal für jede Menge weiterer Inspirationen & Eindrücke von meiner roh-veganen Reise durchs Leben. 🙂 🙂

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Heile dich selbst

Dein Körper hat die absolute Fähigkeit, sich selbst zu heilen! Dass du ihn dabei optimal unterstützen kannst, indem du dich möglichst natürlich (rohköstlich, vegan, naturbelassen) ernährst, kannst du hier im Blog des öfteren lesen. Vielleicht hast du es auch schon selbst erlebt; hast die unterschiedlichen Auswirkungen deiner Nahrung auf deinen Körper beobachtet und erfahren, dass du mit einer roh-veganen Ernährung viel seltener krank bist. Oder hast sogar bestehende Krankheiten mithilfe dieser Ernährung geheilt – wie zum Beispiel auch die Neurodermitis meiner Tochter.

Nicht nur, dass du (akute schwere Verletzungen durch Unfälle evtl. ausgenommen) keinen Arzt brauchst, du bist sogar besser dran, wenn du auf die ärztliche Diagnose verzichtest: „Geh nicht zum Arzt, er ist ein Spezialist für Krankheiten! Wenn du beim Arzt warst & mit einer Diagnose nach Hause kommst, ist das Problem die Diagnose. Dann ist die Diagnose in deinem Kopf, und das was du denkst, wird die Diagnose erschaffen. … Wir erschaffen unsere Krankheiten & unseren Tod, indem wir daran glauben!“ – Ghis Lanctôt

So ist es – wir sind eben nicht nur Körper und funktionieren nicht rein materiell. Alles ist Energie, und die Energie deines Geistes wirkt sich logischerweise auch auf deinen Körper aus. Ebenso wie dein seelisches Befinden – kontinuierliches Missachten oder Verdrängen deiner Bedürfnisse, sowohl der körperlichen als auch der seelischen, hat Folgen.

Ich habe Ghis Lanctôt im Interview im Rahmen eines Online Selbstheilungskongresses entdeckt … und dieses Interview praktisch aufgesogen. So eine inspirierende Frau, sie sprach mir absolut aus der Seele! Die Kanadierin hat schon vor vielen Jahren ihren Arztberuf aufgegeben, ihre Zulassung zurückgegeben & auch auf sämtliche Bezüge verzichtet, weil sie das damit verbundene System nicht mehr unterstützen wollte. Sie lebt ohne Bankkonto, ohne Pass … Sie hat sich selbst als die Schöpferin erkannt die sie ist, und gehorcht nur noch sich selbst, ihrer Seele. Ihre Aussage: „Wenn ich meiner Seele gehorche, dann gehorcht mein Körper meiner Seele.“

Genau so ist es!!!

Bist du bereit für ein besseres Leben?

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Deine Ernährung umzustellen ist nur ein Aspekt deines Lebens. Wenn du dich nach einer weitreichenderen Transformation sehnst, solltest du außer deinem Essen auch deinen Umgang mit deinem Körper, deinen Lebensstil, dein Denken und die Art, wie du auf Situationen reagierst, betrachten. Und dir vor allem genug Zeit für dich selbst nehmen! Bist du bereit, dein Leben gesünder und glücklicher zu gestalten? Hier sind ein paar Tipps für dich dafür – du kannst sofort loslegen!

Einige Aspekte deiner Gesundheit mögen durch deine Gene bestimmt sein, oder durch vorgeburtliche & frühkindliche Erfahrungen. Der größte Teil jedoch ist abhängig von deinem Lebensstil, von den Entscheidungen, die du triffst! Du hast viel mehr Macht über dich & dein Leben als du vielleicht glaubst! Triff noch heute die Entscheidung, deinen Körper respektvoll und mit Liebe zu behandeln und ändere dementsprechend Schritt für Schritt deine Gewohnheiten. Veränderungen passieren nicht einfach über Nacht, aber es liegt in deiner Hand, sie geschehen zu lassen!

  • Regelmäßige Bewegung/Sport
    Wir haben einen Körper, um ihn zu nutzen. Also beweg ihn! Unsere Urzeit-Vorfahren sind täglich viele Kilometer gegangen und gelaufen. Mindestens 20 bis 30 Minuten pro Tag solltest du in Bewegung sein. Du brauchst weder ein Fitness-Center noch spezielle Gerätschaften – benutze einfach, was du hast: deine Beine, deine Arme, dein eigenes Gewicht. Bodyweight-Übungen wie Squats, Pull-Ups, Push-Ups, um deine Muskeln zu stärken. Yoga & Stretchen für die Beweglichkeit deiner Muskeln und Gelenke. Yoga lässt darüberhinaus auch deinen Geist zur Ruhe kommen und sorgt allgemein für einen besseren Fluss deiner Energie. Gehen, laufen, tanzen oder was du magst als Ausdauertraining. Es ist nicht nötig, dass du dich dabei vollkommen auspowerst, aber ein bisschen außer Atem kommen und schwitzen darfst du schon. Genieß die Bewegung!
  • Raus gehen
    Sonne auf der Haut lässt deinen Körper Vitamin D produzieren. Das sorgt unter anderem für seelisches Wohlbefinden, starke Knochen und ein funktionierendes Immunsystem. Auch wenn die Sonne nicht scheint, tut frische Luft gut. Täglich! Wir sind Teil der Natur und nicht dafür geboren, tagein tagaus in mehr oder weniger engen, luftabgeschotteten Räumen zu verbringen.
  • Ausreichend Flüssigkeit
    Dein Körper besteht aus bis zu 70% Wasser – und damit er gut funktioniert, muss das auch so bleiben. Trink immer, wenn du durstig bist! Wenn du viel Trockenes isst, wird das öfter so sein, als bei einer Ernährung, die auf wasserreichen Früchten basiert.
    Das einzie Getränk, dass dein Körper braucht, ist Wasser!!! Keine Limonaden, fertigen Säfte, Kaffee etc. – all das erhöht eher noch den Wasserbedarf, da es mehr oder weniger reich an Schadstoffen ist, die wiederum entgiftet werden müssen. Frisch gepresste Säfte ab und zu sind okay, aber bitte nicht als Durstlöscher.
  • Iss NUR frische, regionale und saisonale Früchte & Gemüse
    Mehr braucht dein Körper nicht, um optimal genährt zu werden! Falls du gerade Angst bekommst, nicht satt zu werden: du darfst so viel essen, wie du willst! Dazu gehören – in Maßen – auch Fettfrüchte und Nüsse, die ebenfalls wichtige Nährstoffe liefern. Bevorzuge immer saisonale und regionale Nahrung, denn diese ist am frischesten und vitalstoffreichsten. Kauf nach Möglichkeit unbehandelte, biologisch erzeugte Produkte, um so wenig Giftstoffe wie möglich aufzunehmen.
    Falls du bisher noch wenig Frisches isst, fällt es dir vielleicht leichter, deine Ernährung Schritt für Schritt umzustellen – wenn du Hilfe dabei brauchst, unterstütze ich dich gerne!
  • Iss wenig & oft
    Mehrere kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt sind bekömmlicher und leichter zu verdauen als wenige Riesenportionen. Verdauung braucht erstaunlich viel Energie. Mit einer leichteren Ernährung und kleineren Portionen wirst du dich den ganzen Tag fit fühlen und hast genug Energie für alles, was du so vorhast. Auch bleibt deinem Körper so genug Kraft zum Entgiften. Optimalerweise solltest du dich am Ende einer Mahlzeit noch immer leicht fühlen. Höre auf deinen Körper, iss wenn er hungrig ist und höre auf, wenn er satt ist.
  • Iss nicht nach Sonnenuntergang
    Unter natürlichen Bedingungen könntest du bei Dunkelheit keine Nahrung sammeln, würdest nicht erkennen, was du isst & dich evtl. vergiften. Die Nacht ist die Zeit zum Verdauen, Verwerten, Entgiften. Mit dieser regelmäßigen nächtlichen Fastenzeit wirst du dich insgesamt besser fühlen, leicht überschüssiges Gewicht verlieren und nicht so leicht vorzeitig altern. Mindestens zwei bis drei Stunden vor dem Schlafengehen solltest du außerdem im Interesse einer guten Nachtruhe nichts mehr zu dir nehmen.
  • Ausreichend Pausen & Schlaf
    Wenn du müde bist, ruh dich aus. Achte auf genug Schlaf in der Nacht und sorge auch tagsüber für ausreichend Pausen. Wieviel Schlaf und Ruhe nötig sind, ist individuell verschieden und ändert sich auch immer wieder. Achte auf deinen Körper und sorge für seine Bedürfnisse – es lohnt sich!
  • Schränke deinen Umgang mit elektronischen Geräten ein
    Durch den ständigen Gebrauch von Mobiltelefonen, Tablets, Computern usw. sind wir permanent in Alarmbereitschaft. Es bleibt kaum noch Zeit, wirklich zur Ruhe zu kommen. Das andauernde Schauen auf Bildschirme erschöpft die Augen, ebenso wie die Ohren nie zur Ruhe kommen, wenn wir ständig telefonieren, Musik hören, Podcasts lauschen etc. Mobile Geräte, die uns überall zu fast allem Auskunft erteilen, reduzieren so zugleich unsere realen sozialen Kontakte. Stundenlange Computerarbeit, für viele von uns Alltag, hält uns in unergonomischer Haltung und schadet so unserem Körper. Verspannungen, schlechte Körperhaltung, Durchblutungsstörungen sind einige der Folgen. Ganz zu schweigen von all der Strahlung durch WiFi und Mobilfunknetze, der wir zwar kaum ausweichen können, die wir aber zumindestens in unserem Wohnraum reduzieren können. Viele Gründe, deine Gebrauch all dieser Geräte über das notwendige Maß hinaus möglichst weitgehend einzuschränken.
  • Positive Lebenseinstellung
    Der absolut wichtigste Grundsatz für ein gesundes und glückliches Leben ist, meiner Meinung nach, eine positive Lebenseinstellung. Sie führt dazu, dass wir sowohl mit uns selbst als auch mit anderen freundlicher umgehen. Je mehr positive Energie wir verbreiten, desto weniger Raum bleibt für negative. Sowohl eine natürliche, lebendige, hochenergetische Rohkost-Ernährung als auch positive Gedanken und Gefühle erhöhen deine Schwingung und dein Wohlbefinden. Wir sind nicht nur Körper und unser Körper ist nicht getrennt von unserem Gefühls- und Seelenleben. Sich auf negative Gedanken zu fokussieren, manifestiert Blockaden und Krankheiten im Körper. Umgekehrt sorgt eine positive Grundstimmung für einen freien Fluss der Energien und lässt so Raum für Heilung.
  • Liebe & akzeptiere dich selbst
    Du bist wundervoll, perfekt so wie du bist! Du bist nicht hier, um anderen zu gefallen; es ist dein Job, dich zu lieben & zu mögen. Du bist auch nicht hier, um dich mit anderen zu vergleichen. Jede*r von uns ist einzigartig und genau so soll es sein. Es lohnt sich nicht, gegen dich selbst zu kämpfen oder dich für irgendwelche deiner Eigenschaften zu beschimpfen. Gerade das, was du an dir vielleicht nicht so magst, braucht deine Liebe. Nur so entsteht Raum für wirkliche Veränderungen & Entwicklungen.

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Plastikfreies Essen

Isst bzw. trinkst du auch Plastik? Falls du glaubst, du tätest das nicht, solltest du wissen, dass Kunststoffe aus Verpackungen auf das darin enthaltene Essen bzw. Trinken übergehen. Du schmeckst sie nicht, doch sie lagern sich in deinem Körper an und verursachen langfristig Unfruchtbarkeit, Übergewicht, Alzheimer und Krebs.

Wertvolle Tipps, wie du dich davor schützen kannst, findest du in diesem Artikel von plastikfrei.org.

Das meiste davon weiss ich längst, und versuche, sowohl zu meinem & meiner Tochter Schutz als auch im Interesse der übrigen Welt, in der jedes Lebewesen auf vielfältige Art und Weise unter der Produktion, Verwendung und Entsorgung von Kunststoffen leidet, weitgehend auf Plastik in unserem Haushalt zu verzichten. Ganz gelingt mir das leider noch nicht, teilweise, weil ich einfach noch keine funktionierenden Alternativen gefunden habe und teilweise auch, weil ich das Problem immer wieder gern verdränge.

Wo ich auf Plastik verzichte

90% von dem, was wir essen, kaufe ich frisch und unverpackt auf dem Markt bzw. in der Fruteria. Damit spare ich im Vergleich zum sich standardmäßig ernährenden Einkäufer vermutlich schon riesige Mengen an Plastikumverpackungen ein.

Zum Einkaufen nehme ich immer mehrere Taschen mit und packe meine Einkäufe dort hinein, statt in Plastiktüten. Kerne, Graspulver etc. kaufe ich bevorzugt in Papier- bzw. Glasverpackung. Leider ist das Angebot dafür hier verschwindend gering. Von solchen Läden, in denen alles unverpackt verkauft wird, wie es sie in einigen Orten Deutschlands seit einiger Zeit gibt, können wir hier nur träumen. Auch vom Verpackungsrecycling sind wir auf dieser Insel noch Jahrzehnte entfernt.

Manches wird selbst auf dem Markt nur in Plastikschalen verkauft: Beeren z. B., Kirschen, Pflaumen … Diese Früchte kaufe ich dann nach Möglichkeit bei einem Händler, der sie lose anbietet. Oder ich packe sie so schnell wie möglich um und bringe die Plastikdosen zurück.

Beim Kauf von Gebrauchsgegenständen, Spielzeug etc. bevorzuge ich immer andere Materialien als Kunststoff.

Als Behälter für Getränke für unterwegs verwenden wir Glas- bzw. Metallflaschen. (Was leider kaum eine Rolle spielt, da wir unser Trinkwasser hier nur in Plastikflaschen kaufen können. Aber zumindestens bleibt es dann nicht länger als nötig in der Kunststoffverpackung.)

Wo ich noch Plastik vermeiden könnte (aber es leider noch nicht tue 🙁 ):

Hier auf der Insel bekommen wir z. B. Trinkwasser AUSSCHLIESSLICH in Plastikflaschen 🙁 … anderes wird im Handel nicht angeboten, und das Wasser aus dem Wasserhahn ist leider nicht trinkbar. Ein Wasserfilter wäre sicher die beste Lösung, doch bei unserem mobilen Lebenswandel bin ich bisher von der Anschaffung immer zurückgeschreckt. Benutzt du einen Wasserfilter? Was für einen? Wenn du mir einen guten, mobilen (= leicht zu installieren/deinstallieren, klein und handlich) Filter empfehlen kannst, freue ich mich über deinen Kommentar!

Grünzeug kaufe ich hier immer für einige Tage auf Vorrat; um es frisch zu halten, habe ich noch keine andere Möglichkeit als Plastiktüten oder -dosen gefunden. Auch hier freue ich mich über Tipps, falls du bessere Ideen dazu hast. Täglich frisch einkaufen oder gar sammeln geht hier leider nicht, es sei denn, ich kaufe pestizidbehandelten Salat im normalen Handel … aber das hieße wohl, den Teufel mit dem Beelzebub bekämpfen 😉

Als Verpackung für unterwegs verwende ich nach Möglichkeit Papier- oder Stofftaschen, jedoch für die Dinge, bei denen das nicht möglich ist, auch wiederverwendbare Plastikdosen. Auch zum Einfrieren kommen diese Plastikdosen zum Einsatz – passiert nicht sooo häufig, aber eine Dose Bananen für Eis haben wir fast immer im Tiefkühlfach.

Die Mixbecher meiner Mixer (Vitamix* und Blender*) sind ebenfalls aus Kunststoff. BPA-frei, aber auch in Tritan und in anderen Kunststoffen befinden sich diverse andere herauslösbare Stoffe. Ich könnte zumindenstens die Mixbecher des Blenders bei nächster Gelegenheit gegen die seit einiger Zeit ebenfalls erhältlichen aus Glas* auswechseln.

Einige meiner Keimgefäße zum Sprossen-Ziehen sind leider ebenfalls aus Kunststoff. Auch hier gibt es aber Alternativen aus Glas (die ich ebenfalls verwende).

Welche Rolle spielt Plastik in deinem Haushalt? Wo vermeidest du es, wo nimmst du es in Kauf?

Bananen komplett nutzen

Bananen sind für viele Rohköstler eines der Grundnahrungsmittel. Schade daher, dass mit den Schalen, die wir für gewöhnlich nicht mitessen, so viel Abfall anfällt. Auf jeden Fall können sie sehr gut kompostiert werden – wie fast alle ungenutzten Obstabfälle, und so zur Verbesserung der Erde für die zukünftig wachsenden Früchte und Gemüse beitragen. Es gibt jedoch noch zahlreiche weitere Verwendungsmöglichkeiten für Bananenschalen.

Achte auch bei Bananen, wie bei allem was du isst, darauf, nach Möglichkeit Früchte aus Bio-Anbau zu wählen. Du reduzierst damit deine eigene Pestizidbelastung und trägst durch deine Kaufentscheidung auch dazu bei, dass mehr Früchte biologisch statt unter Einsatz von Chemikalien und anderen schädlichen Methoden produziert werden.

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BANANENSCHALEN

Bananenschalen stecken voller Antioxidantien, Mineralien und Vitamine und können so viele Beschwerden heilen und zur Zellerneuerung beitragen. Hier sind nur ein paar der vielen Anwendungsmöglichkeiten – wenn dir noch weitere einfallen, ergänze sie doch bitte in den Kommentaren!

  • Filtern von Wasser: in Versuchen hat sich gezeigt, dass Bananenschalen Blei und Kupfer aus dem Wasser absorbieren können.
  • Bei Insektenstichen und -bissen hilft es, eine Bananenschale auf die betroffene Stelle zu reiben, um die Haut zu besänftigen und den Juckreiz zu lindern.
  • Durch ihre regenerativen Eigenschaften können Bananenschalen das Abheilen von Beulen und blauen Flecken beschleunigen.
  • Deine Zähne werden weißer, wenn du sie täglich einige Minuten lang mit der Innenseite einer Bananenschale abreibst. Den Effekt siehst du nach einigen Wochen.
  • Bananenschalen helfen, Warzen zu entfernen und verhindern, dass sie wiederkommen. Befestige etwa eine Woche lang ein Stück Bananenschale über Nacht auf der Warze oder reibe sie täglich mit Bananenschale ein. Dasselbe soll übrigens auch mit Kartoffelschale funktionieren.
  • Kratzer und kleine Schnitte heilen schneller, wenn du sie mit Bananenschale einreibst.
  • Die Enzyme in der Bananenschale helfen, Splitter zu entfernen und beschleunigen den Heilungsprozess, wenn du ein Stück Bananenschale für einige Stunden über den Splitter klebst.
  • Bei Akne kann Bananenschale die Reizung und Entzündung besänftigen und weiteren Ausbrüchen vorbeugen. Reibe jeden Abend eine Bananenschale über die befallenen Hautpartien. Nach einigen Tagen solltest du eine Verbesserung erkennen können.
  • Auch bei Psoriasis hilft das Einreiben mit Bananenschale, da Bananen befeuchtend wirken und den Juckreiz lindern.
  • Auch bei Ausschlag, Hautzreizung und Juckreiz, trockener Haut und sogar bei Sonnenbrand wirkt zweimal tägliches Einreiben mit Bananenschale lindernd und heilend.
  • Gegen Kopfschmerzen kannst du dir eine Bananenschale auf die Stirn legen und dich entspannen, während die Nährstoffe von deiner Haut absorbiert werden.
  • Regelmäßiges Auftragen von Bananenschale auf Stirn und Wangen kann die Haut glätten, die Poren verkleinern und Fältchen mindern.
  • Im Haushalt lassen sich Bananenschalen zum Polieren verwenden.

Kennst du weitere Verwendungsmöglichkeiten für Bananenschalen? Welche?

Quelle: www.naturalcuresnotmedicine.com

Suchtessen Milch & Brot

„Nie mehr Käse???“ – So die Reaktion einer nahen Verwandten auf meinen Vorschlag, doch mal auszuprobieren, ob ein Verzicht auf Käse und Brot sich positiv auf ihre Arthritis und ihr Rheuma auswirken könnte. Tatsächlich liebt sie ihr Käsebrot so sehr, dass sie lieber bereit war, sich für neue Gelenke operieren zu lassen als auch nur eine Zeitlang auf diesen Genuss zu verzichten. Und sie ist bei Weitem nicht die einzige.

Vielleicht ist dir der Zusammenhang zwischen dem gelegentlichen Café Latte und nachfolgenden Bauchschmerzen sogar bewusst; vielleicht weisst du auch nicht, dass z. B. Migräne, Entzündungskrankheiten, Gelenkschmerzen, Depressionen, Haut- und Atemwegserkrankungen häufig durch die Milch- und/oder Weizenproteine in deiner Nahrung verursacht werden. Jedoch machen Weizen- und Milchprodukte nicht nur körperlich krank; sie können auch zu massiven psychischen Störungen führen. Und: sie machen süchtig! Die in Milch und Weizen enthaltenen Proteine Kasein und Gliadine wirken im Gehirn opioid.

Werfen wir doch mal einen Blick zurück. Gehören Milch und Weizen zu unserer natürlichen Nahrung? Wurden Sie denn nicht „schon immer“ von uns Menschen konsumiert? Bei weitem nicht! Beide sind noch so neu auf unserem Speiseplan, dass unser Verdauungssystem unmöglich daran angepasst sein kann. Kuhmilch wird erst seit ca. 700 Jahren getrunken. Zwar haben Menschen schon vorher Ziegen- und Schafmilch verzehrt, die aufgrund ihres niedrigeren Kaseingehaltes besser bekömmlich ist, jedoch ist auch diese Zeitspanne im Vergleich zu unserer Entwicklungsgeschichte nur ein Augenblick. Kuhmilcheiweiss besteht jedenfalls zu etwa 80% aus Kasein, das diverse Probleme wie Haut- und Atemwegserkrankungen und Verdauungsbeschwerden verursachen kann.

Während Menschen schon weitaus länger die ursprünglichen Wildgräser verzehrt haben, gehört der gezüchtete Weizen erst seit 500 Jahren zu unserer Nahrungspalette. Dabei wurde durch immer weitere Züchtung in den letzten Jahrzehnten der Glutengehalt von ca. 5% vor 50 Jahren auf jetzt gut 50% erhöht. Gluten heisst auch „Klebereiweiß“ und das aus gutem Grund. In der Industrie wird es auch für die Herstellung von Klebstoffen verwendet; unseren Darm verkleistert es ebenfalls und behindert somit die Nährstoffresorption. Dadurch kommt es zu Nährstoffmangel, der langfristig zu sowohl physischen als auch psychischen Problemen führen kann. Kasein wurde bereits in der Steinzeit als Bindemittel für Farben benutzt. Beide zusammen führen, da sie von den allermeisten Menschen aufgrund fehlender Enzyme nicht vollständig verwertet werden können, zum Zurückbleiben unverdauter Peptide im Darm und daraus resultierend zu chronischen Entzündungen insbesondere im Dünndarm und zu einer Verkümmerung von Darmzotten. Neben der sich dadurch weiterhin verschlechternden Nährstoffaufnahme wird auch die Darmwand durchlässig und die Peptide gelangen direkt in unsere Blutbahn, wo sie zahlreiche allergische Symptome hervorrufen können.

Mehr noch: diese Peptide setzen im Nervensystem eine ähnliche Reaktion frei wie Morphin – eines der stärksten Schmerzmittel überhaupt. Dabei ist die Wirkung der Gliadine aus dem Weizen noch wesentlich stärker als die der Kaseine. Anders als andere Drogen wirken diese Stoffe jedoch nicht sinnesberauschend, sondern erzeugen eine Nahrungsmittelsucht. Wir fühlen uns (scheinbar) wohl durch den Genuss von Käse, Brot, Nudeln, Schokolade usw., während sie tatsächlich unsere Sinne betäuben und uns schläfrig machen.

Weizenprodukte manipulieren unseren Körper derart, dass wir schon nach kurzer Zeit das Verlangen nach mehr davon bekommen. Durch das dumpfe, betäubte Gefühl nach dem Verzehr von Weizen suchen wir nach etwas, um unsere Energie wieder anzuregen – mehr Weizen. Die Gliadine aus dem Weizen wirken derart appetitanregend, dass sie bis zu unstillbarem Appetit und Esssucht führen können. Und das ist kein Zufall: Die Manipulationen des Weizens in Folge der Genforschung der 70er Jahre sollte zum Einen die Anforderungen der industriellen Backwarenproduktion erfüllen, zum Anderen ging es schlicht um die Steigerung der Erträge: Der Verzehr des in seiner Aminosäurenzusammensetzung veränderten Weizens erhöht die tägliche Kalorienaufnahme im Schnitt um 40% – wer Weizenprodukte isst, will immer mehr und kauft immer mehr. Ob du geschälten oder Vollkornweizen isst, macht übrigens keinen Unterschied.

Probier doch mal aus, einige Tage lang konsequent auf Getreide in jeder Form zu verzichten. Wahrscheinlich wirst du Entzugserscheinungen in Form von Müdigkeit, Depressionen, Gemütsverstimmungen, Gehirnnebel bekommen. Wenn du das durchhälst, wirst du jedoch belohnt durch wesentlich mehr Klarheit, Energie und bessere Stimmung!

Falls du weiterhin Getreide in deiner Ernährung behalten willst, steig besser auf glutenfreie Sorten wie Reis oder Hirse oder, noch besser, andere Alternativen wie Buchweizen um. Insbesondere letzterer lässt sich auch hervorragend roh genießen!

Am besten deckst du deinen Bedarf an Kohlenhydraten aus frischen Früchten – der Nahrung, die die Natur für uns vorgesehen hat und die garantiert keine unerwünschten Nebenwirkungen mit sich bringt!

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(Quelle: Zentrum für Gesundheit)

Gourmet-Rohkost

Du hast die Rohkost entdeckt & schwelgst jetzt in faszinierenden Rezepten. Du kannst praktisch all deine Lieblingsrezepte aus der Kochkost-Küche nach“kochen“ & essen, so viel du willst – denn es ist ja alles roh, also gesund. Oder etwa nicht?

Gourmet-Rohkost ist faszinierend: Lasagne, Pizza, Torten, Sahnesuppen … alles lässt sich machen & es schmeckt mindestens genauso lecker wie die nicht-rohen Vorbilder. Nur: schau dir mal die Gourmet-Rezepte genau an. Sie stecken voller Fett, voller Salz & Gewürzen, verwenden häufig reichlich verarbeitete Produkte & absolut ungünstige Nahrungsmittelkombinationen (Zucker + viel Fett). Sicher – je nachdem, wie deine Ernährung vorher aussah: so lange du in der Umstellung bist, wird es dir auch mit einer solchen Ernährung möglicherweise erst einmal besser gehen als vorher. Das liegt dann allerdings eher an den noch weniger bekömmlichen Dingen (wie Fleisch, Milchprodukte, Fertignahrung, Lebensmittelzusätzen usw), die du nun weglässt. Im Vergleich mit einer frisch zubereiteten, bedacht kombinierten, fettarmen, veganen Kochkosternährung schneidet die Gourmet-Rohkost im Hinblick auf Bekömmlichkeit definitiv schlechter ab!

Und nun? Etwa nur noch an Möhren & Salat knabbern? Selbstverständlich nicht! Die Natur hält eine riesige, leckere Fülle an Früchten, unserer optimalen Nahrung, für dich bereit! Süße Früchte schmecken schon für sich allein einfach köstlich. Und, die nächste gute Nachricht: es gibt darüberhinaus auch jede Menge leckere & wirklich gesunde Zubereitungsmöglichkeiten!

Geeignete Rezepte erkennst du daran, dass sie

  1. wenige Zutaten (< 5, maximal 10) enthalten
  2. einfach zuzubereiten sind
  3. keine ungünstigen Kombinationen von Nahrungsmitteln verwenden

All das führt dazu, dass die zubereiteten Speisen leicht verdaulich sind, dir gut bekommen & deinen Körper nähren, ohne ihn zu belasten. Eine Ernährung, die dich auch langfristig gesund & fit erhält. Angenehmer Nebeneffekt: der Zubereitungsaufwand ist deutlich geringer; im Vergleich sowohl zum Kochen als auch zur Zubereitung von Gourmet-Rohkost gewinnst du jede Menge Zeit!

Und die Gourmet-Rohkost – die hebst du dir für seltene (!) besondere Anlässe auf. Vielleicht zur Bewirtung der zum Essen eingeladenen Verwandschaft. Oder als Rettungsleine bei anders nicht bezwingbarem Jieper nach gekochtem JunkFood.

Einfache Rezepte & Zubereitungsideen findest du in meinen eBooks … und natürlich immer wieder hier im Blog!

Vitamine & Gesundheit

Eine interessante Sichtweise, die mir kürzlich irgendwo im Web über den Weg gelaufen ist: Vitamine im Körper sind weniger die Ursache von Gesundheit als vielmehr deren Folge. Wobei „Gesundheit“ hierbei sich nicht auf die physischen Aspekte beschränkt. Diese Betrachtungsweise passt zu dem, was in unterschiedlichen Zusammenhängen bereits öfter hier angesprochen wurde. Z. B. im Kontext von B12, und im Hinblick auf die Bedeutung von messbaren Nährstoffen, Energiegehalt etc. unserer Nahrung. Dass nämlich unser Körper in der Lage ist, Vitamine etc selbst zu produzieren. Gesundheit & gesunde, möglichst natürliche, belastungsfreie Lebensumstände vorausgesetzt. Und dass somit jeder gemessene, diagnostizierte „Mangel“ nichts anderes ist als ein Symptom dafür, dass irgendetwas nicht stimmt. Die Lösung mithin nicht im wie auch immer gestalteten Zuführen des mangelnden Stoffes liegt, sondern im Beheben des Missstandes, des Ungleichgewichts. Im Harmonisieren unserer Lebensumstände. Essen & Bewegung sind dabei die ersten & einfachsten Schritte!

Rohkost & Zahngesundheit

Ein Thema, das, wie ich gerade erst beim Kongress in vielen Gesprächen wieder gehört habe, viele Rohkost-Familien mit Kindern beschäftigt. Denn es haben offenbar einige der Rohkost-Kinder Zahnprobleme. Verfärbungen, empfindliche Zähne, Karies. Selbst solche, die von Anfang an mit Rohkost aufgewachsen sind & wirklich noch nie isolierte Zucker etc. gegessen haben. Die Frage nach den Ursachen & einem Weg zur Vermeidung weiterer Schäden beschäftigt mithin viele Eltern.

Sicher tragen viele Aspekte zur Zahngesundheit bei.

  • Die genetische Disposition – wir sind nach vielen Generationen mit mehr oder weniger denaturierter Nahrung nun mal alle auch mehr oder weniger degeneriert – lasse ich jetzt mal außen vor, da uns Überlegungen dazu hinsichtlich sinniger Wege für die Zähne unserer Kinder JETZT ohnehin nicht weiterbringen.
  • Zahnpflege, Zähneputzen … halte ich für eher zweitrangig. Sicher ist es sinnvoll, nach dem Genuß klebriger Speisen wie Datteln oder Trockenfrüchte, dafür zu sorgen, dass davon keine Reste an den Zähnen hängenbleiben. Besser als Bürsten ist es dann, etwas hartes, faserreiches Gemüse wie Fenchel oder grüne Blätter, Wildkräuter, hinterherzuessen – zum Reinigen der Zähne und gleichzeitig zur besseren Versorgung mit Mineralstoffen. Wenn die Zähne mit der Zahnbürste geputzt werden, verwendet bitte keine der üblichen Zahncremes – das ist pure Chemie & kann unmöglich gesund sein! Wir putzen ab & zu mit Heilerde aus der Tube (gibt es bei Orkos & ist natürlich auch essbar). Es geht aber auch ganz ohne.
  • Die bereits erwähnten Mineralstoffe: Eine der Hauptursachen für Zahnprobleme ist Mineralienmangel. Bekommt der Körper zuwenig, zieht er sich zunächst das, was er braucht, aus den Zähnen. Später dann aus den Knochen – Stichwort Osteoporose. Immens wichtig ist also eine gute Versorgung mit Calcium & Co. Also viel Grünzeug essen, ganz besonders viele Wildkräuter! Auch Algen sind eine ausgezeichnete Quelle. Sogar bereits angegriffene Zähne lassen sich durch den Verzehr großer Wildkräutermengen wieder heilen! In dem Fall sind grüne Säfte & Smoothies eine gute Idee, denn anders lassen sich solche großen Mengen Grünzeug kaum aufnehmen. Maria Kageaki hat hierzu einiges geschrieben, auch aus den Erfahrungen mit ihrer eigenen Familie. Einen sehr interessanten Bericht dazu gab es vor ein paar Jahren in der Wurzel-Zeitschrift.
    Eine gute Wildkräuter-Versorgung allein ist allerdings meiner Beobachtung nach noch keine Garantie für den Erhalt der Zahngesundheit. Jedenfalls kenne ich auch Rohkost-Kinder, die trotz 100%iger Rohkost-Ernährung incl. vieler Wildkräuter Löcher in den Zähnen bekommen.
  • Früchte enthalten Fruchtzucker &, je nach Sorte, Herkunft & Reife auch Säuren. In übermäßigen Mengen kann beides zusammen, besonders ohne Grünzeug dazu, die Zähne angreifen. Erstes Anzeichen ist oftmals eine gesteigerte Empfindlichkeit der Zähne – so mag meine Tochter z. B. phasenweise keine Äpfel essen, weil ihr davon die Zähne wehtun. Ein Ansatz vieler Rohköstler ist es folglich, Obst in der Ernährung zu reduzieren oder gar ganz zu streichen & sich nur noch von Gemüse, Nüssen/Kernen & Grünem zu ernähren. Meiner Meinung nach ein für die Zähne durchaus vielversprechender Ansatz, den ich aber schwer umzusetzen finde. Ich halte frische Früchte & Grünzeug für die Basis unserer Ernährung; eine befriedigende & sättigende Ernährung auf Basis nur von Gemüse kann ich mir für mich schwer vorstellen. Nüsse & Kerne sind für mich eher eine gelegentliche, seltene Ergänzung; mit regelmäßigen größeren Mengen davon fühle ich mich nicht wohl. Frische Früchte (Trockenfrüchte sollten tatsächlich eher eine Ausnahme bleiben!) bieten neben der befriedigenden Süße, auf die wir von Geburt an geprägt sind (auch Muttermilch schmeckt süß!) eine optimale Zusammensetzung von Kohlehydraten, Eiweiß und Fetten & zudem, gerade im Gegensatz zu Wurzelgemüse, viel wichtige gespeicherte Sonnenenergie.
  • Der größte Risiko-Faktor für die Zähne scheint mir eine gerade in Rohkost-Kreisen sehr verbreitete, in vielerlei Hinsicht ungesunde Angewohnheit zu sein: das pausenlose Essen. Ständiges Essen, Herumnaschen, den ganzen Tag. Ohne ausreichende Pausen zwischen den Mahlzeiten, in denen sich nicht nur die Zähne sondern auch die Bauchspeicheldrüse mal erholen könnten – denn genauso, wie es die Zähne angreift, wenn sie permanent von Nahrung umgeben sind, leidet auch die Bauchspeicheldrüse unter der dauerhaften Belastung. Wieviel & wie häufig der Körper zu essen braucht, ist individuell verschieden – je nach Typ, Lebensphase & aktuellen Anforderungen kommen manche Menschen mit 2 bis 3 Mahlzeiten am Tag aus, andere brauchen 5. In jedem Fall ist es für Gesundheit & Wohlbefinden sowohl der Zähne als auch der Organe dringend zu empfehlen, zwischen den Mahlzeiten wenigstens 2-3 Stunden zu pausieren!

Zusammenfassen lässt sich das Ganze, wie könnte es anders sein, mal wieder am besten mit einem Blick auf die Natur: wie sähe unser Essverhalten unter natürlichen Lebensbedingungen aus? Wir suchten uns bei Hunger etwas zu essen, fänden Früchte (reife, wilde, zwar süße, aber keine auf besonders hohen Zuckergehalt zurechtgezüchteten oder gar hybriden!) & Grünzeug, ganz selten mal eine sonnengetrocknete Frucht. Vielleicht auch mal ursprüngliche Wurzeln (eher Bataten als die auf ihre gaumenschmeichelnde Süße hin gezüchteten Möhren) & gelegentlich ein paar Samen/Kerne. Sobald wir satt wären, würden wir uns anderen, unsere seelischen & praktischen Bedürfnisse befriedigenden, Tätigkeiten zuwenden & uns erst beim nächsten Hunger wieder auf Nahrungssuche begeben. Eine Lebens- & Ernährungsweise, die (nicht nur) für die Zahngesundheit optimal wäre!

Markus Rothkranz

… war gestern in Hamburg & ich hab mir seinen Vortrag angehört. Nachdem mich seine Ausstrahlung in diversen YouTube-Videos so begeistert hat, wollte ich ihn gern mal live erleben.

Erster Eindruck: Ein zwar attraktiver, Gesundheit ausstrahlender Mann, dem seine 48 Jahre nicht wirklich anzusehen sind … aber doch viel ruhiger, weniger berstend vor Energie, als er in manchen Filmen wirkte. Nun ja, er stand gestern ja auch nicht auf einer Bühne vor Hunderten von US-Amis sondern in einem verhältnismäßig kleinen Raum mit vielleicht 50 Menschen drin.

Markus hat (übrigens komplett auf Deutsch) über seinen Weg zur Gesundheit, zum Leben, berichtet. Dabei die wichtigsten Erkenntnisse über die richtige menschliche Ernährung in einfacher, eindrücklicher Form hervorgehoben: kein Fleisch, nur pflanzliche Nahrung, nichts Erhitzen, möglichst viele Wildpflanzen. Angenehm seine bestechend einfache Argumentation: Natürlich kannst du deinen Körper mit allem möglichen „füttern“, auch mit Steinen oder pulverisiertem Metall, und das (eine Zeitlang) überleben, aber das heisst noch nicht, dass es dir gut tut. Besonders betont hat er auch die Notwendigkeit der Reinigung des Körpers: solange dein Körper vollkommen vergiftet & verschlackt ist, kann auch die beste Nahrung der Welt ihn nicht schlagartig zu Hochform auflaufen lassen. Seine Empfehlung: zuerst Wasserfasten, so lange wie möglich. Anschließend weiterfasten mit Gemüsesäften. Dann erst mit veganer Rohkost-Ernährung weitermachen. Die aus möglichst viel Wildpflanzen bestehen sollte. Seine eigene Ernährung besteht überwiegend aus grünen Smoothies, zubereitet aus Früchten & Wildkräutern ca. 50:50, die er morgens frisch zubereitet & für den Tag in Glasflaschen abgefüllt mitnimmt. Meist isst er später dann noch einen Salat oder ein paar Nüsse. Damit ist er den ganzen Tag satt, energiegeladen, nie müde (er braucht nach eigener Aussage nur 4 Stunden Schlaf).

Der Gesundheit ist weniger Essen wesentlich zuträglicher, weil der Körper dann nicht so viel Energie für die Verdauung benötigt. Aber nicht erschrecken, ich will hier niemanden zum Hungern aufrufen: wie schon öfter erwähnt, sinkt der Bedarf an Nahrung im Laufe der Jahre mit Rohkost. Je reiner der Körper ist, desto weniger Nahrung braucht er um satt zu werden. Nach 20 Jahren Rohkost ist Markus‘ Nahrungsbedarf einfach auch nicht mehr so groß.

Seine Begründung für die Smoothies (statt die Wildkräuter einfach so zu essen): Zeitersparnis. Der Verzehr der Mengen an Grün, die wir brauchen, um uns gut zu ernähren, braucht – gründlich gekaut – einfach viel Zeit. Deswegen sind ja Gorillas, Kühe etc einen großen Teil des Tages mit Essen beschäftigt. In unserem modernen Leben geht das nicht. Zum Smoothie gemixt bekommen wir alles, was wir brauchen, in einfacher zu essender, ebenfalls gut verwertbarer Form. Auch dann, wenn wir mal den ganzen Tag unterwegs sind ohne die Gelegenheit, zwischendurch Wildkräuter zu finden.

Obwohl der Schwerpunkt des gestrigen Vortrags auf der Ernährung lag, hat Markus kurz angerissen, dass Gesundheit nicht nur durch die Ernährung beeinflusst wird; auch Bewegung, ein erfüllender Lebensstil im Einklang mit den eigenen Lebensvorstellungen und spirituelle Entwicklung spielen wichtige Rollen. Neue Erkenntnisse habe ich gestern nicht wirklich gewonnen, aber es war dennoch ein interessanter, unterhaltsamer Abend.

Die Quintessenz von Markus‘ Erzählungen, der ich mich auch komplett anschließen möchte: Folge deinem Herzen – bei der Ernährung, aber auch bei allem anderen im Leben. Der Kopf stört dabei nur, der weiss nur, was andere ihm dein Leben lang erzählt haben. Finde deinen eigenen Weg! Den muss jedeR für sich selbst herausfinden. Lass dich von anderen inspirieren und unterstützen – aber wie dein Weg aussieht, auch wie deine rohköstliche Ernährung genau zusammengestellt sein muss, um dich optimal zu nähren – das kannst nur du selbst herausfinden!

Mehr über Markus Rothkranz findet ihr übrigens bei YouTube und natürlich auf seiner Go-Raw-Now!-Website.