Apfel mal in anderer Form

Das Früchteangebot in Deutschland ist zu dieser Jahreszeit ja eher eingeschränkt. An regionalem Obst beschränkt es sich auf gut gelagerte Äpfel – wahrhaftig lecker, doch nach einigen Monaten ein bisschen eintönig. Falls du eine interessante Variante suchst, um vielleicht auch deinen Lieben die Äpfel wieder etwas verlockender zu servieren – wie wäre es denn mit einem solchen Schwan? (Okay, okay, es waren unsere ersten Versuche, ich weiss auch, dass mindestens die eine mehr nach einer Ente aussieht … 😉 )

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Eine tolle Bastelei, bei der sicher alle gern mitmachen! Die Anleitung dazu findest du hier (englisch, aber die Bilder sprechen für sich):

Früchte mit Dornen

Einer meiner Favoriten momentan: Kaktusfeigen!

Die Früchte der Opuntien, der Scheibenkakteen, schmecken jetzt, in ihrer Hauptsaison, saftig, erfrischend und angenehm süß. In dem weichen Fruchtfleisch, dessen Farbe von gelb-orange bis rot variiert, stecken jede Menge kleiner knuspriger Kerne, die den Früchten eine interessante Konsistenz verleihen und ohne Probleme mit verzehrt werden können.

Kaktusfeigen sind arm an Fett und Kalorien, dafür reich an Ballaststoffen und Vitalstoffen: Vitamin C, B und E, Kalzium, Kalium, Magnesium und Eisen stecken ebenso in den leckeren Früchten wie Betalaine, Fruchtfarbstoffe mit stark antioxidativer Wirkung. Darüberhinaus enthalten Kaktusfeigen alle essentiellen Aminosäuren – für alle, die sich immer noch Sorgen um ihre Eiweißversorgung bei veganer Ernährung machen 🙂

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Zwar wachsen die fruchttragenden Kakteen überall hier auf der Insel, jedoch sind nicht nur die Blätter, sondern auch die Früchte mit zahlreichen dünnen Stacheln und Widerhaken übersät, die ein Ernten mit bloßen Händen unmöglich machen. Ich kaufe mir die Feigen bevorzugt auf dem Markt, für günstige 1,50 EUR/kg, und bin den Anbietern sehr dankbar dafür, dass sie das Entfernen der Dornen vorher für mich übernommen haben!

Übrigens: auch die Blätter der Opuntien sind essbar!

Mangooo-Saison

Mhmmm, die Mango-Saison hat begonnen! So lecker! Und gesund sowieso: die in Indien als „göttliche Frucht“ verehrte Mango ist reich an den Vitaminen A, B (insbes. B6), C und E und enthält außerdem viel Kalium, Kupfer, Mangan, Zink und Magnesium.

So habe ich die köstlichen Früchte in den vergangenen Tagen genossen – am liebsten pur, aber auch kombiniert und gemischt sind sie lecker!

Mango-Eiscreme

Als Eiscreme …

Abendessen mit Mango

… zum Abendessen mit Zucchini und Datteln …

Frisch und reif: Superfood Mango

… oder einfach so: frische, reife Mangooo!

Das Rezept für die Mango-Eiscreme verrate ich dir im nächsten Newsletter – hier kannst du dich kostenlos dafür anmelden!

Orangenschalen sinnvoll nutzen

Bei den meisten unserer Früchte ist auch die Schale für den Verzehr geeignet. Nicht nur das, sie steckt auch voller wertvoller Nährstoffe: die meisten Vitalstoffe einer Frucht befinden sich häufig in und unmittelbar unter der Schale. Iss darum so häufig wie möglich die Schale deiner Früchte mit – vorausgesetzt natürlich, sie ist unbehandelt & frei von Chemikalien.

Früchte, deren Schale du mitessen kannst, sind z. B. Äpfel, Melonen, Kiwis, Birnen, Pflaumen, Pfirsiche, Nektarinen, Papayas, Mangos, Ananas und viel mehr. Auch für die Fruchtschalen, die wir nicht verzehren, wie z. B. die von Orangen und Bananen, gibt es viele sinnvolle Verwendungsmöglichkeiten, sowohl medizinische als auch praktische.

Versuche, so oft wie möglich unbehandelte Früchte, Früchte aus Bio-Anbau, zu wählen, um sowohl für dich als auch für den Rest der Welt die Pestizidbelastung so gering wie möglich zu halten.

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ORANGENSCHALEN

Orangen werden im konventionellen Anbau mit Pestiziden behandelt, die sich folglich auch auf ihrer Schale befinden. Darüberhinaus werden die Schalen der Früchte häufig noch gewachst und/oder mit Anti-Schimmel-Mitteln behandelt, damit sie länger gelagert werden können. Die Deklaration der Orange als „unbehandelt“ bedeutet bei konventionell erzeugten Früchten lediglich, dass auf die Behandlung der Schale nach der Ernte verzichtet wurde und sagt nichts über den Einsatz von Chemikalien vor der Ernte aus. Beim Anbau von Bio-Orangen werden zwar keine Pestizide eingesetzt, jedoch sind auch hier die Schalen häufig gewachst. Es ist also in jedem Fall eine gute Idee, die Orange gründlich zu waschen, wenn du ihre Schale verwenden willst. Heisses Wasser mit etwas Zitronensaft und Essig sollte helfen, die meisten Rückstände auf der Orangenschale zu entfernen.

Die Orangenschale an sich ist grundsätzlich essbar. Am besten schälst du mit einem Julienne-Schneider feine Streifen der Schale ab und gibst sie zu deinem Salat oder anderen Zubereitungen.

Die Schale enthält ätherische Öle, die anti-entzündlich und antimikrobiell wirken. Sie reduzieren darüberhinaus überschüssige Magensäure, unterstützen die Verdauung und fördern die Leberfunktion.

Die essentiellen Öle in der Orangenschale sind außerdem natürliche Sedativa und eignen sich daher zur Nervenberuhigung und Schlafförderung. Lass Orangenschalen in einem Topf vor sich hin köcheln, um deine Laune zu verbessern oder Schlaflosigkeit zu bekämpfen.

Aus ayurvedischer Sicht hat die Orangenschale die Qualität bitter (tikta) und verbessert so die Verdauung und beschleunigt den Stoffwechsel. Sie hilft gegen Blähungen, Übelkeit und Sodbrennen, und regt den Appetit an.

Aufgrund ihrer beruhigenden Eigenschaften hilft die Orangenschale auch, Schleim in den Atemwegen aufzulösen und hilft so gegen Husten und Asthma.

Studien haben gezeigt, dass Orangenschale Cholesterin auflösen kann. D. h., der Verzehr von Orangenschale kann übergewichtigen Menschen mit hohem Cholesterinspiegel helfen. Darüberhinaus enthält sie das Flavonoid Hesperidine, das angeblich gegen Darmkrebs und Osteoporose helfen soll.

Kosmetische Anwendungen von Orangenschale gibt es auch:
– Fettiger Haut hilft es, wenn du sie sanft mit etwas Orangenschale abreibst. Es macht die Haut weicher und glatter und hilft gegen übermäßiges Nachfetten.
– Getrocknete Orangenschale kann als natürliches Peeling verwendet werden.
– Orangenschale hilft, dunkle Flecken und Schönheitsflecken zu entfernen.
– Durch ihre reinigenden, entzündungshemmenden, antibakteriellen und pilztötenden Eigenschaften hilft sie auch gut gegen Pickel und Akne.

Im Haushalt lässt sich Orangenschale zur Geruchsverbesserung einsetzen: Koche einige Orangenschalen in Wasser, eventuell mit etwas Nelke oder Zimt dazu, um dein Haus mit einem angenehmen Duft zu füllen. Oder stecke einfach einige Gewürznelken in die Schale einer ganzen Orange – auch das macht einen angenehmen Duft.

Auch Bananenschalen essen wir normalerweise nicht mit – wie du auch ihre Schalen sinnvoll nutzen kannst, erzähle ich dir morgen hier!

Quelle: www.naturalcuresnotmedicine.com

Früchte vs Multivitaminsäfte

Vor ein paar Tagen bin ich bei Recherchearbeiten für einen Job über das Testergebnis von Ökotest Anfang dieses Jahres gestolpert. Multivitaminsäfte haben sie getestet. Mit erschreckenden Ergebnissen. Bei uns zu Haus gibt es schon seit über 8 Jahren keine fertigen Säfte mehr, doch viele sich durchaus bewusst ernährende Menschen halten Multivitaminsäfte für einen gesunden Beitrag zu ihrer Ernährung – auch ich habe das vor vielen Jahren mal geglaubt. Zumindestens dann, „wenn es mal schnell gehen soll“ oder mit der Einschränkung „besser als gar nichts“, wenn es mal an Zeit oder Gelegenheit zum Einkaufen oder schlicht am mangelnden Angebot im Laden mangelt.

Jedoch – weit gefehlt! Die Multivitaminsäfte sind nicht nur nicht gesund, sondern im Gegenteil eher gesundheitsgefährdend – und zwar nicht nur aus Rohköstlersicht. Für VegetarierInnen und VeganerInnen darüberhinaus noch relevant: sie sind nicht einmal unbedingt vegetarisch!

Klar war für mich seit langem, dass die pasteurisierten Säfte im Vergleich zu frischen Früchten und Gemüsen (und auch im Vergleich zu frisch gepressten Säften) einfach „tot“ sind, wesentlich weniger Vitalstoffe enthalten als Frischkost. Die Hersteller bewerben ihre Säfte allerdings mit dem hohen Vitamingehalt – der folglich nicht natürlich sein kann. Was in den angeblich so gesunden Säfte steckt, erklärt dieser Fernsehbeitrag aus der ARD Mediathek.

Der erste Multivitaminsaft kam 1979 auf den Markt. „Dr. Koch’s Trink 10“. 10 Früchte plus 10 lebenswichtige Vitamine – so wurde er damals angepriesen und an der Rezeptur hat sich seitdem nichts grundsätzliches geändert: die Basis für den Multivitaminsaft bilden Apfel-, Orangen- und Birnensaft; für den exotischen Geschmack werden Aromen (Maracuja, Mango, Ananas, Guave) hinzugefügt. Die grelle Farbe stammt nicht etwa von den enthaltenen Früchten sondern ist das Ergebnis der zugesetzten Vitamine.

  • Die Säfte sind nicht etwa direkt gepresst, sondern werden aus rückverdünnten Saftkonzentraten hergestellt.
  • Da bei der Herstellung dieser Konzentrate das Aroma verloren geht, werden den Säften bei der Wiederaufbereitung Aromen zugesetzt.
  • Dass in dieser Mischung keine nennenswerten Mengen an Vitaminen (oder sonstigen Vitalstoffen) enthalten sein können, ist offensichtlich.
  • Im nächsten Schritt werden den Säften dann also künstliche Vitamine zugesetzt.
  • Über die Vitamine hinaus, die natürlicherweise in die Ursprungsfrüchte gehören, werden dabei auch Vitamine zugesetzt, die aus anderen, teilweise tierischen, Quellen stammen: Vitamin B12, E und Biotin.
  • Damit die Angaben über den Vitamingehalt auf dem Etikett auch garantiert stimmen, werden tatsächlich noch weitaus höhere Mengen an Vitaminen zugesetzt. Womit diese gefährlich hoch überdosiert werden. Von Folsäure beispielsweise ist damit schon in einem Glas Saft evtl. der 2,5 fache Tagesbedarf eines Erwachsenen enthalten. Welche Nebenwirkungen das haben kann, ist bei zahlreichen Vitaminen nicht abschließend erforscht. Beim standardmäßig ebenfalls enthaltenen künstlichen Beta-Carotin ist sogar bekannt, dass es, in großen Mengen aufgenommen, mindestens bei Rauchern das Krebsrisiko signifikant erhöht. Wie das bei Nichtrauchern aussieht, weiss man nicht so genau.

Einzig die Bio-Varianten der Multivitaminsäfte sind einigermaßen okay, da die Biorichtlinien offenbar den Einsatz sowohl künstlicher Vitaminzusätze als auch von Aromen verbieten. Das macht die Biosäfte vermutlich zumindestens weniger gefährlich als die anderen – erhitzt sind sie natürlich trotzdem.

Das Fazit ist klar, oder? Verzichte besser auf derartige „Vitaminbomben“ – es gibt nur einen Weg, deinen Körper mit ausreichend Vitalstoffen zu versorgen: iss möglichst viele frische Früchte und Gemüse!

Quellen:
ARD Mediathek
Ökotest

Roh essen, roh leben

Rohkost ist mehr als nur ein Ernährungsplan, es ist eine Lebensform!

Gib deinem Körper die richtigen Nährstoffe und du wirst nicht nur Gesundheit erfahren sondern auch Gefühle von Freiheit, Harmonie und Klarheit.

Beginne deinen Tag mit frischen Früchten und grünen Blättern. Dein Körper wird es dir danken!

Dich selbst zu heilen bedeutet, die Welt zu heilen!

Mein Frühstück heute:

Mandarinen, Kiwis und Brennesseln

Mandarinen, Kiwis und Brennesseln



Werde gesund & genieße dein Leben!

Das beste Essen überhaupt!

Das beste Essen überhaupt sind für mich Früchte. Oh ja, auch grüne Blätter, Wildkräuter, natürlich! Die Früchte stehen jedoch auf meiner „Rangliste“ ein wenig höher …

  • … weil sie sooo köstlich schmecken
  • … weil ich sie essen kann, ohne dabei eine Pflanze zu verletzen oder gar zu zerstören
  • … weil sie mit ihren bunten Farben und schönen Formen auch meine Seele nähren, mein Herz erfreuen
Seit Jahren mein absoluter Favorit: die Papaya. Von der ich mich auch gut ausschließlich ernähren kann. Tage-, wochenlang!

Seit Jahren mein absoluter Favorit: die Papaya. Von der ich mich auch gut ausschließlich ernähren kann. Tage-, wochenlang!

Seltener Genuss: rote Bananen. Eine der vielen überaus leckeren Sorten dieser nahrhaften Frucht.

Seltener Genuss: rote Bananen. Eine der vielen überaus leckeren Sorten dieser nahrhaften Frucht.

Frucht der Woche: Paprika

Paprika? Ja, du liest richtig. Mal was anderes … zu dem GRÜÜÜÜÜN, das momentan den Hauptanteil meiner Ernährung ausmacht (zusammen mit Luft, Licht, Liebe <3 und ein bisschen Avocado, Mandeln und Beeren), passen die saftigen süßen Paprika hervorragend. paprika

Paprika gehören, wie auch Tomaten, Kartoffeln und Auberginen, zu den Nachtschattengewächsen. Die Frucht ist botanisch gesehen eigentlich eine Beere. Es gibt sie in diversen, mehr oder weniger scharfen, Geschmacksrichtungen. Der scharfe Geschmack einiger Paprikasorten wird bedingt durch den Gehalt an Capsaicin. Dieses löst einen Hitze- bzw. Schmerzreiz auf der Zunge aus – nicht wirklich angenehm oder lecker. Die süßen, milden Paprika, die ich esse, sind eine Züchtung, die nahezu kein Capsaicin mehr enthält.

Die Farbe der Paprika entsteht durch Carotinoide – die Früchte sind meist rot oder orange, manchmal auch gelb. Grüne oder auberginefarbene Paprika sind unreif!

Paprika sind reich an Kalium, Magnesium und Calcium.

Quelle: wikipedia

Lecker ist eine Guacamole aus Avocado mit viel kleingewürfelter Paprika darin. Die Tochter mag mit gekeimten Linsen gefüllte Paprika, und auch zum zwischendurch Knabbern ist die Frucht hier sehr beliebt.

Früchte der Saison: Cherimoyas

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Die Cherimoya stammt wahrscheinlich aus Südamerika; nach Spanien wurde sie im frühen 18. Jahrhundert gebracht. Sie wächst in subtropischem Klima, auch in den Hochlagen der Tropen. Frost mag sie nicht, auch kein dauerfeuchtes Klima.

Auch hier auf Teneriffa wachsen Cherimoyas, allerdings sind sie nicht sehr verbreitet und die Saison ist kurz. Wesentlich verbreiteter sind sie auf dem spanischen Festland, woher sie auch hierher geliefert werden.

Glücklicherweise ist der Weg ja nicht sooo arg weit, und so sind die hier erhältlichen, vom Festland importierten Cherimoyas zwar nicht ganz so umwerfend wie die hiesigen bzw. die frisch vom Baum gegessenen, die wir vor kurzem in Andalusien genießen durften, aber doch immer noch seeeehr lecker!

Ein paar Nährwertangaben? Cherimoyas sind reich an Kalium, Calcium, Phosphor und Eisen und enthalten die Vitamine C, B1, B2, und B3. (Quellen: wikipedia und fruitlife)

Früchte der Saison: Maracuja

In Blickweite von unserem Zelt hängen die früchtetragenden Ranken – eine weitere der Früchte der Saison: Maracuja! Hierzulande „parchita“ genannt.

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Die Maracuja gehören zu den Passionsblumengewächsen. Ihre erst hellgrüne Schale verfärbt sich mit zunehmender Reife gelb. Richtig reif und lecker sind sie, wenn die Schale beginnt, schrumpelig zu werden. Die Frucht sollte sich aber noch schwer (für ihre Größe) anfühlen, sonst ist sie schon zu eingetrocknet. Kauf lieber nur reife Früchte, denn Nachreifen tut sie leider kaum.

Essbar sind die von Fruchtfleisch umhüllten Samen. Am besten halbierst du die Maracuja und löffelst den Inhalt aus.

Auch eine leckere Eiscreme lässt sich aus Maracujas zubereiten – ein Rezept dafür findest du im eBook „Fruchtige Rezepte“.