Ankommen in Portugal

Nach gut vier Wochen des Herumreisens von Teneriffa zum europäischen Festland & durch Europa (siehe hier, hier & hier) bin ich nun (wieder) in Portugal angekommen, an einem Ort, an dem ich gern eine Weile bleiben möchte.

Wunderbar hat sich alles gefügt, Freilerner im Umkreis & ein Haus, das ich hüten darf. Mit einem großen Garten, in dem u. a. Kumquats, Nektarinen, Mandeln, Birnen, Erdbeeren & Tomaten wachsen, & viel Arbeit darin … ich brauche erstmal kein extra Sportprogramm mehr ;). Mit wundervollen Menschen in der Umgebung, von denen ich mich sehr liebevoll aufgenommen fühle. Nach den doch etwas einsamen Jahren in Teneriffa habe ich endlich wieder mehr Sozialleben – und genieße es! Alle sind überaus hilfsbereit, und versorgen mich darüber hinaus großzügig mit Gemüse aus ihren Gärten. Auch die Natur hier herum versorgt mich großzügig mit wilden Brombeeren, Feigen, & sogar Wildkräuter finde ich endlich wieder.

Ich lebe hier sehr weit außerhalb, umgeben von Wald (der eigentlich kein Wald ist, sondern riesige Eukalyptus-Plantagen), es ist sehr ruhig & ich bestaune wunderschöne Sonnenuntergänge & beeindruckende Nachthimmel, die hier, aufgrund der geringeren Beleuchtung, noch viel besser zu sehen sind als an unserem letzten Wohnort in Teneriffa. Noch dauert der Sommer an & die Temperaturen bewegen sich hier zwischen wirklich heißen 35-40+ Grad am Tag (in der prallen Sonne steigt das Thermometer auch schon mal 50) und ca 16 in der Nacht – weniger mild als auf den Kanaren, doch ich genieße die Hitze.

Ich bin so voller Dankbarkeit für all das!

Mit einem Haufen Arbeit dazu, der während der Reisewochen liegen geblieben ist & aufgearbeitet werden will, & der neuen Sprache hier, die ich noch lernen muss, bleiben meine Tage randvoll … auch das genieße ich; ich stehe früh auf, arbeite viel, bin viel draußen, und freue mich schon beim Schlafengehen auf das Aufwachen am nächsten Morgen … letzteres etwas, das ich so bewusst schon lange nicht mehr erlebt habe. 🙂

Ich liebe mein Leben!

Magische KorkeicheAbendhimmelVilaFacaia

EingerichtetEingerichtetSunset
TomatengeschenkeFeigen & BrombeerenWildkräuter: Malve


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Reisen: Hamburg – Madrid – Portugal

Das Leben ist sehr lebendig derzeit 🙂 … voll, rasant, intensiv & unglaublich wunder-voll!!! <3 Nun bin ich schon seit zwei Wochen in Portugal & seit gut einer Woche an dem Ort angekommen, an dem ich gerne eine Weile bleiben möchte. Doch darüber später mehr … erst möchte ich dir, nach der langen Stille hier, gern kurz von meiner weiteren Reise, zurück von Hamburg über Madrid nach Portugal erzählen. In Hamburg habe ich einige sehr schöne Tage bei einer langjährigen Freundin verbracht, die ich zugleich bei ihrer Ernährungsumstellung (hin zu mehr basischer Nahrung) begleiten & unterstützen durfte – und schon innerhalb der kurzen Tage die positiven Auswirkungen (z. B. verschwanden Schmerzen & Entzündungen) miterleben durfte. wulksfelde

Ich habe einige meiner eBooks verkaufen können – die ausgedruckt wurden: schau mal, wie schön mein neuestes eBook auch auf Papier aussieht:

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Zu den weiteren, wundervollen Erlebnissen in Deutschland gehörten ein Tagesausflug mit dem Sohn zu meiner Mutter, ein Besuch auf Gut Wulksfelde (wo wir früher immer gern Erdbeeren & Wildkräuter gepflückt haben), ein faszinierendes, Gänsehaut erzeugendes Treffen mit einer Schamanin und ein „Cocktail-Abend“ mit seit Jahren nicht gesehenen Freunden aus Studientagen (mit roh-vegan-alkoholfreiem Caipirinha 😉 ).

Zurück gen Süden bin ich dann, allein diesmal, nach Madrid geflogen, während die Tochter mit dem Vater Richtung Schweden weitergereist ist.

Madrid … hat mich komplett überwältigt! So eine wunderschöne, beeindruckende Stadt – wow!!! Ich hab mich dort wundervoll verlaufen & bin stundenlang mit Riesenaugen & offenem Mund herumgelaufen 😉 … vielleicht kommt ein Hauch davon auf diesen Fotos für dich rüber.

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Die Nahrungsversorgung in Madrid war problemlos; überall Fruterias, mit vielen Feigen im Angebot. Einen veganen Laden habe ich ebenfalls gefunden, und es gibt dort auch (mindestens) ein Rohkost-Restaurant: das Crucina – das ich aber nicht ausprobiert habe.

Von Madrid ging es am nächsten Tag weiter mit dem Bus nach Nordspanien, wo ich mein Auto bei unseren lieben Gastgebern, der Familie Beins, stehengelassen hatte. Nach einer letzten Nacht im Zelt dort bin ich dann am nächsten Tag mit dem Auto wieder nach Portugal gefahren, habe magische 3 Tage mit meiner Zwillingsseele in der Nähe von Reliquias (im wunderschönen Alentejo) verbracht, Korkeichen umarmt, Physalis und Pfirsiche frisch vom Strauch bzw. Baum genossen & bin dann weiter gefahren, zum Housesitting in die Gegend von Serta.

Ich habe … und tue es noch immer … jeden Schritt an dieser unglaublichen Reise genossen & bin momentan so erfüllt von Dankbarkeit für all die Wunder in meinem Leben. Zu sehen, wie unglaublich gut das Universum (das Leben, die Göttin, wie du es auch nennen magst) für mich sorgt, macht mich sprachlos vor Glück. <3 Wie das hier so aussieht, & überhaupt, wie es sich hier lebt, darüber erzähle ich dir im nächsten Artikel mehr. Ich danke dir fürs Lesen & wünsche dir noch einen wundervollen Tag!


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Leben aus der Natur – achtsam und nachhaltig

Das Leben aus der Natur ist ein Geburtsrecht des Menschen (auch wenn Nestlé und Co versuchen, uns das zu verwehren). Selbst wenn die meisten von uns ihre Bedürfnisse eher durch Geld abdecken, lohnt es sich, sich mit den Möglichkeiten, die die Natur uns für unsere Ernährung, Pflege und als Heilmittel zur Verfügung stellt, zu beschäftigen. Abgesehen davon, dass du nie weisst, wann du derartiges Wissen vielleicht brauchen wirst, tut es Körper, Geist und Seele einfach gut, sich in und mit der Natur zu beschäftigen und sich der Zusammengehörigkeit mit allem, was um uns herum lebt, bewusst zu werden.

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Und: Nahrung frisch aus der Natur, ist das Beste, was du deinem Körper geben kannst! Ob aus dem Garten oder wild gewachsen, je frischer geerntet/gepflückt du etwas zu dir nimmst, desto höher die Lebenskraft darin! Wild gewachsene Pflanzen haben sogar noch mehr davon, da sie es aus eigener Kraft, ohne Hege und Pflege durch den Menschen, geschafft haben zu wachsen. Du wirst den Unterschied schmecken. Und spüren. Eine frisch vom Baum gepflückte und gegessene Frucht macht tatsächlich viel zufriedener und satter, als eine, deren Ernte schon zwei oder drei Tage (oder wie bei importierten Früchten noch deutlich länger) zurückliegt.

Gerade die grünen Pflanzen, die Wildkräutern, spielen eine besonders wichtige Rolle für unsere Ernährung. Gehören sie doch gewissermaßen zu unseren Blutsverwandten: ihr grünes „Blut“, das Chlorophyll, ist unserem Blutfarbstoff, dem Hämoglobin, bis auf eine chemische Verbindung gleich: Hämoglobin enthält Eisen und leuchtet deshalb rot. Chlorophyll enthält Magnesium, das grün färbt. Deshalb reagiert unser Körper so auf die pflanzlichen Wirkstoffe: sie nähren uns, pflegen uns und heilen uns.

Wie auch mit anderen Verwandten, und überhaupt mit anderen Lebewesen: achte auf einen liebevollen, achtsamen, schonenden und dankbaren Umgang mit den Pflanzen! Sie wollen weiterleben, genau wie du, und du bist nicht das einzige Lebewesen, das diese Pflanzen nutzen möchte – sei es als Nahrung, als Pflege- oder Heilmittel oder als Lebensraum. Wildpflanzen und -früchte sind sehr konzentriert und ergiebig, sowohl im Bezug auf ihre heilenden bzw. pflegende Wirkungen als auch als Nahrung. Sammle immer nur so viel, oder besser so wenig, wie du gerade benötigst. Auf keinen Fall den gesamten Bestand abernten. Wie Gandhi es so schön formulierte: „Die Erde bietet genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier“. Pflücke Blüten oder Blätter immer vorsichtig ab, um nicht mehr Pflanzenteile als nötig auszureissen. Beim Sammeln von Wurzeln immer einen Teil der Wurzeln in der Erde lassen.

Und … auch wenn es keinen äußerlich erkennbaren Unterschied macht (und dir vielleicht albern oder esoterisch vorkommen mag), ich verspüre immer das Bedürfnis, mich zu bedanken bei den Pflanzen. Also meine Dankbarkeit für die Ernte, und sei es nur in Gedanken, auch zu äußern.

Erfreulichkeiten

Was mich in den letzten Tagen gefreut hat (eine unvollständige Liste ):

  • Meine bislang unserer Ernährungsweise eher skeptisch gegenüberstehende Mama, die bis jetzt jedes Angebot, mal zu kosten, abgelehnt hatte, hat beim gestrigen Abendessen gefragt, ob sie mal probieren dürfe – yay!
  • Der Flötenspieler am Rande des Wochenmarktes, der per Pappschild um Kinderkleidung bittet, hat sich über die zu klein gewordene Winterjacke der Tochter gefreut.
  • Beim Kauf eines Aventurin-Kettenanhängers, bei dem ich das dazugehörige Lederband nicht mitnehmen wollte, habe ich auf meine Frage nach einem tierleidfreien Band tatsächlich sofort ein Veganes bekommen.
  • Eine freundliche Politesse hat mir in Hannover ausgiebig das System mit den Umweltplaketten fürs Auto erklärt – und auf ein Ticket für mein noch plakettenloses (inzwischen habe ich eine – brauche ich die evtl. auch in anderen deutschen Städten?) Auto verzichtet.
  • Die Tochter hat sich beim Markteinkauf über geschenkte Möhre, Apfel, Trauben und Petersilienwurzel und im Supermarkt über stapelweise Sammelsticker von den älteren Damen um uns herum gefreut.
  • Auf dem Markt gab es wundervolle, megareife Zwetschgen zu 1 EUR das Kilo … njam!
Zwetschgen!

Zwetschgen!

Finderlohn

Unterwegs, ein paar Brennesseln zu pflücken, kam ich gestern an einem Walnussbaum vorbei, unter dem reichlich Nüsse lagen … und die Besitzerin bot mir sofort an, so viele aufzusammeln, wie ich wollte. Wow, vielen Dank!! Auf dem Rückweg hab ich dann noch die heruntergefallenen Äpfel im derzeit von uns gehüteten Garten eingesammelt … hach, das Leben kann so schön & einfach sein!

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