Nahrung für die Knochen

Mhmm, heute habe ich mir vom Markt diesen herrlichen Borretsch mitgebracht …

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… eine ganze große Tüte voll … und knabbere die leckeren Blätter jetzt den ganzen Tag über vor mich hin. Nicht nur, weil ich Borretsch so mag. Die grünen, ziemlich pieksigen („unrasierten“ 😉 ) Blätter, sind nicht nur lecker, sondern enthalten auch viele wertvolle Inhaltsstoffe und entfalten zahlreiche wohltuende Wirkungen. So wirkt Borretsch z. B. beruhigend und entspannend bei Stress, aufbauend bei Depressionen sowie entzündungshemmend und antibakteriell bei Atemwegserkrankungen. Borretsch ist darüberhinaus reich an wertvollen Omega-Fettsäuren! Für mich gerade besonders interessant: er ist verwandt mit dem Beinwell (der auf dieser Insel bedauerlicherweise nicht wächst). Dieser ist, wie der Name schon sagt, gut für die Knochen, insbesondere auch zur Heilung von Knochenverletzungen. Dass Borretsch diesbezüglich ebenfalls hilft, habe ich vor einigen Jahren schon einmal erfahren, als ich mir bei einem Sturz die Rippen äußerst schmerzhaft geprellt hatte. Wenn dir das schon einmal passiert ist, weisst du, wie weh es tut – selbst Atmen ist dann mit Schmerzen verbunden, von Lachen oder Husten gar nicht zu reden. Nach zwei Tagen mit zunehmenden Schmerzen bin ich damals endlich auf die Idee gekommen, Borretsch zu essen – und tatsächlich gingen die Schmerzen danach unglaublich schnell zurück. Jetzt ist mir etwas Ähnliches passiert, ich habe mir eine Rippe entweder geprellt oder angeknackst – ohne ärztliche Untersuchung mit Röntgenbild ist das schwer zu sagen, und auf Letzteres verzichte ich natürlich lieber. Heilen soll und wird es so oder so, dafür muss ich das nicht so genau wissen. Und unterstütze die Heilung jetzt unter anderem mit Borretsch. Darüberhinaus helfen liebevolle Gedanken und Berührungen sowie, äußerlich angewandt, Johanniskrautöl.