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Lebst du schon oder funktionierst du noch?

LEBST du dein Leben?
Lebst du DEIN Leben?
Folgst du deinem Herzen? Und tust das, was DU wirklich tun willst?
Zeigst du dich, und deine Wahrheit, Tag für Tag, in allem, was du so tust?

Oder … schiebst du das, weswegen du hier bist, Tag für Tag vor dir her? Aus Angst vielleicht, aus Unsicherheit, etwas falsch zu machen. Vielleicht weißt du nicht, WAS du tun sollst? Suchst nach deiner „Bestimmung“, deiner großen Lebensaufgabe, und versäumst dabei dein Leben?

Komm zurück. In den Moment. Es reicht, wenn du, im Kleinen wie im Großen, dem folgst, was dein Herz dir JETZT sagt. In jedem Moment.

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Um anzufangen, fang an

Klingt so einfach. Ist es auch. 🙂
Was immer dich bremst, dich zögern lässt – das kann Perfektionismus sein, das Warten auf die „optimalen Gegebenheiten“, Angst, etwas falsch zu machen oder was auch immer – verabschiede dich davon! Es ist nichts weiter als eine Bremse deines Egos, deines Verstandes. Der Versuch, dich von Veränderung und Fortschritt abzuhalten! Falsche Glaubenssätze, basierend z. B. auf dem Vergleich mit den Maßstäben anderer, die dir beigebracht wurden und die du übernommen hast. Lass sie los – vergleiche dich und deine Werke nur mit dir. Gib dein Bestmögliches – das was dir in diesem Moment möglich ist. Hab keine Angst vor Bewertung – was du tust, muss dir gefallen, niemandem sonst. Du brauchst kein Lob von anderen, um gut zu sein. Und wer kritisieren will, darf das tun. Ist ja nicht dein Problem.

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Mehr Rohkost in die Ernährung – wie fange ich an?

Häufige Frage, einfache Antwort: indem du anfängst. 🙂

Rohkost ist nicht kompliziert. Fast jede*r isst mehr oder weniger häufig etwas Rohes – einen Apfel, Salat, Gurke, Beeren im Sommer. Und ganz sicher kennst du noch weitaus mehr Früchte und Gemüse, die du ganz einfach beim Laden um die Ecke kaufen kannst – auch wenn du sie bislang vielleicht nicht roh gegessen hast.

Die gute Nachricht: so ziemlich alle Gemüse (Salate und Früchte sowieso) können problemlos auch roh gegessen werden. Darüberhinaus wachsen da draußen in der Welt je nach Jahreszeit reichlich Wildkräuter wie Brennessel, Löwenzahn usw, die ebenfalls essbar (und sehr vitalstoffreich!) sind. Zusätzlich zu dieser Fülle an frischer Nahrung kannst du Nüsse, Kerne, Samen essen. Algen, die du entweder selbst am Meer pflückst, oder getrocknet kaufen kannst (z. B. hier). Frisches Sauerkraut, selbstgemacht oder im Herbst/Winter auch in Rohkostqualität (unpasteurisiert) in manchen Bioläden zu kaufen, ist ebenfalls roh.

Das nur mal als kurzen Überblick. Aber die eigentliche Frage war ja: wie fange ich an.

Rohkost – was soll ich essen?

Einen Mangel an Möglichkeiten für den Speiseplan gibt es bei veganer Rohkost wahrhaftig nicht: unzählige Früchte, Beeren, Fettfrüchte, Gemüse, Salate, Kohl, Wildkräuter, Baumblätter, Nüsse, Kerne, Sprossen … Die Auswahl ist groß & sowohl vom Nährstoffgehalt als auch was das Sattwerden betrifft mehr als ausreichend. Es gibt so viele Früchte & andere essbare Pflanzen auf der Welt, dass ein ganzes Leben nicht ausreicht um jeden Tag etwas Neues auszuprobieren!

Dennoch fragen sich viele „Rohkost-AnfängerInnen“ zu Beginn, was sie denn nun essen sollen. Klar, die typische Gestaltung der Mahlzeiten ändert sich schon sehr. Frühstück ohne Brot? Frühstück mit Früchten!

Die beste Herangehensweise in meinen Augen: für eine möglichst breite Palette an verschiedenen rohen Nahrungsmitteln sorgen & frei von Mahlzeiten-Klischees einfach nach Appetit essen! Möglichst häufig auf den Markt, in den Bioladen und in die Natur gehen & frisch das kaufen oder sammeln, wonach es euch verlangt – langes Lagern ist bei Frischkost wenig praktikabel. Folgt eurem Instinkt, euer Körper zeigt euch durch seinen Appetit schon, was er braucht. Wenn es euch an Ideen mangeln sollte – ich & viele andere RohköstlerInnen im Netz bieten gern Inspiration 🙂

Jahrelange unnatürliche Ernährung & auch die Gehirnwäsche durch all die, zum großen Teil von wirtschaftlichen Interessen geprägten, Empfehlungen & Ratschläge zu dem, was wir angeblich so brauchen, machen das Wiederentdeckungen des eigenen Instinkts, der Körperintelligenz, oft schwierig. Eine von vielen aufwändigen Zubereitungen geprägte Rohkosternährung entfernt uns meiner Erfahrung nach ebenfalls vom Erkennen des eigenen Bedarfs.

Ein paar Tipps für diejenigen, die ihren eigenen Zugang da noch suchen. Oder sich noch nicht so recht trauen, sich auf ihr eigenes Empfinden zu verlassen:

  • Satt werden: Das Appetitzentrum im Gehirn schaltet erst ab, wenn wir genügend Mineralstoffe aufgenommen haben. Vorher verlangt es, egal wie voll der Bauch schon ist, ohne Ende weiter nach Essen. Früchte sind köstlich. Und natürlich gesund. Allein, ohne Grünes dazu, Wildkräuter oder dunkelgrüne Blattsalate & Gemüse, fehlen jedoch bei einem Großteil der im Handel erhältlichen Früchte – süße mineralarme Hybridfrüchte – die Mineralsalze. Abgesehen vom Problem der fehlenden Sättigung führt das dazu, dass der Körper sich die fehlenden Mineralien aus Bindegewebe, Zähnen und Knochen zieht. Also jede Früchtemahlzeit durch mindestens eine Handvoll (darf gern auch viel mehr sein) Grünzeug ergänzen!
  • Außerdem kommt es beim Verzehr von viel süßem hybriden Obst zu Blutzuckerschwankungen, der Insulinhaushalt gerät durcheinander – auf die Dauer sehr belastend für die Bauchspeicheldrüse.
    Für die Stabilisierung des Blutzuckerspiegels sinnvoll:
    • besser Wildfrüchte, Beeren essen. Hybridfrüchte vermeiden.
    • Fettfrüchte, wichtig zur Verwertung von Mineralien und fettlöslichen Vitaminen, essen: Avocados, Kokosnüsse, Oliven.
    • Last but not least sind, schon wieder, die Wildkräuter. Mineralstoffe. Bitterstoffe!
  • Nicht zu viel durcheinander essen, auf verträgliche Kombinationen achten. Lieber weniger zubereiten und vor allem darauf achten, dass nicht zuviele Zutaten gemischt werden. Am besten ist es, die Früchte & Gemüse so zu essen, wie sie sind.
  • Bei zubereiteter Rohkost darauf achten, dass nicht zu fettig & schwer gegessen wird! Vorsicht besonders bei Nüssen und Ölen – mit einem Stück Rohkosttorte isst man schnell mehrere Handvoll Nüsse. Mengen, bei denen der Körper, würden sie pur gegessen, vielleicht längst Sättigung signalisieren würde.
  • Das aller-allerwichtigste jedoch: auf die Signale des Körpers achten! Und so nach und nach Herausfinden, wie die eigene, individuelle Rohkosternährung gestaltet sein muss.