Knochen & Zähne

Ein neuer Beitrag aus der Reihe „Und woher bekommst du dein ….?“ – heute: Kalzium (auch Calcium).

Bekannt aus der Werbung ist die Behauptung, wir bräuchten Milchprodukte für unsere Kalziumversorgung. Eine doppelt falsche Behauptung übrigens: nicht nur, dass wir uns problemlos mit rein pflanzlicher Nahrung ausreichend mit Kalzium versorgen können. Im Gegenteil begünstigt eine Ernährung mit tierischem Eiweiß die Kalziumausscheidung & führt daher viel eher zu einem Kalziummangel, welcher bei einer rein pflanzlichen Ernährung selten bis gar nicht auftritt.

Schon die Tatsache, dass in Kuhmilch Kalzium vorhanden ist, ohne dass die Kühe selbst Milch trinken, zeigt, dass sie es offensichtlich aus ihrer Nahrung = Grünzeug! aufnehmen. Besonders viel Kalzium ist enthalten in Mohn, Sesam, Brennesseln, Grünkohl, Feigen, Mandeln, Haselnüssen. Weitere kalziumhaltige Lebensmittel findet ihr hier im rohkost.de-Blog.

Wichtig ist Kalzium vor allem für die Festigkeit von Knochen und Zähnen. Eine vor allem bei älteren Menschen auftretende Folge von Kalziummangel ist Osteoporose = Knochenentkalkung, bei der die Knochen schwach & leicht zerbrechlich werden. Der Hauptgrund dafür ist eine säurereiche Ernährung mit einem hohen Anteil an Eiweiß (tierisches oder pflanzliches) und Stärke. Die dabei entstehenden Säuren müssen vom Körper neutralisiert werden. Dafür braucht er basische Mineralien: Kalzium, Magnesium, Natrium und Kalium. Die er sich, wenn sie nicht ausreichend über die Nahrung zugeführt werden, aus den Knochen & Zähnen holt & die dann über die Nieren ausgeschieden werden. Die beste Prävention: eine ausreichende Versorgung mit basischen Mineralien, also auch Kalzium, aus basisch verstoffwechselter Nahrung wie rohe Früchte & Gemüse sowie regelmässige Bewegung!

Solange ihr also einfach eure gute Urkost mit vielen Früchten & Grünzeug geniesst, seit ihr auf der sicheren Seite! Kein Grund, spezielle Nahrungsmittel im Hinblick auf einzelne ihrer Inhaltsstoffe auszuwählen. Bei mir gab es heute dies hier – definitiv ausreichend gehaltvoll an basischen Mineralstoffen 🙂

Rohkost – Lektion 1

Weil es immer wieder nachgefragt wird, heute noch mal die Basics. Für Neueinsteiger, Skeptiker & Interessierte.

Wann immer ich meine Ernährung erwähne, sind die meisten Menschen zwar sehr interessiert an dem, was ich erzähle. An der Rohkost an sich, an Rezepten. Aber die meisten verstehen nicht wirklich, was das soll. Den Grund für eine rohköstliche Ernährung, die Vorzüge, und was diesen Ernährungsstil eigentlich ausmacht. Was kann ich als Rohköstler denn überhaupt essen? Brauche ich dafür eine neue Küchenausstattung? Also auf ein Neues – hoffentlich beantwortet das folgende die grundlegenden Fragen.

Rohkost – was ist das?

Eine rohköstliche Ernährung (auch Vitalkost oder – je nach Umsetzung – Urkost genannt) setzt sich zusammen aus Früchten, Gemüsen, Samen/Nüssen und grünem Blattgemüse/Wildkräutern. Auch Sprossen & Algen gehören dazu. Alle diese Nahrungsmittel werden roh verzehrt, d. h., nicht über 43° C erhitzt.
Nahrung, die über 43° C erhitzt wird, verliert ihre Enzyme & Nährstoffe. Gekochte Nahrungsmittel führen im Körper zu denselben Symptomen wie entzündliche Prozesse (Leukozytose = Vermehrung der weißen Blutkörperchen). Manche gekochten (sogenannten) Lebensmittel haben sogar eine direkt schädliche Wirkung auf den Körper, wie z. B. Karzinogene, die beim Garen von Fleisch entstehen, oder raffinierter Zucker, der zu Diabetes führen kann. Verarbeitete Lebensmittel mit zugesetzten Chemikalien, künstlichen Geschmacksstoffen, Konservierungsmitteln usw. sind Gift für den Körper und haben in der menschlichen Ernährung nichts zu suchen. Rohe, ungekochte Nahrung hingegen liefert jede Menge wertvoller Enzyme, Vitamine & Mineralien. Praktischerweise werden all die gefährlichen Zusatzstoffe bei einer Rohkost-Ernährung automatisch vermieden.
Rohkost essen bedeutet aber nicht, nie wieder etwas zum Essen im normalen Laden kaufen zu können. Manche abgepackten Produkte lassen sich durchaus auch in der Rohkost-Küche verwenden. Solange sie eben nicht über 43° C erhitzt worden sind. Zwar sind sie definitiv nicht notwendig für eine ausgewogene Ernährung und sollten mMn langfristig auch höchstens einen kleinen Teil der Nahrung ausmachen, aber möglich ist z. B. die Verwendung kaltgepresster Öle, bei niedrigen Temperaturen getrockneter Nüsse, Samen und Trockenfrüchte und fermentierter Nahrungsmittel wie Miso oder Sauerkraut. Auch roher Essig, roher Agavensirup, rohe Soya-Sauce und natürlich die diversen, in immer mehr Naturkostläden erhältlichen Riegel, Schokoladen & Cracker in Rohkostqualität können bei einer rohköstlichen Ernährung verzehrt werden.
Der letzte Satz verrät es schon – Rohkost essen bedeutet keineswegs, ständig nur Salat zu mampfen oder an Möhren & Äpfeln zu knabbern. Die Fülle an Früchten, Grünpflanzen, Gemüsen & Nüssen/Kernen ist so groß, das schon allein damit gewiss nicht so schnell Langeweile aufkommt. Außerdem können aus rohen Zutaten auch ohne Erhitzen alle möglichen Gerichte zubereitet werden. Rohkosttorten, Rohbrote, rohe Pizza, Lasagne usw. – praktisch jede bekannte Gericht kann statt in seiner gekochten Variante auch roh hergestellt werden. Rezepte dafür gibt es in Büchern, im Internet & auch in den bei mir erhältlichen eBooks.

Positive Auswirkungen der Rohkosternährung

  • Gesteigerte Energie
  • Ein besseres Hauterscheinungsbild
  • Bessere Verdauung
  • Gewichtsabnahme bei Übergewicht
  • Geringeres Risiko von Herzkrankheiten, Diabetes und Krebs (und aller weiteren Zivilisationskrankheiten)
  • Heilung von Neurodermitis, Allergien, Asthma, Rheuma/Arthritis, Migräne …

Um nur einige zu nennen.

Enzyme, Vitamine, Mineralien

Dass beim Kochen von Nahrungsmitteln Vitamine & andere Nährstoffe reduziert oder gar zerstört werden, hat sich wohl mittlerweile überall herumgesprochen – in den offiziellen Ernährungsempfehlungen steigt der Anteil an veganer Rohkost kontinuierlich. In Deutschland wird der Verzehr von mindestens 5 Portionen rohem Obst/Gemüse pro Tag empfohlen, in den USA sogar 9. Während Vitamine & Mineralstoffe den meisten Menschen mittlerweile ein Begriff sind, ist das Wissen um die Bedeutung der Enzyme noch nicht so verbreitet. Enzyme helfen uns bei der Verdauung; sie zerlegen Fette & Proteine, so dass unser Körper sie gut assimilieren kann. Bei optimaler Verdauung & Assimilation kann der Körper sich schneller von Belastungen erholen & hat mehr Energie für seine anderen Aufgaben wie Zellreparatur, mentale und körperliche Bewegung, Immunfunktionen. Daher die oft beschriebene überwältigende Energie bei Rohköstlern sowie das schnelle Verschwinden verbreiteter Missbefindlichkeiten wie Akne, häufige Erkältungen etc.

Was für Geräte werden in der Rohkostküche benötigt?

Für eine Rohkost-Ernährung ist keinerlei Anschaffung von neuen Küchengeräten notwendig! Es gibt aber einige Geräte, die für die Zubereitung von rohköstlichen Gerichten sehr hilfreich sind:

  • Ein guter Blender! Das einzige Gerät, das bei uns wirklich sehr häufig benutzt wird & das ich nicht missen möchte, ist mein Personal Blender. Der mixt & mahlt alles, was uns so einfällt, in absolut zufriedenstellender Qualität. Auch die Größe ist für unseren kleinen Haushalt optimal.
  • Größer & deutlich leistungsfähiger ist der Vitamix – ein Profimixer mit den diversen Funktionen einer Küchenmaschine.
  • Ein Lebensmitteltrockner kann zum Dörren von Früchten und Gemüsen, aber auch zur Herstellung von Rohbroten, Crackern usw eingesetzt werden. Bei geeignetem Klima lässt sich natürlich auch alles an der Luft/in der Sonne trocknen, oder bei entsprechend niedriger Temperatureinstellung im Umluft-Ofen, aber wer viel trocknet, für den lohnt sich sicher die Anschaffung eines Trockners oder Dörrgeräts.
  • Wer gern & viel Säfte trinkt, sollte sich einen guten Entsafter leisten. D. h., besser keinen Zentrifugen-Entsafter, in dem durch die hohe Umdrehungsgeschwindigkeit & die damit einhergehende Sauerstoffeinwirbelung -> Oxidation die empfindlichen Vitalstoffe aus den entsafteten Früchten & Gemüsen geschädigt werden. Empfehlenswerter ist die Anschaffung einer Saftpresse, wie z. B. GreenStar, Champion oder SoloStar.
  • Zum Keimen von Kernen oder Getreide gibt es Sprossengläser, Sprossenbeutel und Keimgeräte – was davon verwendet wird, ist wohl in erster Linie Geschmackssache. Sprossenbeutel sollen auch für die Herstellung von Samen- oder Nusskäse eingesetzt werden können.

Soweit für heute … Sollten beim Lesen weitere Fragen aufgetaucht sein – einfach fragen! 🙂

Eat Art „Rohkostkreationen“ – eine Ausstellung

So, endlich geschafft: das Gewinnspiel ist ja schon letzte Woche ausgelaufen, aber die Jury hat es erst heute geschafft zu tagen 😉

Erstmal vielen Dank an alle TeilnehmerInnen für eure Einsendungen! Die Menge war überschaubar, aber die Entscheidung dennoch nicht leicht. Seht selbst:

Sieht es nicht alles verlockend aus?

Sieht es nicht alles verlockend aus? Wer hat also gewonnen?

Übungen in Einfachheit

Über Jinjee’s Newsletter kam heute eine schöne Anregung: Eine Gruppe von Menschen hat Anfang des Sommers ein interessantes Experiment gestartet. Unter dem Motto „Six items or less“ („Sechs Teile oder weniger“) haben sie sechs Kleidungsstücke ausgewählt (Socken, Unterwäsche, Bade- und Sportkleidung nicht mitgerechnet) & nur diese einen Monat lang getragen. Natürlich mit der Möglichkeit, sie zwischendurch zu waschen 😉

Die TeilnehmerInnen haben das Experiment durchweg als sehr befreiende Erfahrung beschrieben. Ein Paar hat das Ganze noch erweitert: sie haben ihren gesamten Besitz (einschließlich Auto, Kleidung, Geschirr etc) auf 100 Teile pro Person reduziert.

Mir gefallen diese Ideen ausgesprochen gut! Ich habe meinen Hausstand in den letzten Jahren schon mehrere Male deutlich reduziert; von nur 100 Sachen bin ich noch weit entfernt, aber die befreiende Wirkung habe ich jedes Mal bemerkt!

Auch bei der alltäglichen Nahrungsversorgung empfinde ich es ähnlich. Durch die Vorratswirtschaft, die wir hier umständebedingt häufig betreiben, sind manchmal so viele Vorräte da, dass ich es schon als belastend empfinde. Gelegentlich haben wir dadurch größere Mengen an frischen, sehr reifen Nahrungsmitteln hier, die dann unabhängig vom Appetit „nach Reifegrad“ gegessen werden „müssen“ … also das, was sonst verderben würde, zuerst. Eine gewisse Auswahl zu haben – beim Essen, bei der Kleidung oder wobei auch immer -, ist einerseits natürlich schön. Andererseits hat das Gegenteil wirklich etwas Erleichterndes, Vereinfachendes. Spart Zeit, Energie & fördert Gefühle von Dankbarkeit & Demut.

Mich inspiriert das jetzt gerade, auch mal wieder gründlich auszusortieren. Wer macht mit?

Was die Nahrungsbeschaffung betrifft, so ist die aktuelle Jahreszeit geradezu prädestiniert für „Vereinfachung“, so viel wächst & reift jetzt an wilden bzw frei verfügbaren Pflanzen & Früchten: Brombeeren, Heidelbeeren, Mirabellen… & natürlich nach wie vor jede Menge Wildkräuter.

Wir sind heute mal der Mundraub-Karte gefolgt & auf der Suche nach Mirabellen & Pflaumen rund um den Eichbaumsee gelaufen. Erfolgreich – da stehen wirklich jede Menge Bäume. Der Großteil der Früchte am Baum war zwar noch unreif oder hing außerhalb meiner Reichweite, aber beim Fallobst sind wir fündig geworden … lecker!

Was es sonst noch gab heute:

Ausnahmen

Manchmal scheint es ein Wettbewerb zu sein – 100% Rohkost heisst das Ziel. Ohne „Ausnahmen“. Essen nach festen Regeln, nach strengem Plan. Was ist erlaubt, was verboten. Okay, manche leiden unter schweren Krankheiten & eine ausschliessliche Urkost-Ernährung ist ihre einzige wirkliche Chance – in dem Fall spricht sicher viel dafür, die 100% Urkost (erstmal) diszipliniert in Form einer strikten Diät zu praktizieren. Aber mir geht es mehr um die vielen anderen, die es aus weniger dramatischen Gründen zur Rohkost zieht.

Die, die aus verschiedensten Gründen roh essen wollen. Die die Vorteile der Rohkost erkannt haben, aber offenbar trotzdem noch nach gekochtem Essen verlangen – und diesem Verlangen auch ab und zu nachgeben. Und das dann „Ausnahmen“ nennen. Wenn die Ausnahmen regelmäßig werden, wird die Ernährung künftig vielleicht als „90% Rohkost“ beschrieben. Oder es wird, um sich selbst darüber hinweg zu trösten, dass die selbstgesetzten Maßstäbe nicht erreicht werden, verglichen. Mit anderen Rohköstlern. „Er/sie isst ja auch ab und zu Gekochtes.“ Sehr beliebt sind dabei Klatsch & Tratsch über bekannte Namen aus der Rohkostszene. Wurde Franz Konz nicht doch im Restaurant beim Essen eines Fleischgerichts gesehen? Und Brigitte Rondholz – bestimmt macht sie doch mal „Ausnahmen“ – oder?

Was spielt das für eine Rolle? Es ist doch für das eigene Wohlbefinden vollkommen egal, ob eineR von den beiden tatsächlich auch mal etwas Nicht-Rohes isst – das hat mit mir nichts zu tun. Entweder geht es mir gut – dann ist alles in Ordnung, egal, wieviel % roh ich esse. Oder es geht mir meiner Ernährung wegen nicht gut. Dann hilft es doch aber auch nicht, dass andere Leute vielleicht mal Nudeln essen.

In meinem Umfeld, besonders bei anderen RohköstlerInnen, heisst es häufig, ich sei „strenge“ Rohköstlerin. Meine Ernährung hat aber mit Strenge, Dogma oder Disziplin überhaupt nichts zu tun! Ich esse alles, was ich mag. Ich mag eben nur roh 🙂 … und wie gern! Ich habe in den letzten Jahren Früchte kennengelernt – wow! Niemals habe ich zu Kochkost-Zeiten auch nur etwas annähernd so köstliches gegessen! Nicht-Rohes reizt mich einfach überhaupt nicht. Im Gegenteil. Selbst frühere Lieblingsgerichte wirken auf mich jetzt etwa so verlockend wie auf die meisten Menschen vermutlich ein Teller voller Kakerlaken.

Wie wir unser Leben leben – und Essen gehört nun mal dazu – sollte sich leicht & mühelos anfühlen. Sonst läuft irgendetwas verkehrt. Schon die Bezeichnung – „Ausnahmen“ – verrät viel. Das heisst doch, dass da jemand sich bemüht, nach Plan zu essen. Sich Dinge erlaubt oder verbietet. So lebe ich nicht. Ich tue, was ich will & ich esse, was ich will. Wenn ich Brot essen wollte, würde ich es tun. Ich will aber viel lieber Kirschen. Oder Durian. Oder Feigen 🙂

Nehmt es leicht, geht euren Weg so, wie es sich gut & richtig für euch anfühlt, aber setzt euch nicht unter Druck. Genießt die schönen Aspekte der Rohkost, konzentriert euch auf das, was euch daran Spaß macht & gut tut – dann wird der Rohkost-Anteil von ganz allein steigen. Und nicht vergessen: wir essen, um zu leben – nicht umgekehrt!

food-190413-herzsprossen

Wenn Rohkost nicht gelingt

Dass für mich die Rohkost das Optimum der Ernährungsmöglichkeiten darstellt, brauche ich wohl nicht extra betonen. Eine individuell, mit Achtsamkeit & Gefühl für die eigenen körperlichen & mentalen Bedürfnisse, gestaltete Rohkost.

Immer mal wieder höre ich dennoch von Menschen, denen eine befriedigende Rohkosternährung nicht gelingt. Oder die gar gesundheitliche Probleme durch die Rohkost bekommen. Kann also eine rohköstliche Ernährung, die doch so heilend, energetisierend, wohltuend ist, auch schaden?

Selbstverständlich nicht die Rohkost an sich – es ist nichts Gefährliches an Früchten & Gemüse. Wohl aber das unreflektierte Befolgen von Ratschlägen aus Büchern oder aus dem Internet – häufig einzelne, unvollständige, aus dem Zusammenhang gerissene Tipps. Wer versucht, die Rohkost allein nach der Philosophie „Iss alles, was roh ist & nichts, was nicht roh ist“ zu praktizieren oder blind den Diät-Anleitungen, die auf den individuellen Erfahrungen einer anderen Person basieren, zu folgen, ohne auf die Bedürfnisse des eigenen Körpers zu achen, der wird vermutlich über kurz oder lang Probleme bekommen.

Es geht NICHT um Detailfragen wie das Essen irgendwelcher „Superfoods“, die Verwendung von Sprossen oder das strikte Vermeiden von nicht biologisch angebauten Produkten. Auch wenn mancheR sich das vielleicht wünscht: es gibt nicht ein einziges Wundermittel, keine Zauberpille für perfekte Gesundheit. Eigenverantwortung – das ist der Schlüssel für den eigenen, erfolgreichen Weg zur Gesundheit. Und zur befriedigenden, heilenden Rohkosternährung. Denn die Ernährung ist nun mal einer der Schlüssel zur Gesundheit, und dass unsere Körper für eine rohe, vegane Ernährung optimiert sind, davon bin ich überzeugt.

Die Basis für perfekte Gesundheit bildet somit eine rohköstliche Ernährung, bestehend aus reifen, möglichst unbehandelten Früchten, Gemüsen & unbedingt reichlich Wildpflanzen. Fettfrüchte sind wichtig, aber die Ernährung sollte insgesamt nicht zuviel Fett enthalten, vor allem nicht in Kombination mit zuckerhaltigen Früchten. Eine Rohkosternährung, die aus großen Mengen von Kombinationen fettreicher Nüsse & Samen mit vielen süßen Früchten (z. B. versteckt in Rohkostgerichten wie Torten, Dipps, etc) besteht, ist der Gesundheit & dem Wohlbefinden möglicherweise abträglicher als ein gewisser Anteil an leicht gedünstetem Gemüse in der Ernährung. Auch ständiges Überessen, pausenloses Essen, häufiges Essen am späten Abend sollten vermieden werden. Alles andere aber, die genaue Zusammenstellung der Rohkost, die Anteile an Früchten bzw Gemüsen, was & welche Kombinationen gut vertragen werden usw – das sind individuelle Fragen, deren Antworten jede*r für sich selbst herausfinden muss. Und natürlich ist die physische Ernährung nicht alles – ebenso wichtig sind ausreichend Bewegung, frische Luft, seelische Nahrung …

Das wichtigste auf diesem Weg ist es, die Verantwortung für sich selbst, für das eigene Wohlbefinden, zu übernehmen! Auf den eigenen Körper und seine Bedürfnisse zu hören & so die ganz eigene, individuelle richtige Ernährung zu finden.

Vegane Rohkost für SportlerInnen

(Übersetzung eines Artikels aus der „Exercise Psychology Review“ von Neil.)

Können Sportler von einer rohköstlichen Ernährung profitieren?

Die Antwort auf diese Frage ist ein eindeutiges JA!

Die meisten Bücher und anderen Quellen über Sportlerernährung empfehlen den Sportlern, viele Kohlehydrate aus Pasta, Brot und anderen Getreideprodukten zu essen, um ihre Glykogenspeicher zu füllen.

Ein Problem ist, dass die meisten Individuen empfindlich auf diese Lebensmittel reagieren. Es stellt sich sogar die Frage, ob der menschliche Körper Getreide überhaupt richtig verdauen kann.

Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich euch sagen, dass ein großer Teller Pasta vor einem Spiel mich müde und lethargisch macht und innerhalb weniger Stunden zum Verlangen nach einfachen Zuckern führt.

Wie kann also eine Rohkosternährung von Vorteil für Sportler sein?

Da ich professionell Fußball gespielt habe und mich dabei zunächst von Pasta und Brot ernährt habe und dann zu einer überwiegenden Rohkosternährung übergegangen bin, kann ich euch aus erster Hand berichten, dass das Essen von mehr rohen Nahrungsmitteln einen großen Unterschied für eure Leistungsfähigkeit und eure Regenerationsfähigkeit bedeuten kann.

Zunächst einmal stecken die Nahrungsmittel voller Enzyme. Diese Enzyme erleichtern die Verdauung, was bedeutet, dass euer Körper sich nach den Mahlzeiten nicht aufgebläht und lethargisch fühlt. Es bedeutet außerdem, dass der Körper mehr Energie für Erholung und Regeneration verwenden kann statt für Verdauung!

Zweitens wird der Körper enorm an Alkalität (Basizität) gewinnen.

Warum ist Alkalität so wichtig für Sportler (oder vielmehr für jeden anderen auch)? Nun, eine alkalische Umgebung fördert eine hohe Sauerstoffzufuhr. Wenn man bedenkt, dass Sauerstoff für Energie und Körperbewegung benötigt wird, sollte die Antwort klar sein.

Außerdem können Krankheiten in einer alkalischen, sauerstoffreichen Umgebung nicht gedeihen. Das haben zahlreiche Nobelpreisgewinner, u. a. Otto Warburg und Linus Pauling, gezeigt.

Sauerstoff ist notwendig für Leistung. Alkalische Nahrung (Früchte und Gemüse) reichern deinen Körper mit Sauerstoff an!

Drittens: du brauchst kein Fleisch um stark zu sein!

Professor Irving Fisher veröffentlichte im Yale Medical Journal die Ergebnisse einer Studie, in der er Ausdauer und Kraft von fleischessenden Sportlern mit denen von Vegetariern (sowohl Sportler als auch sich wenig bewegende Menschen) verglichen hat.
Die Studie ergab, dass von den 3 getesteten Gruppen (fleischessende Sportler, vegetarische Sportler und vegetarische Nicht-Sportler) die Ausdauer der Vegetarier (einschliesslich der Nicht-Sportler) doppelt so groß war wie die der sportlichen Fleischesser.

Ein deutlicher Beweis dafür, dass eine fleischlose Ernährung zu größerer Ausdauer beiträgt.

Diverse Studien haben zu ähnlichen Ergebnissen geführt, einschließlich die von Dr. Ioteyko von der Academie de Medicine de Paris, in welcher vegetarische Sportler 2 bis 3mal soviel Ausdauer wie ihre fleischessenden Rivalen bewiesen und nur ein Fünftel der Erholungszeit benötigten!

Hier sind ein paar Beispiele für Sportler, bei denen sich die Rohkosternährung tatsächlich positiv ausgewirkt hat:

  • einer der weltbesten Turner: Dan Milman
  • “Mr. International” Bodybuilding Sieger Andreas Cahling
  • Tennisstar Martina Navratilova
  • Olympiasieger Carl Lewis
  • Football Hall-of-Famer Art Still
  • Vierfacher “Mr. Universe” -Titelinhaber Bill Pearl
  • Schwimm-Weltrekordler Bill Pickering
  • Weltklasse Marathonläuferin Gail Olinekova
  • kanadischer Triathlon-Champion Brendan Brazier

Wenn du Sportler bist (oder in deiner Freizeit Sport treibst) und mehr Energie, mehr Kraft, größere Ausdauer haben willst und deine Gesamtleistung verbessern willst, wird mehr Rohkost in deiner Ernährung sehr vorteilhaft sein.

Versuch es selbst und erfahre den Unterschied!

Referenzen:

Fisher, I. (1907). The influence of flesh eating on endurance. Yale Medical Journal, 13(5): 205-221.

Ioteyko, J et al. Enquete scientifique sur les vegetarians de Bruxelles, Henri Lamertin, Brussels, p. 50.

Das englischsprachige Original dieses Artikels findet ihr hier.

In gemischter Gesellschaft

Essen dient bekanntlich nicht nur der Ernährung des Körpers sondern hat auch eine soziale Komponente. Gemeinsame Mahlzeiten sind ein wesentlicher Bestandteil gesellschaftlicher Zusammenkünfte. Eine andere Art der Ernährung erfordert so auch neue Herangehensweisen an solche Ereignisse & manchmal einen wohlüberlegten Umgang mit anderen Menschen. Gleich vorweg: wirklich problematisch muss nichts dadurch werden!

Recht einfach lassen sich Lösungen für die praktischen Fragen finden. Die Auswahl geeigneter Restaurants – es gibt inzwischen zahlreiche vegetarische und sogar einige vegane Restaurants, die zum Teil auch eine gute Auswahl an Frischkostgerichten auf der Karte haben – und/oder direkte Nachfragen & Absprachen mit der Küche sorgen häufig dafür, dass wir auch als Rohköstler etwas Essbares serviert bekommen. In asiatischen Restaurants z. B. lohnt sich sogar durchaus die Frage nach frischen Tropenfrüchten. Eine andere Möglichkeit besteht darin, sich vor dem gemeinsamen Festessen zuhause satt zu essen & sich dann im Restaurant an der Gesellschaft der Mitfeiernden zu erfreuen. Selbstmitgebrachtes Essen ist eine weitere Lösung, die zumindest für mitfeiernde Kinder meist akzeptiert wird. Häufig ist das Küchenpersonal sogar gern bereit, die mitgebrachte Mango schön anzurichten!
Bei Essen im privaten Rahmen können die verschiedenen Bedürfnisse z. B. durch ein Buffet abgedeckt werden, für das jedeR etwas mitbringt. Gar nicht so selten werden da die köstlichen Rohkosttortten begeistert von allen aufgegessen – also bringt genug mit, damit ihr auch noch satt werdet! Gastgeber, die von unserer Ernährungsweise wissen, sind für gewöhnlich auch gern bemüht, etwas extra für uns bereitzustellen. Da das meiner Erfahrung nach häufig leider nicht zu befriedigenden Ergebnissen führt, ziehe ich es allerdings vor, für uns zusätzlich noch etwas mitzubringen. Womit wir bei den für viele Menschen etwas schwieriger zu nehmenden Hürden angekommen sind.

Manche RohköstlerInnen aus meinem Bekanntenkreis möchten nicht als „anders essend“ auffallen & ziehen es vor, sich in Gesellschaft anzupassen & dann eben nicht-roh zu essen. Diese Entscheidung muss natürlich jedeR für sich treffen; ich gehe im Folgenden aber von einem offenen Umgang mit unserer Ernährung aus & davon, wie sich das am besten kommunizieren lässt.

Zuerst einmal zu der eben beschriebenen Situation: wir sind zum Essen eingeladen, uns wird etwas angeboten, was wir aber nicht essen möchten. Jemand, der Essen für uns zubereitet hat, fühlt sich durch die Ablehnung dieses Geschenks leicht selbst abgelehnt. Das Essen anzunehmen, um die schenkende Person nicht zu verletzen, ist für mich keine Lösung. Es ist mir dann aber wichtig, deutlich zu machen, dass ich das Geschenk, die Mühe, die Liebe, dennoch schätze! Indem ich in wenigen einfachen Worten erkläre, wie ich mich ernähre & wie gut es mir damit geht. Mich bedanke für das Angebotene & dann das Thema wechsele – jemand, der es genauer wissen will, wird fragen; andere möchten vermutlich nicht ungefragt mit Vorträgen über die Auswirkungen ihrer versus meiner Ernährung überschüttet werden.

Letzteres ist auch in unserem engeren Umfeld bei einer Ernährungsumstellung zu berücksichtigen. Im ersten begeisterten Überschwang mit der Rohkost neigen die meisten von uns dazu, dies anderen mitzuteilen. Sie mitreissen zu wollen. Sehen wir doch an uns selbst & vielen anderen, wie gut diese Ernährung uns tut, dass sie uns zu besserer Gesundheit, mehr Energie & Lebensfreude verhilft. Und vergessen dabei allzuleicht, dass andere, genau wie wir, akzeptiert werden wollen wie sie sind. Ihren eigenen Weg finden müssen & vermutlich genausowenig „missioniert“ werden wollen, wie wir permanent die ständigen Zweifel & Nachfragen („Woher bekommst du dein Eiweiss?“) hören wollen.

Für die Menschen, die mit uns zusammenleben, ist es hilfreich, wenn wir unsere Umstellung ankündigen & dabei ausdrücklich darauf hinweisen, dass dies eine Entscheidung ist, die wir nur für uns getroffen haben & dass wir absolut nicht erwarten, dass alle mitziehen, sondern es selbstverständlich voll akzeptieren, dass sie ebenfalls selbst über ihre Ernährungsweise entscheiden.

Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass es langfristig oft gar nicht so einfach ist, diese Akzeptanz wirklich durchzuhalten. Wenn ich sehe, wie z. B. mein Sohn unter unangenehmen Folgeerscheinungen seiner Ernährung leidet (von denen er vorab weiss!), ist es mir lange Zeit nicht gelungen, den Mund zu halten & ich habe ihn mit spitzen Bemerkungen oder entsprechendem Gesichtsausdruck häufig wissen lassen, wie wenig ich von seinen Entscheidungen halte. Was weder unserer Beziehung noch seinem Interesse an gesünderer Ernährung gut getan hat. Inzwischen zu wissen, dass ich seinen Weg wirklich akzeptiere, hat seine Offenheit und unserer Kommunikation deutlich verbessert. Falls ihr auch Situationen kennt, in denen sich eure Mitmenschen scheinbar schon nur durch euer Anders-Essen, ganz ohne Vorträge oder ähnliches, angegriffen fühlen – schaut mal genau, ob ihr nicht doch auch mit kleinen Stichen oder Naserümpfen Kritik ausdrückt.

Wollen wir aus dringenden gesundheitlichen Gründen zur Rohkost wechseln, können wir natürlich trotzdem um Unterstützung bitten. Beispielsweise darum, dass der andere gewisse Dinge, auf die wir vielleicht noch ungern verzichten, nicht in unserer Anwesenheit isst. Nicht von uns erwartet, dass wir ihm etwas zubereitet. Oder ein wenig auf uns aufpasst & uns ggfs freundlich an unsere Vorsätze erinnert. Wenn unsere Lieben wissen, dass wir sie respektieren wie sie sind, werden sie dazu sicher gern bereit sein.

Dieses Thema beschäftigt offensichtlich viele Rohköstler – wer englisch liest, möchte vielleicht mal schauen, was Victoria Boutenko in ihrem Buch 12 Steps to Raw Foods: How to End Your Dependency on Cooked Food dazu schreibt.

Nachtrag: Dank an Silke Rosenbusch für ihren Hinweis, dass das Buch inzwischen auch auf Deutsch erhältlich ist: Die Vitalrohvolution: 12 Schritte zu lebendiger Nahrung

Entgiftung – Haut – Sonne

Nach David Wolfe („Die Sonnendiät“) verläuft die Entgiftung des Körpers nicht linear, sondern in Kreisen & Wellen; der Körper heilt in Zyklen, die Auflösung und Ausscheidung der in Jahren angesammelten Schlacken dauert ebenfalls Jahre. Wolfe rechnet einen Monat 100%iger Rohkosternährung pro Jahr mit erhitzter toxisch belasteter Kost. Je nach weiteren Belastungen (Impfungen, Umweltgifte etc) aus der Vergangenheit & nach „Naturferne“ des Lebensstils (fortbestehende Belastungen, mangelnde Bewegung usw) mag die Vergiftung durchaus noch länger dauern. Manche Rohköstler beobachten nach mehr als 20 Jahren Rohkosternährung noch die Entgiftung von Stoffen, die sie zuvor, vor 30 oder mehr Jahren, zu sich genommen haben!

Die Heilung des Körpers beginnt tief innen & arbeitet sich nach außen – was eine mögliche Erklärung dafür sein könnte, dass Heilungskrisen bei langjährigen Rohköstlern, die auf Jahre zurückliegende Vergiftungen oder auf aus der gegenwärtigen Umwelt aufgenommene Schadstoffe zurückzuführen sind, sich häufig durch Hautprobleme zeigen.

Viele Rohköstler beobachten nach einigen Jahren, parallel zur wachsenden Auflösung von Schlacken & Blockaden & zur damit einhergehenden wachsenden Offenheit zudem eine gesteigerte Empfindlichkeit gegenüber diversen Begleiterscheinungen unserer urbanen Zivilisation: Lärm, Menschenmassen, die permanente Geräuschkulisse der Großstadt, werden als zunehmend unangenehm & stressig empfunden. Möglicherweise offenbart sich diese Empfindsamkeit (Dünnhäutigkeit!) auch über die Haut?

Die Haut ist unser größtes Ausscheidungsorgan; gleichzeitig nehmen wir über sie aber auch Stoffe in unseren Körper auf. Kosmetika, chemisch belastete Kleidung usw tragen auf diesem Weg zur Belastung unseres Körpers mit Schadstoffen bei.

Umgekehrt lässt sich an der Haut auch gut die zunehmende Reinheit des Körpers ablesen: Pickel & Unreinheiten verschwinden, Falten mildern sich, die Haut wird straffer, glänzender, elastischer bei naturgemäßer Ernährung und Lebensweise. Neurodermitis heilt aus (was aber je nach Alter & Bestehensdauer der Krankheit eine Weile dauern kann.)

Mit am wichtigsten für das Wohlbefinden von Körper & Seele ist Sonnenlicht auf der Haut. Sonnenlicht nährt uns & kann uns heilen. Bei einem ausgiebigen Sonnenbad werden Giftstoffe aus der Haut herausgezogen. Bei Sonnenstrahlung auf der Haut bildet der Körper Vitamin D, das Immunsystem wird gestärkt & der Blutzuckerspiegel gesenkt. Bei einer Ernährung mit überwiegend süßen Früchten ist das Sonnenlicht notwendig zur besseren Verarbeitung des Zuckers. Gemäß den Regeln der traditionellen chinesischen Medizin ist das Gleichgewicht von warmer & kalter Nahrung sehr wichtig um den Körper im thermischen & energetischen Gleichgewicht zu halten: jedes Nahrungsmittel wird als heiss, warm, neutral, kühl oder kalt eingeordnet & Rohkost gilt als kühl bis kalt & ist aus der Sicht der TCM nur für Menschen mit viel „Hitze“ (wie z. B. Leistungssportler) zu empfehlen. Auch die Sonne stärkt aber unsere Verdauungsenergie – & kann durch ihre „Hitze“ die kalte Rohkost ausgleichen. Durch Sonnenlicht werden außerdem die Durchblutung & Sauerstoffversorgung der Haut verbessert, wodurch Verletzungen & Ausschläge besser heilen können.

Die unmittelbare Reaktion der Haut auf die Sonne zeigt den Grad der Vergiftung bzw Reinheit des Körpers an:

Im Alter von ca. 14 – 21 Jahren habe ich unter Sonnenallergie gelitten- Aufenthalte in der Sonne honorierte meine Haut mit juckenden, unschönen Ausschlägen. Nachdem ich mit 21 Jahren Fleisch aus meiner Ernährung gestrichen habe, verschwand auch die Sonnenallergie. Meine Haut blieb aber weiterhin sonnenempfindlich & ich bekam immer recht schnell einen Sonnenbrand & bräunte nur langsam. Seit ich roh esse, habe ich keinen einzigen Sonnenbrand mehr gehabt (obwohl ich keinerlei Sonnencremes benutze), und ich bemerke, dass ich jedes Jahr schneller bräune. In diesem Jahr ist mir zum ersten Mal aufgefallen, wie wichtig das direkte Sonnenlicht überall auf dem Körper ist: das Wohlbefinden beim Sonnenbaden (& danach) steigt tatsächlich noch einmal enorm, wenn keine Kleidung die Haut bedeckt.