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Lebst du schon oder funktionierst du noch?

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LEBST du dein Leben?
Lebst du DEIN Leben?
Folgst du deinem Herzen? Und tust das, was DU wirklich tun willst?
Zeigst du dich, und deine Wahrheit, Tag für Tag, in allem, was du so tust?

Oder … schiebst du das, weswegen du hier bist, Tag für Tag vor dir her? Aus Angst vielleicht, aus Unsicherheit, etwas falsch zu machen. Vielleicht weißt du nicht, WAS du tun sollst? Suchst nach deiner „Bestimmung“, deiner großen Lebensaufgabe, und versäumst dabei dein Leben?

Komm zurück. In den Moment. Es reicht, wenn du, im Kleinen wie im Großen, dem folgst, was dein Herz dir JETZT sagt. In jedem Moment.

Ob es um deinen Job geht, deine Ausbildung, deine Lebensgestaltung – oder „nur“ um die Wahl deiner nächsten Mahlzeit (einen großen Rohkostsalat? Oder doch wieder Pizza bestellen?), deiner Abendgestaltung (Yoga, Fitness-Studio, Tanzen gehen … oder wieder bei Facebook, Netflix, YouTube abhängen?). Oder um deine Reaktion auf das Verhalten anderer Menschen zu dir.

Zeige dich, und tu das, wovon dein Herz weiß, dass es richtig ist!

Wage es, dich zu zeigen! Geh den ersten Schritt. Du kannst nichts falsch machen dabei!

Ich war nach außen hin ein „braves“ Kind. Ruhig, nicht allzu rebellisch. Habe meine Kindheit hindurch überwiegend gut „funktioniert“ und das getan, was man von mir erwartet hat. Auch wenn es in mir teilweise ganz anders aussah, und ich schon immer meine eigenen Vorstellungen und Ideen über vieles hatte, und ich schon als Kind wusste, welchen „vorgezeichneten“ Wegen ich sicherlich nicht folgen wollte. Dass mein Leben anders aussehen sollte. Doch wie, das wusste ich noch nicht. Und dass das alles eben nicht so sein musste, wie es mir vermittelt wurde … das war damals nur erst ein vages Gefühl. Mit etwa 20 dann begann das Aufwachen, langsam, erste Schritte aus der Matrix, – habe angefangen zu leben, was & wie ICH es wollte. Von Moment zu Moment. Stück für Stück weiter hin zu mehr Freiheit. Dem Weg folgend, den meine Seele mir gezeigt hat. In manchen Lebensbereichen war das einfach, in anderen habe ich länger gebraucht, um den Mut zum ersten Schritt aufzubringen. Und das ist auch okay. Hauptsache ist: ich bin ihn irgendwann gegangen. Und jeder erste Schritt, wie lange er auch gebraucht haben mag, hat mich in meinem Mut für die ersten Schritte beim nächsten Thema bestärkt. Trotzdem … ist es immer wieder mal schwierig, und auch jetzt schiebe ich wiederum einiges, was ich tun und leben will, vor mir her. (Natürlich mit guten Gründen 😀 … sagt mein Verstand 😉 … und manchmal weiss ich nicht, wer da spricht, mein Verstand, oder mein Herz) … Vielleicht schreibe ich mal detaillierter darüber hier; möglicherweise hilft es mir. 😉

Immer wieder hat das Leben mir gezeigt, wo da noch Wachstumspotential ist. Nur ein paar Stichpunkte; ich möchte dich jetzt nicht mit meiner gesamten Lebensgeschichte langweilen 🙂
– Soviel weiter Richtung Freiheit, Akzeptanz, Liebe und Loslassen, hat mich der Weg mit meinen Kindern gebracht. Allein über das Thema könnte ich ein Buch schreiben 🙂
– Der Weg zur Rohkost, begonnen dank meiner Tochter, war ein einfacher. Und hat doch so viel bewirkt – körperlich und seelisch. Meine Dankbarkeit dafür ist grenzenlos.
– Loszuziehen, vor nunmehr schon 8 Jahren, alle „gefühlte Sicherheit“, fast allen materiellen Besitz, aufzugeben, und von nun an mein Leben, mit Kindern, reisend zu leben … dafür habe ich mehrere Jahre gebraucht, und mehrere Schubser vom Universum, doch seitdem ich den ersten Schritt gegangen bin, ist so viel in Fluss gekommen. Das Leben hat mich unterstützt, und tut das weiterhin – solange ich der Stimme meines Herzens folge. Verliere ich sie mal aus dem Blick, dann wird es mühsamer, schmerzhafter … auch das geschieht immer mal wieder. Und das ist okay. Auch, dass es manchmal Zeit braucht. Alles bringt mich mehr zu mir, lehrt mich so viel. Und ich weiß mittlerweile, dass alles genau so richtig ist, wie ich es gerade tue. Wie es geschieht.
– Der Weg scheint oftmals in Kreisen zu verlaufen. Oder eher in Spiralen. Und uns immer wieder an den selben Punkten vorbei zu führen. Doch es scheint nur so, als bewegten wir uns im Kreis. In Wirklichkeit kommen wir zwar wieder und wieder zum selben Thema, doch jedesmal auf einem anderen Level. Gehen tiefer und tiefer, und lernen immer mehr. Vor wenigen Jahren erst hat mich eine Beziehung gelehrt, wieviel schwieriger es ist, meine Freiheit auch in einer Beziehung zu leben, und mir selbst treu zu bleiben, wenn mein Gegenüber damit nicht gut zurecht kommt. In vorhergehenden Beziehungen schien mir das immer selbstverständlich – und plötzlich … hab ich mich selbst nicht mehr erkannt.
– Über mehrere Jahre jetzt schon beobachte ich, wie meine Fähigkeit zu lieben weiter und weiter wächst – so einfach ist es doch, die zu lieben, die so sind wie wir. Die liebevoll agieren und ähnliche Maßstäbe für das, was „richtig“ ist, haben. Viel schwieriger jedoch die Liebe zu denen, die die Welt mit ganz anderen Augen sehen. Die uns selbst weh tun, absichtlich sogar. Oder die, die anderen Lebewesen Dinge antun, die für mich einfach nur falsch & schrecklich sind.
– Seit ein paar Jahren entwickeln sich immer mehr meiner Beziehungen in Richtung immer radikalerer Ehrlichkeit. In gegenseitigem Einverständnis. Liebevoll, aber ehrlich. Nicht lügen, um zu schonen. (Was nicht heisst, dass alles gesagt werden muss, was mir grad so durch den Kopf geht. Ich muss ja nicht jedem meiner Gedanken glauben bzw. auf jeden Trigger unreflektiert reagieren und losschlagen 😉 ) … und diese Freundschaften helfen dabei, auch anderen gegenüber immer ehrlicher zu reagieren. Weil ich weiß, dass nichts passieren kann. Und weil mich zu verstecken immer unmöglicher wird.

… und ich bin sicher, das Leben wird mir weiterhin immer genau die Herausforderungen und Gelegenheiten liefern, die ich brauche, um weiter zu lernen und zu wachsen.

Was ich gelernt habe, bei all dem:

Je länger du prokrastinierst, desto schwieriger wird es. Jeder Tag des Aufschubs bildet Hürden, Gitter, in denen du dich selbst einsperrst. Ja klar, dein Kopf wird dir ständig gute Argumente, Vorwände liefern, wiederum nichts zu tun. Und die Angst wird immer größer.

Je länger & öfter wir uns selbst etwas einreden, desto mehr glauben wir daran. Und desto größer wird die Aufwand, etwas zu ändern. Da unser Verstand immer versucht, mit dem geringsten Energieaufwand zurechtzukommen, neigt er dazu, einfach das Gewohnte immer wieder zu wiederholen. Deswegen ist es so schwierig, erlernte Glaubenssätze zu ändern. Gewohnheiten zu ändern. Neue Gedanken und Handlungen umzusetzen.

Doch wenn du auf diese Art dauerhaft und immer wieder deine innere Stimme, deine inneren Impulse, übergehst, lähmt dich das auf die Dauer. Macht dein Leben zäh und schwer und mühsam. Kreiert Spannung in dir … die irgendwann auch zu körperlichen oder seelischen Krankheitsbildern führen wird. Und dir sowieso niemals den ersehnten Frieden bringen wird.

Den findest du genau dann, wenn du dir selbst treu bist. Wenn du akzeptierst, was ist – außen und innen – und beginnst, im Außen dein Innen zu leben. Dich zu zeigen. Deinem inneren Wissen nach zu handeln.

Gerade beim „Sich Zeigen“ ist es die Angst, die uns hemmt. Die Angst, nicht mehr gemocht, nicht mehr geliebt zu werden. Weil du glaubst, irgendwie „nicht richtig“, nicht liebenswert, zu sein, so wie du WIRKLICH bist. Aber – das BIST du! Alles an dir, auch alles, was du selbst (noch) nicht lieben kannst.

Manchmal geht es bei diesen Zweifeln um persönliche Beziehungen in unserem Leben, und manchmal um das, was wir allgemein tun. Wie wir uns unserem direkten Umfeld zeigen, wie auf die Chefin reagieren, oder den Nachbarn, oder wie wir uns in der Öffentlichkeit präsentieren.

Wenn du dich (weiterhin) nicht zeigst. Dich verstellst, schweigst, deine Wahrheit für dich behältst – in der Hoffnung, dann weiterhin geliebt zu sein … was hast du davon? Selbst wenn es funktionierte: das bist ja dann nicht DU, die da geliebt wird. Sondern ein Bild, ein Fake. Und zu welchem Preis? Sollten tatsächlich Menschen aus deinem Leben gehen, weil sie dein wahres Ich nicht mögen, dann lass sie ziehen! Da sind genug andere, die dich genau so lieben, wie du bist. Und: eine Abweisung oder andere „negative“ Reaktion sagt absolut NICHTS über dich aus! Am besten trennst du dich auch gleich von all diesen Dualitäten und Bewertungen. Negativ, positiv, gut, schlecht, … es ist, wie es ist. Punkt.

Nebenbei wirst du vielleicht überrascht sein, wie gut mehr Offenheit deinen Beziehungen tut. Wie froh die anderen sein werden, wenn ihr nun endlich ehrlich miteinander kommunizieren könnt.

Und vor Allem: wie gut es DIR tun wird. Wie du endlich wieder echter, lebendiger, fühlen wirst.

Denn jedesmal, wenn du dich anpasst, wenn du schweigst, dich zurückhältst, den erlernten Regeln folgst statt deinen Impulsen – aus Angst vor Angriff, oder Ablehnung, oder Ausgelachtwerden – spürst du dich weniger.

SELBSTLIEBE gehört auch zu diesem Thema. Ebenfalls ein Lernprozess, oder ein „Erinnerungsprozess“ für die meisten von uns. Mehr dazu kannst du hier lesen.
An dieser Stelle nur kurz: Wer soll dich lieben, wenn du es selbst nicht kannst? Freunde dich mit dir an, mit ALLEM an und in dir. Auch mit dem, wovon du gelernt hast, es sei nicht liebenswert. Das ist nur ein Urteil, nach erlernten Maßstäben, geprägt von Kultur, Erziehung, vor allem zu einem großen Teil von Menschen, die dich kontrollieren woll(t)en.

Sobald du anfängst, dich selbst ernst zu nehmen. Dich um dich zu kümmern, zu tun, was dir gut tut, und dich so zu zeigen, wie du bist. Sobald du DEIN Leben wirklich lebst, und dich zeigst, wirst du auch die Menschen finden, die zu deiner „Familie“, deinem Tribe, gehören. Und wenn das heisst, auf der Straße zu singen, Fremde anzulächeln, in deinem knallbunten Lieblingstshirt mit „Hello Kitty“-Aufdruck loszuziehen, das angebotene Essen abzulehnen, statt aus Höflichkeit etwas zu essen, wovon es dir nicht gut gehen wird … was auch immer. Wage es. Stück für Stück. Such dir Gleichgesinnte für die Bereiche, in denen du Unterstützung brauchst. Du bist ein buntes, einzigartiges Wesen … du wirst kaum jemanden finden, der*die in jedem Bereich 100% mit dir übereinstimmt, und das ist auch nicht nötig. Sich selbst lieben und annehmen, und die anderen auch, das reicht. Doch manchmal hilft es, sich gezielt eine Gruppe aufzubauen und dort z. B. Unterstützung für deine Ernährungsweise zu bekommen. Oder mit einigen Freund*innen anfangen und sich gegenseitig „absolute Ehrlichkeit“ versprechen, gepaart mit der absoluten Bereitschaft, bei Verletzungen nach innen zu schauen. Hast du in einem solchen Umfeld erstmal erfahren, wie gut Ehrlichkeit tut, wird sie dir auch gegenüber anderen leichter fallen. Und wenn du weisst, dass du mit deiner Ernährung nicht allein gegen den Rest der Welt da stehst, fällt es dir leichter, dabei zu bleiben.

Also – worauf wartest du noch? Fang an. Jetzt!


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