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Emotionale Heilung

Fehlendes Wohlbefinden, Krankheit, ist nicht nur in unserem physischen Körper begründet. Und auch nicht immer & vollständig nur auf physischer Ebene zu heilen. Auch Blockaden, Verletzungen, Vergiftungen, Ungelebtes auf emotionaler, mentaler und spiritueller Ebene unseres Hier-Seins manifestieren sich oftmals in physischen Symptomen oder gar Krankheiten. Und, selbst wenn sie das (noch) nicht tun, schränken doch unser Wohlbefinden, unser grundlegendes Glücklichsein sein.

Eine rohköstliche, natürliche, achtsame und liebevolle Art und Weise, deinen Körper zu nähren, trägt meistens enorm zur Heilung bei. Zunächst auf körperlicher Ebene, weiterhin auch unterstützend in den anderen Bereichen.

Wie es auch körperlich bei den meisten zu mehr oder weniger starken und unangenehmen Entgiftungserscheinungen kommt, geschieht dies nach der Umstellung auf eine leichtere Ernährung früher oder später auch auf den anderen Ebenen. Und ja, das fühlt sich oftmals einfach so gar nicht gut an. Ist eventuell gar noch schwerer zu ertragen als körperliche Entgiftungserscheinungen. Denn so viele von uns haben gelernt, seelischen Schmerz möglichst schnell zu vermeiden, ihn mit Essen oder anderem zu betäuben, oder uns abzulenken.

Dabei sind solche Zustände, solche Schmerzen, ebenfalls Katalysatoren zur Heilung. Genausowenig, wie dein Körper heilen kann, wenn du bei jeder Entgiftungskrise zurückfällst zu der Ernährung, die deinen Körper vergiftet hat, ist es auch auf emotionaler Ebene. Durch die Entgiftung hindurch zu gehen statt sie zu vermeiden, wird dich Stück für Stück weiter heilen. Dich voranbringen auf deinem Weg.

Was also tun mit schmerzhaften emotionalen Zuständen?

Mitunter fühlen wir starke Emotionen als Reaktion auf ein Geschehnis oder auf etwas, was wir sehen oder hören, manchmal tauchen sie auch wie aus dem Nichts auf. In beiden Fällen werden wir oftmals unerwartet von intensiven Emotionen überflutet. Und manchmal bleiben sie einfach hängen; wir fühlen uns, als ob wir aus diesem Zustand nicht heraus kommen. Dies geschieht, wenn wir Angst haben, die schmerzhaften Gefühle wirklich zu fühlen. Es tut weh, es macht Angst, wir versuchen, sie irgendwie unter Kontrolle zu halten. Wegzudrängen. Uns nicht davon überrollen zu lassen.

Wie schon gesagt, liegt der Schlüssel NICHT im Ausweichen, Betäuben, Verleugnen der Emotionen. Auch nicht im unkontrollierten Ausleben in/an deiner Umwelt (wie z. B. bei Ärger). Sondern darin, die Emotionen anzunehmen. Sie zu fühlen.

Nimm dir Zeit für dich, alleine, ungestört. Lenk dich nicht ab, sondern überlass dich diesem Gefühl. Du musst es nur fühlen. Versuch, es nicht festzuhalten. Und auch nicht abzuwehren. Alles darf da sein! Es gibt keine bösen oder falschen Gefühle! Lass es einfach da sein.

Was dasein darf, was gehört, gesehen, angenommen wird, kann dann auch gehen.

Vielleicht kommen dir die Tränen – lass sie fließen. Oder du willst deine Wut herausschreien – dann tu das! Versuche dabei, bei dir zu bleiben. DU BIST NICHT DIESE EMOTION! Du fühlst sie nur. Und das ist gut so. Weil du dabei lernst. Weil es dich befreit.

Emotionen tauchen oftmals in Zyklen auf. Kommen und gehen. Genau wie du auf der körperlichen Ebene zu immer tieferen Schichten der Entgiftung kommst, geschieht dies auch auf emotionaler Ebene. Doch wenn du dir dann jeweils die Zeit nimmst, deinem Herzen zuzuhören, deinen Schmerz zu umarmen, geht er auch wieder. Du wirst spüren, wie du immer befreiter und heiler wirst. Auf emotionaler Ebene, und möglicherweise wirst du auch Wechselwirkungen mit körperlichen Befindlichkeiten feststellen. Verdrängte und unterdrückte Emotionen führen zu Blockaden und Verspannungen im Körper. So wie das physische Lösen solcher Blockaden z. B. durch Massagen und andere Körperarbeit, aber auch schon durch Ernährung, Emotionen „in Fluss“ bringen kann, kann es auch umgekehrt geschehen. Eine befreite Emotion befreit dich vielleicht auch von deinen Nackenverspannungen oder anderem.

Und – falls das jetzt alles sehr beängstigend klingt – vertrau dir! Du kannst das. Dein Mut wird wachsen. Dich deinen Emotionen zu stellen. Je öfter du erfahren hast, dass du sie fühlen kannst und überlebst; dass es weh tut, aber du es ertragen kannst, umso leichter wird es.


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