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Herbst, Rohkost und inneres Gleichgewicht

Wer mich schon länger liest, hat über dies Thema bereits ab und zu hier gelesen: Gleichgewicht. Meines zu halten, ist für mich eine fast ständige Aufgabe. Es heisst, das sei eine typische Lebensaufgabe der Vatas. Was mich betrifft, kann ich das voll bestätigen. Im Laufe der Jahre habe ich diverse Methoden und Mittel gefunden, die mir helfen, im Gleichgewicht zu bleiben bzw. mich wieder auszubalancieren, wenn es nötig ist. Einiges davon möchte ich heute hier mit dir teilen.

Allem voran das für mich Wichtigste:

Wie auch mit anderen seelisch-emotionalen „Zuständen“ liegt der schnellste Weg zurück zu mir im Annehmen, im Akzeptieren dessen, was ist. Statt damit zu hadern, dass ich – wodurch auch immer – aus meiner Mitte geworfen wurde, genieße ich das Schwanken. Beobachte es und mich, und bin dankbar für jeden meiner taumelnden Schritte 😉 . Zwar kümmere ich mich natürlich dann noch besser um mich, jedoch lasse ich mich bei dem, was mir gerade am Herzen liegt, nicht durch den wackeligen Boden unter meinen Füßen aufhalten. (Auch wenn es vielleicht eeetwas langsamer voran geht in solchen Zeiten 😉 ).

Der Herbst, vor allem die Zeit des Übergangs vom Sommer zum Herbst (wie auch andere Jahreszeitenwechsel) ruckelt auch unabhängig vom Dosha bei vielen am inneren Gleichgewicht. Woran das liegt, darüber bloggte ich vor einem Jahr schon mal ausführlicher – lies es gerne hier nach!

Zu den oben erwähnten Methoden zur Unterstützung eines stabilen inneren Gleichgewichts gehören bei mir

  • Aufenthalte in der Natur. Wald oder Meer oder Berge. Hautkontakt mit Erde, Steinen, Bäumen, Wasser …
  • Körperliche Bewegung (Workouts, Wandern, Yoga usw)
  • Ruhe-Pausen. Momente in Stille. Nur mit mir. Bewusst atmen, sehen, nach innen lauschen. Immer wieder über den Tag verteilt.
  • Bewusstes Essen. Von der Auswahl über das Anrichten bis zum Genießen. Bei irgendwelchen Jiepern innehalten und nachspüren, was ich gerade wirklich brauche (in der Regel in dem Fall kein Essen 🙂 ). Das essen, was mein Körper grade braucht. Ausgeglichen essen, Extreme vermeiden, nicht überessen. Allgemein habe ich während der letzten Monate den Eindruck, mit LowCarb, mehr Fett und wenigen Mahlzeiten als zuvor besser geerdet zu sein als mit vielen süßen Früchten und/oder häufigem Essen.
  • Insbesondere im Herbst (aber auch zu anderen Zeiten gern mal, je nach Appetit) die Verwendung von Vata-ausgleichenden Gewürzen (aus dem Ayurveda). Allen voran Ingwer.

Zum letzten Punkt gehört auch die alljährlich wieder auf meinem Speiseplan auftauchende Goldene Milch. Auch bekannt als Kurkuma-Milch, und ebenfalls der ayurvedischen Lehre entsprungen. In ihrer Originalversion weder roh noch vegan, habe ich sie mir nun schon seit vielen Jahren an meine Ernährungsvorlieben angepasst. Im letzten Jahr gab es noch eine fruchtige Version, fettarm, 80/10/10-kompatibel (das Rezept dafür findest du hier). Da die in diesem Jahr nicht zu dem passt, was mein Körper grade braucht, habe ich einfach eine Keto-Variante kreiert. Die ich dir natürlich nicht vorenthalten möchte. Hier geht es zum Rezept für die roh-vegane ketogene Kurkuma-Milch.

Wie geht es dir mit dem Herbst? Und wie sorgst du (jetzt und zu anderen Zeiten) für dein Gleichgewicht?


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