Yacon

Frische Yacon-Knollen

Frische Yacon-Knollen



Kennst du Yacon? Diese hellbraunen, von der Form her an Süßkartoffeln erinnernden Knollen sind mit Topinambur verwandt & stammen aus den Anden Südamerikas. Sie wachsen allerdings, wie eine meiner Nachbarinnen erfolgreich ausprobiert hat, auch hier in Portugal. 🙂 Da besagte Nachbarin die frisch geernteten Knollen selbst nicht mag, bekamen wir die (langerwartete) Gelegenheit, frische Yacon zu kosten.

Kennengelernt habe ich Yacon im vergangenen Jahr, in Form von Pulver. Yacon-Pulver gehört zur wachsenden Zahl der sogenannten Superfoods & es eignet sich aufgrund seines süßen Geschmacks als Süßungsmittel für Naschereien und andere Zubereitungen. Der Vorteil von Yacon-Pulver gegenüber z. B. Datteln: die Knollen enthalten Zucker in Form von Inulin, welches als Ballaststoff nicht vom Körper aufgenommen wird, nicht den Blutzuckerspiegel erhöht und damit auch für Diabetiker eine Alternative zum Süßen darstellt. Es hat einen glykämischen Index von 1 und ist für jede*n, die*der zuckerfrei oder -arm leben will & sogar, z. B. im Rahmen einer Hippokrates-Ernährung selbst auf Früchte verzichtet, geeignet.

Ich durfte das Superfood-Pulver im vergangenen Jahr für den Münchner Superfood- & Rohkost-Versand Terra Elements testen (die Ergebnisse meines Tests kannst du hier nachlesen).

Nun konnte ich also endlich auch die Knollen in ihrer ganzen, unverarbeiteten Form probieren. Sie schmecken leicht süß & sehr erfrischend. Besonders die Tochter war sehr begeistert davon. Sie hat einen Teil der Knollen einfach so aufgegessen; den Rest haben wir zu Chips verarbeitet (einfach in dünne Scheiben schneiden & über Nacht trocknen) & einen Teil davon wiederum nach dem Trocknen im Vitamix* zu Pulver vermahlen. Unser selbstgemachtes Yaconpulver schmeckt interessanterweise ganz anders als das gekaufte. Irgendwie leichter. Ich mag es lieber als die gekaufte Variante. Es ist auch viel heller. Zubereitet haben wir damit noch nichts, aber ich kann es mir gut zum Süßen von Schokolade vorstellen.

Fertiges Yacon-Pulver kannst du z. B. bei Terra Elements bestellen.

Yacon-Chips

Yacon-Chips

Homemade Yacon-Pulver, von der Tochter liebevoll beschriftet :)

Homemade Yacon-Pulver, von der Tochter liebevoll beschriftet 🙂

Den Winter überleben (Kälte & Inneres Feuer – Teil II)

Heute haben wir hier draußen 9°C (Tageshöchsttemperatur). Bevor du jetzt sagst, dass das doch recht warm sei, im Vergleich zu Deutschland: IN unserem Haus sind es zwischen 10° (im – warum ist wohl offensichtlich – nicht genutzten Büro), 12° in meinem Schlafzimmer und 15° im Wohn- & Küchenbereich.

Gemütliche 12°C in meinem Schlafzimmer :)

Gemütliche 12°C in meinem Schlafzimmer 🙂



Das alles liegt weit unterhalb meiner Wohlfühltemperatur. Und am Liebsten würde ich lieber heute als morgen meine Sachen packen & weiterziehen, ins Warme. Doch noch ist es nicht soweit, und ich habe mich bezüglich des Klimas, das ich ja nicht ändern kann, schon vor mehrere Wochen entschieden, mich damit anzufreunden. Lieben was ist. Auch wenn ich die andauernde Kälte vermutlich niemals wirklich lieben werde ;), komme ich doch damit zurecht.

Damit das besser gelingt, habe ich Ende November mit einigen Maßnahmen zur Aktivierung meines inneren Feuers begonnen, z. B. mit der Wim-Hof-Methode, – und möchte dir heute gern von meinen Erfahrungen damit berichten. Vielleicht findest du darin etwas, was auch dir besser durch den Winter hilft.

Definitiv am Wirkungsvollsten ist, klar, deine Einstellung! Stecke deine Energie in die Dinge, die du ändern kannst. Das Wetter liegt, so fürchte ich, außerhalb meiner & deiner Macht. Der Vorsatz, das Klima so zu lieben wie es ist, hilft enorm.

Ich habe, wie im oben verlinkten Artikel beschrieben, die Atemübungen nach der Wim-Hof-Methode ausprobiert. Und es hilft tatsächlich! Vorausgesetzt, du führst die Übungen regelmäßig durch. Meistens gestalte ich sie etwas flexibler, nicht streng nach dem vorgegebenen Schema. Meinem Eindruck nach ist das Wesentliche daran 1. die tiefe Sauerstoffsättigung des Körpers. Führe die Übungen also am Besten draußen oder am offenen Fenster durch! Ich mache meist die 15 tiefen Atemzüge einatmen-halten-ausatmen-halten, dann etwa 10 von den tiefen Atemzügen mit der starken Ausatmung (danach ist mein Körper „satt“), und brauche dann anschließend, nach dem letzten Ausatmen, minutenlang, bevor mein Körper wieder einatmet. (Schau dir hier die genaue Beschreibung an, wenn du es selbst probieren möchtest.) Die Übungen helfen auch dabei, über den ganzen Tag bewusster, tiefer und langsamer zu atmen. Das – das langsame Atmen – scheint mir der 2. wesentliche Faktor für den wärmenden Effekt dieser Methode zu sein.

Was mir definitiv sehr gut hilft, mich selbst warm zu halten, ist die Kältetherapie: morgendliche eiskalte Duschen machen nicht nur wach, sie holen dich sehr effektiv in deinen Körper, in den Moment … und dir ist anschließend wirklich viel wärmer. Und glaub mir, hier bedeutet „kalt duschen“ wirklich „kalt“: das Wasser hier wird aus ca. 70 oder 80 Meter Tiefe hochgepumpt und ist kälter als jedes aus einem Wasserhahn fließende Wasser, das ich je erlebt habe. Dazu hat das Badezimmer nur eine Raumtemperatur von maximal 14-15°C. Doch nach der ersten Überwindung macht es wirklich Spaß. Und tut gut. Ich mag es ja gern ein bisschen extrem 😉 … ich dusche entweder kurz & eiskalt oder stundenlang & heiß. Lauwarm ist nicht meins, weder unter der Dusche noch im übrigen Leben. 🙂

Vor der Dusche am Morgen und bei sitzender Tätigkeit auch immer wieder über den Tag empfehle ich Bewegung. Mach Gymnastik, Gewichtetraining, Seilspringen, geh Spazieren oder Laufen oder oder oder. Das bringt den Kreislauf in Schwung, wärmt dich und beugt außerdem Verspannungen vor.

Wichtig fürs Gemüt & die Vitamin-D-Versorgung: wenn sich die Sonne mal blicken lässt: geh raus! Versuch, so viel Sonne auf so viel unbekleidete Haut wie möglich zu bekommen. Schon Sonnenstrahlen auf die geschlossenen Augenlider tun Wunder für dein seelisches Wohlgefühl. Auch bei anhaltend grauem Wetter tut Bewegung an der frischen Luft gut, versorgt deinen Körper mit Sauerstoff & wärmt.

Auch deine Rohkost-Ernährung passt du sinnvollerweise an die aktuellen Temperaturen an. Bevorzuge (wie immer) regionale, saisonale Produkte wie Grünkohl, Wurzelgemüse, Brombeerblätter. Die meisten Früchte, sicher die aus warmen Ländern importierten, wirken abkühlend auf den Körper. Iss diese lieber nur in kleinen Mengen. Würze Zubereitungen mit wärmenden Gewürzen wie Zimt, Ingwer, Pfeffer etc. Ich finde ja diesbezüglich die Einteilung gemäß Elementen und thermischer Wirkung in der traditionellen chinesischen Medizin recht hilfreich. Mehr darüber sowie eine Tabelle mit der Einteilung der Nahrungsmittel findest du im Artikel „Warm & kalt – chinesische Rohkost“.

Wie kommst du gut über den Winter? Hast du weitere Tipps, um auch bei niedrigen Temperaturen warm, glücklich & entspannt zu bleiben?

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Party-Rezept: Rohköstliches Butterbier

Den Wunsch meiner derzeit Harry-Potter-begeisterten Tochter erfüllend, habe ich mir ein Rezept für roh-veganes Butterbier ausgedacht. Das – um mich mal selbst zu loben 🙂 – hervorragend gelungen ist. Ein köstliches Getränk, genau das Richtige für die kalte Jahreszeit. Warm, süß, mit Schaum obendrauf, wie es sich für ein Bier gehört. 😉 Und so nahrhaft, dass es bei unserer Silvesterparty gleich das Abendessen ersetzt hat.

Die offiziellen Festtage sind zwar nun vorbei, doch sicher findest du einen Anlass zum Feiern – mit roh-veganem Butterbier! Denn hier kommt das Rezept für dich:

Rezept für roh-veganes Butterbier

Zutaten(reicht für 2 Portionen)

  • in Stücken eingefrorene Banane, ca. 15 Minuten vorher aus dem Gefrierfach nehmen!
  • 1/2 Tasse Mandeln
  • 9 große Deglet Datteln (ca. 90g)
  • 1 kleine Banane
  • 1 TL rohköstliches Kakaopulver
  • 1/3 TL Zimtpulver
  • 1 Tasse warmes Wasser

VorbereitungWeiche die Mandeln über Nacht in Wasser ein. Entsteine die Datteln und weiche sie ebenfalls über Nacht in Wasser ein. Verwende für die Datteln nur so viel Einweichwasser, dass sie eben davon bedeckt sind.

Zubereitung

Als erstes bereiten wir den „Schaum“ für das Bier zu. Dazu gibst du die gefrorenen Bananenstücke in den Mixbecher deines Vitamix (oder eines anderen Powermixers) und vermixt sie zu einer dicken, sahnigen Eiscreme. Gib die Creme in eine Schüssel und stelle sie ins Gefrierfach, während du das Butterbier zubereitest.

(Die im Video gezeigte Menge ist übrigens viel zu viel für zwei Gläser Butterbier; so kleine Mengen lassen sich im großen Mixbecher des Vitamix nicht gut zubereiten. Die überschüssige Eiscreme kannst du ggfs einfach in einer frostfesten Dose im Gefrierfach aufbewahren – für das nächste Butterbier z. B. 😉 )

Als Nächstes mixt du aus den eingeweichten und abgespülten Mandeln zusammen mit einer Tasse lauwarmem Wasser eine Mandelmilch. Gib die Mischung nach dem Mixen durch ein feines Sieb oder einen Nussmilchbeutel. Den Trester kannst du anderweitig verwenden; für das Butterbier brauchst du nur die Milch.

Gib nun die Mandelmilch (es sollte etwa eine Tasse voll sein) zusammen mit den Datteln und etwa der Hälfte ihres Einweichwassers, dem Kakao, dem Zimt und der Banane wieder in den Mixbecher und vermixe alles gründlich zu einem smoothen Getränk. Mixe ruhig etwas länger, damit das Butterbier leicht erwärmt wird.

Nun füllst du das Butterbier in zwei Gläser, gibst die Eiscreme als Schaum oben drauf – und fertig! Guten Appetit!

P. S. Das Butterbier schmeckt auch, wenn du mit Harry Potter eher nichts anfangen kannst 😉

Weitere Rezepte für festliche Anlässe findest du in meinem eBook „Süsses für festliche Tage“klick hier für weitere Informationen und um es zu bestellen.


Gern kannst du dich auch für meinen kostenlosen Newsletter eintragen, den du dann ca. einmal pro Woche erhälst. Darin findest du interessante und inspirierende Artikel rund um die Rohkost, Neuigkeiten von uns und Informationen zu meinen aktuellen Projekten sowie Zubereitungsideen & Rezepte. Folge mir bei Instagram (rawvegandigitalnomad), Twitter @rohmachtfroh und auf meiner FB Seite „Roh macht froh!“ und abonniere meinen YouTube-Kanal für jede Menge weiterer Inspirationen & Eindrücke von meiner roh-veganen Reise durchs Leben. 🙂 🙂

Das Gesetz des Handelns

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„In dieser Welt zu leben, erfordert mehr als nur Träume und gute Absichten; man muss handeln.“

Ist das auch dein Thema? Du weisst, mehr oder weniger, was du tun willst. Wirklich tun willst, in deinem Leben, jetzt. Doch – du kommst nicht ins Tun, ins Handeln?

Oftmals sind es Verpflichtungen in deinem äußeren Leben, die dich zu hindern scheinen. Weil du ihnen eine höhere Priorität einräumst als deinen wahren Herzenswünschen. Warum eigentlich? Deine Herzenswünsche sind Verpflichtungen dir selbst gegenüber & damit mindestens genauso wertvoll & wichtig wie alles andere!

Oder kannst du dich nicht entscheiden, nicht wählen zwischen zu vielen Möglichkeiten? Glaubst du, du musst erst eindeutig, klar, sicher den einen, deinen, Lebenszweck, den vielbeschworenen life purpose herausfinden? – Musst du nicht! Wenn du losgehst, auf dem Weg, den deine Herzenswünsche (oder einer deiner Wünsche) dir zeigen; wenn du etwas tust, was du liebst, wird der Weg sich vor dir öffnen, dich weiterleiten, zum nächsten Wunsch (wie auf dem Weg der Wünsche in der „Unendlichen Geschichte“ von Michael Ende – übrigens ein Buch, in dem du manches zu diesem Thema finden wirst, falls du gerade auf der Suche bist. „Tu was du willst“, das ist Bastians Mission in der Geschichte … und DEINE in deinem Leben!) und dir möglicherweise schon bald klarer zeigen, wofür du hier bist. Vielleicht ist auch der Weg das Ziel, wer weiss das schon? Herausfinden wirst du es, wenn du handelst, wenn du los gehst.

Oder ist es schlicht Angst, die dich zurückhält? – Was, wenn du scheiterst? (Dann hast du etwas gelernt, stehst wieder auf & gehst weiter. Es ist immer besser, etwas zu tun; dein Bestes zu geben, als es nicht zu tun & stattdessen nach Ausreden dafür zu suchen.) Oder, noch beängstigender: was wenn du Erfolg hast? Wage es, an dich zu glauben!

Woran auch immer du festhängst: Du kannst keinen Ozean überqueren, indem du einfach nur aufs Wasser starrst. (Rabindranath Tagore) … Ich habe selbst jahrelang auf die Weltkarte gestarrt, ohne aus Hamburg wegzukommen. Habe von anderen Ländern geträumt, mich nicht entscheiden können, wohin. Hatte Angst davor, meine scheinbare „Sicherheit“, meine vertraute Umgebung aufzugeben. Meine zwar (als Freilerner in Deutschland) mitunter unbequeme, aber eben vertraute „Komfortzone“ zu verlassen. Habe mich vom finanziellen Mangel und der Sorge, wie ich meine Kinder in einem fremden Land ernähren werde, aufhalten lassen. Bis. Ja, bis ich irgendwann „einfach“ losgegangen bin. An den äußeren Umständen hatte sich nichts geändert. Doch mit meinen ersten Schritten, der Kündigung des Mietvertrags, dem Buchen der One-Way-Flüge, haben sich die Umstände geändert. Plötzlich tauchten Möglichkeiten & Unterstützung auf, und alles „floss“, ging auf einmal ganz einfach.

Recherchieren, lesen, lernen … das alles ist gut und wichtig. Doch wir leben in einer Welt von Energie & Aktion. Letztlich spielt es keine Rolle, was du weisst, wer du bist, was du gelesen hast & welche Talente du besitzt, wenn du nicht danach handelst. Nur so kannst du deine inneren Möglichkeiten zum Leben erwecken.

Den wundervollen Ausblick vom Berggipfel wirst du nicht genießen können, weil du klüger oder besser bist als andere. Sondern nur, weil du den Berg besteigst. Weil du es tust.

Ja, das braucht Energie. Und Mut. Du musst das Risiko eingehen. Zu scheitern. Oder zu siegen. In jedem Fall lebst du!

Handeln – das ist mehr, als nur zu reagieren. Du wirst deinen Lebenszweck hier in jedem Fall erfüllen, egal was du tust. Du kannst selbst entscheiden loszugehen. Oder darauf warten, dass deine Lebensumstände dich zur Veränderung zwingen. Und wenn sie das irgendwann (oder vielleicht schon jetzt) tun, hast du noch immer die Wahl: du kannst mitgehen, oder dich dagegen wehren, bis es nicht mehr geht. Bis der Schmerz zu groß, der Leidensdruck zu hoch ist, um es noch länger auszuhalten. Es ist deine Entscheidung. Denk darüber nach.

Das Gesetz des Handelns lehrt uns, unsere Trägheit zu überwinden. Gleichzeitig lehrt es uns auch, unsere Ungeduld zu überwinden. Denn wie alles im Leben trägt es auch den Keim seines Gegenteils in sich. Hin und wieder ist es tatsächlich klüger, passiv zu bleiben. Die Aktion des Nichthandelns zu wählen. Manchmal ist es am Mutigsten und Weisesten, nichts zu tun, obwohl deine Wünsche oder Impulse dich zum Handeln zu drängen scheinen. Die Kunst besteht darin, zu wissen, wann du handeln sollst und wann nicht. Dan Millman drückt es in seinem inspirierenden Buch „Die universellen Lebensgesetze des friedvollen Kriegers“ (von denen diese Artikelreihe hier im Blog inspiriert ist) so aus:

„Menschen, die zu Angst oder Trägheit neigen, müssen sich auf den Willen zum tapferen, entschlossenen Handeln konzentrieren. Impulsive und spontane Menschen sollten lieber erst in Ruhe Luft holen und ihre Impulse einfach beobachten, ohne sofort danach zu handeln. Gleichgültig zu welchem Typ du gehörst: Höre auf die Weisheit deines Herzens, dann wirst du wissen, wann du passiv bleiben und wann du aktiv werden sollst.“

Was auch immer du tust (oder nicht tust): entscheide bewusst! Warte nicht einfach unbewusst ab & lass andere oder die Umstände über dein Leben bestimmen. Du entscheidest!

Natur voller Wunder & Magie

Dem Versprechen folgend, das ich mir gegeben habe, verbringe ich dieser Tage so viel Zeit wir möglich draußen, in der Natur. Wundervolle magische Spaziergänge, meist durch den mich umgebenden Wald. Egal in welchem Zustand ich losziehe, immer tut es mir gut und hilft mir, meinen inneren Frieden wieder zu finden.

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Ein Satz, den ich vor einigen Monaten gelesen habe & der mich seitdem begleitet. Denn genau so fühle ich mich: „Into the forest i go. To lose my mind and find my soul.“ – In den Wald gehe ich. Um meinen Verstand zu verlieren und meine Seele zu finden.

Tue Gutes … auch dir selbst! Selbstfürsorge im Alltag

Womit auch immer du die Welt zu einem besseren, liebevolleren Ort für alle machst: vergiss dich selbst nicht! Es ist nicht genug, anderen zu helfen. Du musst auch für dich selbst sorgen!

Wir sind hier, so glaube ich, um zu lieben, zu heilen, zu teilen, zu helfen. Ohne Bedingungen, ohne Rückhalt. Es gibt so viele Arten, das zu tun, wie es Menschen gibt. Doch für alle gilt: da muss auch etwas zu geben sein. Du kannst (dich) nur geben, wenn du weisst, wer & wo du bist. Wenn du bei dir, in deiner Mitte, deiner Liebe, deiner Kraft bist.

Vielleicht geht es dir wie mir manchmal: ich vergesse immer mal wieder, ausreichend für mich zu sorgen. Achtsam und bewusst auch mit mir umzugehen. Gerade in den Wirbeln des Lebens, den heftigen Energien, wie wir sie im letzten Jahr erlebt haben und in besonders herausfordernden Lebenssituationen, in denen ich noch mehr als sonst Zeit & Liebe für mich selbst brauche, kommt genau das oft zu kurz.

Doch für mich, für meine Lieben, mein Umfeld, die Gemeinschaft (welcher Art auch immer), in der ich lebe, ist es wichtig, dass ich dafür sorge, nicht auszubrennen. Was ich hiermit verspreche – mir & euch allen! Für mich selbst zu sorgen, Achtsamkeit, Heilung und Freude zu leben. Und ich wünsche mir, dass alle anderen das ebenfalls versprechen.

Ein wirkliches Retreat, Rückzug, in Klausur gehen für einige Wochen, wäre gerade genau das, was ich brauche. Doch das lässt sich zu diesem Zeitpunkt nicht einrichten. Also habe ich mich für eine Art Retreat in meinem Alltag entschieden:

  • viele kleine Retreats, Alleinzeiten, vorzugsweise in der Natur.
  • Die Prioritäten im Alltag mal wieder sortieren & zurechtrücken.
  • Sehr bewusst entscheiden, worauf ich meine Energie in jedem Moment wirklich ausrichten möchte; was ich tun möchte, und was nicht, weil es mir einfach zu viel Energie raubt, oder mich von dem abhält, was ich wirklich tun möchte.

Ich möchte mich damit wieder besser erden, in meine Mitte, mein Gleichgewicht, meine Kraft zurückfinden. Meine Energien reinigen; mich wieder stabiler auf meine eigene Frequenz, meine Frequenz von Liebe, einschwingen. Mich wiederum finden, noch besser kennenzulernen … um dann in der Welt neu beginnen zu können. Neue Träume und Ideen mit Leben zu füllen & umzusetzen. Yay! 🙂

Dies ist 2017; der Beginn eines neuen Jahres, der Beginn eines neuen Zyklus – und diese Tage jetzt, am Anfang des Jahres, stehen ganz besonders für Neubeginne! Mein „Step 1“, um meine Ziele zu erreichen, meine Träume wahr zu machen, ist also mein Projekt „Selbstfürsorge„.

Ich möchte dich gern ein wenig daran teilhaben lassen; dich motivieren, dich ebenfalls gut um dich zu kümmern. Immer, nicht nur jetzt. Doch vielleicht möchtest du mitmachen und dich in den nächsten Wochen ebenfalls einmal ganz besonders auf dich selbst konzentrieren. In jedem Fall hoffe ich, meine Posts hier helfen dir dabei; inspirieren dich, deine eigenen „Retreat“-Lösungen für dich, in deinem Alltag, zu finden.

Was werde ich also in den nächsten Wochen (& hoffentlich dauerhaft weiterhin) für mich tun? Zusammenfassend ausgedrückt: meine Selbstliebe leben. Mich körperlich, seelisch und spirituell um mich & meine Bedürfnisse kümmern.

Ich bin hochsensibel & entsprechend empfindlich für alle Energien um mich herum & brauche deshalb ohnehin viel Zeit für mich allein, regelmäßigen Rückzug, um mich aufzutanken, zu mir finden zu können. Auch das kommt in meinem Alltag mit Kind oftmals zu kurz.

Punkt 1 auf meiner Self-Care-Liste ist daher: genug Alleinzeit, Me-Time. Sinnvoll gefüllt! Mit Aktivität, die ich liebe und/oder bewusster Entspannung. (Also nicht eine Stunde vor Facebook oder YouTube oder dem Fernseher (falls du einen hast) abhängen. 😉 ) Vorzugsweise draußen, in der Natur. Damit habe ich mein Projekt auch offiziell begonnen: Mit einem Mini-Retreat, einem Ausflug ans (lang vermisste) Meer, am Vollmondtag. Allein, mehrere Stunden lang. Und es war herrlich! Am Meer zu sein tut mir so gut! Kilometerweit am Strand und durch die Dünen zu laufen. Barfuß (trotz der Kälte), Meerwasser und Sand auf meiner Haut, die Welt spüren und mich mit ihr verbinden, mich erden. Der weite Blick zum Horizont, der die Seele wachsen lässt. Und mein geliebtes Meer, das mich immer tröstet, in welcher Situation auch immer.

Ein paar Eindrücke davon habe ich dir mitgebracht:

Kilometerlange Strände, heller Sand :)

Kilometerlange Strände, heller Sand 🙂

Am Strand von Pedrógão

Am Strand von Pedrógão

Wundervolle Dünen gibt es hier

Wundervolle Dünen gibt es hier

Der Strand von Pedrógão

Der Strand von Pedrógão

Der Strand von Pedrógão

Der Strand von Pedrógão

Der Strand von Pedrógão

Der Strand von Pedrógão

Auch hier gibt es Felsen

Auch hier gibt es Felsen

Atlantik & Felsen

Atlantik & Felsen



Und sonst noch:

  • Mir genug Zeit für mich nehmen, für die Dinge, die zu tun ich liebe.
  • Bewusst & achtsam agieren.
  • Mit Disziplin & Fokus meine reichlich vorhandene Zeit liebe-voll füllen.

    Überfluss bedeutet zuerst einmal, genug Zeit zu haben, dich um dich & deinen Lebenssinn, Lebenszweck, zu kümmern! Mach dich selbst, das Finden deiner Antworten und die Arbeit an deinen Visionen zu einer Priorität in deinem Alltag. Die mindestens genau so wichtig ist wie andere Termine auch. Denk daran: die wichtigste Person in deinem Leben bist du, deine wichtigste Beziehung ist die zu dir selbst! Also, schenk dir Zeit. Und Liebe. 🙂

Wie das alles praktisch aussieht, darüber wirst du hier in der nächsten Zeit noch mehr lesen.

Bist du dabei? Was tust du in deinem Alltag für dich, um dich „aufzuladen“, zu dir zu kommen?

Lagoa da Ervedeira, ein See, nicht weit vom Atlantik.

Noch mehr wunderschönes, heilendes Wasser: Lagoa da Ervedeira

Frohe Neuanfänge 2017

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Gehörst du zu den Menschen, die das neue Jahr mit einer Liste von guten Vorsätzen beginnen? Mehr Sport treiben, gesünder essen, öfter mal ein Buch lesen, weniger am Computer abhängen, mit dem Rauchen aufhören, mehr Zeit mit Familie & Freunden verbringen, regelmäßig meditieren, weniger schüchtern sein, nicht so viel mit deinen Lieben streiten, endlich wieder Zeit für dein Hobby finden … usw. usw. ? Und hast du schon die Erfahrung gemacht, dass diese Vorsätze meistens nicht lange vorhalten und nicht wirklich Veränderung in deinem Leben bewirken? Dann möchte ich gerne ein paar Gedanken dazu mit dir teilen:

Wie fühlst du dich, wenn dir, durch andere Menschen oder durch „die Umstände“, Regeln aufgezwungen werden? Was du wann, wie, wie oft zu tun hast? Und wie, wenn du über alles und jedes in deinem Leben selbst entscheidest, jeden Moment selbst bestimmst, was & wie du etwas tun möchtest? Welches von beidem lässt dich eher leiden, macht dich ärgerlich und rebellisch? Und welches erfüllt dich mit Freude?

Wenn du dich für Neujahrsvorsätze entscheidest, zwingst du dir selbst Regeln auf … und wirst vermutlich, logischerweise, über kurz oder lang dagegen rebellieren. Vertraust du dir hingegen, begegnest dir selbst mit Liebe und Verständnis, und entscheidest dich jeden Tag für Freude, inneren Friede und Liebe zu dir selbst, dann brauchst du keine solchen Regeln! Deine Wahl, dich liebevoll zu behandeln und Freude zu erleben, wird dich leiten, und ganz von selbst dafür sorgen, dass du tust, was dir gut tut. Was sich gut, liebevoll, freudig anfühlt.

Neujahrsvorsätze, genau wie alle derartigen Pläne, sind nur ein Weg, dich selbst unter Druck zu setzen. Und Druck erzeugt bekanntlich Gegendruck. Der selbstverordnete Zwang, täglich Laufen oder ins Fitnesscenter zu gehen, oder das dir selbst auferlegte Verbot, bestimmte Dinge zu essen, nimmt dir die Freude an der geplanten Tätigkeit und richtet deinen Fokus auf das, was du *nicht* möchtest. Viel einfacher lebt es sich mit dem Fokus auf dem, was dir Freude bereitet. Was dir gut tut. Was sich wirklich gut anfühlt.

Nimm dir doch stattdessen für dieses Jahr vor, liebevoll zu dir selbst zu sein. Vorrangig das zu tun, was dich mit Freude erfüllt. Das ist dein natürlicher Zustand – Freude! Glück! Liebe! Und so wirst du, ganz leicht, ganz natürlich, nicht mehr das tun wollen oder die Dinge begehren, die deinen Körper, deinen Geist oder deine Seele verletzen, ihm*ihr Schaden zufügen.

Mehr noch als in anderen Jahren stehen wir heute, am 1. Januar 2017, vor einem neuen Anfang; wird dieses Jahr uns neue Themen, neue Chancen, neue Möglichkeiten bringen. 2017 ist das Jahr der Neuanfänge, der Beginn eines neuen Zyklus von neun Jahren. Mit dem, was du in diesem Jahr beginnst, legst du den Grundstein für deine nächsten neun Jahre. Es ist somit ein besonders gutes Jahr, um etwas Neues zu beginnen und um langersehnte Veränderungen in deinem Leben umzusetzen!

Folge deinem Herzen! Es kennt den Weg!

Ich wünsche dir ein phantastisches, glückliches, voller-Wunder-&-Liebe-Jahr!

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