Fruchtige Dekadenz

DAS Highlight im Rohkost Café diesen Monat war für mich eindeutig dies hier:

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Oh ja, ich bin stolz auf meine Kreation 🙂 … Sieht toll aus & hat wirklich köstlich geschmeckt.

Vier Zutaten nur, Frucht & Schokolade (das Thema des Monats 😉 ). Roh, vegan, fettarm.

Weitere wundervolle Rezepte findest du in meinem eBooks – schau dich einfach mal um.

Rohen Kakao (& anderes) für meine Zubereitungen kaufe ich hier.

Was von dem, was du hier so gesehen hast in den letzten Wochen hat DIR am Besten gefallen?


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Schoko mit Sahne

In meiner Kindheit gab es solche Schokopuddings im Kühlregal im Supermarkt. D*any plus Sahne hiessen sie, glaube ich. Ich fand die optisch immer so verlockend. Und war ziemlich enttäuscht, dass sie mir gar nicht schmeckten. Kein Wunder eigentlich, bei den Inhaltsstoffen ;). Heute mache ich mir meine Schoko plus Sahne Puddinge selbst … und die sehen dann nicht nur toll aus, sondern schmecken auch so! Und sind noch dazu „gesund“ … aus wenigen Zutaten, drei in diesem Fall, nur Früchte und Kakao, voller Vitalstoffe … einfach jammie! 🙂

Errätst du die Zutaten? Kakao ist klar, was mag noch darin sein?

Love & Peace Food: roh veganer Schoko-Pudding mit Sahne
Lust auf Pudding? Schoko mit Sahne?

Lust auf Pudding? Schoko mit Sahne?

Übrigens: falls du noch leckere, rohköstliche Rezepte für die (Vor-)Weihnachtszeit suchst, schau dich doch mal bei meinem eBooks um! Da findest du leckere Plätzchen-Rezepte, festliche Süßspeisen und, für alle, die es fettarm & fruchtig mögen, süße fruchtige Rezepte, die rund ums Jahr gut schmecken.

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Kälte & inneres Feuer

Ich nehme die Herausforderung an! Danke für diese neue Chance! Kälte. Und die Aktivierung meines inneren Feuers. Tummo. Wim Hof Methode. Danke!!! an Clemens, der mir davon erzählt hat. Ich bin seinem Hinweis sofort nachgegangen. Und habe dies dabei gefunden:

Hast du schon von Wim Hof und seiner Methode gehört? Damit kannst du lernen, extreme Temperaturen auszuhalten, extreme körperliche Beanspruchungen zu bewältigen, dein Immunsystem willentlich zu steuern, dich selbst zu heilen. Klingt gut, oder? Und das ist nicht nur für High Sensation Seeker und andere Adrenalin Junkies interessant. Sondern für jede*n, der sich mal wieder richtig spüren will. In körperlicher und auch in seelischer Hinsicht. Und für jede*n, die zu dieser Jahreszeit dauernd friert, wie ich ;). Die Lösung liegt – wie immer – NICHT darin, sich am Ofen oder unter der Bettdecke zu verkriechen, vor der Herausforderung wegzulaufen. Sondern sich ihr zu stellen!

Mit Atem- und Kälteübungen kannst du lernen, dein inneres Feuer zu aktivieren. Ähnlich wie bei der tibetischen Tummo-Technik; einer Meditationstechnik bei der es ebenfalls um die Aktivierung des inneren Feuers geht. Ziele der Tummo-Meditation sind

  • Kontrolle über die Körpertemperatur
  • Überleben in kalten Temperaturen
  • Stärkung von Körper und Geist
  • Freisetzung körpereigener Heilkräfte

Es geht also um die Wärmeerzeugung durch die Erhöhung der Körpertemperatur. Dafür wird Energie von innen nach außen gelenkt. Statt Holz im Kamin für Wärme von außen wird hierbei Negatives aus Gedanken, Gefühlen und Einstellungen „verbrannt“. So schützt die Wärme den Körper und den Geist gleichermaßen.

Dein inneres Feuer wirkt auf allen Ebenen:

  • Auf der physischen Ebene erhöht es die Körpertemperatur, die Hitze der Verdauung und des Metabolismus, welcher die chemischen Reaktionen zu Grunde liege.
  • Auf einem energetischen Level brennt Tummo alle emotionalen Blockaden frei.
  • Auf dem Level des Verstandes ist Tummo die Quelle von Liebe, Glück und Freude
  • Und auf der spirituellen Ebene ist Tummo das Brennen in deiner Seele, das dich dazu bewegt, für das, was dir am Herzen liegt, für das, wozu du hergekommen bist, zu kämpfen.

Auf Verstandes-, Seelen- und emotionalem Level spüre ich mein inneres Feuer schon sehr lange, und immer mehr. Mehr davon ist in jedem Bereich natürlich herzlich willkommen, doch insbesondere auf physischer Ebene kann es definitiv Unterstützung gebrauchen. 🙂

Und wie funktioniert das nun?

Während die Tummo-Meditation ein hohes Maß an meditativen Fähigkeiten und spiritueller Kenntnis voraussetzt, gibt es von Wim Hof ganz klare, praktische Atem- & Kälteübungen, die du ohne jegliche Vorkenntnisse durchführen kannst. Wesentlich ist nur dein Fokus, deine Entschlossenheit, deine Bereitschaft, deine Komfortzone zu verlassen: Willst du etwas mit dieser Methode erreichen, dann solltest du die Übungen täglich durchführen!

Atemübung

Lies dir zuerst alle Schritte der Übung aufmerksam durch, bevor du beginnst!

  1. Führe die Übung mit leerem Magen durch; am Besten gleich morgens nach dem Aufstehen. Mach es dir bequem und schließe deine Augen. Setze dich in eine meditative = entspannte Haltung, auf einen Stuhl, Couch, Boden, … wichtig ist, dass du Dich entspannst und die Lungen sich frei entfalten können.
  2. Aufwärmen: Atme tief ein, solange, bis du einen leichten Druck von innen auf den Solar Plexus spürst. Halte die Luft für einen Moment. Atme vollständig aus. Lasse die Luft vollständig aus deinen Lugen entweichen. Halte das für einen Moment. Wiederhole die Übung 15mal.
  3. 30 Power Breaths: Stelle dir vor, du bläst einen Luftballon auf. Atme tief durch die Nase ein und puste die Luft durch den Mund hinaus. Zieh den Bauch bei der Ausatmung ein, um die Luft aus den Lungen zu drücken. Wiederhole diese Übung für 30-40 mal, bis dein Körper mit Sauerstoff gesättigt ist. Anzeichen dafür sind, Schwindel, Kribbeln in den Gliedmaßen und Gesicht, das Gefühl von leichten Stromschlägen.
  4. Scanne deinen Körper (für Fortgeschrittene): Während du die 30-40 mal die Atmung wiederholst, beobachte deine Körper von der Zehenspitze bis zum Scheitel. Bewege deine Aufmerksamkeit über den ganzen Körper und versuche dabei jeden Punkt zu spüren. Wenn du einen Punkt nicht spüren kannst, lenke die Aufmerksamkeit und Energie der Atmung dort hin, bis du etwas spüren kannst. (So löst du emotionale Blockaden und Traumen auf). Spüre wie sich der ganze Körper mit Wärme und Licht füllt. Spüre, wie all das Negative wegbrennt. Es kann sein, dass du während der Übung Lichtblitze und helle Lichter wahrnimmst, was aber ganz normal ist.
  5. Luft anhalten: Nach den 30 schnellen Atemzyklen, atme noch einmal voll ein, fülle deine Lungen vollständig mit Luft, ohne dabei zu viel Kraft anzuwenden. Atme vollständig aus und halte den Atmen solange du kannst, bis der Atemreflex kommt. Zwinge dich nicht über dein Limit hinaus. Entspanne Dich.
  6. 10 Sekunden einatmen: Atme für 10-15 Sekunden ein, halte für 10-15 Sekunden, atme aus.
  7. Manche Anleitungen im Internet sagen, du sollst 4 Runden des ganzen Programms durchführen. Ich habe am ersten Tag 1,5 Runden geschafft und dann abgebrochen, weil mir schon ganz schwindelig und kribbelig wurde. Wahrscheinlich ist es besser, die Dauer der Durchführung langsam zu steigern. Auch hier gilt, wie bei allem im Leben: Höre immer auf dein eigenes Gefühl! Wenn du dich komisch fühlst, zu schwindelig fühlst oder dergleichen, hör lieber auf. Mach immer nur so viel, dass es sich für dich gut und richtig anfühlt.
  8. Wenn du magst, kannst du die Stille in deinem Kopf nach der Atemübung ausdehnen & direkt in eine Meditation übergehen.

Kälteübung

Kalt duschen. Wenn du das noch nicht tust, beginne mit Wechselduschen. Dusche erst warm, dann kalt. Verkürze die warme Dusche immer weiter, bis du nur noch kalt duscht. Bei der kalten Dusche arbeite dich mit dem kalten Wasser von außen nach innen, von unten nach oben, von den Extremitäten Richtung Herz. Beginne mit den Füßen und Armen, bevor du Bauch, Brust, Rücken duscht. Überfordere dich nicht – wenn es zu unangenehm wird oder du Schmerzen bekommst, schalte das Wasser kurz auf warm und versuche es danach erneut. Dehne die kalte Dusche im Laufe der Zeit weiter aus. Versuche, dich zu entspannen & ruhig in die Kälte hinein zu atmen. Beobachte, wie du dich danach fühlst. Während mich eine warme Dusche eher träge macht, fühle ich mich nach einer kalten Dusche wunderbar belebt. Und hier bedeutet „kalt“ wirklich KALT … das Wasser ist Grundwasser, aus irgendwas zwischen 65 und 80 Meter Tiefe.

Der Effekt der kalten Dusche: die Muskeln, insbesondere die rund um deine Venen werden gestärkt. Deine Venen werden gestärkt & halten die Körperkerntemperatur viel besser aufrecht. Deine Durchblutung und dein gesamtes Herz-Kreislauf-System werden gestärkt & verbessert.

Wenn dir die kalten Duschen zur lieben Gewohnheit geworden sind, kannst du einen Schritt weitergehen: Eisbaden! Dafür brauchst du entweder ein kaltes, natürliches, sauberes Gewässer in deiner Nähe. Oder (sowieso im Sommer) eine Badewanne und viele Eiswürfel. Das Wasser sollte maximal 10°C haben. Steig hinein und versuche, für den Anfang 10 Minuten drin zu bleiben. Steigere das langsam. Wenn du dich dabei unwohl fühlst, geh raus aus dem Bad!

Hinweis : Dies ist eine Anleitung, die du auch an vielen anderen Stellen im Internet findest. Ich führe das momentan selber nach dieser Anleitung durch (das Atmen und das kalte Duschen) und achte dabei sorgsam darauf, wie ich mich damit fühle. Ich gehe davon aus, dass du ebenfalls auf dich aufpasst & selber weisst bzw. mit angemessener Vorsicht ausprobierst, was dir gut tut und was nicht! Wenn du dich unwohl fühlst damit, hör auf bzw. tu es nicht!

Auch noch hervorhebenswert finde ich die Frage deiner mentalen Einstellung (zum Klima ebenso wie zu allen Herausforderungen, externe und interne). Ich habe mich hier wochenlang so sehr nach der Wärme gesehnt und mich gegen die zunehmende Kälte gewehrt. Erst der Hinweis auf diese Methoden hat mich wachgerüttelt. Mit etwas mehr „Lieben was ist“ komme ich auch mit dem Klima hier viel besser zurecht. Selbst wenn es nicht mein Lieblings-Wohlfühl-Klima ist 😉 (Heute, während ich dieses schreibe, funktioniert die Heizung seit Tagen nicht, draußen sind es unter 10 Grad Höchsttemperatur, nachts ca. 3.) Also: Winter, Portugal, ich nehme die Herausforderung an & entscheide mich, dich zu lieben! 😉 🙂


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roh macht froh … wohin geht die Reise?

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Vor schon bald sieben Jahren habe ich angefangen, meinen Rohkost-Blog zu schreiben. Während die Beliebtheit der Rohkost mittlerweile stark zugenommen hat & mein Blog heute einer unter vielen ist, gab es damals noch kaum andere deutschsprachige Rohkostblogs. Begonnen habe ich damit, weil mir liebe Freundinnen gesagt haben, ich sei so inspirierend, wenn ich über meine Ernährung & auch über die anderen nicht-mainstream-gemäßen Themen in meinem Leben erzähle. Weil ich so gerne teile, was mir Freude macht, was mich beschäftigt. Weil es mich glücklich macht, anderen damit auf irgendeine Art „helfen“ zu können – sie zu inspirieren, motivieren, unterstützen.

Im Laufe der Zeit kam dann, im Zusammenhang mit meinem „ich-muss-Geld-verdienen“-Bewusstsein, die Idee dazu, das, was ich so gern tue doch mit dem notwendigen Geldverdienen zu verbinden. Das hat gut geklappt; ich habe etliche eBooks im Angebot; einige meiner Lieblings-Rohkost-Dealer haben Partnerprogramme gestartet, so dass ich für meine ehrlichen Empfehlungen nun auch einen kleinen Ausgleich bekommen konnte; ich habe als Ghostwriter Blogartikel & Rezepte für andere Seiten im Web geschrieben; und, besonders schön: ich durfte Menschen kennenlernen & beraten, coachen, die Unterstützung auf ihrer Rohkostreise gesucht haben.

Doch seit geraumer Zeit „hakt“ es irgendwie in mir. Ich will hier weiterschreiben & auch nicht. Ich habe eine lange Liste voll Video- und Artikel-Ideen & komme nicht dazu, sie umzusetzen. Ich bin unsicher, ob mich noch jemand lesen will. Ich wünsche mir mehr Austausch. Ich poste manchmal aus einem Gefühl der Verpflichtung heraus („ich muss doch meinen Blog am Laufen halten“) – was sich nicht gut anfühlt & wohl auch dementsprechend mäßig rüberkommt.

Ich lebe unverändert gern & mit Freude roh vegan, ich kreiere unverändert begeistert schöne & köstliche Zubereitungen & teile & zeige das auch alles nach wie vor von Herzen gern. Im realen Leben, aber auch hier im Blog bzw. bei Instagram usw.

In meinem Leben gibt es all die Jahre schon zahlreiche weitere Themen, die mich viel mehr beschäftigen als meine Ernährung. Dazu gehören z. B. das freie, selbstbestimmte Leben & Lernen. Liebe & Vertrauen & Respekt für die Menschen in meinem Leben, insbesondere „meine“ Kinder. Der Zusammenhang von Seele & Körper bei Fragen des körperlichen Wohlbefindens. Meine spirituelle Entwicklung, mein Seelenleben. Die Erkenntnisse darüber, wer ich bin & warum ich hier bin. Vertrauen ins Leben. Lieben was ist. Lieben. Sein. Eins sein mit Allem.

Über den größten Teil davon habe ich hier im Blog geschwiegen, oder es höchstens mal angedeutet. Aus Angst – bezüglich Freilernen & der möglichen Reaktion der Behörden darauf. Vor allem aber aus Angst, all das öffentlich zu zeigen, zu schreiben, mich so verletzlich zu machen, oder lächerlich – wen interessiert schon, was ich so denke & fühle. Aus dem Gedanken heraus, diesen Blog als etwas businessartiges zu betreiben & von meinem Privatleben getrennt halten zu wollen. Das hat sich schon lange nicht mehr richtig angefühlt & mich eben auch davon abgehalten, hier aus meinem ganzen Herzen weiterzuschreiben. Ich will keinen von meinem Leben getrennten Businessbereich. Auch der Gedanke, ich müsse doch eine klare Ausrichtung haben, war da. Und hat mich gebremst. Denn mich zwischen mehreren Möglichkeiten, die mir alle am Herzen liegen, zu entscheiden – das konnte ich noch nie. In keinem Bereich meines Lebens. Und warum sollte ich auch? Das Leben ist doch keine Zweiermatrix, kein Test mit jeweils nur zwei Optionen. Das Leben kann alles sein, was ich mir vorstellen kann. 🙂

Vor gut einem halben Jahr habe ich entschieden, mich auch hier mehr zeigen zu wollen. Und habe damit angefangen. Der Sommer & Herbst haben noch einmal einige sehr intensive Monate innerer Arbeit & sehr viel Veränderung gebracht. Darunter, unter anderem, auch die Frage, ob ich diesen Blog überhaupt weiterschreiben möchte. Die Antwort ist: ja, ich möchte. Und ich möchte über all das, was ich da oben aufgelistet habe, und was mich evtl. sonst noch so beschäftigt, schreiben. Hier. Ich möchte über meine ganze Welt schreiben. Die roh-vegan ist, aber eben noch viel mehr. Und ich hoffe, dich auch mit meinen übrigen Themen inspirieren zu können. Das Rohkost-Angebot mit Blog, Fotos, Videos, eBooks, Newsletter etc bleibt bestehen & wird ebenfalls weiter wachsen. Es kommt halt nur noch mehr dazu. Ich freue mich, wenn du mich (weiterhin) lesen magst … & noch mehr, wenn ich auch von dir etwas lesen/hören darf.

In Liebe, Silke


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Du bist, was du isst

Der Film ist schon ein paar Jahre alt, aber die Aussage darin unverändert aktuell: Du bist, was du isst!

Aus dem Inhalt:

  • Ein Viertel von dem, was du isst, ernährt dich. Dreiviertel ernähren deinen Arzt.
  • Wir vergiften uns, weil wir durch die Zubereitung die Nährstoffe verändern.
  • Wir haben uns dafür entschieden, alles mit allen möglichen Pestiziden, Herbiziden, Insektiziden und Fungiziden zu besprühen und wir finden an, Dinge genetisch zu verändern. Die Frage ist, ob wir die Natur wirklich verbessern können.
  • Wenn man wissen will, was falsch läuft, muss man nur auf seinen Teller schauen.
  • Wenn man glaubt, es gibt für alles eine Pille, liegt man voll daneben.
  • Eine gute Gesundheit ist viel wert, aber es lässt sich nicht wirklich Geld damit verdienen. … Die Pharmaindustrie handelt vielleicht nicht immer zum Wohle der Menschen.
  • Die Vermeidung chronischer Erkrankungen ist einfach, billig, sicher & wirksam: Du bist, was du isst. Auf die Ernährung kommt es an.
  • Du hast die Wahl!

Nur eine Ernährung voller Leben kann dich lebendig erhalten! Wie eine gesundheitsförderliche Ernährung aussehen kann – aus natürlichen, unverarbeiteten Zutaten, roh, vegan, voller Vitalstoffe & mit viel Liebe zubereitet bzw. angerichtet, dafür findest du hier im Blog viele Beispiele. Rezepte für eben solche rohen & lebendigen Zubereitungen findest du außerdem in meinen eBooks – schau dich doch einfach mal hier um!


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Herbst in Portugal

Den letzten Sonntag, der mit herrlichem Sonnenschein die Temperaturen noch einmal auf 20 Grad steigen liess, habe ich mit einer spontanen Wanderung entlang des Zézere, des nächstgelegenen Flusses hier, gefeiert. Ursprünglich war ich nur losgezogen, um Medronhos, die Früchte eines auch als „Erdbeerbaum“ bekannten, hier sehr verbreiteten Baumes, zu sammeln. Diese köstlichen, wildwachsenden Früchte gehören zu den typischen herbstlichen Genüssen dieser Region. Traditionellerweise wird hier Schnaps daraus gebrannt, doch ich genieße sie natürlich einfach roh. Sehr reif & frisch vom Baum (oder als Fallobst gesammelt) schmecken sie wundervoll.

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Ja, wir sind noch immer in Portugal. Obwohl die Temperaturen mittlerweile die meiste Zeit deutlich unterhalb meines Wohlfühlbereichs liegen. Tagsüber steigen sie an sonnigen Tagen mit Glück auf 17, 18 Grad, nachts gehen sie teilweise bis zu 3 Grad runter. Brrr. Schon recht ungewohnt & nicht mein bevorzugtes Klima. Doch es gibt mir die Gelegenheit, jeden Abend Feuer zu machen. Mich in mehrere Schichten Pullover und Socken zu kuscheln. Vor dem Schlafengehen lange & heiss zu duschen (morgens dafür kalt, das macht wach und warm 🙂 ). Immer wieder zwischendurch vom Computer aufzustehen um mich zu bewegen. Und viel Ingwer zu essen 😉

Dank des nun auch viel feuchteren Wetters sprießen überall die Wildkräuter & ich schwelge in Malven, Löwenzahn, Brennesseln und Beinwell.

Während die Mandarinen, Orangen und Granatäpfel im Garten langsam Farbe gewinnen (aber noch einige Wochen Reifezeit benötigen), konnte ich schon die ersten Oliven unter den Bäumen sammeln. Esskastanien, Maronen, genießen wir bereits seit einigen Wochen. Auch diese wachsen hier überall wild und besonders die Tochter hat große Freude daran, die heruntergefallenen Früchte einzusammeln.

Löwenzahn!

Löwenzahn!

Bald reif: Orangen

Bald reif: Orangen

Herbstliche Bäume

Herbstliche Bäume

Die Oliven werden reif

Die Oliven werden reif

... und bald auch die Granatäpfel

… und bald auch die Granatäpfel

Wunderschöne Dahlie

Wunderschöne Dahlie

Herbstmorgenhimmel

Herbstmorgenhimmel

Erste gesammelte Oliven

Erste gesammelte Oliven

Das Highlight des Herbstes ist natürlich, egal wo wir sind, der Tochtergeburtstag. Den wir in diesem Jahr mit Besuch vom Papa und lieben Freunden aus unserem neuen Umfeld gefeiert haben. Kulinarisch sah das so aus:

12 Kerzen und eine kleine, aber üppige Torte

12 Kerzen und eine kleine, aber üppige Torte

Voller Cashews & Datteln, verziert mit Kakao & Kokos

Voller Cashews & Datteln, verziert mit Kakao & Kokos


Auf dem Büffet für die Gäste: süße Kugeln und Apfelschnitze mit Dattelmus

Auf dem Büffet für die Gäste: süße Kugeln und Apfelschnitze mit Dattelmus

Eine Apfeltorte zum Geburtstag eines befreundeten Kindes, einige Tage vorher

Eine Apfeltorte zum Geburtstag eines befreundeten Kindes, einige Tage vorher


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Zu mager mit Rohkost?

Auch wenn der/die typische Rohköstler*in sicher nicht wie im beliebten Klischee mager, ausgezehrt, frierend und vorzeitig gealtert durch die Welt läuft, verlieren doch manche Rohkostanfänger in der Umstellungsphase viel Gewicht. Und damit eventuell mehr an Körperformen (weibliche Rundungen oder Muskeln) als erwünscht.

Dass das absolut nicht so sein muss, dafür gibt es jedoch ausreichend Beispiele unter langjährigen Rohköstlern & Rohköstlerinnen! Schau dir Brigitte Rondholz an, Dirk Riske, Markus Rothkranz, Cara Brotman, Maria Kageaki … und viele mehr!

Ich bin sicher, dass der Gewichtsverlust auch ein Entgiftungsmechanismus ist. Es werden eben, meist sehr rasch, im Körper eingelagerte Giftstoffe abgebaut. Bekomm keinen Schreck, begrüße diesen Reinigungsprozess deines Körpers – und versorge dich gut mit hochwertiger & vitalstoffreicher, insbesondere mineralienreicher Nahrung!

Denn wie schnell & wieviel Gewicht verloren geht, und dass es nicht mehr als nötig ist, du nicht total abmagerst – darauf kannst du mit der richtigen Zusammenstellung deiner Ernährung & mit deiner Lebensweise durchaus Einfluss nehmen! Ebenso kannst du natürlich auch mit Rohkost wieder gesundes Gewicht zulegen!

Den mit starkem Abnehmen verbundenen Abbau von Muskeln kannst du am besten dadurch verhindern, dass du deine Muskeln trainierst! So bleiben sie erhalten, so kannst du auch neue aufbauen!

Neben der offensichtlichen Notwendigkeit, immer genug zu essen (und die erforderlichen Mengen werden mit Rohkost besonders am Anfang wirklich viel größer ausfallen als mit Kochkost!) ist es vor allem wichtig, den Körper mit allen Mineralien etc. zu versorgen, die er braucht! Die Zauberformel lautet auch hier wieder Grün, grün, grün!!! .

Ausführlichere Hinweise zur sinnvollen Zusammensetzung deiner Rohkost findest du in diesem Artikel!

Wenn du meine Videos oder mich „live“ schon gesehen hast, magst du nun denken, dass es wohl kaum an mir ist, dich darüber „belehren“ zu wollen, wie du mit Rohkost nicht zu dünn wirst. Ja, ich bin dünn. Ich war das allerdings auch schon vor der Rohkost. Und „zu dünn“ bin ich und sind andere mir bekannte Rohköstler*innen eigentlich auch nur im Vergleich mit den Durchschnittsfiguren unserer modernen westlichen, von zunehmendem Übergewicht gekennzeichneten, Gesellschaft. Schau dir mal Filme oder Fotos aus den 50er, 60er oder 70er Jahren des letzten Jahrhunderts an. Die Menschen damals waren durchweg so dünn! Sie haben sich eben auch noch ca. 20km pro Tag zu Fuß bewegt und wesentlich weniger Fett, Zucker, Tierisches & Künstliches gegessen.

Eine, der du vielleicht lieber glauben magst, ist die ebenfalls schlanke aber eindeutig nicht magere langjährige Rohköstlerin, Maria Kageaki. Sie erklärt in diesem Video, wie sie ihre Ernährung gestaltet & warum Grünes so wichtig ist – unter anderem für die weibliche Figur!


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Löwenzahn & Chufas

Mit Sonnennahrung durch Herbst & Winter

Wir nähern uns der dunkelsten Zeit des Jahres: die Tage, die Zeit, in der die Sonne sich zeigt, werden kürzer. Und häufig bekommen wir dank Wolken die Sonne gar nicht zu sehen. Tage ohne Sonnenschein & blauen Himmel machen mir immer sehr schnell bewusst, wie sehr ich Sonnenlicht auf meiner Haut brauche! Nicht nur (aber auch 🙂 ) der damit verbundenen Wärme wegen. Sowohl unser körperliches als auch unser seelisches Wohlbefinden ist eng verknüpft mit Sonnenlicht. Direkt auf der Haut … nicht nur durch dicke Kleidungsschichten hindurch.

Monate- und jahrelang täglich in der Sonne zu leben, im Südwesten Teneriffas, hat mir unglaublich gut getan. Und bei jeder Rückkehr dorthin nach unseren Reisen durch das herbst- bzw. winterliche Europa, habe ich gespürt, wie die Sonne mich buchstäblich aufgetankt hat.

Sonnenlicht nährt uns & kann uns heilen. Bei einem ausgiebigen Sonnenbad werden Giftstoffe aus der Haut herausgezogen; außerdem werden die Durchblutung und Sauerstoffversorgung der Haut verbessert, wodurch Verletzungen & Ausschläge besser heilen können. Bei Sonnenstrahlung auf der Haut bildet der Körper Vitamin D, das Immunsystem wird gestärkt & der Blutzuckerspiegel gesenkt. Bei einer Ernährung mit überwiegend süßen Früchten ist das Sonnenlicht notwendig zur besseren Verarbeitung des Zuckers. Die Sonne stärkt unsere Verdauungsenergie & kann durch ihre “Hitze” die “kalte” Rohkost ausgleichen.

Wie kannst du nun die kommenden, dunklen & sonnenarmen Monate, möglichst gut & gesund überstehen?

Rohkost wird manchmal auch als „Sonnenkost“ bezeichnet. Weil sie aus Nahrung voller gespeicherter Sonnenenergie besteht. Früchte, süße & nicht-süße reifen in der Sonne; grüne Blätter speichern Sonnenlicht in Form von Chlorophyll. Dem Pflanzenfarbstoff, der ihnen ihre grüne Farbe gibt & der in seiner Zusammensetzung fast identisch ist mit unserem roten Blutfarbstoff, dem Hämoglobin. Es wirkt somit direkt blutbildend, hilft bei Entgiftung & Regeneration, unterstützt die Wundheilung & die Verdauung. Essbares Sonnenlicht. Energie pur. Mit all den Nährstoffen, die unser Körper benötigt: unter anderem die Vitamine A, C, K, B6, Folsäure. Auch B12, wenn wir die grünen Blätter ungewaschen verzehren. Calcium, Kalium, Magnesium und so weiter liefert uns das Grünzeug auch, & jede Menge sog. sekundäre Pflanzenstoffe.

Das ultimative Superfood dabei sind die Wildkräuter: sie enthalten weitaus mehr Vitalstoffe als jede Kulturpflanze. Und genau deshalb sind gerade in Deutschland und ähnlichen Klimazonen die Wildkräuter so unglaublich wichtig als Bestandteil einer funktionierenden, befriedigenden Rohkosternährung! Lass dir nicht einreden, du müsstest klimabedingt etwa auf tierische Produkte wie Eier oder Milch ausweichen – nutze, was die Natur dir in Hülle und Fülle anbietet und du bist bestens versorgt! Du findest Wildkräuter in Deutschland nahezu rund ums Jahr. Bei wirklich starkem Schneefall und Frost suche nach Brombeerblättern – geschmacklich ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber mit all den oben genannten Vorzügen sehr hilfreich, um über den Winter zu kommen. Auch wenn Kulturgrün im Vergleich wahrhaft blass aussieht: besser als gar kein Grünzeug ist es allemal. Wähle möglichst dunkelgrüne Blattgemüse wie Spinat, Mangold, Petersilie, Grünkohl – reich an Chlorophyll liefern sie dir deine tägliche Portion Sonnenlicht “von innen”. Je mehr davon du außerdem von außen tanken kannst, um so besser! Denn ab und an scheint die Sonne ja auch im Winter. 🙂


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