Portugal-Impressionen

Wir hatten ein paar herrliche, wirklich sommerliche Tage in Portugal … die Kanaren sind so mild dagegen; während wir auf Teneriffa in der letzten Zeit meist zwischen 25 und 30 Grad hatten, allerdings rund um die Uhr, hat uns Portugal mit Temperaturen von 36-38 Grad im Schatten (!) tagsüber beglückt; nachts hingegen ist es doch so kühl geworden, dass mein Kokosöl wieder komplett fest geworden ist.

Wir haben gezeltet, auf dem Markt eingekauft, im Fluss gebadet, sind durch den Wald spaziert, haben eine freilernende & -lebende Familie & ihren Permakultur-Garten kennengelernt (darüber erzähle ich dir demnächst noch mehr) und haben viele andere freilernende Kinder getroffen. Haben neue Freunde gewonnen und eine kleine Liste weiterer Kontakte, die wir diesmal noch nicht treffen konnten – aber hoffentlich bald! Was für ein Traum … dieses wunderschöne Land, dass mich schon seit meinem ersten Besuch hier vor 3 Jahren begeistert, und so viele Freilerner & Familien, die ihr Leben frei & nach ihren Vorstellungen gestalten … es macht mich so glücklich, das zu sehen!

Für diesmal ziehen wir weiter, denn da sind ja noch mehr Pläne für diesen Sommer. Doch die Vorstellung, hier zu leben, fühlt sich gut an & ich beginne bereits, nach Wohnmöglichkeiten, vorzugsweise Housesittings, zu schauen. Nach einer Nacht im Hostel (mit Internet, um mal wieder etwas hier zu schreiben & anderes zu erledigen 😉 ) geht es am Donnerstag weiter: noch ein frühmorgendliches Treffen hier in Portugal, dann zurück nach Spanien & weiter Richtung Norden.

Ich liebe diese Landschaften

Ich liebe diese Landschaften

Eingekauft auf dem Markt

Eingekauft auf dem Markt

Ein Permakultur-Selbstversorger-Garten

Ein Permakultur-Selbstversorger-Garten

Baden im Fluss

Baden im Fluss

Schoko-Schnecken (Rezept)

Brauchst du eine Idee für dein Sonntagsfrühstück? Wie wär es denn mal mit Schoko-Schnecken?

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Ganz einfach nachzumachen. Du brauchst nur Bananen dafür, ein Dörrgerät, und etwas selbstgemachtes rohes N*utella. Unsere liebste Mischung dafür besteht aus frischen Buchweizenkeimlingen, Datteln, Kakao, Carob & etwas Wasser. Die Mengen wählst du nach Geschmack – mehr Datteln & Carob machen es süßer, Kakao ist bitterer. Vorsicht mit dem Wasser, du möchtest ja eine Creme, keine Sauce 😉 Alles im Blender vermixen und fertig. Im Kühlschrank hält sich das N*utella 1-2 Tage … vorausgesetzt, niemand isst es vorher auf. 😉

Wie du daraus nun Schoko-Schnecken machst, zeig ich dir in Bildern:

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Das Gesetz der Gegenwart

Wie der Titel schon ahnen lässt, geht es bei diesem „Gesetz“ darum, wie man im jetzigen Augenblick lebt. Und es ist ziemlich strange, den Artikel JETZT zu schreiben in der Vorstellung, dass du ihn in ein paar Tagen lesen wirst … WIE komisch & unreal das ist, wirst du spätestens NACH dem Lesen verstehen 🙂 … denn ich sitze hier beim Schreiben praktisch auf gepackten Taschen, in rund 12 Stunden (so der Plan, der natürlich nur in meinem Kopf existiert 😉 ) verlassen wir unser Apartment, Zuhause der letzten Monate, und werden wieder reisen. Ich möchte dich gern von unterwegs an unserer Reise teilhaben lassen, doch in den kommenden zwei Tagen werde ich, mitten auf dem Atlantik zwischen den Inseln hier im Westen von Afrika und dem europäischen Festland kein Internet haben & schreibe diesen Artikel heute für dich vor. Nun ja, auch für mich natürlich, denn es drängt mich, meine Gedanken mit dir zu teilen. 🙂 JETZT! 🙂

Da Zeit ja nicht so chronologisch ist, wie wir es gelernt haben, teile ich dennoch JETZT DIESEN Augenblick mit dir!

Damit sind wir schon beim Gesetz der Gegenwart. Denn unser Zeitbild, in dem sich Zeit zwischen einer Vergangenheit und einer Zukunft erstreckt, existiert NUR in unseren Köpfen. Es ist nur eine Konvention unserer Sprache, unseres Denkens. In Wahrheit haben wir nichts anderes als genau DIESEN einen AUGENBLICK.

Dein Leben besteht aus vielen solcher Augenblicke – du kannst dich GEDANKLICH in die „Vergangenheit“ oder die „Zukunft“ versetzen, doch leben kannst du nur genau JETZT. Was du gestern getan hast, oder letztes Jahr, existiert nicht mehr. Nur noch in deinem Kopf. Und was als nächstes kommen wird, ist nichts als ein Traum, eine Vorstellung. Eine Illusion von Sicherheit oder von Angst … beides ist nur begründet in deinen Gedanken, denn in Wahrheit lebst du nur in diesem gegenwärtigen Moment. Sowohl Bedauern um etwas Vergangenes als auch Sorgen um die Zukunft existieren in diesem Moment nur in deinem Kopf … und damit ebenfalls jetzt in diesem Augenblick, erschaffen NUR durch deine Gedanken!

Klingt dir das alles zu abstrakt? Das wirklich Abstrakte daran ist unser Modell von Zeit, doch da wir daran so gewöhnt sind, fällt es uns schwer, das Fehlen dieses Modells zu begreifen.

Du kannst das Gesetz der Gegenwart jedoch auch ganz praktisch anwenden. Je besser es dir gelingt, deine Aufmerksamkeit immer wieder auf den gegenwärtigen Moment zu lenken, umso mehr werden Sorgen und Reue aus deinen Gedanken verschwinden. Du wirst merken, dass alle deine Probleme nur mit der Vergangenheit oder der Zukunft zu tun haben. Alle Sorgen, die du dir darum machst, sind nichts anderes als Halluzinationen.

Übe, in der Gegenwart zu leben. In diesem Moment! Sei dir stets bewusst, wann du bist. Wo du bist. Wer du (jetzt!) bist. Was du tust. Dieses Gesetz lehrt dich auch die Bedeutung dessen, was du gerade tust, denn du gibst dafür kostbare Zeit deines Lebens her – die einzige Zeit, die dir wirklich zur Verfügung steht.

Begreifst du das?? DU. LEBST. JETZT!!!

Wenn du wüsstest, dass dein Leben morgen zu Ende ist: würdest du mit diesem Tag, mit diesem Augenblick das tun, was du gerade tust? Vor dem Computer sitzen & meinen Blog lesen? 😉 Oder nicht doch lieber das tun, wovon du träumst, was dir Spaß macht, was du ständig vor dir her schiebst?!?

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Inspiriert durch Dan Millmans „Die universellen Lebensgesetze des friedvollen Kriegers.„*


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Das Gesetz des schrittweisen Vorgehens

Bekanntlich beginnt jeder Weg, jede Reise mit dem ersten Schritt. Vielleicht hast du auch schon die Erfahrung gemacht, dass sich, kaum hast du den ersten Schritt getan, der Pfad, der vorher vielleicht noch nicht zu sehen war, vor dir öffnet. Doch der erste Schritt reicht nicht, du musst auch noch einen zweiten, dritten und vielleicht viele mehr tun, bis du dein Ziel erreicht hast.

Stell dir vor, du steigst einen Berg hinauf. Von unten sieht der Gipfel schon recht weit entfernt aus. Und auf dem manchmal mühsamen Weg nach oben scheint er überhaupt nicht näher zu kommen. Kann dann schon recht herausfordernd sein, trotzdem weiter zu gehen. Den Mut zu behalten. Und die Freude dabei nicht zu verlieren.

Wenn du dich nur auf dein (fernes) Ziel konzentrierst, scheint die Erfüllung immer in weiter Ferne zu liegen. Deshalb geben so viele Menschen unterwegs auf, sobald der Weg zu mühsam wird oder gar Hindernisse auftauchen.

Das Gesetz des schrittweisen Vorgehens ist gewissermaßen das Versprechen der Natur, dass du so gut wie jedes Ziel erreichen kannst. Vorausgesetzt, du teilst den Weg dorthin in kleine Etappen auf, die du mit Sicherheit erreichen kannst.

Dieses Prinzip funktioniert in allen Lebensbereichen. Teile dir eine zu groß erscheinende Aufgabe, eine zu mächtige Herausforderung, in viele leicht zu bewältigende Schritte ein. So wird die Ausführung, der Weg, von lauter kleinen Erfolgen begleitet. Mit jedem erreichten Etappenziel steigt deine Freude, machst du dir selber Mut, bist stolz auf dich. Und so besteht keinerlei Veranlassung, vorzeitig das Handtuch zu werfen.

Es ist wichtig, dabei keinen Schritt auszulassen! Erreichst du einmal eines deiner Etappenziele nicht, war der Schritt wahrscheinlich zu groß gewählt. Geh einfach einen Schritt zurück & versuche es erneut.

Dieses Gesetz ist kein Versprechen, dass dein Weg immer leicht sein wird. Das Leben rollt dir für gewöhnlich nicht ständig rote Teppiche aus, sondern es schickt dich durch Schluchten, über Berge und durch Sümpfe. Du musst dich anstrengen, Risiken auf dich nehmen und Opfer bringen. Doch an jedem gelungenen Schritt, an jedem erreichten Ziel, wächst du auch. Überwindest deine Grenzen und findest heraus, wer du wirklich bist.

Das Allerwichtigste steht natürlich am Anfang: du brauchst ein Ziel. Eine Richtung. Damit du weisst, wofür du das alles tust. Das heisst nicht, dass du dein Lebensziel definieren musst. Es muss kein riesiges Ziel sein; kleine Ziele reichen durchaus aus. Sicher ist: du wirst dein Ziel höchstwahrscheinlich nicht durch himmlische Offenbarung erfahren. Also überleg nicht zu lange; geh einfach los! In die Richtung, die dich JETZT in diesem Moment begeistert, inspiriert. Die dein Herz berührt & dir das Gefühl gibt, dass sie all die Mühen und Opfer wert ist. Zweifle nicht und warte vor allem nicht darauf, dass jemand dir sagt, was du tun sollst.

Je weiter entfernt dein Ziel ist, desto größer die Bürde. Setze dir am besten Ziele, die du in der nächsten Woche, am nächsten Tag, in der nächsten Stunde erreichen kannst. Diese Vorgehensweise beschert dir viele kleine Erfolge und bringt dich schließlich auch auf den Gipfel des Berges.

Selbstverständlich kann weder ich noch sonst jemand dir eine Garantie geben, dass DU DEIN Traumziel erreichst. Das liegt einzig in DEINER Hand. Gewiss ist jedoch: Menschen haben selten Misserfolge; sie geben einfach nur auf! Geh deinen Weg mit Geduld, Disziplin und Konzentration auf das, was dir wirklich wichtig ist. Schritt für Schritt. Von Erfolg zu Erfolg. Mit jedem erreichten Ziel erschaffst du dir ein neues. Und: genieße den Weg … das Leben findet unterwegs statt, JETZT, nicht erst am Ziel deiner Träume.

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Lautet eines deiner Ziele „Rohkost“, möchtest du dich 100% rohköstlich ernähren? Es gibt Menschen, für die die Umstellung von jetzt auf gleich am Besten funktioniert. Und die tatsächlich dabei bleiben. Viele jedoch fallen nach einer so radikalen Umstellung nach einiger Zeit zurück in ihre alten Ernährungsgewohnheiten und bleiben dann aus lauter Frust und Angst dort hängen. Für die meisten weitaus vielversprechender ist der schrittweise Weg. Nach und nach Mahlzeiten roh(er) gestalten. Schritt für Schritt mehr Rohkost in dein Leben einzubauen. Neue Gewohnheiten schaffen. Nach und nach auf dem Wohlbefinden weniger förderliche Speisen verzichten. Usw usf … So schaffst du dir viele kleine Erfolge. Und wenn du doch mal wieder etwas isst, was du nicht mehr essen wolltest … schmeisst nicht frustriert alles hin; gehe eben einen Schritt zurück und versuche es erneut. Falls du Unterstützung auf diesem Weg suchst, auch über diesen Blog hinaus, kontaktiere mich gern. Ich freue mich, wenn ich dir ein Stück auf deinem Weg weiterhelfen kann!

Inspiriert durch Dan Millmans „Die universellen Lebensgesetze des friedvollen Kriegers.„*


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Anleitung zum Unglücklichsein

Du möchtest dick, krank & unglücklich sein? Dich nicht mehr selbst im Spiegel ansehen mögen? Schlapp & energielos sein, beim Treppensteigen außer Atem kommen, häufig erkältet sein & auf keinen Fall auf Kopfschmerzen & Verdauungsstörungen verzichten? Unreine Haut und schmerzende Gelenke gehören zu deinen erklärten Zielen und du möchtest endlich auch dazugehören, wenn es um die Einnahme diverser Medikamente gegen das übliche Sortiment an Zivilisationskrankheiten wie Allergien, Diabetes, Osteoporose etc. geht? Zusätzlich möchtest du noch möglichst häufig unausgeglichen & mit dir & der Welt unzufrieden sein?

Dann hab ich hier die ultimative Lösung für dich! Ein Liste von Tipps, die du ganz einfach in deinem Alltag integrieren kannst. Je konsequenter du die folgenden Punkte beachtest, um so schneller gehts:

  • Vermeide unbedingt Sonnenlicht & frische Luft!
  • Trinke möglichst wenig reines Wasser, sondern lieber süße Limonaden, Kaffee & Alkohol.
  • Bewege dich so wenig wie irgend möglich.
  • Vermeide auf jeden Fall frisches Obst & Gemüse in deiner Ernährung & iss vor allem niemals Grünzeug oder gar Wildkräuter!
  • Iss so viel Fertigprodukte & Fastfood wie möglich. Achte dabei besonders auf viele Zusatzstoffe in der Zutatenliste und bevorzuge zuckerhaltige und fettreiche Produkte. Kauf auf gar keinen Fall frische Lebensmittel, schon gar nicht auf Bauernmärkten.
  • Fang schnellstmöglich mit dem Rauchen an, falls du es noch nicht tust. Für den leichteren Einstieg kannst du dich auch erst einmal möglichst häufig in verräucherten Räumen aufhalten & in der unmittelbaren Nähe von rauchenden Personen besonders tief einatmen. Alkohol & andere Drogen sowie Medikamente wirken ebenfalls sehr förderlich.
  • Sorge dafür, dass du wenig & unregelmäßig schläfst & beschäftige dich in den letzten Stunden vor dem Schlafengehen bevorzugt mit Fernsehen oder Computer-Surfen oder -Spielen. Nimm dir so wenig Zeit wie möglich zum Entspannen & Abschalten & sorge dafür, dass dich Stress & Sorgen von allem, was du gern tust, abhalten. Sehr hilfreich ist es dabei, die Bedürfnisse anderer immer vor deine eigenen zu stellen.
  • Vermeide soziale Kontakte, ganz besonders solche im Real Life. Gib grundsätzlich anderen die Schuld an auftretenden Problemen & lache so selten wie möglich, schon gar nicht über dich selbst.
  • Vermeide Änderungen in deinem Leben; vor allem solche, für die du irgendwie aktiv werden müsstest. Falls du auf derartige Ideen kommen solltest, verschiebe sie unbedingt auf morgen & warte ab, ob sich nicht von allein etwas ändert.

🙂 😉

Oder doch lieber hiermit anfangen … 16-markt

… und mit viel Bewegung, Sonne, frischer Luft, Lachen & Liebe weitermachen!?!

Kreative Resteverwertung

Wir reisen ja nun in wenigen Tagen los & manches, was sich noch in unserem Küchenschrank befindet, würde vermutlich die Reise durchs sommerliche Spanien & Portugal nicht gut überstehen. Kakaobutter & Kakaomasse z. B. 🙂

Obwohl ich wahrhaftig gerade mehr als beschäftigt bin, MUSSTE ich mich heute also ein bisschen in der Küche austoben 😉 … meine Kreativität ausleben. Hach, ich liebe es 🙂 …

Keine Ahnung, wer das vor der Abreise alles aufessen soll, aber egal. Ich hatte Spaß :).

Und es sieht doch alles ganz lecker aus, oder? 😉

Das Kind fragte nach Popcakes ... bitte sehr :)

Das Kind fragte nach Popcakes … bitte sehr 🙂

Schokolaaaade in diversen Variationen

Schokolaaaade in diversen Variationen

Süßsaure Stäbchen, Mandel-Schoko & Mandel-Yacon-Plätzchen

Süßsaure Stäbchen, Mandel-Schoko & Mandel-Yakon-Plätzchen

Ich will dir auch nicht vorenthalten, was das alles ist:

Die Popcakes sind simples roh-veganes Marzipan (aus Mandeln & Datteln), mit geschmolzener Kakaomasse überzogen.

Die Schokoladen sind aus geschmolzener Kakaomasse, teilweise mit Kokosöl, teilweise mit Kakaobutter. Gesüßt mit Stevia oder mit Gojis und Kokoschips vermischt. Die vorne links im Bild ist aus Kakaobutter, Carob & Ginseng.

Die Rezepte für die Mandelschokolade & die Yacon
-Plätzchen gibt es in den nächsten Newslettern (hier kannst du dich dafür anmelden). Uuund das für die süßsauren Stäbchen schenk ich dir jetzt:

Du brauchst dafür

Baobab-Pulver
Datteln
Kakaomasse
– optional Kokosöl

Gib drei Esslöffel Baobab-Pulver in den Mixbecher deines Blenders, füge eine Handvoll entsteinte Datteln hinzu und vermixe beides zu einem knetbaren Teig. Forme daraus kleine Stäbchen & lege sie für 30 bis 60 Minuten ins TK-Fach. Währenddessen lässt du einige EL der Kakaomasse schmelzen (wahlweise in der Sonne, auf der Heizung, im Wasserbad oder im Dörrgerät). Wenn dir die Kakaomasse pur zu dick ist, kannst du etwas Kokosöl darunter rühren.

Nun tauchst du die Stäbchen je zur Hälfte in die Schokolade & stellst sie anschließend noch einmal kurz ins TK-Fach oder in den Kühlschrank, damit die Schokolade fest wird. Durch das vorherige Kühlen der Stäbchen erstarrt die Schokomasse recht schnell auf den Stäbchen.

Tipps für die Bezugsquellen der Zutaten & für die verwendeten Geräte hab ich dir im Rezept verlinkt. Viel Spaß beim Basteln … & Genießen! 🙂

42 alltagstauglichere Rezepte für lebendige, liebe-volle rohköstliche Zubereitungen findest du in meinem neuen eBook, das du dir hier anschauen kannst!


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Real Fast Food

Real Food, das ist echte Nahrung. Also alles Essbare, was wächst. Früchte, Gemüse, Wurzeln, Blätter, Samen …

Fast Food, das ist schnell verzehrbereites Essen. Häufig ist damit genau das Gegenteil von echter Nahrung gemeint. Dabei sind Früchte und Gemüse doch sowieso die einfachste und schnellste Art der Nahrung – du musst sie allerhöchstens schälen oder reinigen & kannst direkt hineinbeissen 🙂

Bei rohköstlichen Zubereitungen hingegen gibt eine große Spannbreite: manches geht sehr schnell, manches braucht auch viel Aufwand.

In meiner neuen Reihe „Real Fast Food“ möchte ich dir super-einfache, sehr schnell zubereitete Rohkost-Ideen vorstellen. Hier ist der erste Teil: Eisbonbons! Übrigens eine Idee der Tochter, bei deren Zubereitung ich sie filmen durfte 🙂

Das Gesetz der freien Entscheidung

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Eines unserer größten Geschenke als Mensch ist unser freier Wille. Du hast die absolute Macht der freien Entscheidung, in jedem Moment deines Lebens! Ist dir klar, was das bedeutet???

Dein komplettes Leben ist das Ergebnis dieses ausgeübten freien Willens, & wie es sich weiter entwickelt, hängt von deinen Entscheidungen in DIESEM MOMENT ab. In JEDEM Moment kannst du dich entscheiden, deiner innersten Intuition zu folgen. Oder deinen Ängsten, Gewohnheiten, Trieben. Wie du willst. Du kannst dich jederzeit gegen deine höhere Weisheit wehren, oder sie um des sofortigen Genusses willen ignorieren. Und dich damit entscheiden, die Konsequenzen zu tragen.

Falsch machen kannst du dabei nichts!!! Jede Entscheidung, die du triffst, dient deinem Besten. Sie führen nur auf unterschiedliche Wege: sonnenbeschienene oder hindernisreiche. Die meisten unserer Entscheidungen treffen wir mit der Weisheit unseres Unterbewusstseins. Dieses, unsere „innere Stimme“, besitzt viel viel mehr Informationen als unser bewusstes Denken. So ziehen wir oftmals Menschen oder Ereignisse an, die wir uns gar nicht bewusst gewünscht haben, die jedoch unserem höchsten Wohl, unserer Weiterentwicklung dienen – auf die eine oder andere Art. Auch wenn es sich dann mitunter nicht sofort so anfühlt. 😉

Doch auch nun bist immer noch DU die Person, die entscheidet. Es ist deine freie Entscheidung, wie du auf das, was das Leben dir beschert, reagierst!!! Du kannst dich wehren, böse werden, klagen … oder besser die Verantwortung für dein Leben übernehmen. Den Dingen ins Auge sehen, sie annehmen wie sie sind & dich dem, was in diesem Moment ist, hingeben.

Sei dir deiner Freiheit bewusst – in jeder Hinsicht. Die Entscheidung liegt IMMER bei dir! Du bist IMMER frei zu entscheiden! Nur wenn du weisst, dass du jederzeit aus deiner Ehe/Beziehung aussteigen kannst, kannst du dich aus vollem Herzen dafür entscheiden, sie weiterzuführen. Nur wenn du weisst, dass du alles essen kannst, was du willst, kannst du dich aus voller Überzeugung entscheiden, roh-vegan zu essen. Nur wenn du weisst, dass du deinen Job jederzeit aufgeben kannst, kannst du dich bewusst dafür entscheiden, ihn weiterhin auszuüben. … Jede Entscheidung ist natürlich mit Konsequenzen verbunden, doch du entscheidest, welche Konsequenzen du lieber akzeptierst. Welcher Weg dem entspricht, wie DU dein Leben führen möchtest. So wird dein Leben zu einer wunderbaren CHANCE, statt eine Reihe von Verpflichtungen zu sein.

Sobald du das wirklich verstanden hast, eröffnen sich unendliche Möglichkeiten vor dir. Vielleicht möchtest du jetzt einiges in deinem Leben ändern. Vielleicht findest du nun endlich den Mut, für längst überfällige Entscheidungen. Genausoviel Mut kann es jedoch auch brauchen, die Verantwortung für deine jetzige Situation zu übernehmen & dich mit vollem Bewusstsein auf sie einzulassen.

Vielleicht hast du dich aus gesundheitlichen Gründen für eine rohköstliche Ernährung entschieden. Dennoch zwingt dich niemand dazu, dich auf eine spezielle Art zu ernähren. Es ist einzig und allein DEINE Entscheidung. Eine Frage deiner Prioritäten. Jede Wahl hat Konsequenzen; du entscheidest, welche du tragen möchtest.

Einige Beispiele aus unserem Ernährungsalltag: Im Alter zwischen 4 und 7 Jahren hat die Tochter gelegentlich Brot essen wollen & hat dafür die prompten Konsequenzen (Bauchweh, Ekzem) in Kauf genommen. Mit 7 Jahren hat sie sich entschieden, auf das Ekzem verzichten zu wollen & hat bewusst 100% roh gewählt. Ich selbst weiss genau, dass es mir mit viel Schokolade nicht gut geht; dennoch wähle ich manchmal den kurzfristigen Genuss & die damit verbundene Schlaflosigkeit etc. Bei anderen Gelegenheiten entscheide ich mich gegen den Schokoladengenuss & für das bessere Gefühl in den nachfolgenden Stunden & Tagen.

Entscheidung bedeutet auch oft, etwas was du gern haben möchtest, für etwas anderes aufzugeben, was dir noch wichtiger ist. Es ist DEIN Leben!

Übrigens: Auch wenn jede Idee in deinem Kopf anfängt & vielleicht zuerst in Worten Gestalt annimmt: das Gesetz der Willensfreiheit besagt, dass Entscheidungen nicht mit Worten getroffen werden, sondern mit Taten!

Also, wofür entscheidest DU dich heute? Was TUST du heute?

Inspiriert durch Dan Millmans „Die universellen Lebensgesetze des friedvollen Kriegers.„*


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Das Gesetz des Gleichgewichts

Eines der Bücher, die mich in den letzten Monaten begleitet & unterstützt haben, ist „Der Pfad des friedvollen Kriegers„* von Dan Millman. Falls du es noch nicht kennst, kann ich es dir sehr empfehlen.

Egal, ob du dich für deine spirituelle Entwicklung interessierst, oder damit, dein Leben deinem Herzen folgend zu leben, oder ob deine Ernährung nur im rein physischen Kontext eine Bedeutung für dich hat: es lassen sich einige Lebensgesetze beschreiben, die dir in jedem dieser Bereiche weiterhelfen können. Und zwar auf eine ganz pragmatische Weise!

Ich bin davon überzeugt, dass alles mit allem zusammenhängt. Dass alles Energie ist & deine eigene Schwingung sowohl dein Umfeld & deine Erfahrungen prägt als auch umgekehrt durch das, was du in dich aufnimmst, beeinflusst wird.

So lassen sich die Gesetze, auf denen der Weg des Kriegers (& der Kriegerin 🙂 ) basiert, auch auf den Weg der Rohkost beziehen & können dir dabei ebenso weiterhelfen wie bei allem anderen, was in deinem Leben gerade eine Rolle spielt.

12 universelle Lebensgesetze lassen sich bei Dan Millman finden, und heute möchte ich mich hier mit dem ersten davon beschäftigen. Dem Gesetz des Gleichgewichts.

Gleichgewicht ist ja etwas, was mich auf meinem Achterbahn-Leben immer wieder beschäftigt: ich lebe gewissermaßen mit der ständigen Herausforderung, in meinem Gleichgewicht zu bleiben. Typisch Vata eben.

Doch das Im-Gleichgewicht-Sein ist natürlich für jeden wichtig; jeder menschliche Körper verlangt nach dem Zustand des inneren Gleichgewichts, um sich wohl zu fühlen. Wenn du in deinem Gleichgewicht bist, bist du ruhig, gelassen, entspannt, friedlich. Je achtsamer du mit dir selbst umgehst, je besser du auf dich achtest & je bewusster du diesen friedlich-gelassenen Zustand wahrnimmst, desto schneller spürst du, wenn du aus dem Gleichgewicht gerätst. Und kannst dann etwas dagegen unternehmen.

Jedes Element in deinem Leben hat das Potential, unausgeglichen zu sein. Und das ist auch gut so, denn anders wäre menschliches Er-Leben kaum möglich. Ohne extreme Gefühlslagen, Erlebnisse, Erfahrungen. Problematisch wird es nur, wenn diese Extreme zum Dauerzustand, zur Gewohnheit werden. Sobald du erkennst, wo es ein Ungleichgewicht gibt, kannst du etwas dagegen unternehmen. Meistens, wenn wir aus unserer Mitte sind, sind da viele Aspekte, in denen es an Gleichgewicht fehlt. Meiner Erfahrung nach hilft es, diese nach und nach anzugehen. Und körperliche Dinge, wie die Ernährung & auch der Bereich Bewegung/Sport, sind ein guter Anfang, denn sie lassen sich vergleichsweise einfach steuern.

Die Schwierigkeit beginnt jedoch häufig schon beim Erkennen des Ungleichgewichts. Denn du empfindest deinen Zustand, physisch oder emotional, an den du gewöhnt bist, als normal. Selbst dann, wenn es ein Zustand extremer Anspannung oder Ungleichgewichts ist. So fühlt sich die Rückkehr ins Gleichgewicht zunächst häufig sehr merkwürdig, ungewohnt, an.

Sei dir dessen bewusst & nutze diese Wahrnehmung, um dein Gleichgewicht wieder zu finden. Praktiziere das Gegenteil dessen, woran du gewöhnt bist. Übertreibe … in die andere Richtung. Und pendle dich auf diese Art in deiner Mitte ein.

Ein praktisches Beispiel: ich weiss seit vielen Jahren, dass ich mich mit einer fettarmen Früchte-Rohkost, reich an Grünzeug, am wohlsten fühle. Ich brauche, insbesondere wenn ich viel Sonne, Natur, frische Luft bekomme, keine großen Mengen an Nahrung. Jedoch neige ich dazu, in Zeiten emotionaler Belastung zu wenig oder zu viel zu essen. Bzw. zuviel von Dingen, die mir im Übermaß nicht so gut tun, wie z. B. zuviel Schokolade 😉 … Wenn ich erkenne, dass ich in eine solche Situation gerutscht bin, hilft es mir, mich für einige Tage ganz bewusst etwas „extremer“ zu ernähren. Also z. B. ein paar Tage Mono essen. Oder fasten. Oder keine süßen Früchte zu essen.

Genau aus diesem Grund hilft es auch bei einer Ernährungsumstellung häufig, zu Anfang „nach Plan“ zu essen. Sich Anleitung zu suchen. Denn das Neue fühlt sich noch ungewohnt an.

Viele steigen mit einigen Fastentagen in die Rohkost ein. Oder mit einer Woche Banana Island, also eine Woche lang nur Bananen (geht auch mit anderen Früchten). Auch dies ist ein Weg, aus dem einen Extrem (der herkömmlichen Ernährungsweise) zum anderen Extrem zu wechseln, um dann in die Mitte (der für deinen Körper nötigen, richtigen Nahrung) zu gelangen. Und dabei das Gefühl für deinen Körper zurückzugewinnen.

Welche Methoden nutzt du, um dein inneres Gleichgewicht zu halten bzw. wiederzuerlangen?

Im nächsten Artikel wird es um das zweite universelle Lebensgesetz nach Dan Millman gehen: Das Gesetz der freien Entscheidung.


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