Willst du die Welt retten?

Dann überleg dir gut, wie du deine Energie am sinnvollsten dafür einsetzt! Denn was den Planeten in rapidem Tempo zerstört, ist die Viehwirtschaft.

Du kannst kürzer duschen, aber für 1 Pfund Rindfleisch werden 2.500 Gallonen (= ca. 9.500 Liter) Wasser verbraucht!

Du kannst einen Baum pflanzen, aber jede Sekunde werden 1-2 Acre (= ca. 0,4-0,8 Hektar) Regenwald für die Viehwirtschaft gerodet.

Du kannst Radfahren, aber sämtliche Abgase aller Transporte weltweit zusammen produzieren weniger Treibhausgase als die Viehwirtschaft es tut!

Es gibt nur eins, was du tun musst, um den Planeten zu retten: WERDE VEGAN!

In 1 Jahr sparst du

  • 401500 Gallonen Wasser (= ca. 1,5 Mio Liter)
  • 10930 Quadratfuß Land (über 900 Quadratmeter)
  • 7.300 Pfund CO2 (= ca. 3,3 Tonnen)

Peta hat es in einem Video schön zusammengefasst – schau selbst:

Noch weniger Schaden fügst du der Welt hinzu, wenn du auch noch roh isst (ich habe keine Zahlen, aber stell dir die Menge an Energie vor, die ohne Kochen, Backen, Braten etc. eingespart werden kann!) und deine Nahrung möglichst regional, saisonal, unverarbeitet und unverpackt kaufst!

Sauer oder basisch

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Der messbare pH-Wert deines Körpers gibt wieder, wie sauer bzw. basisch dein Körper ist. Vielleicht hast du es auch schon öfter gelesen: in einem basischen Milieu können sich keine Krankheiten entwickeln.

„Keine Krankheit kann in einem basischem Milieu existieren, nicht einmal Krebs.“ – Dr. Otto Warburg Nobelpreis für Krebsforschung

Aber wie und wodurch werden wir denn basisch bzw. sauer?

Säuren entstehen praktisch von allein ständig als Stoffwechselprodukte. Jede Art von Aktivität führt zur Produktion von sauren Substanzen wie Milchsäure oder Kohlendioxid. Da ein zu „saurer“ Körper nicht nur krank wird, sondern ab einem bestimmten Grad der Übersäuerung gar nicht überleben kann, müssen diese Säuren kontinuierlich neutralisiert werden. Dies geschieht durch eine natürliche, pflanzliche Ernährungsweise, richtiges Atmen, ausreichend Entspannung, seelische Ausgeglichenheit und eine positive Lebensseinstellung.

Wer jedoch über seine Ernährung übermäßig viele weitere Säuren bzw. Säurebildner (also Lebensmittel, die sauer verstoffwechselt werden) aufnimmt, nicht richtig atmet, ständig im Stress ist und auch grundsätzlich eher „sauer“ eingestellt ist (z. B. übermäßig kritisch, negativ etc), übersäuert seinen Körper schnell, woraus alle möglichen Krankheiten resultieren.

Abgesehen von äußeren Faktoren scheint es auch eine genetische Disposition zu Säuren- bzw. Basenüberschuss im Körper zu geben. Im Ayurveda heisst es beispielsweise, dass der Pitta-Typ eher zur Übersäuerung neigt. Diese Disposition lässt sich aber definitiv und sogar relativ einfach durch deine Entscheidung bzgl. deiner Ernährung, Lebens- und Denkweise beeinflussen!

Was säurebildend auf deinen Körper wirkt:

  • Der wichtigste Faktor für eine Übersäuerung ist die Ernährung! Allem voran Fleisch, Getreide, pasteurisierte Milchprodukte, die meisten Bohnen, viel Fett, Industriezucker, zu große Eiweißmengen.
  • Unreife Früchte!
  • Nüsse und Samen
  • Unvollständige Verdauung von Kohlehydraten
  • Schwere körperliche Arbeit ohne richtiges Atmen, falsche Atemtechnik
  • Regelmäßige Einnahme von Ergänzungspräparaten und Medikamenten
  • Exzessiver Lebensstil
  • Eine negative Geisteshaltung, übermäßiger Ärger, unterdrückte Emotionen

Was basisch auf deinen Körper wirkt:

  • Reife Früchte, Gemüse, Grünes, Meeresalgen
  • Angekeimte Nüsse und Samen (neutral bis leicht basenbildend)
  • Richtiges Atmen
  • Ausreichend Ruhepausen & Schlaf

Ob ein Nahrungsmittel sauer oder basisch verstoffwechselt wird, erkennst du eher nicht am Geschmack! Nahrungsmittel die reich an den basischen Mineralien Kalzium, Magnesium, Natrium, Kalium und Eisen sind, wirken basenbildend. Hingegen wirken die Nahrungsmittel, die viel Schwefel, Phosphor, Jod und Chlorid enthalten, säurebildend. Die meisten natürlichen Lebensmittel enthalten sowohl säure- als auch basenbildende Mineralien. Entscheidend ist, wovon mehr enthalten sind.

Scheinbar kann ein Körper auch zu basisch werden – was dann auch wieder nicht gesund sein soll. Auch in dem Fall kann es zu (schwerwiegenden) Störungen des Wohlbefindens kommen. Wie immer: es ist alles eine Frage des richtigen Gleichgewichts. 😉 Ein gesunder pH-Wert sollte (im 24-Stunden-Sammelurin gemessen) lt. Cousens (Quelle: Buch: Individuelle Ernährung mit Ayurveda) zwischen 6,3 und 7,2 liegen (im Speichel gemessen, morgens, nüchtern: 6,8-7,5); es gibt auch die abweichende Meinung, dass eine übermäßige Basenreserve unmöglich sei, da ja ständig zu neutralisierende Säuren entstehen. Wie du auf dem Foto (vielleicht 😉 ) erkennen kannst, liegt mein gemessener pH-Wert etwa bei 7,5, also schon sehr basisch. So ist er schon seit Jahren, ich habe immer mal wieder gemessen. Ich erkenne an mir keine Symptome einer Alkalose, also einer übermäßigen Alkalisierung. Wie immer denke ich sind auch hier die gemessenen Werte nachrangig; entscheidend ist, was dein Körper dir sagt; wie wohl du dich fühlst. Mit einem für dich optimalen pH-Wert solltest du

  • viel Lebensenergie
  • ein ruhiges Nerven- und Muskelsystem
  • eine gut funktionierende Verdauung
  • keine Grippe und Erkältungen
  • ein Gefühl von physischer, mentaler und spiritueller Vitalität und Klarheit

haben.

Wie du deinen Säuren-Basen-Haushalt bei Bedarf ins Gleichgewicht bringen kannst

Um einer Übersäuerung entgegenzuwirken, also dich zu alkalisieren:

  • Weniger oder besser gar kein Fleisch mehr essen
  • Weniger Eiweiß aufnehmen
  • Weniger Fett verzehren
  • Auf pasteurisierte Milchprodukte verzichten
  • Auf Säurebildner wie Zucker verzichten
  • Mehr reife Früchte, Gemüse und frische Säfte essen bzw. trinken
  • Sprossen, Grassäfte, gekeimte Nüsse, Hülsenfrüchte, Samen
  • emotionale Ausgeglichenheit, Vermeidung „saurer“ Emotionen
  • Ein ausgeglichener, stressarmer Lebensstil, Vermeidung von extremen Anstrengungen
  • Nieren, Leber und Darm entgiften
  • Tiefes Atmen

Um einen zu basischen Organismus wieder ins Gleichgewicht zu bringen:

  • Roher, ungefilterter Apfelessig (wirkt auch unterstützend auf die Eiweißverdauung, die manchmal gestört sein kann)
  • Erhöhte Eiweißzufuhr (Nüsse, Samen, Mais)
  • Wassermelonensamen
  • Fermentierte Nahrungsmittel wie Sauerkraut
  • Zwiebeln, Knoblauch
  • Anstrengende körperliche Betätigung

Das Fazit bezüglich unserer Ernährung ist immer dasselbe 🙂 – Eine sinnvolle basenreiche Ernährung besteht aus viel frischem Grünzeug, Gemüse, Wurzeln und reifen Früchten, ergänzt durch kleine Mengen von Nüssen und Samen, evtl. Fermentiertes, geringe Mengen an Fett.

Übrigens: Leicht selber messen kannst du deinen pH-Wert im Urin (Morgenurin oder über 24 Stunden gesammelter) oder auch im Speichel. Du brauchst dafür nur solche Teststreifen wie auf dem Foto oben zu sehen. Gibt es z. B. in der Apotheke um die Ecke oder im Internet.

Nähre deine Energie

Alles ist Energie. Auch du. Dein Körper, deine Gedanken, deine Gefühle. Deine Nahrung. Und alles beeinflusst sich gegenseitig. Du bist was du isst.

Betrachte doch einmal die Schwingung, die Energie deiner Nahrung anstelle der Nährstoffe. Iss reine, hochenergetische Nahrung, um die Schwingung deines Körpers und deines Geistes zu erhöhen. Du wirst so dein Bewusstsein erweitern, dein Denken klären und natürlich auch deinen Körper gesund erhalten bzw. ihn sich heilen lassen.

Welche Nahrung dich dabei optimal unterstützt? Ganz einfach:

  1. Wildkräuter und dunkelgrüne Blätter/Blattgemüse stecken voller Sonnenenergie, gespeichert in Form von Chlorophyll. Wildkräuter verfügen darüber hinaus noch über die Lebenskraft, sich in ihrer Umgebung aus eigener Kraft, ohne Schutz und Pflege, durchsetzen zu können und tragen dadurch alles, was es in ihrer (und deiner) Umgebung zum Überleben braucht, in sich.
  2. Sprossen! So jung, so frisch, voller Energie für neues, wachsendes Leben und unbelastet (und damit unbelastend!) von negativen Eindrücken.
  3. Grüne Säfte. Weil es in unserer Welt oft nicht so einfach ist, soviel Grün zu essen wie du brauchst, um negative Schwingungen zu neutralisieren.
  4. Reines, sauberes Wasser! Dein Körper besteht bis zu 70% aus Wasser und du kannst (körperlich, geistig & emotional) nur dann optimal schwingen, wenn du ausreichend mit Flüssigkeit versorgt bist. Die kann auch aus wasserhaltigen Früchten stammen, und je nach Klima und deinen Essgewohnheiten reicht das vielleicht auch. Wenn du jedoch Durst hast und trinken willst, dann wähle dafür bevorzugt Wasser.
  5. Früchte & Beeren. Immer reif geerntet und frisch genossen! Keine andere Nahrung schwingt so hoch & rein. Früchte & Beeren sind reine Liebe, sie werden frei gegeben, ohne Zerstörung oder Verletzung einer anderen Lebensform. Paradiesische Nahrung.
  6. Sowieso Rohkost – außer rohen Früchten und grünen Blättern gehört dazu frisches, rohes Gemüse, Wurzeln, Nüsse, Kerne, Samen, Hülsenfrüchte, Algen.
  7. Insbesondere Pilze (in kleinen Mengen) verfügen über ein hohes Potential, deinen Körper & Geist mit neuer Lebensenergie zu versorgen. Schon in den frühen ostasiatischen Kulturen, aber auch in Europa wurden sie als Heilmittel geschätzt. Besonders bekannt ist dabei der Reishi Pilz, doch auch zahlreiche andere Arten zeichnen sich durch ihre positive Wirkung aus.
  8. Nur lebende Nahrung kann lebenskraftsteigernd wirken. Totes Fleisch, bei hohen Temperaturen Gekochtes oder Gebackenes … das alles ist einfach nur tot und trägt keine positive lebendige Energie mehr in sich.
  9. Auch Fermentiertes gehört zur lebendigen Nahrung. Wenn es dir (z. B. im Norden, im Winter) an Frischem fehlt, sind Sauerkraut, Kimchi, Rejuvelac und fermentierte Samenkäse gute, die Lebensenergie erhöhende Alternativen.
  10. Erhöhe die Energie deiner Nahrung durch dein Bewusstsein, durch deine eigene Energie. Indem du sie vor dem Essen segnest. Dafür dankst, dass sie da ist und dich nährt. Bewusst isst.
  11. Verzichte so weit wie möglich auf Giftstoffe. D. h., iss pestizidfreie, biologisch angebaute Nahrung, verzichte auf Nikotin, Alkohol usw., ebenso auf Chemikalien in deiner Umgebung & deiner Körperpflege.

Vielleicht hast du schon selbst bemerkt, wie sich nicht nur dein körperliches Wohlbefinden sondern auch dein Denken & dein Bewusstsein durch deine Nahrungsumstellung auf roh, vegan, frisch verändert haben? Oder du wählst diese Ernährungsweise gar in erster Linie der Klarheit deines Denkens, der geänderten Wahrnehmung, deiner spirituellen Entwicklung wegen? Was sind deine Gründe für eine rohköstliche Ernährung?

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Süße Küche

Für alle, die es (wie ich) lieber leichter und fruchtiger mögen, hier noch ein paar ganz einfache Ideen für süße Pralinen, Snacks, Sandwiches … wie immer du sie nennen möchtest:

Banane, Papaya und Dattel, formschön zusammengesetzt

Banane, Papaya und Dattel, formschön zusammengesetzt

(Gemüse-)Banane mit Chlorella-Pulver

(Gemüse-)Banane mit Chlorella-Pulver

Kiwi und Erdbeeren ... mehr nicht

Kiwi und Erdbeeren … mehr nicht

Borretsch. Schön, lecker und gesund.

Blutgruppen-Diät und Rohkost

Schon lange bevor ich zur Rohkost gefunden habe, war Ernährung ein Thema für mich, und ich habe im Laufe der Jahre vieles ausprobiert. Manches für so gut und überzeugend befunden, dass ich es jahrelang beibehalten habe und es bis heute immer mal wieder in meiner, nun schon zehn Jahre andauernden, Rohkosternährung wiederfinde. Dazu gehören insbesondere die 5-Elemente-Lehre aus der Traditionellen Chinesischen Medizin, mit der thermischen Wirkung der Nahrungsmittel, und die ayurvedische Lehre.

Weniger überzeugend fand ich schon vor vielen Jahren die „Blutgruppen-Diät“ nach D’Adamo, die ich ebenfalls eine (kurze!) Zeit lang ausprobiert habe. Ich habe Blutgruppe 0 und sollte den Regeln dieser Diät zufolge hauptsächlich tierisches Eiweiss in Form von Fleisch bzw. Fisch zu mir nehmen. Fleisch habe ich damals schon nicht mehr gegessen, wohl aber noch Fisch – ich bitte um Vergebung; damals wusste ich es noch nicht besser. Doch gehörten zu meiner Wohlfühl-Ernährung schon immer viele frische Früchte und Gemüse; mit dem Schwerpunkt auf tierischem Eiweiß habe ich mich nicht gut gefühlt.

Die Erklärung für diese Regel war, soweit ich mich erinnere, dass die Blutgruppe 0 die älteste in der Entwicklung des Menschen sei und die Ernährung in ihrer Zusammensetzung deshalb sehr ursprünglich sein sollte. Basierend auf der Annahme, der Urmensch sei in erster Linie ein Jäger gewesen und hätte sich hauptsächlich von Fleisch ernährt. Mittlerweile wissen wir es besser: Menschen waren in der Urzeit viel öfter Gejagte als Jäger, lebten überwiegend von gesammelter pflanzlicher Nahrung und aßen höchstens gelegentlich und zu einem geringen Anteil mal Kleintiere, Aas und Insekten. (Klitzekleine Insekten hab ich vielleicht versehentlich schon mal mitgegessen, auf Kleintiere und Aas verzichte ich gerne zugunsten der pflanzlichen Vielfalt, die mir viel verlockender erscheint!) Auch deuten all unsere körperlichen Merkmale (Zähne, Hände, Verdauungssystem) darauf hin, dass wir, damals wie heute, keine Karnivoren sind. Allerdings aßen unsere Vorfahren ihre Nahrung roh und unverarbeitet – wenngleich das, meiner Erinnerung nach, in den Diät-Regeln keine Rolle spielte ;).

In natürlicher, ursprünglicher pflanzlicher Nahrung ist Eiweiß vor allem in dunkelgrünen Blättern und in Nüssen enthalten. Meine Blutgruppen-Diät-Theorie, angepasst an meine Überzeugung vom Menschen als Pflanzenesser, beinhaltet also neben möglichst ursprünglichen, frischen, unverarbeiteten, regionalen & saisonalen Früchten und Wurzeln vor allem VIEL GRÜNES und, so saisonal vorhanden, auch Nüsse, Kerne und Samen. Wie passend 🙂 … und wie einfach das Leben doch ist.

Bist du bereit für ein besseres Leben?

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Deine Ernährung umzustellen ist nur ein Aspekt deines Lebens. Wenn du dich nach einer weitreichenderen Transformation sehnst, solltest du außer deinem Essen auch deinen Umgang mit deinem Körper, deinen Lebensstil, dein Denken und die Art, wie du auf Situationen reagierst, betrachten. Und dir vor allem genug Zeit für dich selbst nehmen! Bist du bereit, dein Leben gesünder und glücklicher zu gestalten? Hier sind ein paar Tipps für dich dafür – du kannst sofort loslegen!

Einige Aspekte deiner Gesundheit mögen durch deine Gene bestimmt sein, oder durch vorgeburtliche & frühkindliche Erfahrungen. Der größte Teil jedoch ist abhängig von deinem Lebensstil, von den Entscheidungen, die du triffst! Du hast viel mehr Macht über dich & dein Leben als du vielleicht glaubst! Triff noch heute die Entscheidung, deinen Körper respektvoll und mit Liebe zu behandeln und ändere dementsprechend Schritt für Schritt deine Gewohnheiten. Veränderungen passieren nicht einfach über Nacht, aber es liegt in deiner Hand, sie geschehen zu lassen!

  • Regelmäßige Bewegung/Sport
    Wir haben einen Körper, um ihn zu nutzen. Also beweg ihn! Unsere Urzeit-Vorfahren sind täglich viele Kilometer gegangen und gelaufen. Mindestens 20 bis 30 Minuten pro Tag solltest du in Bewegung sein. Du brauchst weder ein Fitness-Center noch spezielle Gerätschaften – benutze einfach, was du hast: deine Beine, deine Arme, dein eigenes Gewicht. Bodyweight-Übungen wie Squats, Pull-Ups, Push-Ups, um deine Muskeln zu stärken. Yoga & Stretchen für die Beweglichkeit deiner Muskeln und Gelenke. Yoga lässt darüberhinaus auch deinen Geist zur Ruhe kommen und sorgt allgemein für einen besseren Fluss deiner Energie. Gehen, laufen, tanzen oder was du magst als Ausdauertraining. Es ist nicht nötig, dass du dich dabei vollkommen auspowerst, aber ein bisschen außer Atem kommen und schwitzen darfst du schon. Genieß die Bewegung!
  • Raus gehen
    Sonne auf der Haut lässt deinen Körper Vitamin D produzieren. Das sorgt unter anderem für seelisches Wohlbefinden, starke Knochen und ein funktionierendes Immunsystem. Auch wenn die Sonne nicht scheint, tut frische Luft gut. Täglich! Wir sind Teil der Natur und nicht dafür geboren, tagein tagaus in mehr oder weniger engen, luftabgeschotteten Räumen zu verbringen.
  • Ausreichend Flüssigkeit
    Dein Körper besteht aus bis zu 70% Wasser – und damit er gut funktioniert, muss das auch so bleiben. Trink immer, wenn du durstig bist! Wenn du viel Trockenes isst, wird das öfter so sein, als bei einer Ernährung, die auf wasserreichen Früchten basiert.
    Das einzie Getränk, dass dein Körper braucht, ist Wasser!!! Keine Limonaden, fertigen Säfte, Kaffee etc. – all das erhöht eher noch den Wasserbedarf, da es mehr oder weniger reich an Schadstoffen ist, die wiederum entgiftet werden müssen. Frisch gepresste Säfte ab und zu sind okay, aber bitte nicht als Durstlöscher.
  • Iss NUR frische, regionale und saisonale Früchte & Gemüse
    Mehr braucht dein Körper nicht, um optimal genährt zu werden! Falls du gerade Angst bekommst, nicht satt zu werden: du darfst so viel essen, wie du willst! Dazu gehören – in Maßen – auch Fettfrüchte und Nüsse, die ebenfalls wichtige Nährstoffe liefern. Bevorzuge immer saisonale und regionale Nahrung, denn diese ist am frischesten und vitalstoffreichsten. Kauf nach Möglichkeit unbehandelte, biologisch erzeugte Produkte, um so wenig Giftstoffe wie möglich aufzunehmen.
    Falls du bisher noch wenig Frisches isst, fällt es dir vielleicht leichter, deine Ernährung Schritt für Schritt umzustellen – wenn du Hilfe dabei brauchst, unterstütze ich dich gerne!
  • Iss wenig & oft
    Mehrere kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt sind bekömmlicher und leichter zu verdauen als wenige Riesenportionen. Verdauung braucht erstaunlich viel Energie. Mit einer leichteren Ernährung und kleineren Portionen wirst du dich den ganzen Tag fit fühlen und hast genug Energie für alles, was du so vorhast. Auch bleibt deinem Körper so genug Kraft zum Entgiften. Optimalerweise solltest du dich am Ende einer Mahlzeit noch immer leicht fühlen. Höre auf deinen Körper, iss wenn er hungrig ist und höre auf, wenn er satt ist.
  • Iss nicht nach Sonnenuntergang
    Unter natürlichen Bedingungen könntest du bei Dunkelheit keine Nahrung sammeln, würdest nicht erkennen, was du isst & dich evtl. vergiften. Die Nacht ist die Zeit zum Verdauen, Verwerten, Entgiften. Mit dieser regelmäßigen nächtlichen Fastenzeit wirst du dich insgesamt besser fühlen, leicht überschüssiges Gewicht verlieren und nicht so leicht vorzeitig altern. Mindestens zwei bis drei Stunden vor dem Schlafengehen solltest du außerdem im Interesse einer guten Nachtruhe nichts mehr zu dir nehmen.
  • Ausreichend Pausen & Schlaf
    Wenn du müde bist, ruh dich aus. Achte auf genug Schlaf in der Nacht und sorge auch tagsüber für ausreichend Pausen. Wieviel Schlaf und Ruhe nötig sind, ist individuell verschieden und ändert sich auch immer wieder. Achte auf deinen Körper und sorge für seine Bedürfnisse – es lohnt sich!
  • Schränke deinen Umgang mit elektronischen Geräten ein
    Durch den ständigen Gebrauch von Mobiltelefonen, Tablets, Computern usw. sind wir permanent in Alarmbereitschaft. Es bleibt kaum noch Zeit, wirklich zur Ruhe zu kommen. Das andauernde Schauen auf Bildschirme erschöpft die Augen, ebenso wie die Ohren nie zur Ruhe kommen, wenn wir ständig telefonieren, Musik hören, Podcasts lauschen etc. Mobile Geräte, die uns überall zu fast allem Auskunft erteilen, reduzieren so zugleich unsere realen sozialen Kontakte. Stundenlange Computerarbeit, für viele von uns Alltag, hält uns in unergonomischer Haltung und schadet so unserem Körper. Verspannungen, schlechte Körperhaltung, Durchblutungsstörungen sind einige der Folgen. Ganz zu schweigen von all der Strahlung durch WiFi und Mobilfunknetze, der wir zwar kaum ausweichen können, die wir aber zumindestens in unserem Wohnraum reduzieren können. Viele Gründe, deine Gebrauch all dieser Geräte über das notwendige Maß hinaus möglichst weitgehend einzuschränken.
  • Positive Lebenseinstellung
    Der absolut wichtigste Grundsatz für ein gesundes und glückliches Leben ist, meiner Meinung nach, eine positive Lebenseinstellung. Sie führt dazu, dass wir sowohl mit uns selbst als auch mit anderen freundlicher umgehen. Je mehr positive Energie wir verbreiten, desto weniger Raum bleibt für negative. Sowohl eine natürliche, lebendige, hochenergetische Rohkost-Ernährung als auch positive Gedanken und Gefühle erhöhen deine Schwingung und dein Wohlbefinden. Wir sind nicht nur Körper und unser Körper ist nicht getrennt von unserem Gefühls- und Seelenleben. Sich auf negative Gedanken zu fokussieren, manifestiert Blockaden und Krankheiten im Körper. Umgekehrt sorgt eine positive Grundstimmung für einen freien Fluss der Energien und lässt so Raum für Heilung.
  • Liebe & akzeptiere dich selbst
    Du bist wundervoll, perfekt so wie du bist! Du bist nicht hier, um anderen zu gefallen; es ist dein Job, dich zu lieben & zu mögen. Du bist auch nicht hier, um dich mit anderen zu vergleichen. Jede*r von uns ist einzigartig und genau so soll es sein. Es lohnt sich nicht, gegen dich selbst zu kämpfen oder dich für irgendwelche deiner Eigenschaften zu beschimpfen. Gerade das, was du an dir vielleicht nicht so magst, braucht deine Liebe. Nur so entsteht Raum für wirkliche Veränderungen & Entwicklungen.

Gaumenschmaus

Mal wieder ein paar Blicke auf unseren Tisch (oder unsere Picknick-Decke 😉 ) in den letzten Tagen – zu deiner Inspiration & weil ich unser Essen immer wieder so schön finde, dass ich es gerne zeige:

Fruchtige Pralinen

Fruchtige Pralinen

Frühstückstorte

Frühstückstorte


Salaaaat und  Sprossen

Salaaaat und Sprossen

Kräuter-Sprossen-Bällchen

Kräuter-Sprossen-Bällchen


Bunter Kinderteller

Bunter Kinderteller

Grünes & Pesto

Grünes & Pesto


Frühstück: Spinat

Ist Spinat gesund? Über Oxalsäure, Oxalate und mehr

Zur Frage der gesundheitsförderlichen Wirkung von Spinat fallen mir spontan zwei Begriffe ein – dir vielleicht auch?: Eisen. Und Oxalsäure.

Was das Eisen betrifft: Aufgrund eines Druckfehlers irgendwann im vergangenen Jahrhundert galt Spinat lange Zeit als supergesund, weil sein Eisengehalt angeblich so hoch sein sollte. Wie in allen grünblättrigen Pflanzen ist auch im Spinat Eisen enthalten, jedoch nicht außergewöhnlich viel. Darüberhinaus enthält Spinat jedoch, ebenfalls wie andere dunkelgrüne Blattgemüse, viele weitere wichtige Mineralien und Spurenelemente und natürlich reichlich Chlorophyll – den magischen grünen Farbstoff, der mit unserem Blutfarbstoff, dem Hämoglobin, fast identisch ist und der Grund, warum Grünes so wunderbar nährend und blutreinigend auf unseren Körper wirkt. Eines der vielen Zeichen, dass auch wir ein Teil der Natur sind und vielfältig verbunden mit allen Lebewesen.

Nebenbei: ob ein besonders hoher Gehalt an Eisen vorteilhaft wäre, weiss ich nicht. Denn unser Körper benötigt zwar Eisen, jedoch nur in relativ kleinen Mengen. Ein hoher Eisenspiegel im Blut soll beispielsweise Infektionen begünstigen.

Und die Oxalsäure? Oft wird vom Verzehr von oxalsäurereichen Nahrungsmitteln abgeraten, da Oxalsäure zu einer Unterversorgung mit Eisen, Calcium und Magnesium führen kann und angeblich sogar schädlich für die Nieren sein soll. Im Zuge meiner Recherchen vergangenen Herbst zur Stärkung meiner Zähne und allgemein Re-Stabilisierung meines Körpers, mit Focus auf ausreichende Mineralstoffversorgung habe ich ebenfalls gefunden, dass ich aus eben diesen Gründen besser auf Spinat verzichten sollte. Jedoch schmeckt mir Spinat (in Maßen) unglaublich gut und nährt mich besser, als Salate etc. es schaffen (mit Wildkräutern sieht es hier in der Gegend ja leider karg aus). Und wie du vielleicht schon weisst, halte ich viel von der Weisheit meines Körpers. Wie ist es also richtig?

Zunächst einmal zur Begriffsklärung: Oxalsäure und Oxalate sind, chemisch betrachtet, nicht dasselbe, werden jedoch im Bereich der Ernährung häufig synonym verwendet. Genaugenommen bildet die Oxalsäure mit Natrium-, Kalium- und Ammoniumionen Salze, die Oxalate.

In Form von Oxalaten ist Oxalsäure in den meisten pflanzlichen Nahrungsmitteln enthalten, entsteht aber auch als Stoffwechselprodukt im Körper. Letzteres hauptsächlich durch den Abbau von Aminosäuren und Ascorbinsäure. Nur etwa 10-15% der über den Urin ausgeschiedenen Oxalate stammen aus der Nahrung.

Die meisten Pflanzen enthalten nur geringe Mengen an Oxalaten, einige jedoch, wie z. B. Spinat, Mangold, Sauerampfer, Kakao, Tee, haben einen sehr hohen Oxalatgehalt. Riskant kann ein hoher Oxalatgehalt der Nahrung in zweifacher Hinsicht sein.

  1. Für die Nieren: Werden häufig große Mengen oxalathaltiger Nahrung verzehrt, kann sich bei entsprechender Veranlagung der Urin an Oxalaten übersättigen und das Risiko zur Bildung von Nierensteinen steigt. Da auch hierbei immer noch das meiste Oxalat aus Stoffwechselprozessen stammt, müssen sich hierüber eigentlich nur Menschen mit einer entsprechenden Resorptionsstörung Sorgen machen.
  2. Enthält die Nahrung außer Oxalaten auch reichlich Calcium, dann verbinden sich Oxalate und Calcium und werden nicht mehr über die Nieren sondern über den Darm ausgeschieden. Gut für die Nieren. Weniger gut allerdings für die Calciumversorgung des Körpers, wenn so viel Oxalate aufgenommen werden, dass sie alles verfügbare Calcium räubern und es so zu einem Mangel kommen kann. Insbesondere, da Oxalate auch noch die Resorption von Calcium, Magnesium und Eisen im Darm hemmen.

Musst du nun also vor dem Essen erst nachschlagen, in welchen Mengen und Verhältnissen Oxalate und Mineralstoffe in deiner Nahrung enthalten sind? Nein, musst du nicht. Wenn du roh und unvermischt isst, mit einer gewissen Achtsamkeit, dann zeigt dir dein Körper auch hier, was gut für ihn ist. So schmeckt für mich nicht jeder Spinat gleich – z. B. mag ich am liebsten die mittleren Blätter, nicht die ganz jungen, aber auch nicht die alten. Lieber die etwas knittrigen als die glatten, dickeren. Manche schmecken wirklich sauer für mich – und die esse ich dann nicht. Tatsächlich ist es so, dass im jungen Spinat und in den älteren Blättern mehr Oxalate enthalten sein sollen – mein Geschmackssinn hat mich da offenbar richtig beraten. Ähnlich ist es mit Roter Bete – auch die kann ich nur in sehr begrenzten Mengen essen, weil ich sehr schnell eine saure Komponente wahrnehme. Auch diese Knollen sind reich an Oxalsäure. Mit Achtsamkeit merkst du beim Essen, was dein Körper braucht und wann du genug hast! Das funktioniert natürlich nicht mehr so gut, wenn du deinen Spinat im Smoothie mit süßen Früchten vermixt … 😉

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Warum Getreide nicht zu unserer Ernährung gehört

Ich spreche hier von unserer = des Menschen artgerechten Ernährung. Also dem, wofür unser Körper gemacht ist, worauf er programmiert ist, was er optimal verwerten kann & was ihm gut tut. Was – besonders im Hinblick auf Getreide, aber auch auf vieles anderes – leider häufig nicht mit den tatsächlichen Bestandteilen der verbreiteten menschlichen Ernährungsweise übereinstimmt. Tatsächlich bildet gerade Getreide für die allermeisten noch immer das Grundnahrungsmittel schlechthin. Im Brot, im Müsli, in Nudeln, Kuchen, Keksen, Pizza usw usw … nahezu alles, so scheint es, basiert auf Getreide.

War das denn nicht „schon immer“ so? Ernähren sich unsere Vorfahren nicht seit Tausenden von Jahren von Getreide? Ja und nein. Tatsächlich essen Menschen seit rund 10.000 Jahren Getreide. Unsere Art existiert jedoch weitaus länger, und die allermeiste Zeit davon gehörte Getreide eben nicht zu unserer Nahrung, und unsere Körper sind nicht gut an dessen Verwertung angepasst. Tatsächlich tauchten die ersten degenerativen Krankheiten parallel zur Ernährungsumstellung der sich sesshaft machenden, nun Getreide anbauenden Menschen auf. Insbesondere die Entstehung von Karies steht in direktem Zusammenhang mit dem Konsum von Brot!

Darüberhinaus wurde insbesondere in den letzten rund 100 Jahren das Getreide, speziell der überall verwendete Weizen, stark verzüchtet. Um den Ertrag zu steigern, die Verarbeitung noch gewinnbringender zu gestalten und die Konsumenten noch stärker an die suchterzeugenden Getreideprodukte zu binden, wurde der Weizen stark verändert.

Wieso bildet Getreide eigentlich einen so wesentlichen Teil der üblichen Ernährung?

Als die Menschen vor rund 10.000 Jahren begannen, sich sesshaft zu machen und sich nicht mehr aus dem stets reichhaltigen Angebot des tropischen Dschungels ernähren konnten, fingen sie an, ihre Nahrung anzubauen. Angebaut wurde nicht etwa eine möglichst große Vielfalt, und auch nicht das, was am leckersten & wohltuendsten war, sondern das, was sich gut anbauen liess, gut gelagert werden konnte, verarbeitet werden konnte und satt machte.

Isst du, wenn du Getreide isst, das Gleiche wie deine damaligen Vorfahren?

Nein. Nicht mal das Gleiche wie deine Urgroßeltern. Weizen, das am häufigsten verwendete Getreide, ist als Zuchtform erst seit 500 Jahren Bestandteil der menschlichen Ernährung. Der heutige Weizen wurde darüberhinaus für die industriellen Backprozesse „optimiert“ und besteht nun zu gut 50% aus Gluten (statt, wie 50 Jahre zuvor, 5%). Gluten, das sog. „Klebereiweiß“, verkleistert buchstäblich den Darm und behindert somit die Nährstoffresorption. Außerdem fördert es, da nicht vollständig verwertbar, chronische Entzündungen und führt zur Durchlässigkeit der Darmwände, so dass unverdaute Peptide direkt in die Blutbahn gelangen und dort Immunreaktionen hervorrufen können.

Darüberhinaus macht Weizen abhängig: Gliadine (Proteine im Weizengluten), entstammen der Genforschung der 1970er Jahre und wurden seitdem immer weiter entwickelt. Sie wirken appetitanregend bis hin zu unstillbarem Hunger und außerdem berauschend – sie betäuben unsere Sinne und machen schläfrig. Eine vermutlich beabsichtigte Wirkung … nicht zufällig wachen immer mehr Menschen in Folge einer Ernährungsumstellung auf.

Sind Menschen Getreideesser?

Lebewesen, die sich artgerecht von Getreide ernähren, wie z. B. Hühner, haben einen Kropf. Sie schlucken Steinchen, um die gegessenen Samen zu zermahlen. Ihr Körper verfügt über spezielle Enzyme, für die Verdauung von rohem Mehl. Ihr Darm ist für die Verdauung von Stärke ausgelegt; die Darmwand ist voller winziger Grübchen und ihre Bauchspeicheldrüse hat drei Gänge, einen für jede der Haupt-Enzymgruppen. Menschen haben weder Grübchen im Darm noch schlucken Sie Steine. Der menschliche Verdauungstrakt kann rohes Getreide, auch gemahlen, nicht verdauen. Ankeimen verbessert die Verwertbarkeit und senkt auch den Phytingehalt. Zur Erinnerung: Das im Getreide reichlich enthaltene Phytin bindet Mineralstoffe und macht sie somit für den Körper unverwertbar.

Allerdings enthält Getreide außerdem Toxine, die der Pflanze als Fraßschutz dienen. Manche Tierarten, wie Vögel und Insekten, haben eine Resistenz gegenüber diesen Giften entwickelt. Menschen jedoch nicht! Zu den gefährlichsten dieser Gifte gehören die Lektine, die vom Darm ins Blut gelangen und alle möglichen Autoimmunerkrankungen auslösen können. Außerdem machen sie den Darm durchlässiger und bringen das Gleichgewicht von Bakterien etc. im Darm durcheinander.

Wird Getreide dennoch, durch entsprechende Verarbeitung, dem menschlichen Verdauungssystem zugänglich gemacht, so treibt es den Blutzuckerspiegel massiv in die Höhe.

Zu denken geben sollte uns auch, dass keiner unserer nahen Verwandten unter den Primaten Getreide isst!

Fazit: Wir sind keine Getreideesser, Getreide gehört nicht zu der von der Natur vorgesehenen, artgerechten Nahrung für uns Menschen!