Reiseproviant

Seit gestern sind wir wieder unterwegs. Richtung Süden, Richtung Sonne, Richtung Meer 🙂 … ja, ich freu mich! Im vollbeladenen Auto natürlich auch ein wenig Reiseproviant … wie zum Beispiel dies hier:

Äpfel, Süßkartoffeln, Pomelos

Äpfel, Süßkartoffeln, Pomelos

Erdmandeln, knusprige Sonnenblumenkerne, Buchweizen, Graspulver, Algen uvm ...

Erdmandeln, knusprige Sonnenblumenkerne, Buchweizen, Graspulver, Algen uvm …

Marzipan und Pistazienschokolade für die Tochter

Marzipan und Pistazienschokolade für die Tochter

Stevia-Ingwer-Schoko und Carob-Ginseng-Schoko

Stevia-Ingwer-Schoko und Carob-Ginseng-Schoko

Schokocroissant ... sie entwickeln sich weiter :)

Schokocroissant … sie entwickeln sich weiter 🙂

Kurkuma

Frisches Kurkuma

Frisches Kurkuma


Als ein besonders hervorstechendes Heil- und Nahrungsmittel gilt Kurkuma. Heilmittel ist hier nicht im Sinne der modernen Sichtweise von „ich esse irgendwas und nehme dann ein Mittelchen gegen auftretende Gesundheitsprobleme“. Sondern in dem Sinn, dass deine Nahrung dein Heilmittel bzw. deine Heilmittel deine Nahrung sein sollen. Anders ausgedrückt: ernähre dich ausschließlich von dem, was dir gut tut und dich gesund erhält bzw. macht.

Das beinhaltet ein riesiges Sortiment frischer pflanzlicher Nahrung: Blätter, Früchte, Wurzeln, Blüten usw.. Manche davon werden im Allgemeinen ganz gegessen, andere, wie das Kurkuma, eher als Gewürz dosiert, also in kleinen Mengen genossen.

Dass ich von all den sogenannten „Wundermitteln“ nichts halte, sondern für eine ausgeglichene, natürliche Ernährung bin, weisst du schon. Dennoch finde ich es interessant, ab und an am Beispiel konkreter Nahrungsmittel aufzuzeigen, dass alles was wir brauchen, in der pflanzlichen Nahrung, die die Erde für uns bereithält, enthalten ist. Heute also mal am Beispiel von Kurkuma – welches ich übrigens sehr lecker finde.

Kurkuma, auch Gelbwurz oder Gelber Ingwer genannt, wird bereits in den alten Schriften der indischen Veden erwähnt, die belegen, dass es bereits vor 5000 Jahren als Heilmittel verwendet wurde. Kurkuma war und ist in Indien traditionell eines der wichtigsten Gewürze und galt in früheren Zeiten sogar als heilig. Im Ayurveda, der traditionellen indischen Heilkunst spielt Kurkuma nach wie vor eine wichtige Rolle. Es gilt als Heilmittel für nahezu alle Volkskrankheiten und wird außerdem bei Nervenschwäche, mentalen Problemen, als natürliches Schönheitsmittel, als Aphrodisiakum, bei Kreislaufproblemen etc. eingesetzt.

Die Erkenntnisse der modernen westlichen Medizin bestätigen dies. Curcumin, der Hauptwirkstoff in den Kurkuma-Rhizomen, wird hierzulande isoliert und in Form von Pillen angeboten. Da dies isolierte Curcumin jedoch, anders als die vollständige Knolle, in der der Wirkstoff im vollständigen Bioverband mit den übrigen enthaltenen Stoffen vorliegt, diverse Nebenwirkungen mit sich bringt, empfiehlt es sich eher, frisches oder getrocknetes vollständiges Kurkuma im Speiseplan unterzubringen. Verwende Kurkuma in kleinen Mengen, denn es hat einen recht intensiven Geschmack. Kurkuma passt sowohl zu süßen als auch zu herzhaften Speisen. Falls du es mit anderen Gewürzen kombinieren willst, kommen dafür z. B. Ingwer, Anis, Koriander und Curry-Mischungen in Frage.

Z. B. kannst du dir köstliche Goldene „Milch-„Getränke auf Basis von Früchten oder Nüssen damit zubereiten.

Golden Milk ... aus frischer Kokosnuss und Kurkuma

Golden Milk … aus frischer Kokosnuss und Kurkuma



Auch lecker schmeckt die Mischung als Creme – wie hier als „Goldenes Joghurt“

Kokos-Kurkuma-Joghurt

Kokos-Kurkuma-Joghurt



Rezept für die Goldene Kokosmilch

Du brauchst dafür:

  • 1/4 einer reifen Kokosnuss
  • frisches Kurkuma und frischen Ingwer
  • 2 Tassen Wasser
  • evtl. ein Süßmittel deiner Wahl, wie z. B. 5 Datteln Deglet oder 1 TL Carobpulver

Gib die Stücke der Kokosnuss sowie den Ingwer und das Kurkuma in den laufenden Vitamix, um alles zu zerraspeln. Füge Wasser und Süßungsmittel hinzu und vermixe alles auf höchster Stufe etwa eine Minute lang. Gib die Mischung durch ein Sieb und genieße die Milch als Getränk; den ausgesiebten Trester als „Joghurt“.

Wer es fruchtiger & fettärmer liebt, bereitet sich eine Goldene Milch ganz schlicht aus Bananen und Kurkuma:

Kurkuma-Bananen-Milch

Kurkuma-Bananen-Milch



Zu dem, was Kurkuma lt. medizinischen Erkenntnissen so alles „kann“, gehört z. B.

  • es wirkt entzündungshemmend
  • es beugt Knochenschwund vor und stoppt ihn sogar
  • es ist einer der wirkungsvollsten Fatburner der Natur.
  • es reduziert freie Radikale und ist somit ein natürliches Antioxidanz
  • es stimuliert die Produktion von Magensäften und fördert damit eine gesunde Verdauung
  • es unterstützt das Immunsystem extrem effektiv, indem es die Bildung all der Zellen fördert, die zur Immunabwehr und zum Abbau krankhaft veränderter Zellen notwendig sind.
  • es kann die Stimmungslage verbessern und somit auch bei der Behandlung von Depressionen helfen.
  • es ist krebshemmend
  • es wirkt verjüngend, indem es den Neuaufbau des Bindegewebes stimuliert.

Kurkuma wirkt stark färbend, also Vorsicht bei der Verarbeitung – Flecken lassen sich kaum wieder entfernen. Trotz dieser Wirkung eignet sich Kurkuma-Pulver allerdings hervorragend zur Zahnreinigung und macht deine Zähne langfristig nicht etwa gelb sondern weisser! (Die Zahnbürste allerdings wird gelb verfärbt 😉 )

Dein Körper ist eine Projektion deines Bewusstseins!

Eines der Schlüsselprinzipien der Quantum-Physik ist, dass unsere Gedanken unsere Wirklichkeit bestimmen. Alles ist Energie, auch du und ich, und wird allein durch unser Bewusstsein, durch unsere Gedanken, geformt.

Deine Gesundheit und dein Alterungsprozess unterliegen vollständig deinem eigenen Willen!!!
Die Schlüssel: Bewusstsein, Aufmerksamkeit, Glaube.

„Atome altern nicht. (…) Jedes Jahr werden 98% der Atome in deinem Körper durch „neue“ Atome ausgetauscht. Du stirbst kontinuierlich, und wirst wiedergeboren. (…) Alle drei Tage erneuert sich deine Magenschleimhaut, jeden Monat bekommst du eine neue Haut, alle drei Monate ein neues Skelett. Und nach einem Jahr hast du einen fast komplett neuen Körper. (Deepak Chopra)

(…) Dein Körper ist nicht dein wirkliches Ich. Dein Körper ist nur eine Projektion von dem, was du zu sein glaubst.
(…) Chronische Schmerzen, Krankheiten oder alte Verletzungen sind nicht wirklich in deinem Körper sondern in deinem Geist. (…)“

Quelle

Lies auch mal hier über Emotionen und Gesundheit!

Süße Plätzchen ohne Zucker

Dieses Jahr steckt meine Weihnachts“bäckerei“ voller Experimente. Denn mit meinem momentanen Plan, fruchtzuckerarm/-frei zu essen, scheiden Datteln und Trockenfrüchte als (Nicht-)Backzutaten aus. Für meinen Süßhunger habe ich inzwischen schon Chufas, Carob und Süßkartoffeln (besonders toll, weil sie auch frisch und saftig sind) entdeckt. All das lässt sich auch wunderbar zum Herstellen von Süßigkeiten verwenden. Wie zum Beispiel für diese wirklich leckeren Plätzchen: süß, ohne Fruchtzucker, reich an Kohlehydraten und fettarm:

Jammie! Erdmandel-Carob-Süßkartoffel-Plätzchen

Jammie! Erdmandel-Carob-Süßkartoffel-Plätzchen

Und hier ist das Rezept dafür.

Du brauchst:

  • 1/3 – 1/2 Tasse Erdmandeln
  • 1 TL rohes Carob-Pulver
  • 2 EL aktivierte Leinsamen (d. h., vorher eingeweicht und dann wieder getrocknet)
  • ein ca. 5 cm langes Stück einer Süßkartoffel

Weiche die Erdmandeln (Chufas) über Nacht in reichlich Wasser ein. Vermixe Erdmandeln und Wasser im Blender und gib die Mischung durch ein feines Sieb oder einen Nussmilchbeutel. Die Milch kannst du, pur oder mit weiteren Zutaten, z. B. so als Frühstück genießen. Den Trester gibst du zusammen mit dem Carob-Pulver, den gemahlenen Leinsamen und der gewürfelten Süßkartoffel in den Mixer und verarbeitest alles zu einem saftigen Teig. Nach Geschmack kannst du den Teig noch mit Zimt oder anderen Gewürzen würzen. Falls dir die milde Süße so noch nicht reicht, kannst du auch mehr Carob verwenden oder zusätzlich Stevia hinzufügen. Forme kleine Plätzchen aus dem Teig und genieß sie entweder gleich so oder gib sie für einige Stunden bei 40°C ins Dörrgerät.

Rohe Schokocroissant

Mein erster Versuch mit süßer Gourmet-Rohkost à la Hippokrates-Ernährung. Also ohne Zucker, ohne Datteln. Gesüßt mit Stevia – ich find’s jammie!!!

Inspiriert übrigens durch ein Rezept der ROHmantischen Familie, welches ich jedoch ein bisschen auf meine Vorlieben angepasst habe. Meine Version ist nussfrei und verwendet Zucchini statt Kürbis. Auch ziehe ich gemahlene Stevia-Blätter dem Fluid vor – das Pulver ist roh, weniger weit verarbeitet und frei von Zusätzen. Insgesamt hat mir dieses Rezept auch noch zu viele Zutaten und zu viel Fett und ich werde noch mal mit einer reduzierteren Version herumexperimentieren. An der Optik muss ich auch noch ein bisschen arbeiten, wie du siehst. Aber – lecker war es schon! Und seeehr sättigend.

Rohe, zuckerfreie Schoko-Croissant

Rohe, zuckerfreie Schoko-Croissant

Messbar aus dem Gleichgewicht – B12. Und nun?

Heute hab ich noch mehr mit dir zu teilen als nur den Adventskalender – ein anderes, für mich gerade aktuelles Thema. B12.

Eine gesunde, natürliche Ernährung macht Spaß und ist zweifellos eine wesentliche Grundlage für Gesundheit und Wohlbefinden. Und ein so ernährter Körper hat auch in Zeiten größerer Belastung viele Reserven, viel Kraft und verhilft darüberhinaus zu einem ausgeglicheneren Gemütszustand. Wenn jedoch die Belastungen zu lange anhalten, überhand nehmen, reicht selbst die beste Ernährung manchmal nicht mehr aus.

Aus einer spontanen Eingebung heraus habe ich meinen B12-Status mal testen lassen. Mit einem Urin-Test auf Methylmalonsäure und einem Bluttest, einen Holo-TC-Test – dabei wird das im Blut zirkulierende, aktive Colabamin (B12) gemessen.

Und tatsächlich – so das Ergebnis beider Tests: trotz (!) meiner Ernährungsweise hat mein Körper den gängigen Normwerten nach scheinbar einen „Mangel“ entwickelt. Und zwar, wenn ich mir die vorgegebenen Werte ansehe, einen deutlichen: mein MMA-Wert liegt bei 5,56mg/g Kreatinin (als Mangel gilt alles über 2,5), mein Holotranscobalamin liegt bei 14,5pmol/l (als Mangel gilt alles unter 35). Wie kann das sein??? Und wenn diese weite Abweichung von der Norm tatsächlich einen Mangel beschreibt, müsste er doch schon länger bestehen – wie kann es sein, dass ich keine Symptome hatte? Vielleicht lagen meine Werte ja auch schon immer so niedrig – ich habe sie nie zuvor testen lassen.

Mit meiner seit 10 Jahren veganen (davor über 15 Jahre vegetarischen) Ernährungsweise hatte ich bislang nie irgendwelche Mangelprobleme – warum auch, ich ernähre mich mit der veganen Rohkost so gut wie nie vorher. Im Gegenteil: ich habe mich immer sehr fit und voller Energie gefühlt. In den letzten Monaten hat das allerdings tatsächlich ein wenig nachgelassen … weniger Energie, geringere Belastbarkeit, emotional instabiler, als ich es von mir gewohnt bin, leicht depressiv. Allerdings hat das auch durchaus klar erkennbare Gründe, wie z. B. eine schwierige Familien- bzw. Beziehungs-Situation und Liebeskummer.

Wir sind nicht nur Körper, sondern eben auch Seele. Wir funktionieren nicht rein materiell; unser seelischer Zustand, unser Gemütsszustand, unsere emotionale Verfassung und entsprechend fordernde Lebenslagen in diesen Bereichen wirken sich ebenfalls auf den Körper aus. Meiner Betrachtungsweise nach bin ich eben momentan komplett aus meinem Gleichgewicht. Mehr als je zuvor. Auch körperlich. Und die kürzlich erwähnte Schokolade macht da auch schon nichts mehr weiter 😉 Dazu kommt noch die Zahngeschichte – Störfelder von den wurzelbehandelten Zähnen, die mir ja auch schon länger zu denken gegeben haben.

„In Krisen und bei Stress steigt der Bedarf an Vitamin-B12 sehr stark. Die ist zum Beispiel der Fall in Zeiten hoher körperlicher und geistiger Beanspruchung, schwerer körperlicher Arbeit, in psychisch und geistig belastenden Lebenssituationen und bei starken, anhaltenden Emotionen wie Angst, Sorge, Trauer und Liebeskummer, auch im Zuge von emotionalen Prozessen in therapeutischer oder spiritueller Arbeit. Auch eine starke Immuntätigkeit aufgrund von Infekten führt zu einem erhöhten Bedarf an Vitamin B12.

Der erhöhte Bedarf erklärt sich einerseits durch eine vorübergehende Verwertungsstörung, da Stress zu einer schlechten Durchblutung der Verdauungsorgane und einem ungünstigen Verhältnis von Magensäure zu Enzymen führt. Zum anderen wird übermäßig viel Vitamin B12 für die Produktion von Hormonen und Neurotransmittern benötigt. Besonders Hormone wie Adrenalin, Noradrenalin und Serotonin werden in vielen Stresssituationen in großen Mengen ausgeschüttet, wodurch der Verbrauch an Vitamin B12 stark zunimmt. Bei anhaltendem Stress kann so ein Mangel entstehen, obwohl der durchschnittliche Tagesbedarf an Vitamin B12 durch die Nahrungsaufnahme eigentlich gedeckt ist.“

Diese Beschreibung (Quelle) liefert tatsächlich eine mögliche Erklärung für meinen niedrigen B12-Wert – und damit auch den für mich relevanten Lösungsansatz. Denn die Einnahme von Supplementen kann für mich allerhöchstens eine Lösung für den akuten Notfall sein; wesentlich wichtiger, als einen lecken Eimer beständig aufzufüllen, finde ich, herauszufinden, woher das „Loch im Eimer“ denn kommt. Und es zu schließen, natürlich.

Vegane Ernährung gilt ja oftmals als „Risikofaktor“ für eine unzureichende B12-Versorgung. Dass das so nicht stimmt, darüber habe ich z. B. hier und hier schon geschrieben. Trotzdem ein Blick auf meine Ernährung: da fehlten in den letzten 1,5 Jahren während der langen Zeiten auf Teneriffa allerdings Wildkräuter; ansonsten jedoch bin ich mir absolut sicher, dass sie in keinster Weise mangel-haft war/ist – jedoch führt eben auch ein Zuviel an Belastung zu sogenannten Mangelsymptomen.

Die schulmedizinische Diagnose nennt das „nitrosativen Stress“ oder auch „Nitrostress“. Hierbei handelt es sich, so sagen sie, um einen Teufelskreis, ausgelöst durch z. B. psychologischen Stress, Störfelder wie wurzelbehandelte Zähne, starke anhaltende geistige und körperliche Belastung, Elektrosmog, instabile Halswirbelsäule, intensive spirituelle Entwicklungsphasen etc. … kurz: ein Zuviel an Belastungen. Welches, wenn ich das richtig verstanden habe, zu zuviel Stickstoff (NO) im Blut führt, das wiederum die B12-Reserven aufzehrt. Die angeratene Therapie empfiehlt eine Senkung des Stickstoffs durch hohe B12-Zufuhr, eventuelle Supplementierung weiterer Mikronährstoffe (falls nötig) und parallel dazu die Behebung der Ursachen. Für mich interessant ist vor allem der letzte Punkt. Der in meinem Fall wohl heisst:

  • wurzelbehandelte Zähne ziehen (damit hab ich schon angefangen, und tatsächlich: nach dem Ziehen von 2 wurzelbehandelten Zähnen habe ich mich innerhalb kürzester Zeit deutlich besser, energiegeladener, positiver gefühlt!),
  • Stress reduzieren (auch daran arbeite ich),
  • belastende Emotionen lösen ( ich denke, das ist der wichtigste Punkt! Falls du ihn noch nicht kennst, schau dir zum Thema Emotionen und Gesundheit unbedingt mal den Film e-motion an!),
  • Elektrosmog reduzieren (so gut das eben möglich ist in meinem Job).

Es gibt Studien, denen zufolge auch Fasten – also eine totale Entlastung des Verdauungssystems – zu einer wesentlichen Verbesserung des B12-Wertes führen soll.

Meiner Überzeugung nach wird alles, was mir hilft, wieder in mein Gleichgewicht zu kommen, auch in Bezug auf diesen einen gemessenen Wert helfen. Dem ich ansonsten als isoliertem Wert übrigens keine allzu hohe Bedeutung beimesse – um es noch einmal zu betonen: es geht mir um die Wiederherstellung meines Gleichgewichtes. Insgesamt. Das erscheint mir auch tatsächlich dringend. Nicht jedoch dieser eine gemessene Wert. Meine diesbezüglichen „Mangelsymptome“ finde ich jetzt auch nicht so dramatisch, dass mir ein schulmedizinisches Eingreifen unbedingt notwendig erscheint. Ich überlege noch, was genau ich damit tun werde – die Einnahme von NEMs widerstrebt mir doch sehr.

Was denkst du darüber? Was würdest du tun? Ich freu mich, deine Gedanken dazu zu lesen!

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Anleitung zum Glücklichsein :)

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Eine glücklich-machende Ernährung … voller Sonne, Liebe, Früchten … und frei von (Tier-)Leid verursachenden Elementen … ist gewiss eine ausgezeichnete Basis für ein glückliches, liebe-volles Leben in perfektem Wohlbefinden.

Mindestens genau so wichtig wie die optimale Versorgung deines Körpers ist, wie du deine Seele nährst. Emotional und mental für dich sorgst.

  • LIEBE dich selbst! Sei LIEBEvoll und gut zu dir, sprich und denk in positiven Worten über dich. (Das bezieht sich natürlich auch auf deine körperliche Versorgung! Wer gut zu sich selbst ist, ernährt seinen Körper gut, pflegt sich, sorgt für ausreichend Ruhe usw.!
  • Folge deinem HERZEN.
  • LEBE deine TRÄUME.
  • Gib NIEMALS auf.
  • Wenn sich etwas nicht gut, nicht richtig, anfühlt: LASS ES SEIN!
  • Es ist DEIN Leben – versuch nicht, es anderen recht zu machen – sondern dir selbst! Trau dich, auch mal NEIN zu sagen!
  • TU, WAS DU WILLST! Vielleicht kennst du diesen Satz auch aus der „Unendlichen Geschichte“? Wie Bastian es im Laufe der Geschichte herausfindet, geht es dabei vor allem erst einmal darum, herauszufinden WAS du willst! Und es dann auch zu LEBEN.

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Zuckerfrei – Ein Experiment

Für mehr Erdung und weniger Zucker.

Zahnbedingt und wegen meines allgemeinen (Vata-)Ungleichgewichts – für mehr dringend benötigte Erdung also – denke ich schon seit einer Weile über die Details meiner Ernährung nach. Und da ich außerdem mal wieder Lust auf Experimente habe 😉 – probier ich jetzt also mal etwas aus:

Eine Ernährung ohne Zucker, auch ohne Fruchtzucker! Zum Einen, weil mein Geschmackssinn mir seit einiger Zeit signalisiert, dass mein Körper weniger Süß möchte. Zum Anderen, um auszuprobieren, ob sich das Fortschreiten meiner alten Zahnschäden (an wurzelbehandelten Zähnen, unter Kronen) dadurch aufhalten lässt. Und auch, um nach vielen sehr fordernden Monaten nun mit wieder bewussterem Beachten meiner Bedürfnisse mein Gleichgewicht auch von der körperlichen Seite aus wieder herzustellen. Da es in erster Linie durch seelisch-emotionale Belastungen aus der Balance geraten ist, arbeite ich natürlich besonders von der Seite aus daran; jedoch – es ist ja alles ein Zusammenspiel, und mich mal wieder bewusst um meinen Körper zu kümmern und mich so ein wenig zu erden, hilft mir erfahrungsgemäß auch bei den seelischen Belangen.

Der Plan sieht so aus: eine zuckerfreie bzw. zuckerarme Ernährung. Für eine Früchteesserin wie mich eine echte Herausforderung. Für den Anfang will ich mich ein wenig an der (kürzlich hier vorgestellten) Hippokrates-Ernährung orientieren, deren Zusammensetzung momentan gut zu passen scheint. Nur als Inspiration zu der Frage: was esse ich denn dann bloss? 😉 und um erst einmal aus meiner momentanen Schieflage herauszukommen. Denn im Grunde bleibe ich dabei: ich esse das, worauf ich Appetit habe; mein Körper weiss am Besten, was er braucht. Eigentlich zeigt er mir ja auch schon seit Monaten, dass er mehr nicht-süße Früchte und kaum noch sehr Süßes wie Datteln und Co möchte. Nur wurde er in letzter Zeit immer öfter vom „emotionalen Hunger“ übertönt.

Für den Anfang stelle ich mir das so vor: morgens gibt es entweder gar nix oder Orange oder grünen Saft/Smoothie (ohne Früchte). Weiters über den Tag Grünes, Gemüse, Sprossen, Sauerkraut, kleine Mengen an aktivierten Nüssen/Kernen. Überwiegend urköstlich, manchmal zubereitet … ich freu mich schon auf neue Rezept-Experimente :). Ein erster Versuch, dattelfreie Gourmet-Rohkost für ein Treffen mit Freundinnen herzustellen, ist zwar meiner Meinung nach recht gut gelungen, kam aber bei den anderen nur mäßig an: Stevia als Süßungsmittel bringt eben doch einen sehr eigenen Geschmack mit.

Auch ein Fastentag pro Woche gehört übrigens zum Konzept der Hippokrates-Ernährung. Gelegentlich habe ich den in der letzten Zeit ohnehin schon mal eingebaut und werde das wohl auch weiterhin tun.

Wenn dich interessiert, wie’s weitergeht, schau einfach öfter hier rein – ich werde berichten :). Wie immer freue ich mich über deine Gedanken und Anmerkungen in den Kommentaren!

Hippocrates-Rohkost

Den größten Teil meiner Rohkostzeit habe ich mich überwiegend von süßen Früchten, immer mit viiiiel Grün dazu, ernährt. Seit etwa einem halben Jahr nun schon merke ich, wie mein Appetit auf süße Früchte nachlässt; nicht nur, dass ich kleinere Mengen essen mag; mir schmecken auch die sehr süßen Früchte wie z. B. Bananen und Datteln nicht mehr sooo gut und ich habe immer öfter Appetit auf nicht-süße Früchte oder einfach nur Grünes.

Kürzlich bin ich über das Konzept der „Hippokrates“-Ernährung gestolpert. Eine weitere Ernährungsvariante innerhalb der Rohkost – andere sind z. B. 80/10/10, Urkost, Sonnenkost usw. – und habe mir das einmal etwas näher angesehen.

Hippokrates ist dir sicher ein Begriff – der berühmteste Arzt des Altertums gilt als der Begründer der Medizin als Wissenschaft und hat u. a. den Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit erkannt:

Lass deine Nahrung deine Medizin sein und Medizin deine Nahrung.

Der Begriff der Hippokrates-Ernährung nun wurde vom Hippokrates-Institut in den USA geprägt und bezeichnet eine rohköstliche Ernährungsweise, die sich folgendermaßen zusammensetzt:

  • täglich frisch gepresster Weizengrassaft, täglich frisch gepresste Säften aus Gemüsen und Sprossen, Ingwer oder Knoblauch
  • Sprossen, Sprossen, Sprossen … also möglichst viel Gekeimtes! Du kannst Hülsenfrüchte wie Linsen, Kichererbsen, Adzukibohnen etc. keimen, und auch Samen und Nüsse sollten vor dem Verzehr am Besten immer angekeimt (und evtl. wieder getrocknet) werden.
  • Frischem Gemüse und Blattgrün
  • Kleine/mässige Mengen an Fett wie z. B. Samen, Nüsse, Avocados
  • Kein Salz; stattdessen werden Algen (oder fermentierte Sojasauce) verwendet.
  • Probiotika wie z. B. Sauerkraut
  • Maximal zweimal die Woche Früchte zum Frühstück; hierbei bevorzugt Zitrusfrüchte. Bei Krankheit sollte auf jeglichen Zucker (auch Fruchtzucker) verzichtet werden!
  • Gesüßt wird ausschließlich mit Stevia.
  • Ein Fastentag pro Woche gehört ebenfalls zum Konzept des Instituts.

Es ist sicher kein Zufall, dass mir in der letzten Zeit dieses Konzept wiederholt über den Weg gelaufen ist. Da ich u. a. auch zahnbedingt gerade über die Details meiner Ernährung nachdenke, dringend mehr Erdung brauche, Ausgleich für mein aus dem Gleichgewicht geratenes Vata, und mal wieder Lust auf Experimente habe ;), werde ich mal damit herumprobieren. Wie das genauer aussieht, erzähle ich dir demnächst.

Schau wieder hier rein, ich halte dich auf dem Laufenden!