Schoko-Magie

Noch besser als Schokolade zu essen, ist es, Schokolade herzustellen. Das gilt zumindestens für mich: andere meditieren oder gehen laufen; ich MIXE 😉 … Naja, die anderen Dinge mach ich auch, je nach Stimmung. Aber definitiv hat das Zubereiten von Essen genau wie andere kreative Tätigkeiten für mich etwas Meditatives, Beruhigendes, und hilft mir, zu mir selbst zu kommen.

Diesmal also Schokolade. Weil ich die gerade so mag. Und weil meine selbstgemachte Schokolade auf die Zutaten verzichtet, die ich eigentlich nicht essen möchte, wie z. B. Agavendicksaft. Mein Favorit momentan ist mit Stevia gesüßte Schokolade, die nur aus Kakaomasse und Stevia besteht. Yummy!

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Grüner November

Frühstück: Spinat

Frühstück: Spinat

Mittag: Spinat, Algen, Kokosnuss, Kochbanane

Mittag: Spinat, Algen, Kokosnuss, Kochbanane

Abendessen: Tomaten-Avo-Kräuter-Creme mit Spinat und Algen

Abendessen: Tomaten-Avo-Kräuter-Creme mit Spinat und Algen

Rohkost in Antwerpen

Hier im Blog war es wieder mal ruhig in den letzten Tagen, denn ich war unterwegs. Diesmal in Belgien: ein Wochenende in Antwerpen – mit den ersten Schneeflocken, die ich seit fünf Jahren gesehen habe. Und geradezu arktischen Temperaturen dazu. Doch die Stadt hat viele schöne Seiten – wie z. B. die Altstadt, voller mittelalterlicher Gebäude und verwinkelter Gässchen und Gänge zwischen den Häusern hindurch – ich liebe so etwas 🙂

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Frisches zum Essen haben wir auf dem sogenannten „Ausländermarkt“ gekauft, der neben einem riesigen Angebot an importierten Früchten auch einen großen Bio-Stand mit viel frischem Grün zu bieten hatte. Auch zwei riesige Bio-Supermärkte habe ich gesehen, mit einem unglaublichen Angebot aller möglichen Superfoods. Außerdem gehört zu Antwerpen das erste Rohkost-Restaurant Belgiens: „Eten vol leven“ besteht seit vier Jahren und du findest es in der Minderbroedersrui 52 in Antwerpen. Auf der Karte stehen diverse Smoothies, Torten und Granolas, Suppen, Wraps, Pizza, Pasta, Salate … eine kleine, aber feine Auswahl aus der Rohkost-Küche. Die à la carte angebotenen Torten sind mit Agavendicksaft bzw. Maple Sirup gesüßt. Als der Inhaber bemerkte, dass uns das nicht so begeisterte, bot er uns eine andere, mit Datteln gesüßte Torte aus einer Catering-Produktion an – yummy! Oder vielmehr jammie, wie es hierzulande heisst (diese Sprache entzückt mich immer wieder 🙂 )

Mhmm, jammie!

Mhmm, jammie!

Eten vol leven - Essen voller Leben

Eten vol leven – Essen voller Leben

Mut zur (Zahn-)Lücke

Mal wieder zu einem meiner „Lieblings“-Themen dieses Jahres: Zähne. Ich habe mich, wie du schon weisst, in den letzten Monaten durch eine Menge Bücher, Artikel, Webseiten, Erfahrungsberichte von anderen usw. gearbeitet und möchte dir gerne zusammengefasst einiges von dem mitteilen, was ich dabei so herausgefunden habe. Insbesondere möchte ich dir, wenn auch du nach Alternativen für die Pflege und Heilung deiner Zähne suchst, das eBook „Mut zur Lücke“ (2015) von Marion Selzer empfehlen. Die Autorin, eine „Nachbarin“ von La Palma, hat es mir freundlicherweise angeboten, als sie hier im Blog von meinen Zahnproblemen gelesen hatte. Beziehen kannst du das eBook, das eine sehr umfassende, alle Ansätze umfassende Übersicht über Ursachen und eigene Behandlungsmöglichkeiten von Zahnproblemen beinhaltet, auf der Website von Marion Selzer: http://www.inspiriert-sein.de/unsere-produkte/ebooks-buecher/mut-zur-luecke.

„Karies ist nur ohne Zahnarzt heilbar“ – Zahnarzt Lars Hendrickson

Aspekte der Ursachen von Karies und daraus resultierende Vorbeugungs- bzw Heilungsansätze:

  1. Karies entsteht durch Bakterien -> Zucker und einfache Kohlehydrate als Nahrungsgrundlage der Bakterien entziehen, also aus der Ernährung aussparen, plus antibakterielle Mundhygiene (mit Kokosöl, Xylitol, Knoblauch etc.).
  2. Karies entsteht durch Übersäuerung. Die in den Zähnen gespeicherten & dort benötigten Basen werden vom Körper als Basenpuffer verwendet. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit einer basischen Ernährung und Lebensweise, um die Zähne gesund zu erhalten bzw. wieder zu heilen.
  3. Ganzheitlich gesehen, sind die Zähne ein Teil unseres Körpers, ein Teil eines Systems, in dem alles miteinander in Beziehung steht. Informiere dich über die Zahn-Organ-Beziehungen lt. TCM und überprüfe bei Zahnproblemen immer auch den Zustand der verbundenen Organe – und behandle ggfs. auch diese Organe.
  4. Wir sind bekanntlich nicht nur Körper, sondern auch Seele, und wie für alles körperliche, so gibt es auch bei den Zähnen seelische Zusammenhänge mit evtl. Problemen. Bekannte Namen sind in diesem Zusammenhang Louise Hay, Rüdiger Dahlke und der deutsche Zahnarzt Dr. Schreckenbach. Allgemein lässt sich sagen: Zähne stehen für das Vermögen, sich durchzusetzen, sich zu behaupten. Jedem einzelnen Zahn ist zudem noch ein spezieller Zusammenhang zugeordnet, z. B. gibt es Beziehungszähne, Existenzzähne usw..

    Louise Hay, Seelische Ursachen für Krankheiten – Zahnprobleme:

    „Zähne stehen für die Vitalität im Leben. Wenn die Zähne ausfallen, ist man nicht mehr attraktiv für Andere. Zähne beißen sich durch, Entscheidungen müssen gefällt werden. Doch hier herrscht eine Unwilligkeit für Entscheidungen. Man kann nicht hinter den bisher getroffenen Entscheidungen des Lebens stehen. Die Person beklagt sich.
    Hier sollte man sich klar werden, welches Leben man führen möchte und es dann umsetzen.“

  5. Außerdem gibt es noch epigenetische Ursachen für Zahnprobleme: Schäden durch Strahlung, Giftstoffbelastung (Wasser, Luft, Nahrung, Gebrauchsgegenstände) schädigen unsere Körper incl. der Gene, d. h., wir vererben die Schäden auch an unsere Kinder -> so können anfällige Zähne ebenso wie alle anderen Krankheiten bzw. Krankheitsdisposionen auch genetisch, ererbt, bedingt sein.

Sinnvollerweise solltest du alle diese Ansätze berücksichtigen, wenn es um die Heilung deiner Zähne geht. Auch der Geist hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluss. Mittels einer Kombination von Mentaltechniken und Frequenzanwendungen soll es russischen Forschern gelungen sein, dritte Zähne nachwachsen zu lassen (!! DAS IST MEIN HOFFNUNGSSCHIMMER !!!)

Was kannst du also konkret tun, wenn du Probleme mit deinen Zähnen hast; wenn du sie heilen bzw. gesund erhalten willst?

  • Zahnernährung:

    – kein isolierter Zucker, in keiner Form! Kein Weißmehl.
    – eine mineralstoffreiche Ernährung!!! Entgegen den Empfehlungen von Weston Price geht das problemlos auch vegan! Die Tiere, deren Teile/Produkte häufig empfohlen werden, ernähren sich schließlich auch vegan und ihre Körper sind genau deshalb reich an Mineralien. Der Zahnarzt Dr. Jochen Mutter empfiehlt gar: „Tierisches zu essen ist sogar eher bedenklich, iss soviel Grün wie möglich, idealerweise aus Wildwuchs!!!“ Pflanzliche Nahrung liefert alles, was wir brauchen!
    – Vorsicht mit Nüssen, Samen, Hülsenfrüchten! Diese Pflanzen, insbesondere Mandeln, Erbsen, Mais, Paranüsse, bilden Phytinsäure als Schutz vor Fressfeinden. Phytinsäure bindet Mineralien und macht sie so unverwertbar für den Körper. In kleinen Mengen wirkt Phytinsäure positiv: antioxidativ, schützt vor Krebs, reguliert den Blutzucker. Doch wer regelmäßig größere Mengen der genannten Nahrungsmittel isst, sollte sie vor dem Verzehr über Nacht einweichen, um die Phytinsäure zu neutralisieren.
    – Gründlich kauen! Das verbessert die Verdauung und damit die Verwertung der Mineralstoffe, und stärkt die Zähne, regt die Speichelbildung an.
    – viel Wasser trinken
    – viele harte Lebensmittel (z. B. Wurzeln, Kohl, grobe Blätter) essen
    – Darm reinigen
    – Fasten

  • Außerdem: für genug Entspannung und Erholung sorgen, elektromagnetische Störfelder vermeiden, bestehende Konflikte lösen, Denkgewohnheiten optimieren…
  • Zumindestens gegen akute Zahn- bzw. Wundschmerzen haben mir die Frequenzen heilender Musik (Stichworte: binaural beats, isochronic tones, reiki healing music) geholfen. Vielleicht bewirken sie ja auch bei geschädigten Zähnen etwas.

Was meine Zähne betrifft, so hat mir der Zahnarzt mitgeteilt, dass mindestens drei der seit Jahren überkronten, wurzelbehandelten Zähne unter den Kronen derart verfault sind, dass sie gezogen werden müssen. Mit den beiden bereits gezogenen Zähnen zusammen sind das dann drei Backenzähne direkt nebeneinander – was das Kauen auf der Seite schwierig machen wird. Weitere überkronte Zähne sind ebenfalls unter den Kronen weiter kaputt gegangen, sollen jedoch noch behandelbar sein. Mein Plan: ganz klar, neue Zähne nachwachsen lassen! 🙂 … und bezüglich der, die behandlungsbedürftig sind, habe ich mir – im Zusammenhang mit einigen anderen Themen in meinem Leben momentan – Gedanken zu meiner momentanen Ernährung gemacht. Und wie sie sich evtl. weiter optimieren lässt. Und auf meinen Bauch gehört … doch dazu … erzähl ich dir ein anderes Mal mehr.

11 Jahre roh – Kindergeburtstag

Zum 11. Geburtstag hat die Tochter sich eine Marzipan-Torte gewünscht. Mit Schoko-Guss. Ein Wunsch, den ich ihr gern erfüllt habe – so sieht’s aus:

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Die Torte besteht aus Mandeln, Datteln, Kakaonibs, Johannisbeeren (eingefrorene, aus dem Garten der Oma) und Schokolade (Kakaomasse, ohne Zusätze). Marzipan besteht bei uns traditionell aus Mandeln und Datteln, hier also zwei Marzipan-Böden, mit Johannisbeeren und Marzipan-Creme dazwischen.

Dazu gibt es noch Marzipan-Kugeln und (gekaufte) Cashew-Zitronen-Kekse auf der Kaffee-Tafel. Und einem vom Opa gebackenen Apfelkuchen für die Mehrzahl der Gäste ;).

Ein Bild der angeschnittenen Torte gibt es (hoffentlich) später noch.

Nachtrag: Hier also wie versprochen noch Fotos der angeschnittenen Torte:

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Wir haben übrigens noch reichlich Torte für die nächsten Tage übrig – mehr als zwei von den kleinen Stückchen auf einmal gehen nicht; die Torte ist sehr nahrhaft! Und von den übrigen Gästen hat sich nur ein einziger getraut zu probieren (und es hat ihm geschmeckt!) 😉

Überflussgesellschaft & Nahrungsverschwendung

Mal was anderes heute. Ein Erlebnis in einem denn’s Biomarkt hier im Umkreis vor einigen Tagen: die Angestellte hatte beim Nachfüllen der Weintrauben lose Trauben aussortiert und in eine Extra-Kiste geworfen – für den Müll. Sie waren nicht etwa für die Angestellten des Ladens oder für irgendeine Tafel oder andere wohltätige Maßnahme vorgesehen, sondern sollten tatsächlich weggeworfen werden. So teilte man mir auf meine Nachfrage hin mit. Der größte Teil der Trauben war vollkommen in Ordnung, höchstens ein paar vereinzelte Früchte darunter waren verdorben. So eine Verschwendung … während gleichzeitig unzählige Menschen draußen durch die Straßen laufen, die sich solche Früchte (oder überhaupt ausreichend und gutes Essen) nicht leisten können. Diese Trauben werden dort normalerweise für einen Preis von 7,99 EUR/kg angeboten. Ich fragte also, ob ich die Trauben – es waren vielleicht 300 oder 400 Gramm – haben könne. Man bot sie mir für 3,99 EUR an. Ich sagte „Nein, nein, ich meine, wenn Sie sie doch in den Müll schmeissen, möchte ich sie für umsonst mitnehmen. Nicht bezahlen.“ Daraufhin erklärte mir die hinzugerufene Marktleiterin, dass das nicht ginge. Was den Laden verlässt, so sagte sie, müsse bezahlt werden. (Es sei denn, es verlässt den Laden in der Mülltonne – oder wie?!? Müllcontainer werden ja seit einigen Jahren auch so eingesperrt, dass niemand mehr daran kommt – containern, Nahrungsbeschaffung aus dem Müllcontainer, wie es in anderen Ländern teilweise noch möglich ist, geht in Deutschland wohl auch nicht mehr so einfach?) … Sie war durchaus bemüht, trotz der geltenden Geschäftspolitik eine Lösung zu finden (oder war ich nur ausreichend penetrant? 😉 ) und so einigten wir uns schließlich darauf, dass ich die Trauben für den Preis einer Kiwi (29 Cent) mitnehmen durfte.

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Glücklicherweise bin ich nicht so arm und auch nicht so hungrig, dass ich darauf angewiesen wäre, mir mein Essen auf diese Art zu erbetteln. Und ich hätte die erbeuteten Trauben gern auch weitergegeben, wenn ich im (mir unbekannten) Umkreis jemand gefunden hätte, der sie dringender gebrauchen konnte als ich.

Dennoch ärgert mich eine solche Verschwendung. Wieso werden in unserer Gesellschaft Nahrungsmittel weggeworfen, wenn es doch gleichzeitig mehr als genug Menschen gibt, die sie gut gebrauchen könnten? Vor einigen Jahren wurde in meinem damaligen Stamm-Biomarkt die nicht mehr so schöne Ware jeden Abend ab 19 Uhr zum halben Preis verkauft. Das haben sie damals dann auch eingestellt … Gott weiss warum … und haben die Sachen stattdessen weggeworfen. Im vorletzten Jahr ging auf Teneriffa die Entsorgung von Tausenden von Kilo Bananen aus einer Überproduktion in den Müll durch die Presse – während gleichzeitig Mütter und Kinder ohne Geld für Essen auf der Straße leben. Und und und … Beispiele gibt es zuhauf. Kann mir bitte jemand diese Welt erklären?? … Oder, noch lieber, sie mit mir zusammen verändern? 🙂

Emotionen & Gesundheit

64659_550x814Ich hab gerade einen sehr spannenden Dokumentarfilm gesehen, von dem ich dir gern erzählen will: e-motion. Lass los. Und du bekommst, was für dich bestimmt ist. In Interviews mit Wissenschaftlern aus den Bereichen Medizin, Quantenphysik, Kinesiologie, Biologie und Genetik wird dokumentiert, dass tief sitzender, emotionaler Ballast die grundsätzliche Ursache von 90% unserer Krankheiten und Schmerzen ist und dass nur durch die Aufarbeitung dieser Emotionen körperliche und seelische Gesundung möglich wird.

Der Kern von jedem Symptom, jeder Krankheit, sind traumatische Erfahrungen, die in unserem Unterbewusstsein begraben liegen. Unser Körper ist unser Unterbewusstsein und reagiert, als ob, was in der Vergangenheit war, jetzt ist. Unser Körper, wir, sind Wesen aus purer Energie. E-motion bedeutet Energie in Bewegung, energy in motion; unverarbeitete Energien bleiben sozusagen im Körper stecken und stören das Energiefeld, führen zu Chaos auf atomarer Ebene.

90% aller Schmerzen werden verursacht durch eingesperrte Emotionen!

Unser Unterbewusstsein ist eine Art Linse für unsere Wahrnehmung von uns selbst und unserer Umwelt – und zugleich eine Antenne, die eine bestimmte Frequenz ausstrahlt und dieselbe anzieht! Diese Frequenz basiert auf unserer „Programmierung“, die mit dem Beginn unseres Lebens hier beginnt, insbesondere in den ersten sieben Lebensjahren, inklusive der Zeit im Mutterleib. Bezüglich aller Erfahrungen, die wir nicht abgeschlossen, nicht verarbeitet haben, finden wir in unserem Leben Wege, sie zu wiederholen. Wir erschaffen uns dieselbe emotionale Dynamik etc., um die traumatischen Erfahrungen zu wiederholen, solange unsere Energie nicht fliessen kann; d. h., solange wir die Emotionen nicht geklärt haben.

Beispiel: Ein Baby, das ungeliebt, unerwünscht zur Welt kommt, schafft sich sein eigenes Glaubenssystem und geht durchs Leben und zieht Erfahrungen an, die dieses Glaubenssystem („Ich bin unerwünscht!“) unterstützen.

Erfahrungen sind mit Emotionen verbunden. Wenn wir die Erfahrung nicht verarbeiten können, die Emotion nicht fühlen und loslassen, dann halten wir sie fest. Eine Emotion, der wir erlauben, anzudauern, wird zu einer Stimmung. Noch länger festgehalten, bezeichnen wir sie als Temperament, oder noch länger, als Charaktereigenschaft. Doch eigentlich sind das alles nicht wir selbst, sondern nur unsere unverarbeiteten, eingesperrten Emotionen! Die uns auch auf körperlicher Ebene blockieren. Und krank machen!

An unseren Emotionen ist nichts falsch! Wir sind auch nicht „kaputt“ oder unvollständig, sondern wir funktionieren absolut perfekt! Dein Unterbewusstsein weiss genau, was mit dir los ist & was zu tun ist, damit alles wieder in Ordnung kommt!

Deine Emotionen, auch die sogenannten „negativen“, geben dir Informationen darüber! Jedes körperliche Symptom wiederum ist ein Portal, eine Tür, um auf die darunterliegende, unsichtbare Energie zuzugreifen. Das Ganze ist ein Dialog – beobachte deine Symptome und lerne daraus, wachse. Fühle deine Emotionen, gib dich ihnen hin statt dich dagegen zu wehren. Wenn du deinen Gefühlen erlaubst, da zu sein, sie dankbar begrüsst, kannst du dich entspannen, sie an die Oberfläche kommen lassen, und sie loslassen.

Beispiel: Nicht Angst hält uns gefangen, sondern das Verstecken unserer Angst! Wenn du Angst fühlst, und sie dich blockiert: Atme tief durch, leg deine Hand auf dein Herz, komm in diesen Augenblick, jetzt und hier, und schau, wovor du Angst hast. Und was du tun würdest, wenn du keine hättest.

Auch Nahrung ist Energie und beeinflusst somit unsere Energie! Nähre deine Chakren, deine Energiezentren, finde, was dich glücklich macht. Nahrung erzeugt Stimmungen – du kannst gezielt essen, um negative Emotionen zu klären! Alles ist Energie … und alles hängt zusammen: Körper, Emotionen, Nahrung (körperliche & geistige).

„Jeden Morgen, wenn du den Kopf vom Kissen hebst, hast du alles was du brauchst!“ – Lerne zu SEIN, mit dir und allem, was dazu gehört!

Eine wirklich inspirierende Dokumentation, die ich dir nur empfehlen kann! Ansehen (gegen Miet- oder Kaufgebühr) kannst du sie dir hier bei vimeo.

Gesundheit aus dem Wald oder: Alles ist eins

Kennst du schon das Buch „Der Biophilia-Effekt – Heilung aus dem Wald“ von Clemens G. Arvay?

Der Begriff Biophilia oder auch Biophilie, wie Erich Fromm es erstmals in „Die Seele des Menschen“ 1964 erwähnte, stammt von den altgriechischen Wörtern bios = Leben und philia = Liebe. Clemens Arvay, studierter Pflanzenwissenschaftler, beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen Mensch und (übriger) Natur und beschreibt in dem Buch, wie alles Lebende miteinander vernetzt ist, miteinander kommuniziert.

„Betrachten wir den Wald für ein paar Augenblicke etwas anders als gewöhnlich. Betrachten wir ihn als einen großen, hoch komplexen Lebensraum, in dem tausende und abertausende Lebewesen miteinander kommunizieren. Die Kronen der Bäume sind dann Sendestationen, die Pflanzenbotschaften in die Luft hinaus fun­ken. Die Blätter der Sträucher, Büsche, Ranken und Kräuter senden Pflanzenvokabeln aus, die von anderen Pflanzen und von Tieren aufgenommen werden.

Im Erdreich geben Wurzeln Stoffe ab, die ebenfalls Botschaften enthalten und sie geben klickende Laute von sich, die das menschliche Ohr nicht hören kann. Die Pflanzen nehmen diese Laute als unterirdische physikalische Schwingungen wahr. Der Wald, so wie jeder andere natürliche Lebensraum, ist ein Ort der regen Unterhaltungen, der dichten Kommunikation.“

Das gilt auch für uns Menschen – auch wir empfangen (und senden) Informationen von (und an) alle anderen Lebewesen, seien sie menschlich, tierisch oder eben pflanzlich.

„Überall schwirren Moleküle umher, die Information enthalten und andere Lebewesen entschlüsseln sie. Darunter befinden sind die unzähligen Terpene, die Pflanzenvokabeln, die ich bereits beschrieben habe. Stellen Sie sich nun vor, sie betreten mit ihrem achtsamen, aufmerksamen und ebenfalls ständig kommunizierenden Immunsystem diesen Wald, einen Hot-Spot der Kommunikation.

Ihr Immunsystem kommuniziert nicht nur mit anderen Organen und Systemen ihres Körpers und mit ihrem Gehirn, sondern auch mit der Außenwelt. Es ist ein Sinnesorgan, das dazu gemacht ist, Information wahrzunehmen, die Sie selbst nicht bewusst wahrnehmen können. Eine der Aufgaben Ihres Immunsystems ist es, Reize aus der Außenwelt einzuschätzen, zu erkennen und darauf zu reagieren. Das können Viren und Bakterien sowie alle möglichen Substanzen sein. Das Immunsystem ist also die unsichtbare Antenne Ihres Körpers, mit der Sie den Wald betreten…

Aus der Neuro-Immunologie wissen wir, dass auch unser Immunsystem ein kommunikationsfähiges Sinnessystem darstellt. Es ist wie eine organische Antenne, welche die Pflanzenfunksprüche im Wald auffängt. Unser Immunsystem reagiert darauf sogar auf ähnliche Weise wie die Pflanzen selbst. Kommen wir mit den gasförmigen Terpenen in Kontakt, steigen nachweislich die Anzahl und die Aktivität der natürlichen Killerzellen. Das sind Immunzellen, die Viren aus dem Körper entfernen sowie potenzielle Krebszellen töten. Auch Tumore werden von den Killerzellen bekämpft.

Schon ein ausgedehnter Waldspaziergang vermehrt die Killerzellen um etwa 50 Prozent und macht sie aktiver. Zwei Tage in einem Wald führen sogar zu einer fast 70-prozentigen Steigerung. Das haben Waldmediziner einer medizinischen Universität in Tokyo herausgefunden. In Japan ist die Waldmedizin bereits durch das staatliche Gesundheitswesen anerkannt. Auch die drei wichtigsten Anti-Krebs-Proteine, mit denen unser Immunsystem Krebszellen vergiftet, werden durch Waldluft gestärkt. Aber das ist noch nicht alles: Die Terpene in der Waldluft führen dazu, dass die Nebennierenrinde mehr von dem Herzschutzhormon DHEA produziert, das uns vor der koronaren Herzkrankheit und vor Gefäßverkalkung schützt. Bei Diabetes-Patienten ist sogar eine Senkung des Blutzuckerspiegels nachweisbar, um ein paar Beispiele aus der Waldmedizin zu nennen“.

Faszinierend, oder?

Was wir daraus lernen können, ist nicht nur, unseren Kontakt mit der übrigen Natur (denn auch wir sind ein Teil davon, selbst wenn in unserem Alltag manchmal nicht viel davon zu merken ist!) zu pflegen, auszudehnen. Sondern auch, diese übrige Natur besser zu schützen. Jährlich werden weltweit 13 Millionen Hektar Wald vernichtet – aus unterschiedlichen Gründen. Einer davon ist Papier. Gerade die Deutschen liegen im Papierverbrauch sehr weit vorn: ein Deutscher verbraucht im Durchschnitt etwa 250kg Papier pro Jahr. Das ist mehr als viermal so viel wie ein durchschnittlicher Weltbewohner! Würde man all das Papier, 20 Millionen Tonnen pro Jahr allein in Deutschland (!), aufeinanderstapeln, ergäbe es, Din A 4 Format als Grundfläche vorausgesetzt, einen Turm von 16.000km Höhe (das ist 40mal so hoch wie die Umlaufbahn der Raumstation ISS!). (Quelle für diese Zahlen)