Apfel mal in anderer Form

Das Früchteangebot in Deutschland ist zu dieser Jahreszeit ja eher eingeschränkt. An regionalem Obst beschränkt es sich auf gut gelagerte Äpfel – wahrhaftig lecker, doch nach einigen Monaten ein bisschen eintönig. Falls du eine interessante Variante suchst, um vielleicht auch deinen Lieben die Äpfel wieder etwas verlockender zu servieren – wie wäre es denn mit einem solchen Schwan? (Okay, okay, es waren unsere ersten Versuche, ich weiss auch, dass mindestens die eine mehr nach einer Ente aussieht … 😉 )

24-partyswans

Eine tolle Bastelei, bei der sicher alle gern mitmachen! Die Anleitung dazu findest du hier (englisch, aber die Bilder sprechen für sich):

Warum wir roh-vegan leben

Warum wir vegan bzw. roh-vegan leben – schön dargestellt in dem Video unten. (Ja, das gab es hier schon mal. Aber es stimmt einfach immer noch 🙂 )

Für die, die kein spanisch verstehen, hier das wesentliche aus dem Inhalt:
1. Wegen der körperlichen Verbesserungen:
– viel mehr Energie,
– Abbau überflüssigen Gewichts,
– gesunde Haut,
– längeres Leben,
– Schutz vor Krankheiten
2. Um unseren Planeten zu schützen
– Stop des Waldsterbens und der CO2 Emissionen
– Vermeidung von Wasser- und Nahrungsverschwendung durch Viehzucht für die Fleischproduktion
3. Wären alle Menschen (roh)vegan, gäbe es auf unserem Planeten genug zu essen für die ganze Welt!!!
4. Weil Tiere unsere Freunde und Mitgeschöpfe sind, und es nicht nötig ist, sie zu töten, wenn wir uns besser pflanzlich ernähren können.
5. Weil wir uns energetisch nicht vom Leid und der Traurigkeit der Tiere ernähren wollen.
6. Weil Milchprodukte schädlich sind und unsere Knochen schwächen.
7. Weil (roh)vegane Nahrung nahrhaft ist:
– Frische Früchte und Gemüse stecken voller Kohlehydrate, Vitamine, Mineralien, Ballaststoffe und Phytochemica.
– Grüne Blätter, reich an Calcium, Vitaminen und Mineralien, Ballaststoffen …
– Hülsenfrüchte, Getreide, Nüsse, Samen … ebenfalls alle reich an Kohlehydraten, gesunden Fetten, Vitaminen, Ballaststoffen, Mineralien.
– Gesunde und leckere Zubereitungen: Suppen, Gazpacho, Salate, rohe Lasagne, rohe Sandwiches, rohe Torten …
8. Weil wir uns glücklich und gesund fühlen!!!

Yogische Ernährung

Viele Rohköstler (oder andere bewusst-essende Menschen) kommen früher oder später zum Yoga, viele Yogis ernähren sich vegan. Das ist sicher kein Zufall. Wichtige Aspekte von Yoga sind die Ernährung sowie die Einsicht, dass wir alles im Leben haben können, wenn wir bereit sind, dies auch anderen Lebewesen zu gewähren. Willst du frei und glücklich sein, dann lebe (entscheide) so, dass auch andere Lebewesen frei und glücklich leben können. Dies gilt auch bei der Wahl deiner Nahrungsmittel … und führt mMn geradezu zwangsläufig zu einer veganen Ernährungs- (und Lebens-) weise.

Im Ayurveda, der Lehre vom Leben, werden Nahrungsmittel zudem in drei verschiedene Gruppen eingeteilt:
– rajasich
– tamasich
-sattvisch

. Diese Einteilung beruht auf den drei „Gunas“, den Gemütszuständen des Menschen: Tamas, Sattva und Rajas. Tamas ist träge, unbewusst – unser vorherrschender Gemütszustand während des Schlafes. Rajas ist unser Tageszustand: bestimmt von Aktivität und Stimulation. Sattva ist das Gleichgewicht, der Ausgleich von Tamas und Rajas. Ein ausgeglichener Geist, in dem Mitgefühl, Bewusstheit und Intelligenz zu Hause sind.

Rajasische Lebensmittel erhitzen Körper und Geist. Für Menschen mit Kapha-Konstitution oder bei Trägheit und Gleichgültigkeit sind rajasische Lebensmittel in angemessener Dosierung zu empfehlen. Für die meisten jedoch fördert ein Zuviel an rajasischen Lebensmitteln Ungeduld, Aggression und Rechthaberei. Scharfe Gewürze, Zwiebel und Knoblauch, Paprika und Chilis sowie Kaffee und schwarzer Tee und alle Arten von Genussmitteln – auch Alkohol – gehören zu rajasischen Lebensmitteln. Auch wenn du bei der Zubereitung des Essens zornig oder voller Spannungen bist, wird das Essen rajasisch.

Tamasische Lebensmittel machen unseren Geist und Körper müde, träge und stumpf. Sie sind oft schwer verdaulich und begünstigen Krankheiten, da sie Schlacken produzieren. Dazu gehören: Fleisch, Eier, H-Milch, Pilze, Tiefkühl-und Dosenprodukte und alle Arten von Instant-Produkten, raffinierter Zucker, industriell hergestelltes Salz sowie Erdnussprodukte.

Rajasische und tamasische Lebensmittel sind also nicht wirklich zu empfehlen für uns. Empfehlenswert ist eine sattvische Ernährung, die für einen klaren Geist und einen gesunden und vitalen Körper sorgt.

Indem wir frische, vitalstoffreiche und liebevoll zubereitete Nahrung zu uns nehmen, stärken wir unser Sattva-Guna. Sattvische Ernährung verzichtet auf Fleisch, Fisch und Eier. Sattvische Nahrungsmittel sind reife Früchte, Nüsse (außer Erdnüsse), Blattgemüse, Reis, Weizen, Mungobohnen und Linsen sowie Ingwer und Kurkuma.

Außerdem trägt zur Energie des Essens noch die innere Haltungs während der Zubereitung und der Nahrungsaufnahme bei. Eine schöne Angewohnheit ist es, vor dem Essen kurz zu danken – sei es per Gebet, Danksagung oder einem Mantra.

Interessante Gedanken zu einer yogaischen Ernährungsweise findest du auch in dem Buch „Yoga der Ernährung“, das ich hier schon einmal vorgestellt habe.

Gesünder essen – ganz einfach!

Du willst dich besser um dich kümmern, dich gesünder ernähren, und weisst nicht so recht, wie? Erspar dir die komplizierten Details zu Vitaminen, Mineralien, Proteinen, Kalorien und was es nicht noch alles gibt. Denn eigentlich ist es ganz einfach: Iss frisch, roh, pflanzlich, unverarbeitet, und so giftfrei wie möglich. Iss Früchte, Gemüse und Grünzeug, so viel du magst. Roh und unverarbeitet. Wildkräuter sind das wertvollste, nahrhafteste und vitalstoffreichste Grün, mit dem du deinen Körper ernähren kannst. Und dazu noch kostenlos erhältlich! Falls du keine finden kannst, wähle auf dem Markt oder im Bioladen dunkles Blattgrün, Spinat z. B., Petersilie, Endivien und andere Salate. Auch Grünkohl ist jetzt im Winter eine gute Alternative. Ob du lieber Früchte oder Gemüse isst, bleibt dir überlassen. Früchte sind überwiegend süß und sättigen besser als Gemüse. Iss immer genug, du darfst so viele Früchte und Gemüse essen, wie du nur magst. Vielleicht kommt es dir zu Anfang so vor, als ob du riesige Mengen isst, oder den ganzen Tag am Essen bist – das ist in Ordnung. Früchte haben, auf ihr Gewicht und Volumen bezogen, viel weniger Kalorien als z. B. Brot und andere Teigwaren. Höre auf deinen Körper und gib ihm, was er braucht!

24-fuelle

Danke!

Dem Gregorianischen Kalender nach bin ich zwar schon ein bisschen spät dran, dafür sind es im chinesischen Kalender noch einige Wochen bis zum Jahresbeginn am 19. Februar (dann beginnt das Jahr der Ziege, „mein“ Jahr also 🙂 ) … also spare ich mir sämtliche Entschuldigungen für meinen schweigsamen Jahreswechsel und wünsche dir JETZT ein wundervolles, aufregendes neues Jahr, mit viiiiel Liebe für alle!

Ich danke dir, dass du hier bist und hier liest – noch immer, trotz meiner seit Monaten so unregelmäßigen Beiträge hier im Blog. Das vergangene Jahr hat mich privat sehr in Atem gehalten: drei Umzüge, mehrere Reisen und vor allem eine neue, überwältigende, mich auf den Kopf stellende Liebe. <3 <3 <3 Was das Thema dieses Blogs betrifft, habe ich quasi nebenbei wieder einmal eine Menge erfahren und gelernt über die Zusammenhänge von Emotionen, Ernährung, Gesundheit, Körper & Seele … und hoffe, dir darüber in der nächsten Zeit nach und nach erzählen zu können.