Sommerfrucht Paprika

Paprika, gefüllt mit gekeimten Linsen und Avocado

Paprika, gefüllt mit gekeimten Linsen und Avocado

Auch Paprikas sind gerade in Saison und schmecken hier zur Zeit besonders der Tochter! Am liebsten mag ich die spitzen, italienischen, aber auch die „Standard-Variante“ ist gerade recht lecker. Und – sie lassen sich schön anrichten, gefüllt z. B. wie auf dem Foto mit gekeimten Linsen und Avocado-Würfeln.

Mangooo-Saison

Mhmmm, die Mango-Saison hat begonnen! So lecker! Und gesund sowieso: die in Indien als „göttliche Frucht“ verehrte Mango ist reich an den Vitaminen A, B (insbes. B6), C und E und enthält außerdem viel Kalium, Kupfer, Mangan, Zink und Magnesium.

So habe ich die köstlichen Früchte in den vergangenen Tagen genossen – am liebsten pur, aber auch kombiniert und gemischt sind sie lecker!

Mango-Eiscreme

Als Eiscreme …

Abendessen mit Mango

… zum Abendessen mit Zucchini und Datteln …

Frisch und reif: Superfood Mango

… oder einfach so: frische, reife Mangooo!

Das Rezept für die Mango-Eiscreme verrate ich dir im nächsten Newsletter – hier kannst du dich kostenlos dafür anmelden!

Alltägliche Superfoods

Vegane Rohkost ist die Superfood-Ernährung schlechthin. Ich esse den ganzen Tag nichts anderes als Superfoods! Und das ganz ohne Pülverchen und Co.

Frisch und reif: Superfood Mango

Frisch und reif: Superfood Mango

Dass Rohkost im Trend liegt, finde ich ja sehr erfreulich … je mehr Menschen sich gut und bewusst ernähren, um so besser. Doch auch wenn das steigende Angebot an rohköstlichen Lebensmitteln durchaus seine Vorteile hat: der Hype um all die Rohkost-Produkte, insbesondere um die vielgepriesenen Superfoods, lässt uns leicht aus den Augen verlieren, worauf es wirklich ankommt.

Wahre Gesundheit kommt aus der Natur. Diese hält bereits alles bereit, was wir brauchen. Die optimale Nahrung. Superfoods wie Goji-Beeren, Maca, Chia-Samen und Co sind zweifelsohne ebenfalls wertvolle Nahrungsmittel und reich an Vitalstoffen. Nicht weniger vitalstoffreich und wertvoll jedoch sind auch andere, alltägliche Nahrungsmittel – wertvoller noch, wenn wir sie frisch aus der Natur oder vom Produzenten auf den Tisch bekommen statt sie in getrockneter oder gar pulverisierter Form vom anderen Ende der Welt geliefert zu bekommen.

Die Bewerbung einiger, profitversprechender Lebensmittel als „super“ erweckt leicht den Eindruck, andere Nahrung sei weniger gesund. Alltägliche Nahrungsmittel wie Möhren, Äpfel und Bananen enthalten ebenfalls jede Menge gesundheitsfördernder Nährstoffe. Insbesondere die Wildkräuter sind extrem reich an Mineralien und anderen Vitalstoffen – und sie stehen uns komplett kostenlos zur Verfügung.

Was uns da so kostenlos oder zu günstigen Preisen ausreichend zur Verfügung steht, ist weitaus besser geeignet, unseren Nährstoffbedarf zu decken. Wir können diese Früchte, Gemüse und Kräuter regelmäßig und in hinreichenden Mengen verzehren und so von ihrem Nährstoffgehalt profitieren.

Ernähre dich ganz einfach SUPER: natürlich, ausgewogen, mit täglich viel rohem Obst, Gemüse und Wildkräutern statt dich auf angebliche „Superfoods“ zu konzentrieren.

Körper und Seele nähren

Deinen Körper nähren, d. h. essen, wenn du Hunger hast. Aufhören wenn du satt bist. Punkt. Eigentlich. Denn oft genug essen wir aus ganz anderen Gründen. Da sind Gelüste, Heißhunger … das Verlangen danach, sich gut zu fühlen. Die Suche nach Genuss, Freude, Geborgenheit, Wärme. Ein Ziel, dass wir mit dem Essen zu erreichen versuchen.

Bei ehrlicher Betrachtung hilft das jedoch nicht wirklich. Es gelingt vielleicht, unangenehme Gefühle eine Zeitlang zu verdrängen – aber nicht dauerhaft. Sie kommen zurück. Und … es wird langfristig eher schlimmer, denn irgendwann kommen zu den unerfüllten seelischen Bedürfnissen auch körperliche Probleme, durch ungünstiges und/oder zu reichliches Essen (oder, in manchen Fällen, durch selbstzerstörerisches Verhalten wie absichtliches Erbrechen oder Hungern – auch trotz Hunger nicht zu essen ist letzten Endes eine Ablenkung seelischer Bedürfnisse auf die körperliche Ebene).

Füttere deinen Körper, wenn er Nahrung braucht. Und füttere deine Seele und deinen Geist, wenn sie Nahrung brauchen! Höre auf dein Herz! Dein Verstand kann dir zwar sagen, was du besser lassen solltest (dem Heißhunger nachgeben), doch nur dein Herz kann dir sagen, was du tun sollst, was deine Seele wirklich will und braucht! Bilde dich, lies, höre Musik, musiziere, male, schreibe, lerne neue Sprachen, Sportarten, … probiere Neues aus und entwickle neue Gewohnheiten! Wie Eva es vor einiger Zeit so schön schrieb: dehne deinen Verstand und deinen Körper – und ich möchte ergänzen: und deine Seele!

Dann werden Heißhungerattacken und Gelüste nach Dingen, die du eigentlich gar nicht mehr essen möchtest, von ganz allein verschwinden!

Beim nächsten Heißhungeranfall: horch in dich hinein, versuch herauszufinden, was du wirklich gerade brauchst. Überlege, ob du es nicht auf andere Art erreichen kannst. Überlege, ob du es durch das Essen, wonach es dich gerade gelüstet, wirklich erreichen wirst. Falls du unbedingt etwas essen möchtest: gibt es vielleicht eine etwas wohltuendere Alternative?

Und wenn du wirklich unbedingt deinem Heißhunger nachgeben willst: tu das, ohne schlechtes Gewissen, genieße jeden Bissen & spüre die Liebe und Dankbarkeit dafür.

Warum Rohkost? Warum vegan?

Wenn ich jemandem beschreibe, wie ich esse, nenne ich meine Ernährungsweise Rohkost. Roh-vegan, das ist wohl die „Schublade“, die es einigermaßen beschreibt. Worum es (mir) eigentlich geht: das zu essen, was die Natur für mich, für uns Menschen, vorgesehen hat. Artgerecht nennt man das auch. Natürliche Ernährung. Urkost. Instinktiv. Ich esse so, wie ich esse, weil es sich für mich richtig anfühlt. Und denke nicht etwa vor jedem Bissen darüber nach, ob er in irgendein Konzept passt. Es gibt jedoch eine Reihe von Argumenten und Erkenntnissen darüber, die uns zeigen, warum die sogenannte vegane Rohkost die für uns Menschen richtige Ernährungweise ist.

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  • Vegane, rohe Nahrung kommt in dieser Form in der Natur vor. Darin finden wir unsere artgerechte Nahrung. Unsere DNA stimmt zu über 98% mit der der Menschenaffen überein; deren Ernährungsweise anzusehen, sagt uns daher viel über unseren Bedarf. In unsere Nahrungspalette gehören vor allem Früchte, außerdem Gemüse, Salate, Kräuter, Nüsse, Samen und Wasser.
  • Weil die Menschen irgendwann in kältere Gegenden zogen, wichen sie dort auf Fleisch als Ersatznahrung aus. Der Preis dafür sind Krankheiten und eine verkürzte Lebendauer – siehe die Eskimos, die eine der kürzestens Lebenserwartungen aller Völker haben, da sie in ihrer Ernährung ausschließlich auf das Fleisch der in der Polarregion lebenden Tiere angewiesen sind.
  • Alle Lebewesen dieser Erde verzehren ihre Nahrung roh. Und kennen keine vorzeitige Alterung und keine Krankheiten wie wir Menschen. Wir sind seit Jahrmillionen an diese natürliche Nahrung angepasst, nicht etwa an Gekochtes oder gar künstlich Produziertes. Kochen verändert die Moleküle, was zu einer Schwächung des Immunsystems führt. Dr. Pottenger hat in Experimenten gezeigt, dass mit Kochkost ernährte Katzen innerhalb weniger Generationen dieselben Krankheiten und Symptome entwickeln wie wir Menschen; eine Umstellung auf Rohkost beseitigte diese degenerativen Effekte wieder (teilweise unmittelbar, teilweise erst in den Folgegenerationen).
  • Kochen zerstört viele Enzyme, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Rohe Nahrung versorgt uns optimal mit den lebensnotwendigen Vitalstoffen. Vor allem reife Früchte geben durch den Fruchtzucker, der direkt ins Blut geht, die Energie, die wir brauchen, ohne die Verdauung zu belasten.
  • Unser Körper besteht zu über 70% aus Wasser. Um uns zu nähren, sollte unsere Nahrung ähnlich zusammengesetzt sein. Saftige Früchte erfüllen diese Anforderung perfekt!
  • Unser Körper reagiert auf gekochte Nahrung wie auf andere Fremdkörper: es kommt zum rapiden Anstieg der weissen Blutkörperchen – die sogenannte Verdauungsleukozytose. Hierbei handelt es sich um eine entzündliche Reaktion. Zwar geht sie einige Zeit nach der Mahlzeit wieder zurück, hindert aber durch die ständige Wiederholung dennoch die weissen Blutkörperchen daran, sich auf ihre eigentliche Aufgabe (Abbau abgestorbener oder beschädigter Zellen etc) zu konzentrieren.
  • Der Vergleich unserer Zähne und unseres Verdauungssystems mit dem sich anders ernährender Säugetiere zeigt: wir sind nicht auf den Verzehr von Fleisch, sondern auf den von Früchten ausgelegt.