Wundervolle Bananen

Nicht nur Rohköstler lieben Bananen, auch bei den weltbesten Athleten ist die Banane die beliebteste Frucht. Bananen enthalten drei verschiedene natürliche Zucker: Saccharose, Glukose und Fructose. Sie sind die Energiespender schlechthin: nur zwei Bananen geben genug Power für ein anstrengendes 90-Minuten-Workout! Doch die gelben Früchte können noch viel mehr. Als ein natürliches Heilmittel können Sie erheblich zu deinem Wohlbefinden beitragen:

  • Menschen, die unter Depressionen leiden, fühlen sich häufig schon nach dem Essen einer Banane viel besser. Das lässt sich erklären durch das in Bananen enthaltene Tryptophan, einem Eiweiss, dass im Körper zu Serotonin verstoffwechselt wird. Serotonin wirkt entspannend, stimmungsaufhellend und macht allgemein glücklicher.
  • Das in Bananen enthaltene Vitamin B6 reguliert den Blutzuckerspiegel, was sich ebenfalls auf deine Laune auswirkt und z. B. bei PMS-bedingter schlechter Laune helfen kann.
  • Bananen sind reich an Eisen, das die Hämoglobinproduktion in deinem Blut stimuliert. So helfen Bananen auch gegen Blutarmut.
  • Durch den hohen Kalium-Gehalt der Bananen in Kombination mit ihrem niedrigen Salzgehalt wirken Bananen gegen hohen Blutdruck; der Verzehr von Bananen reduziert das Risiko von Bluthochdruck und Schlaganfällen.
  • Nicht nur für körperliche Leistungen gibt die Banane viel Power, sondern auch dem Gehirn. Bananen als Zwischenimbiss (z. B. für Schüler in der Pause) fördern die Gehirnleistung und helfen so beim Lernen.
  • Auch gegen Verdauungsprobleme wie Verstopfung wirken die ballaststoffreichen gelben Früchte. Entgegen ihrem Ruf wirken sie keineswegs stopfend; sie müssen nur wirklich reif gegessen werden. Noch grüne, unreife Früchte sind sehr stärkehaltig und daher schwerer verdaulich; richtig reife Bananen hingegen regen die normale Darmtätigkeit an und sind so eine gesunde Alternative zu Abführmitteln.
  • Bananen haben einen natürlichen säurebindenden Effekt und können so auch gegen Sodbrennen helfen.
  • In der Schwangerschaft helfen Bananen als Zwischenimbiss, den Blutzuckerspiegel konstant zu halten und Morgenübelkeit zu vermeiden.
  • Aufgrund ihrer weichen Textur sind Bananen die perfekte Diät bei Störungen des Verdauungssystems. Es sind die einzigen Früchte, die problemlos auch bei chronischen Magengeschwüren gegessen werden können. Sie neutralisieren Übersäuerung und schützen die Magenschleimhaut vor Reizung.
  • Der hohe Vitamin-B-Gehalt der Bananen wirkt beruhigend auf das Nervensystem.
  • In vielen Kulturen gelten Bananen als kühlende Früchte und tatsächlich können sie sowohl körperlich als auch emotional kühlend wirken.
  • Insektenstiche und -Bisse mit der Innenseite der Bananenschale einzureiben, reduziert Schwellung und Juckreiz.
  • Wofür insbesondere die Schale der Banane außerdem noch gut ist, kannst du in diesem Artikel nachlesen.

Was also für Äpfel (und eigentlich alle Früchte) gilt – „An apple a day keeps the doctor away. – Ein Apfel am Tag hält den Arzt fern.“ -, gilt für die Banane erst recht: sie hat viermal so viel Protein, dreimal so viel Phosphor, doppelt so viele Kohlenhydrate, fünfmal so viel Vitamin A und Eisen und die doppelte Menge der anderen Vitamine und Mineralien wie ein Apfel. Außerdem ist sie reich an Kalium und eines der günstigsten Nahrungsmittel überhaupt. Also versuch’s doch mal mit einer Banane am Tag (oder zwei, oder drei, oder 20 … 🙂 )

Datteln in Grün

So oder ähnlich sieht derzeit eines meiner Lieblingsessen aus: Datteln, kombiniert mit Gurke, Salat oder anderem frischem, saftigem Grünzeug. Meistens beisse ich einfach abwechselnd in Datteln und Gurke, ausnahmsweise richte ich das Ganze auch mal ein bisschen hübsch an:

Datteln, frisch gefüllt

Datteln, frisch gefüllt

Außer Gurke und Salat steckt da auch noch ganz frischer Knoblauch

Salz

Ist Salz ein notwendiger Bestandteil deiner Ernährung?

  • Salz verleiht selbst sonst komplett nichtssagenden Speisen einen interessanten Geschmack. Und überlistet so unseren Instinkt, der uns zeigt, was unser Körper braucht und was nicht.
  • Salz macht süchtig – geprägt durch eine jahrelange, salzhaltige Ernährung, fällt der Abschied vom Salz schwerer als der von Zucker & Co.
  • „Ohne Salz schwächelt mein Körper.“ – Das Gefühl, ohne Salz weniger Kraft zu haben, beruht auf dessen aufputschender Wirkung. Salz erhöht u. a. den Blutdruck. Und wie bei allen Giften beschleunigt der Körper sämtliche Stoffwechselfunktionen, um das Zeug möglichst schnell wieder loszuwerden.
  • Salz macht dick: es bindet Wasser im Körper und schwemmt diesen auf.
  • Salz macht krank & ist außer tödlich gar nichts.

Warum du besser komplett auf isoliertes Salz in deiner Ernährung verzichtest und wie du deinen Salzbedarf auf natürliche (& leckere!) Art & Weise decken kannst, liest du in meinem nächsten Newsletter! Melde dich gleich hier dafür an – kostenlos!

Kaffee

Eine Tasse Kaffee am Morgen zum Wachwerden? Oder zwischendurch, zur Überwindung des Nachmittagstiefs, oder zur Bewältigung anstrengender Tage, langer Nächte? Ich habe ein paar Informationen über die Auswirkungen von Koffein gesammelt – lies selbst, warum du besser über Alternativen zur Gewinnung von mehr Energie nachdenken solltest:

  • Koffein ist eine Droge, eine psychoaktive Substanz, die in dein Blut geht. Dein Körper versucht, diese Droge so schnell wie möglich wieder loszuwerden und läuft deshalb auf Hochtouren. Du fühlst dich dadurch (zunächst) energiegeladen. In Wirklichkeit ist das aber Mehrarbeit für deinen Körper, die dich langfristig erschöpft. (So wirken alle Aufputschmittel, Kakao übrigens auch!)
  • Koffein verhindert die Reparatur der körpereigenen DNA: Nach Schädigung der DNA in unserem Körper, z. B. durch UV-Strahlung, wird durch bestimmte Enzyme (Reparaturenzyme) deren Reparatur eingeleitet. Koffein hemmt nachgewiesenermaßen diese Enzyme. (Quelle: Pharmazeutische Biologie – Hildebert Wagner)
  • Ein hoher Koffeingehalt im Körper steht im Zusammenhang mit Herzkrankheiten und deren Risikofaktoren (Bluthochdruck, hoher Cholesterinspiegel etc) – die häufigste Todesursache bei Frauen in der westlichen Welt.
  • Koffein beschleunigt den Alterungsprozess, führt zum früheren Einsetzen der Menopause und verstärkt deren unangenehme Symptome (Hitzewallungen, Schlaflosigkeit etc).
  • Koffein geht bei stillenden Müttern in die Muttermilch über und überwindet in der Schwangerschaft auch die Plazentaschranke. Babys von kaffeetrinkenden Müttern kommen oft auffallend klein auf die Welt, und leiden unter Koffeinentzug bzw. reagieren auf das Koffein mit Unruhe und Schlaflosigkeit.
  • Koffein scheint sich negativ auf die Fruchtbarkeit auszuwirken.
  • Koffein scheint die Symptome des Prämenstruellen Syndroms zu verstärken.
  • Koffein kommt außer im Kaffee übrigens in zahlreichen Pflanzen vor – als Schutz vor Insekten.

Glücklicherweise gibt es zahlreiche bessere Alternativen, wenn du Anregung und mehr Energie suchst: eine Ernährung mit vielen frischen Früchten versorgt dich ganz natürlich mit jeder Menge Energie. Ein Glas frisch gepresster Orangensaft am Morgen (oder auch zwischendurch) bringt dich wunderbar in den Tag. Ebenso wirksam ist eine kalte Dusche oder eine Runde Bewegung. Und, last but not least: wenn du wirklich erschöpft bist, ruh dich aus! Müdigkeit ist ein Signal deines Körpers, der damit den Bedarf nach Ruhe zeigt – hör auf ihn, mach eine Pause, gib ihm genug Schlaf, statt seine Bedürfnisse mit künstlichen Aufputschmitteln zu verdrängen.

Affenbrot

Die Frage, was ein Affenbrotbaum ist, hat mich schon immer interessiert. Wie diese Bäume wohl aussehen und vor allem, was das für interessante Früchte sein mögen, die den Namen „Affenbrot“ tragen.

Die Lektüre des „Kleinen Prinzen“ beantwortete die erste Frage; zu der zweiten Antwort hat mir die Entwicklung des Rohkostmarktes im letzten Jahr endlich verholfen. Denn die Geschäftstüchtigen dieser Welt haben das Affenbrot als ein gut zu vermarktendes Superfood entdeckt. Allerdings nennen sie es Baobab – klingt ja auch viel besser.

Affenbrot ist also Baobab. Hierzulande leider nur angeboten in Pulverform. Die ganze Frucht ist kaum zubekmmen, denn die wächst weit weg von hier in Madagaskar, Afrika und findet kaum jemals ihren Weg nach Mitteleuropa. Vergangenes Jahr habe ich mal eine sehen und kosten dürfen – beim Besuch der Rohvolution in Mülheim. Lecker schmeckt sie, bisschen säuerlich. Was wohl mit ihrem außergewöhnlich hohen Vitamin-C-Gehalt zusammenhängen dürfte. Was Baobab darüberhinaus so wertvoll macht, dass es auf der Liste der hochgelobten (und teuer verkauften) Superfoods gelandet ist, sind weitere 13 wichtige Vitamine und Spurenelemente, sein Ballaststoffanteil von 50% und sein außergewöhnlich hoher Gehalt an Antioxidantien.

Der Baobab-Baum stammt ursprünglich von der afrikanischen Insel Madagaskar, wo er schon seit Jahrhunderten für seine gesundheitsfördernden und verschönernden Eigenschaften geschätzt wird. Ja, verschönernd – denn der Verzehr der Baobab-Frucht soll eine seidig-glatte Haut fördern und auch zu schönem, glänzendem Haar beitragen.

Das als Superfood angebotene Baobab-Pulver ist, wen wundert’s, ebenfalls recht säuerlich. Zusammen mit Datteln jedoch lassen sich daraus leckere Süßigkeiten herstellen:

Affenbrot-Kugeln :)

Affenbrot-Kugeln 🙂

Wie’s geht? Ganz einfach: Gib ein paar Löffel Baobab-Pulver und einige entsteinte Deglet Datteln in den Blender, vermix‘ beides zu einem klebrigen Teig und rolle Kugeln daraus. Yummy!

Glück aus dem Bauch

Viele Sprichwörter und Redensarten bestätigen die Verbindung zwischen unserem Bauch und unseren Emotionen. Die berühmten „Schmetterlinge im Bauch“ oder auch Ärger, der „auf den Magen schlägt“. Eine Verbindung, die du sicher aus eigener Erfahrung kennst. Und die in beide Richtungen funktioniert: die Beispiele oben zeigen, wie unsere Seele unseren Magen-Darm-Trakt beeinflussen kann; umgekehrt hilft z. B. Schokolade gegen Liebeskummer, Hunger macht schlechte Laune usw.

Was wir essen, wirkt also nicht nur auf unseren Körper, sondern ebenso auf unseren Geist und unsere Seele. Besonders deutlich wird das beim Verzehr von Fleisch: die darin gespeicherten Emotionen der getöteten Tiere beeinflussen die Emotionen desjenigen, der das Fleisch isst. In der Regel dürften das wohl eher keine positiven Emotionen sein.

Andersherum wirken Nahrungsmittel, die die Serotoninproduktion ankurbeln, nachweisbar stimmungsaufhellend. Zur Erinnerung: Serotonin ist ein Hormon, das in unserem Gehirn dafür verantwortlich ist, Glücksgefühle zu vermitteln. Ein Mangel an Serotonin kann zu Depressionen führen. Für die Bildung von Serotonin werden u. a. Tryptophan, Vitamin C, Magnesium, Mangan, Omega-3-Fettsäuren und Zink benötigt. Geeignete Nahrungsmittel gegen Stimmungstief sind z. B. Bananen, alle Nüsse, Kerne und Saaten, Pilze, Kokosöl und Algen.

Um deine Stimmung dauerhaft zu verbessern, solltest du jedoch mehr tun. Depressionen werden durch die Kommunikation von Darm und Gehirn beeinflusst und somit stark durch die Ernährung beeinflusst. Zum Einen muss der Körper ausreichend mit allen Nährstoffen versorgt sein, zum anderen muss die Darmflora intakt sein, damit der Darm dem Gehirn Positives kommunizieren kann. Studien belegen, was viele Rohköstler selbst erlebt haben: eine rohe pflanzliche Ernährung, die auf frischem Obst, Gemüse, Grünzeug und natürlichen Fetten basiert, macht glücklich. Sie verbessert die Stimmung enorm und kann Depressionen lindern.

Umgekehrt gilt natürlich ebenso: egal, wie „gut“ du dich ernährst – wenn deine Seele aus dem Gleichgewicht ist, du unglücklich bist oder dauergestresst, wird es auch deinem Bauch und damit deinem ganzen Körper nicht gut gehen. Selbst die beste Ernährung der Welt kann dich nicht gesund und glücklich machen, wenn sie nur auf Disziplin basiert & keine Freude beinhaltet.

Also, sorg gut für dich, körperlich und seelisch, und genieße dein Essen! <3 birthday-grenadillen

Milch, die wirklich fit macht!

Milch von glücklichen Kühen … weil sie so gut schmeckt und so gesund ist? Denkste! Nicht nur lebt die überwiegende Mehrzahl der Kühe, die uns ihre Milch liefern, unter alles andere als glücklichen Bedingungen. Auch die so produzierte Milch (und sämtliche Milchprodukte, wie Käse, Joghurt, Butter …) ist alles andere als gesund. Die auf engstem Raum im eigenen Dreck zusammengepferchten Kühe werden mit Antibiotika und Psychopharmaka vollgestopft, damit sie nicht durchdrehen oder krank werden. Um die Milchproduktion anzuregen, bekommen sie außerdem Hormonpräparate. Um zu verhindern, dass wir Menschen all das nicht ebenfalls über die Milch aufnehmen, wird diese mit Ammoniak angereichert. Falls du es nicht weisst: das ist der Hauptbestandteil von Urin. Lecker, oder? Das was im Supermarkt verkauft wird, ist derart nährstofffrei und mit Antibiotika versetzt, dass es mit dem ursprünglichen Nahrungsmittel kaum noch etwas zu tun hat. Und selbst wenn: jenes ist eigentlich gedacht, um ein Kalb zu ernähren, dass damit sein Körpergewicht innerhalb kürzester Zeit verachtfacht. Nicht wirklich das, was der menschliche Körper, gleich welchen Alters, braucht, oder?

Kleine Kinder brauchen doch aber Milch? Stimmt! Muttermilch. Menschliche Milch. Die perfekt auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist und ihnen zu gesundem Wachstum und optimaler Entwicklung verhilft. Und das, solange sie mögen. Die immer noch weitverbreitete Meinung, Babys sollten nach sechs Monaten abgestillt werden, hat mit den natürlichen Bedürfnissen unserer Spezies herzlich wenig zu tun. Setzt man die natürliche Stillzeit verschiedener Säugetierarten in Relation zu der Entwicklungsdauer, bis ein Tier „erwachsen“ ist, dann ergibt sich bei allen Säugetieren ein etwa gleiches Verhältnis. Umgesetzt auf die lange menschliche Wachstumsperiode lässt das auf eine natürliche Stilldauer von 7 Jahren schließen. Meine Tochter hat das Stillen tatsächlich erst kurz vor ihrem siebten Geburtstag aufgegeben. Damit gehören wir allerdings selbst unter der zunehmenden Zahl von sog. Langzeitstillenden eher zu den Ausnahmen. Einige Jahre lang jedoch sollte jedes Kind die Möglichkeit haben, seinen Nahrungsbedarf durch Muttermilch zu stillen.

Wir Menschen sind die einzige Spezies, die die Milch anderer Arten trinkt. Und die einzigen, die nach dem Ende der Wachstumsperiode überhaupt noch Milch trinken. Nötig ist das nicht, und wie wir oben gesehen haben, sicher auch nicht empfehlenswert.

Glücklicherweise gibt es für alle, die gerne mal ein leckeres Milchgetränk genießen wollen, hervorragende pflanzliche, auch rohe, Alternativen: Mandelmilch oder Milch aus anderen Kernen, Samen oder Nüssen, Kokosmilch, Fruchtmilch aus Banane oder Melone … die Auswahl ist groß!

Und diese Varianten sind wirklich so gesund und lecker, wie sie aussehen:

Bananenmilch - roh, vegan, 100% Frucht - schmeckt mit oder ohne (rohe!) Kekse

Bananenmilch – roh, vegan, 100% Frucht – schmeckt mit oder ohne (rohe!) Kekse

Melonenmilch - Melone pur. Sonst nichts.

Melonenmilch – Melone pur. Sonst nichts.

Rohkost goes Mainstream

Die „aktuelle Küche“ ist roh – so beschreibt es ein schöner, positiver Artikel über Rohkost in der Boulevard-Presse, in der aktuellen Ausgabe des „FreizeitExpress“. Basierend auf einem Interview mit meiner Wenigkeit als „Rohkost-Expertin“ :). Haben sie alles schön geschrieben – ich freue mich über die Verbreitung der fRohen Botschaft auch in solchen Medien! 🙂

Wenn du mal reinlesen willst: klick auf’s Bild.

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Gelesen: Gesünder Fitter Roh! von Kriss Micus

Unter den vielen auf den Markt strömenden Rohkost-Büchern hat mich das von Kriss Micus, Gesünder, Fitter, Roh!: In einem Jahr erfolgreich zu veganer Rohkost. neugierig gemacht. Drum habe ich mir ein Exemplar herschicken lassen (Vielen Dank dem Eden Verlag dafür!) und es gelesen.

Gesünder, Fitter, Roh! ist eine unterhaltsam geschriebene Mischung aus Erfahrungsbericht und Rohkostratgeber. Kriss schreibt mitreissend und sehr offen über ihre Erfahrungen in ihrem ersten Jahr mit der Rohkost. Ihre Ernährungsumstellung wurde, wie bei vielen, ausgelöst durch gesundheitliche Probleme – obwohl sie sich doch schon vorher zeitlebens bewusst und „gesund“ ernährt hatte. Ihre Nachforschungen zeigen ihr schnell, dass eben doch vieles gemeinhin für „gesund“ gehaltene dies gar nicht ist, und führen sie ebenso schnell zur Rohkost.

In dem Buch beschreibt sie ihren Weg zur für sie passenden Ernährung – über Stolpersteine, Entgiftungsprobleme und viele Erkenntnisse. Darin verpackt vermittelt sie in gut sortierten Abschnitten viele Fakten zur Rohkost, ihrem Weg von der Anfängerin hin zu detaillierterem Wissen folgend. Auch wenn einige dieser Fakten offensichtlich falsch (Urköstler sind keine Instinktos und essen ganz bestimmt keine Tiere! Und Frutarier essen auch nicht nur, was von selbst vom Baum fällt.) oder doch zumindestens stark umstritten sind (Ich halte die Einnahme von B12 als NEM nach wie vor nicht grundsätzlich für notwendig!), präsentiert sie viel Wissenswertes, um sich in der Welt der Rohkost zurechtzufinden. Ihre Themen erstrecken sich dabei von der Frage, was Rohköstler eigentlich essen bis hin zu Aminosäuren und Enzymen, von „Hauptsache roh“ bis zu mehr oder weniger empfehlenswerten Nahrungsmitteln und Kombinationen, von Salat bis Superfoods. Auch Anti-Aging, Fitness und die Auswirkungen von Rohkost auf das Sozialleben fehlen nicht.

Kriss‘ Weg führt sie von der Rohkost als freudlosen, unbefriedigenden Zwang über Gourmet-Rezepte hin zu mehr Gelassenheit und Zufriedenheit mit ihrer neuen Ernährungsform und der gelungenen Integration von Rohkost in ihren Alltag als Vollzeit-Vertrieblerin & Single in einer deutschen Großstadt. Nach einer schweren Eingewöhnungszeit ist sie sich nach einem Jahr sicher, dass sie mit der Rohkost die gesündeste Ernährungsform gefunden hat. Trotzdem will sie sich nicht zu 100% verpflichten, erlaubt sich gelegentliche Ausnahmen, merkt aber, dass diese sie immer weniger interessieren.

Mein Fazit: Für alle Rohkost-Interessierten und -Einsteiger ein sicher überzeugendes, informatives und mutmachendes Buch, das sich gut lesen lässt!

Bananen komplett nutzen

Bananen sind für viele Rohköstler eines der Grundnahrungsmittel. Schade daher, dass mit den Schalen, die wir für gewöhnlich nicht mitessen, so viel Abfall anfällt. Auf jeden Fall können sie sehr gut kompostiert werden – wie fast alle ungenutzten Obstabfälle, und so zur Verbesserung der Erde für die zukünftig wachsenden Früchte und Gemüse beitragen. Es gibt jedoch noch zahlreiche weitere Verwendungsmöglichkeiten für Bananenschalen.

Achte auch bei Bananen, wie bei allem was du isst, darauf, nach Möglichkeit Früchte aus Bio-Anbau zu wählen. Du reduzierst damit deine eigene Pestizidbelastung und trägst durch deine Kaufentscheidung auch dazu bei, dass mehr Früchte biologisch statt unter Einsatz von Chemikalien und anderen schädlichen Methoden produziert werden.

bananenschalen

BANANENSCHALEN

Bananenschalen stecken voller Antioxidantien, Mineralien und Vitamine und können so viele Beschwerden heilen und zur Zellerneuerung beitragen. Hier sind nur ein paar der vielen Anwendungsmöglichkeiten – wenn dir noch weitere einfallen, ergänze sie doch bitte in den Kommentaren!

  • Filtern von Wasser: in Versuchen hat sich gezeigt, dass Bananenschalen Blei und Kupfer aus dem Wasser absorbieren können.
  • Bei Insektenstichen und -bissen hilft es, eine Bananenschale auf die betroffene Stelle zu reiben, um die Haut zu besänftigen und den Juckreiz zu lindern.
  • Durch ihre regenerativen Eigenschaften können Bananenschalen das Abheilen von Beulen und blauen Flecken beschleunigen.
  • Deine Zähne werden weißer, wenn du sie täglich einige Minuten lang mit der Innenseite einer Bananenschale abreibst. Den Effekt siehst du nach einigen Wochen.
  • Bananenschalen helfen, Warzen zu entfernen und verhindern, dass sie wiederkommen. Befestige etwa eine Woche lang ein Stück Bananenschale über Nacht auf der Warze oder reibe sie täglich mit Bananenschale ein. Dasselbe soll übrigens auch mit Kartoffelschale funktionieren.
  • Kratzer und kleine Schnitte heilen schneller, wenn du sie mit Bananenschale einreibst.
  • Die Enzyme in der Bananenschale helfen, Splitter zu entfernen und beschleunigen den Heilungsprozess, wenn du ein Stück Bananenschale für einige Stunden über den Splitter klebst.
  • Bei Akne kann Bananenschale die Reizung und Entzündung besänftigen und weiteren Ausbrüchen vorbeugen. Reibe jeden Abend eine Bananenschale über die befallenen Hautpartien. Nach einigen Tagen solltest du eine Verbesserung erkennen können.
  • Auch bei Psoriasis hilft das Einreiben mit Bananenschale, da Bananen befeuchtend wirken und den Juckreiz lindern.
  • Auch bei Ausschlag, Hautzreizung und Juckreiz, trockener Haut und sogar bei Sonnenbrand wirkt zweimal tägliches Einreiben mit Bananenschale lindernd und heilend.
  • Gegen Kopfschmerzen kannst du dir eine Bananenschale auf die Stirn legen und dich entspannen, während die Nährstoffe von deiner Haut absorbiert werden.
  • Regelmäßiges Auftragen von Bananenschale auf Stirn und Wangen kann die Haut glätten, die Poren verkleinern und Fältchen mindern.
  • Im Haushalt lassen sich Bananenschalen zum Polieren verwenden.

Kennst du weitere Verwendungsmöglichkeiten für Bananenschalen? Welche?

Quelle: www.naturalcuresnotmedicine.com