Drachen & andere Rohköstler

Oder lieber ein fruchtiger Drache? Zum Frühstück? Geht schnell, gibt jede Menge Energie & macht gute Laune für den Tag!

Kaki, Medjool-Dattel und als (rotes!) Drachenauge eine Gojibeere

Kaki, Medjool-Dattel und als (rotes!) Drachenauge eine Gojibeere

Zum Aufwärmen

Wenn es draußen friert: mach es dir drinnen, im Warmen, gemütlich & wärme deine Seele mit einem leckeren rohköstlichen veganen Winter-Eisbecher:

Wintereis - 100% Frucht, süß, sättigend und LECKER!

Wintereis – 100% Frucht, süß, sättigend und LECKER!

Das beste Erdbeersahneeis aller Zeiten!

Das beste Erdbeersahneeis aller Zeiten!



Und so gehts:

  1. Für das Eis auf dem oberen Bild (low fat, 80/10/10): schneide 1 kleine Banane in Scheiben, würfle 2 Medjooldatteln und mixe aus 2 (geschälten, in Scheiben oder Stücken) gefrorenen Bananen eine Eiscreme. Richte alles zusammen in einem Schälchen an und bestreue es nach Belieben mit einer Prise Zimt.
  2. Für den Beeren-Sahne-Eisbecher (nach Meinung der Tochter das beste Eis aller Zeiten!): mahle eine Handvoll rohe Cashews zu Mehl und weiche sie für ca. 2 Stunden in Wasser ein. Gib eine kleine Banane und 1 Tasse gefrorene Beeren dazu und vermixe alles zu einer dicken Eiscreme.

Guten Appetit!

Weitere leckere, einfache, fruchtige Rezepte findest du in meinen eBooks … z. B. Fruchtige Rezepte, einfach, fruchtig, 80/10/10-geeignet!

Sonne auf dem Teller

Fehlt dir die Sonne? Dann male sie dir, aus Früchten auf deinem Teller … und genieße die in ihnen gespeicherte Sonnenenergie!

Goldkiwi, Orange, Medjooldattel

Goldkiwi, Orange, Medjooldattel

Südseeinselfrühstück

Einen wunderschönen sonnigen Morgen wünsche ich dir … mit einem Traum von Südsee zum Frühstück:

Goldkiwi, Gemüsebanane, Moringablätter

Goldkiwi, Gemüsebanane, Moringablätter

Frucht der Woche: Paprika

Paprika? Ja, du liest richtig. Mal was anderes … zu dem GRÜÜÜÜÜN, das momentan den Hauptanteil meiner Ernährung ausmacht (zusammen mit Luft, Licht, Liebe <3 und ein bisschen Avocado, Mandeln und Beeren), passen die saftigen süßen Paprika hervorragend. paprika

Paprika gehören, wie auch Tomaten, Kartoffeln und Auberginen, zu den Nachtschattengewächsen. Die Frucht ist botanisch gesehen eigentlich eine Beere. Es gibt sie in diversen, mehr oder weniger scharfen, Geschmacksrichtungen. Der scharfe Geschmack einiger Paprikasorten wird bedingt durch den Gehalt an Capsaicin. Dieses löst einen Hitze- bzw. Schmerzreiz auf der Zunge aus – nicht wirklich angenehm oder lecker. Die süßen, milden Paprika, die ich esse, sind eine Züchtung, die nahezu kein Capsaicin mehr enthält.

Die Farbe der Paprika entsteht durch Carotinoide – die Früchte sind meist rot oder orange, manchmal auch gelb. Grüne oder auberginefarbene Paprika sind unreif!

Paprika sind reich an Kalium, Magnesium und Calcium.

Quelle: wikipedia

Lecker ist eine Guacamole aus Avocado mit viel kleingewürfelter Paprika darin. Die Tochter mag mit gekeimten Linsen gefüllte Paprika, und auch zum zwischendurch Knabbern ist die Frucht hier sehr beliebt.

Regenbogen, Kakao & Glück

Mein Leben strömt zur Zeit geradezu über vor Liebe <3 & Glück ... schau mal, dieser wundervolle magische Anblick wurde mir vorgestern beschert:

arcoiris

… und später im Bioladen bekam ich eine Tüte Rohkostschokotaler (von „Mundo Arcoiris“ – übersetzt: die Welt des Regenbogens) geschenkt – 100% Kakao, nichts anderes.

kakao

Die Taler kommen aus Peru und werden aus Kakaopaste hergestellt, die wiederum das Ergebnis der ersten Pressung der Kakaobohnen ist. Obwohl ich auf Kakao sehr stark reagiere, ihn im Allgemeinen nicht so gut vertrage und nicht zum Verzehr in größeren Mengen empfehlen möchte (ich halte Kakao eher für eine Art Medizin als für ein Nahrungsmittel) – die Taler sind köstlich – lecker auch Kombination mit ein paar Blättern frischer Minze – njam! Aber Vorsicht: da sie genau so schmecken wie ganze Kakaobohnen (bitter!), vertraue ich auf meinen Geschmackssinn, der mir sagt, ob und wieviel ich davon essen mag. In Kombination mit Minze oder gar Süßem wird diese natürliche Regulierung leicht außer Kraft gesetzt.

Besonders gut gefällt mir an dieser Packung das Etikett – nicht nur des Designs & der schönen Farben wegen. Schau mal, was da drauf steht:

kakao-etikett

Sonne, Luft, Wasser und Erde – die 4 Elemente sind die 4 Superfoods!!!

Mehr über Kakao und warum ich ihn kaum verwende, liest du hier.

Hauptnahrungsmittel: Grün

Hier grünt es gerade, eine Fülle von Malve wächst um mich herum, dazwischen auch etwas Melde, Borretsch, Labkraut … und noch etwas, von dem ich nicht weiss, was es ist. Vielleicht erkennst du es auf dem Foto (klick zum Vergrößern)? Es ist ein Kreuzblütler und schmeckt leicht scharf, senfig – sehr lecker!

Malve - und was noch?

Malve – und was noch?



Iss soviel Grünzeug, wie du nur bekommen kannst – falls bei dir jetzt im Winter nicht mehr so viel wächst, denk daran: auch Brombeerblätter und Moose sind essbar & sehr nahrhaft! An Käuflichem Grünkohl, Feldsalat, Postelein, Spinat und vieles mehr!

Warum Grünzeug für deine Ernährung so wichtig ist, liest du hier.

Superfood Moringa

Moringa – eine weitere der als „Superfood“ gehandelten Pflanzen. Viele Besucher auf der Insel haben mich schon auf den Moringa-Garten hier angesprochen (den ich allerdings noch nicht besucht habe), und kürzlich habe ich auf dem Bauernmarkt frische Moringablätter bekommen & probiert. Gut schmecken sie, leicht scharf – eher nicht für den Verzehr in größeren Mengen geeignet, aber lecker als Snack oder als Ergänzung zum Salat oder im Wrap.

moringablaetter

Was Moringa sicher interessant als Nahrungsmittel für die Welt macht: der Moringabaum ist eine der am schnellsten wachsenden Pflanzen auf unserem Planeten und erreicht schon im ersten Jahr eine Höhe von 5 bis 8 Metern. Ursprünglich stammt der Baum aus der Himalayaregion im Nordwesten Indiens, wächst mittlerweile allerdings weltweit in den Tropen und Subtropen. Er bevorzugt heißes, halbtrockenes Klima, gedeiht besser auf kargen Sandböden als reichhaltigen Lehmböden und verträgt keinerlei Staunässe.

In Asien und Afrika werden sowohl die jungen Früchte (gekocht) als auch die Blätter und die Wurzeln des Moringabaumes als Nahrungsmittel verwendet. Aus den Samen wird Öl gepresst, wobei die Samen auch zur Aufbereitung von Trinkwasser verwendet werden können: mit Pulver aus den getrockneten, gemahlenen Samen lässt sich Flusswasser bis zur Trinkwasserqualität reinigen. Moringa enthält mehr Vitamin A als Möhren, mehr Vitamin C als Orangen, mehr Calcium und mehr Protein als Kuhmilch und mehr Kalium als Bananen. Darüberhinaus sind die Blätter reich an Vitamin B sowie an Magnesium, Natrium, Phosphor und Eisen.
(Quelle: wikipedia).

Inspiriert durch den Bericht einer Finca-Mitbewohnerin von Moringa-Riegeln aus dem Bioladen, habe ich einen Teil der Blätter getrocknet & vermahlen und daraus rohe Moringa-Würfel für alle gemacht, die auch bei den Nicht-RohköstlerInnen und Nicht-VeganerInnen hier gut ankamen.

moringawuerfel

Mein Fazit: Moringa ist sicher eine wertvolle, nahrhafte & der Gesundheit förderliche Pflanze, insbesondere, wenn du sie frisch & unverarbeitet genießen kannst. Ist das nicht möglich, empfehle ich dir, stattdessen lieber frische Wildkräuter aus deiner Gegend zu essen … die sind genauso wertvoll für deine Gesundheit, & Frisches, Unverarbeitetes ist Getrocknetem, Verarbeitetem und erst recht Erhitztem sicherlich vorzuziehen!