Früchte der Saison: Cherimoyas

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Die Cherimoya stammt wahrscheinlich aus Südamerika; nach Spanien wurde sie im frühen 18. Jahrhundert gebracht. Sie wächst in subtropischem Klima, auch in den Hochlagen der Tropen. Frost mag sie nicht, auch kein dauerfeuchtes Klima.

Auch hier auf Teneriffa wachsen Cherimoyas, allerdings sind sie nicht sehr verbreitet und die Saison ist kurz. Wesentlich verbreiteter sind sie auf dem spanischen Festland, woher sie auch hierher geliefert werden.

Glücklicherweise ist der Weg ja nicht sooo arg weit, und so sind die hier erhältlichen, vom Festland importierten Cherimoyas zwar nicht ganz so umwerfend wie die hiesigen bzw. die frisch vom Baum gegessenen, die wir vor kurzem in Andalusien genießen durften, aber doch immer noch seeeehr lecker!

Ein paar Nährwertangaben? Cherimoyas sind reich an Kalium, Calcium, Phosphor und Eisen und enthalten die Vitamine C, B1, B2, und B3. (Quellen: wikipedia und fruitlife)

Früchte der Saison: Maracuja

In Blickweite von unserem Zelt hängen die früchtetragenden Ranken – eine weitere der Früchte der Saison: Maracuja! Hierzulande „parchita“ genannt.

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Die Maracuja gehören zu den Passionsblumengewächsen. Ihre erst hellgrüne Schale verfärbt sich mit zunehmender Reife gelb. Richtig reif und lecker sind sie, wenn die Schale beginnt, schrumpelig zu werden. Die Frucht sollte sich aber noch schwer (für ihre Größe) anfühlen, sonst ist sie schon zu eingetrocknet. Kauf lieber nur reife Früchte, denn Nachreifen tut sie leider kaum.

Essbar sind die von Fruchtfleisch umhüllten Samen. Am besten halbierst du die Maracuja und löffelst den Inhalt aus.

Auch eine leckere Eiscreme lässt sich aus Maracujas zubereiten – ein Rezept dafür findest du im eBook „Fruchtige Rezepte“.

Leben im Garten

Juhu, wir sind zurück auf der Insel! Nach einer 39 Stunden langen Fährenfahrt (über Lanzarote und Gran Canaria), die ich diesmal blendend überstanden habe … vielen Dank für die vielen lieben Ratschläge gegen Seekrankheit, die hier eingetrudelt sind. Petersilie auf den Bauch, Ingwer oder eine Serviette im Ohr … all das soll helfen! Mir ging es gut mit meinem Vorsatz, diesmal ohne Übelkeit über den Atlantik zu reisen. Außerdem habe ich immer mal wieder zwischendurch Ingwer gegessen, insgesamt eher wenig/kleine Portionen gegessen und nur wenig saftig-süße frische Früchte; stattdessen ein paar Trockenfrüchte, Nüsse, Gurken und Tomaten. Ich hatte das Gefühl, mit weniger vollem Magen ginge es besser.

Momentan zelten wir im Garten und warten darauf, dass unser Banana House bewohnbar wird … Gelegenheit, noch ein paar Tage lang das Draußen-Leben zu genießen: früh schlafen gehen, früh aufstehen, draußen essen, Sonne tanken, …

Melonenfrühstück!

Melonenfrühstück!

Iss was du willst!

Ganz undogmatisch!

  • Hast du Appetit auf Früchte? Dann iss soviele Früchte du magst!
  • Lust auf Grünes? Iss eine Riesenportion Grünzeug!
  • Jieper auf Schokolade? Genieße ein kleines Stück Schokolade!
  • Verlangen nach Pommes? Wie wäre es mit rohen Süßkartoffelpommes? Oder Avocado? Nicht das richtige? Dann vielleicht gedämpfte Kartoffeln mit Olivenöl und Salz?

Wenn du Lust auf etwas ganz Bestimmtes hast, signalisiert das einen bestimmten Bedarf. Den du sinnvollerweise decken solltest – jedoch nicht unbedingt mit dem, was dein Gehirn dir als erstes dazu vorgaukelt. Was du essen kannst, wenn es dich nach Folgendem gelüstet:

  • Protein -> iss Nüsse, Kichererbsen oder Mandelmus. Nussmilch ist auch eine prima Alternative!
  • Salz -> genauer: Mineralien! Iss einen großen Salat mit viel Grünem, Algen, Sellerie. Und einem Dressing dazu.
  • Zucker -> Iss Früchte! Frische, Ganze. Oder Zitronensaft in Wasser.
  • Schokolade -> Zeigt oft Magnesium- oder Eisenbedarf an. Ein großer Salat wird den decken. Auch Kohl, grüner Saft, grüner Smoothie. Wildkräuter sind besonders wirksam!
  • Fett -> Avocados, Nüsse, Kokosnuss.
  • Kohlehydrate -> statt Brot, Nudeln oder andere Getreideerzeugnisse: besser mehr Frisches essen. Vermutlich isst du nicht genug. Iss mehr Früchte und mehr Grünes!

Finde heraus, was, wieviel, in welcher Zusammenstellung dir gut tut! Es gibt keine allgemeingültigen Regeln. Dein Körper ist einzigartig, und du bist mehr als nur dein Körper – auch deine Seele & dein Geist gehören zu dir, alle drei & all ihre Erfahrungen beeinflussen deinen Nahrungsbedarf!

Lerne deine Gelüste zu unterscheiden, lerne, die richtigen Antworten darauf zu finden … und genieße diese Reise!

Rohköstliche Abendessen. Einfach, herzhaft, lecker!

Rohköstliche Abendessen. Einfach, herzhaft, lecker!

Leckere herzhafte rohköstliche Rezepte für deine Reise findest du in meinem neuesten eBook „Rohköstliche Abendessen“ – 28 herzhafte, fettarme, einfach zuzubereitende rohvegane Gerichte!

Bestellen kannst du es hier im Shop!

FRohe Seefahrt

Mein Plan für die 30stündige Fährenfahrt zurück auf die Insel: ich werde nie wieder seekrank! Kenne ich ja jetzt, muss ich also nicht noch einmal machen. 🙂

Sicherheitshalber gibt es außerdem einen Plan B: frischer Ingwer und eher trockenes, nicht so süßes Essen vor & während der Seereise.

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Lieblingsfrüchte: Ananas

In der Liste meiner Lieblingfrüchte steht die Ananas ganz weit oben. Insbesondere im Herbst/Winter in Deutschland, wenn keine oder kaum noch regionale, saisonale Früchte zur Verfügung stehen. Außer ihrem köstlichen Geschmack bringt die Ananas reichlich wertvolle Inhaltsstoffe mit: Kalium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Kupfer, Mangan, Zink und Jod stecken in der leckeren Frucht. Auch Vitamin C (soviel halt nach der langen Reise noch übrig sein mag) und Karotine. Darüberhinaus enthält die Ananas das Enzym Bromelain, das die Eiweißspaltung und Fettverbrennung anregt.

Wie alle Früchte schmeckt Ananas am besten frisch und unverarbeitet! Genieße sie am besten ungemischt – Ananas gehört zu den Früchten mit einer sehr ausgeprägten „Sperre“. Das bedeutet, dein Körper signalisiert dir deutlich, wenn du genug davon gegessen hast. Bei Ananas beginnt in diesem Fall die Zunge zu brennen. Ein Signal, dass du nicht ignorieren solltest, sonst wird es wirklich schmerzhaft! Sollte deine Zunge schon bei den ersten Bissen brennen, könnte es sein, dass die Ananas nicht reif ist. Auch in dem Fall natürlich besser nicht weiteressen!

Obwohl Ananas zu den Früchten gehört, die natürlicherweise nicht trocknen würden (wie z. B. Feigen oder Trauben, die nicht geerntet werden), lassen sich die geschnittenen Früchte im Dehydrator durchaus trocknen. Auch wenn dies dann genaugenommen keine natürliche Nahrung mehr ist, schmecken die solchermaßen schonend getrockneten Früchte köstlich … und sind prima zum Mitnehmen für Ausflüge und auf Reisen geeignet!

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Roh & froh – den ganzen Tag!

Du bist den ganzen Tag über glücklich & gut genährt von köstlichen, frischen Früchten. Reif, süß & saftig bringen Sie dir jede Menge Energie, ergänzende Wildkräuter oder Salate dazu die benötigten Mineralien. Doch spätestens zur Abendessenszeit wächst der Appetit auf etwas Herzhaftes. Auf ein „richtiges“ (zubereitetes) Essen, wie du es jahrelang gewöhnt warst.

Kommt dir das bekannt vor?
Dann ist mein neuestes eBook für dich! Denn: das geht auch mit Rohkost! Sogar mit fettarmer Rohkost!

Um in solchen Momenten nicht auf deine bekannten Kochkostgerichte oder Fast Food zurückzugreifen, solltest du dir möglichst schnell eine Handvoll einfach zuzubereitende herzhafte Lieblingsrezepte zulegen. Rohköstliche natürlich! Genau wie bei der Kochkost lassen sich auch rohköstlich aus wenigen, einfach zu beschaffenden Basiszutaten viele leckere Gerichte zubereiten.

Im neuen eBook „Rohköstliche Abendessen“ findest du 28 unserer liebsten herzhaften Abendessen-Rezepte.

Alle Rezepte sind – wie immer – einfach nachzumachen und kommen mit wenigen Zutaten aus. Außerdem sind sie fettarm, 80/10/10-tauglich, eignen sich also für eine kohlehydratbasierte, fettarme Ernährung.

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Rohköstliche Abendessen. Einfach, herzhaft, lecker!

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(Das eBook kommt als PDF, einfach am Computer zu lesen oder auszudrucken; ein eBook-Reader wird dafür nicht benötigt.)