Halloween 2013

Kreative Rohkost, anlässlich Halloween. Macht einfach immer wieder Spaß & ist eine schöne Indoor-Beschäftigung, jetzt wo es draußen so kalt geworden ist. (ich zähle die Tage, nächste Woche geht es weiter gen Süden!). Schau, wie es diesmal bei uns auf dem Tisch aussah:

halloween-breakfast

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mumie

Die Idee, mit gruseligen Kreationen böse Geister zu verscheuchen, funktioniert bei mir irgendwie nicht: wie die Tochter und einige Facebook-Kommentare mir mitteilten, sehen meine „Halloweenies“ eher niedlich aus als gruselig …

Reisen: Erkenntnisse & Nebenwirkungen

Seit vier Monaten sind wir nun unterwegs, haben viel Schönes gesehen, sind wundervollen Menschen begegnet und haben eine Menge Wunderbares und Lehrreiches erfahren. Einige interessante Beobachtungen über die Auswirkungen von – reise- bzw. umständebedingten – Veränderungen meiner Ernährung und sonstigen Lebensgewohnheiten möchte ich heute hier teilen:

  • Das Schlafen auf harter Unterlage – Luftmatratze im Zelt bzw auf dem Zimmerboden – tut meinem Nacken und meinen Schultern viiiiel besser als ein mehr oder weniger weiches Bett! Dank der vielen unterschiedlichen Schlafplätze der letzten Monate konnte ich eindeutig beobachten, dass, unabhängig von viel Bildschirmarbeit und wechselhafter körperlicher Bewegung, dies den größten Einfluss auf die Ver- bzw. Entspannung meines Körpers hat.
  • Ein natürlicher Schlafrhythmus, der sogenannte Naturschlaf, bestimmt durch das Tageslicht bzw dessen Fehlen, wirkt geradezu Wunder für das Wohlbefinden! Während der Sommermonate, campenderweise, hat sich das dieses Jahr ganz von selbst ergeben und es war großartig! Während des Sommers lässt sich der Naturschlaf hier in Süd- und Mitteleuropa ganz einfach praktizieren – geh zu Bett, wenn es dunkel wird und steh mit der Sonne wieder auf! Ich vermute, der entscheidende Faktor daran ist das frühere Zubettgehen & die positiven Auswirkungen kommen auch zustande, wenn du dann in den frühen, noch dunklen, Morgenstunden wieder aufstehst – denn im Winter müssten ja insbesondere die Nordeuropäer sonst fast schon Winterschlaf machen.
  • Salz, das sonst in meiner Nahrung schon seit Jahren nicht mehr vorkam, scheint meine Attraktivität für Mücken zu erhöhen – darüber habe ich hier schon mal ausführlicher geschrieben.
  • Irgendwas in Deutschland verursacht einen merkwürdigen Juckreiz auf meiner Haut – das hatte ich früher nicht, habe es aber dieses und auch vergangenes Jahr während unseres Aufenthaltes in D erlebt. Dieses Jahr begann er nach etwa zwei Wochen in Deutschland, wir waren zu der Zeit in Mitteldeutschland (Nordhessen) angekommen, und blieb monatelang. Eine Erklärung dafür habe ich noch nicht gefunden. Auf meinem Weg über Spanien, Portugal, Frankreich und dann durch Deutschland ist mir jedoch der nach Norden hin zunehmend verschleiertere, blassere Himmel aufgefallen … und ich halte einen Zusammenhang mit dem, was da gesprüht wird, durchaus für möglich.
  • Gesammelt habe ich mal wieder Essensideen & -erfahrungen: reichlich Früchte & Grünzeug sind immer noch die Basis meiner Wahl; auch zurecht komme ich zur Zeit mit grünen Bananensmoothie, mehr Gemüsefrüchten, Kichererbsen, Grünzeug und Algen. Allerdings: mehr Zubereitetes, gelegentlich verarbeitete Rohkostprodukte und mehr Fett sind weniger bekömmlich. Zu erkennen an gemindertem Wohlbefinden, Leichtigkeit und Energie.
  • Nicht neu und auch nicht überraschend: Sonne auf der Haut & natürliche Wärme sind für mein Wohlbefinden essentiell, Heizungsluft trocknet die Haut aus und der Mangel an frischer Atemluft beeinträchtigt das Wohlbefinden und den Energielevel.
  • Viel Autofahren, viel Laufen in festen Schuhen … meine Fuß- und Wadenmuskulatur war schon mal in besserer Verfassung. Der Luxus des Barfußlaufenkönnens war mir vor der Reise gar nicht so bewusst.
  • Und, last not least: unendlich dankbar bin ich für die (mal wieder) erlebte Erfahrung, dass mir das Leben alles gibt, was ich brauche. Und dass es sich am schönsten einfach und im „Hier & Jetzt“ lebt!

FRohe Botschaften – für die, die sie hören mögen!

Wohl jedeR von uns, der die Rohkost entdeckt hat, ist voller Glück, Liebe und dem Drang, dies zu teilen. So widersprüchlich es auch scheinen mag: gerade dieser Wunsch, unser Glück zu teilen, kann Beziehungen und Freundschaften belasten oder gar zerstören. Denn voller Begeisterung erzählen wir all unseren Lieben und überhaupt jedem, dem wir begegnen davon … und stellen fest, dass die meisten nicht nur nicht interessiert sind an unserer Botschaft, sondern sie im Gegenteil zurückweisen, sich gar angegriffen fühlen, dagegen diskutieren … kurz: schlicht und einfach gerade nicht offen sind für das, was wir mitzuteilen haben. Möglicherweise schießen wir in unserem Wunsch zu helfen mitunter gar ein wenig über das Ziel hinaus und kritisieren bei anderen das, was wir für uns als nicht richtig erkannt haben.

Da hilft nur eines: loslassen. Akzeptieren, dass jeder Mensch seinen eigenen Weg geht und dass das so okay ist. Ich bin hier, um (unter anderem) dieses Glück zu erfahren und an all die weiterzugeben, die es möchten (zum Beispiel an dich <3 ). Andere wollen in diesem Leben eben andere Erfahrungen machen und für sie ist anderes wahr und richtig als für mich. Deswegen ist es nicht mehr oder weniger wert als meines.
Ich tausche mich sehr gerne aus, bekämpfe jedoch keine anderen Meinungen – wozu soll ich Energie in etwas stecken, dass ich doch gar nicht bestärken will? Aus demselben Grund höre/lese ich auch keine Nachrichten. Und: ich durfte und darf meine eigenen Erfahrungen machen (die ernährungsmäßig schließlich auch jahrelang ganz anders aussahen) und meinen eigenen Weg finden – dieses Recht gestehe ich auch jedem anderen zu. Ich lebe, woran ich glaube, ernähre mich so, wie es mir richtig erscheint und bin dankbar für all die Liebe, die mir dadurch geschenkt wird.

Hier im Blog und auch sonst überall im Leben begegnen mir so viele Menschen, die für das, was ich mitzuteilen habe, offen sind … mit all denen … mit dir <3 ... teile ich meine Erfahrungen gerne und bin glücklich, hier ein bisschen von diesem wunderbaren Geschenk weitergeben zu können! frohebotschaft

Erfreulichkeiten

Was mich in den letzten Tagen gefreut hat (eine unvollständige Liste ):

  • Meine bislang unserer Ernährungsweise eher skeptisch gegenüberstehende Mama, die bis jetzt jedes Angebot, mal zu kosten, abgelehnt hatte, hat beim gestrigen Abendessen gefragt, ob sie mal probieren dürfe – yay!
  • Der Flötenspieler am Rande des Wochenmarktes, der per Pappschild um Kinderkleidung bittet, hat sich über die zu klein gewordene Winterjacke der Tochter gefreut.
  • Beim Kauf eines Aventurin-Kettenanhängers, bei dem ich das dazugehörige Lederband nicht mitnehmen wollte, habe ich auf meine Frage nach einem tierleidfreien Band tatsächlich sofort ein Veganes bekommen.
  • Eine freundliche Politesse hat mir in Hannover ausgiebig das System mit den Umweltplaketten fürs Auto erklärt – und auf ein Ticket für mein noch plakettenloses (inzwischen habe ich eine – brauche ich die evtl. auch in anderen deutschen Städten?) Auto verzichtet.
  • Die Tochter hat sich beim Markteinkauf über geschenkte Möhre, Apfel, Trauben und Petersilienwurzel und im Supermarkt über stapelweise Sammelsticker von den älteren Damen um uns herum gefreut.
  • Auf dem Markt gab es wundervolle, megareife Zwetschgen zu 1 EUR das Kilo … njam!
Zwetschgen!

Zwetschgen!

Ganz einfach Luxus – rohköstliche Körperpflege

Seit ich roh esse, ist mein Bedarf an Kosmetik radikal gesunken. Kosmetik, das bedeutet lt. wikipedia, „die Körper- und Schönheitspflege, bzw. die Erhaltung, Wiederherstellung oder Verbesserung der Schönheit des menschlichen Körpers.“ Was ja alles im nicht zufälligen Zusammenhang mit der Gesundheit, dem körperlichen Wohlbefinden steht und sich idealerweise durch einen entsprechenden Lebenswandel erreichen lässt. Ab und an ist ja aber ein bisschen Extrapflege von außen auch ganz schön – egal, ob sie, warum auch immer, nötig ist oder du dich einfach nur verwöhnen willst.

Wenn ich mich mal kosmetisch verwöhne, wird es auch wirklich luxuriös … auf meine Haut kommt nur, was ich auch als essbar klassifiziere – in Rohkostqualität! (Wenngleich ich vieles davon selbst nicht mehr essen mag … vielleicht ist es auch nur noch eine Frage der Zeit bis ich zur reinen „Fruchtpflege“ übergehe … wäre ja auch denkbar: Avocado zum Einölen und so 🙂 )

Weil ich gestern abend von der energetischen Reinigung meiner Wassersteine eine Schale voller Meersalz übrig hatte, habe ich mir daraus, zusammen mit vor 5 Tagen frisch gepresstem rohem Leinöl, ein Peeling gemacht. Das geht natürlich auch mit Olivenöl oder anderen etwas günstigeren Ölsorten, allerdings riecht Leinöl viel angenehmer.

Meine dank der Heizungsluft in letzter Zeit wieder sehr trockene Haut öle ich häufig mit Kokosöl ein – am liebsten mag ich dafür das von Bio Planète, das es z. B. bei vitakeim gibt. Das Öl eignet sich übrigens auch gut zur Verwendung als Deo. Ich verwende einfach nur etwas Kokosöl, habe aber vor einiger Zeit gehört, Kokosöl mit Natron vermischt ergäbe ein gutes Deo … falls du das mal probierst, erzähl mir, wie es ist!

Eine deutlich kostengünstigere Pflege habe ich kürzlich für meine Haare entdeckt: eine saure Rinse, gemischt aus 2-3 EL Apfelessig (in Rohkostqualität) auf 1 Liter Wasser. Genial für meine lockigen und schwer kämmbaren Haare. (Die ich (selten) mit Ghassoulerde, Sidr oder Amlapulver wasche.) Der Geruch verfliegt schnell, und die Haare lassen sich danach viel besser kämmen.

Fette oder Kohlehydrate?

Was ist der bevorzugte „Treibstoff“ unserer Zellen – Fette oder Kohlenhydrate? Die Meinungen darüber gehen auseinander. Laut Schulmedizin sind zwar lediglich Proteine und Fette lebensnotwendige Bestandteile unserer Nahrung, jedoch gilt Glukose, gewonnen aus Kohlenhydraten, als Haupttreibstoff unserer Zellen. Hierbei muss dem Körper regelmäßig von außen Nahrung zugeführt werden, da Glukose nur in sehr geringer Menge gespeichert werden kann. Die benötigte Energie gewinnt der Körper in diesem Fall, beim Kohlenhydratstoffwechsel, aus den Kohlenhydraten. Fett wird dabei nur wenig benötigt und sollte besser auch nur in geringen Mengen aufgenommen werden – warum, kannst du hier nachlesen.

Entwicklungsgeschichtlich bedingt ist unser Körper jedoch bekanntlich auch in der Lage, aus seinen Energiespeichern zu leben – das bedeutet: von Fett, denn überschüssige aufgenommene Energie wird in Form von Fett gespeichert. Anders hätte die Menschheit Zeiten von Nahrungsmangel gar nicht überstanden. Vielleicht hast du diese Fähigkeit deines Körpers während einer Fastenzeit schon einmal genutzt. Wenn nämlich die Versorgung mit Kohlenhydraten ausbleibt, schaltet unser Körper um auf Ketose, auch Fettstoffwechsel genannt. Und holt sich die benötigte Energie aus seinen Speichern, den Körperfetten. Statt von Glukose können die menschlichen Zellen nämlich auch von den sogenannten Ketonen leben, die durch den Abbau von Fetten entstehen. Wenn du fastest (oder aus Mangel an Nahrung hungerst), schaltet der gesamte Stoffwechsel innerhalb von wenigen Tagen von Glukose-Stoffwechsel auf Keton-Stoffwechsel um. Da dein Körper höchstwahrscheinlich nicht mehr daran gewöhnt ist, ketogen zu arbeiten, kann die Umstellung von Erschöpfung, Kopfschmerzen oder Unwohlsein begleitet werden. Dass du dich umgestellt hast, also in der Ketose bist, merkst du unter anderem daran, dass deine Körpertemperatur um etwa 0,5 °C steigt. Bei der Umwandlung von Fetten zu Energie entstehen die sog. Ketonkörper. Überschüssige Ketonkörper werden mit dem Urin ausgeschieden. Wer es genau wissen will, kann also mithilfe von Sticks auch am Urin feststellen, wie der Stoffwechsel gerade arbeitet. Das Ganze funktioniert übrigens auch ohne Fasten, solange du weniger als 25-30g Kohlenhydrate pro Tag aufnimmst. Du kannst also den Fettstoffwechsel aufrechterhalten und dich damit von der Zufuhr von Kohlenhydraten unabhängig machen, indem du dich hauptsächlich von Fetten ernährst.

Die Vertreter der Primal Living Theorie bzw der LowCarbHighFat-Ernährungsweise gehen nun davon aus, dass unser Organismus entwicklungsgeschichtlich für den Fettstoffwechsel optimiert sei. Es seien also die Fettsäuren, die den Stoffwechsel antreiben; wir benötigen angeblich nur geringe Mengen an Glukose, die die Leber problemlos täglich bereitstellen kann. Menschen, die sich längerfristig so ernähren und wohlfühlen, geben als positive Auswirkung insbesondere ein gleichbleibend hohes Energieniveau ohne Hungergefühle und Heißhungerattacken an. (Was ich jedoch ebenso für meine Form der Ernährung bestätigen kann – der entscheidende Faktor scheint mir hierbei ausreichend hochwertiges (vorzugsweise wildes!) Grünzeug zu sein.) Jedenfalls können sowohl Skelettmuskeln als auch der Herzmuskel und das Gehirn die Ketone verbrennen.

Ob sich objektiv eindeutig sagen lässt, was besser, gesünder, ist – fettbasiert oder kohlenhydratbasiert zu essen – kann ich nicht sagen. Offenbar kann der Mensch jedenfalls sowohl von Kohlenhydraten als auch von Fetten leben. Und es scheint so zu sein, dass der Stoffwechsel sich an die verschiedenen Ernährungsgewohnheiten anpassen kann: bei reduzierter Kohlenhydratzufuhr verringert sich die Abhängigkeit der Zellen von Glukose und der Stoffwechsel stellt sich auf Ketone um. Bei hoher Kohlenhydrataufnahme wiederum passt der Stoffwechsel sich daran an und kann evtl. überschüssige Kalorien aus Kohlenhydraten in Form von Fett speichern. Möglicherweise ist ein hoher Fettanteil in der Nahrung nur dann von Nachteil, wenn er in Kombination mit vielen Kohlenhydraten daherkommt?

Mein Körper läuft bekanntlich seit vielen Jahren hervorragend mit einer kohlenhydratbasierten Ernährung mit geringem Fett- und Proteinanteil. Die Fähigkeit unseres Körpers, aus seinen Speichern zu leben, ist zweifellos elementar für die Entwicklung der Menschheit und kann selbstverständlich auch für dich und mich eines Tages überlebenssichernd sein. Mir scheint es allerdings eher ein „Notprogramm“ zu sein als unsere optimale Dauerernährung. Schon allein der uns angeborenen Geschmacksvorliebe für Süßes wegen (Muttermilch ist süß! Vielleicht wäre Durian unsere artgerechte optimale Grundnahrung: süß und fettreich! 😉 ). Wiewohl mich der Gedanke an ein Experiment (zum Vergleich meines Wohlbefindens bei einer fettbasierten, kohlenhydratarmen Ernährung) ein wenig anzieht, erscheint ich mir eine solche dauerhafte Ernährungsweise einfach bei weitem nicht so reizvoll wie meine gewohnte Art zu essen. Bislang, ohne Not, fühle ich mich nach wie vor optimal „angetrieben“ von reichlich Kohlenhydraten aus frischen Früchten!

Finderlohn

Unterwegs, ein paar Brennesseln zu pflücken, kam ich gestern an einem Walnussbaum vorbei, unter dem reichlich Nüsse lagen … und die Besitzerin bot mir sofort an, so viele aufzusammeln, wie ich wollte. Wow, vielen Dank!! Auf dem Rückweg hab ich dann noch die heruntergefallenen Äpfel im derzeit von uns gehüteten Garten eingesammelt … hach, das Leben kann so schön & einfach sein!

aepfel

Leckeres im Norden

Ein paar Impressionen aus den letzten Tagen im Land der Horizonte – voller Dankbarkeit für eine wirklich schöne Zeit in Gemeinschaft dort!

Abschiedsgeschenk

Abschiedsgeschenk

Bunte Beerentorte

Bunte Beerentorte

Lieblingsabendessen!

Lieblingsabendessen!

Einkaufen – nicht egal wo!

Wundervoll sind die Zeiten, in denen ich uns aus dem Garten mit Selbstangebautem oder aus der Natur mit wild wachsenden Früchten & Grünpflanzen versorgen kann … die meiste Zeit jedoch muss ich, wie du vermutlich auch, den größten Teil unserer Nahrung einkaufen. Dafür gibt es ja, theoretisch, eine Reihe von Möglichkeiten. Die sich zum Einen in der Qualität der Nahrungsmittel, die du bekommst unterscheiden. Und natürlich auch im Preis – was die Kaufentscheidung sicherlich manchmal auch beeinflusst. Zum Anderen entscheidest du jedoch mit deiner Wahl auch darüber, wie unsere Welt aussieht & sich weiter entwickelt! Jedes Mal, wenn du Geld ausgibst, stimmst du darüber ab, welche Art von Welt du willst! (- Anna Lappe)
Welche Möglichkeiten gibt es also?

  • Bauernmärkte bzw. Wochenmärkte, auf denen auch regionale Erzeuger direkt verkaufen: meine Lieblingsquelle! Frische, regionale, unbehandelte (je nach Erzeuger; wenn kein Bio-Siegel dransteht, besser nachfragen!) Früchte, Gemüse & Salate, in (mehr oder weniger) großer Auswahl an einem Ort. Einfach luxuriös! Erzeuger, die direkt verkaufen, können ihre Ware außerdem günstiger anbieten & verdienen gleichzeitig fairere Preise, da die diversen Zwischenhandelsschritte entfallen.
  • Direktverkauf bei Höfen & Gärtnereien: hier bekommst du deine Nahrung mit Glück so frisch wie aus dem eigenen Garten! Ein weiterer Vorteil auch hier: die Preise sind häufig günstiger.
  • Einkauf in kleinen Bioläden oder im Bio-Supermarkt: mit Sicherheit möchte ich keine Pestizide oder andere Chemikalien zu mir nehmen & auch keine derartigen Anbaumethoden unterstützen. Was bedeutet, dass ich soweit wie möglich Bio kaufe. Am liebsten bei kleinen HändlerInnen, so ich denn welche finde & sie ein gutes Frischeangebot haben! Ansonsten eben im Bio-Supermarkt. In den Bioläden bekomme ich, außer frischen Produkten, auch Kerne, Hülsenfrüchte und Co.
  • Versender … sind eine gute Alternative, wenn du vor Ort keine adäquaten Einkaufsmöglichkeiten hast. Was für trockene Ware in Rohkostqualität, insbesondere die diversen speziellen Zutaten für mancherlei Rohkostrezepte, häufig so sein wird. Im Winter sind außerdem Versender frischer Früchte eine große Hilfe bei der Nahrungsversorgung. Um die Belastung der Mitwelt durch die Transporte im Rahmen zu halten, empfehle ich, dich mit möglichst vielen RohköstlerInnen aus deiner Umgebung zusammenzutun & Sammelbestellungen zu organisieren. Das reduziert gleichzeitig die Transportkosten für jedeN EinzelneN!
  • Große Supermärkte, Supermarktketten – vermeide ich soweit wie möglich. Warum?
    • Ich mag keine namen- & gesichtslosen Firmen unterstützen & ihnen noch mehr Marktmacht geben (die weitere kleine HändlerInnen verdrängen wird).
    • Wenn überhaupt, ist höchstens ein winziger Teil des Sortiments in Bio-Qualität; darüberhinaus werden unzählige Dinge verkauft, deren Produktion sowie deren Verzehr uns allen & mehr noch den nicht-menschlichen Lebewesen auf diesem Planeten schaden – alles Aspekte, die ich nicht unterstützen möchte.
    • Durch das riesige, bunte Angebot werden künstliche Bedürfnisse erzeugt, was besonders den gemeinsamen Einkauf mit Kindern enorm anstrengend macht.

    Zwar gibt es auch in den meisten großen Supermärkten mittlerweile Biogemüse, zudem häufig zu scheinbar unschlagbar günstigen Preisen – die allerdings häufig auf Kosten der Qualität gehen & mit Sicherheit auch nachhaltigen Anbaumethoden & fairen Handelsbedingungen nicht gerade förderlich sind.
    Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass es im Endeffekt oft nicht wirklich günstiger ist, die relativ billige Supermarkt-Bio-Ware zu kaufen, da ich davon häufig mehr wegwerfe.

Die Ausgaben für Essen dürften in den meisten Haushalten zu den höchsten Posten gehören – gerade damit können wir wirksam & kontinuierlich unsere Stimme erheben für die Welt, wie wir sie uns wünschen!

Was für eine Welt wünscht du dir, wo kaufst du ein?

Rohkost-Nanny

Beim letzten Housesitting-Job gab es zum Haus noch Kind & Katze zum Versorgen dazu. Der Katze habe ich, wunschgemäß, ihr Standardfutter serviert. Für die Kinder gab es, logisch, leckerste Rohkost. Mit viel Liebe (& mehr Aufwand als bei uns alltäglich üblich) zubereitet & angerichtet.


KokosmakronenGemüsetellerFalafelnGekeimtesSüße KugelnTomatenbrötchenDas mögen sie immer!Kichererbsen"matsch"Cremetörtchen

(Der Mauszeiger verrät dir, was zu sehen ist, wenn du ihn über die Fotos bewegst.)