Sonntagssüßes, aus Zutaten, die du bestimmt im Haus hast

Bananen, Äpfel, Datteln … drei der Basics in unserer Küche, seit Jahren schon. So lecker, dass sie mir nie langweilig werden! Und überall einfach & kostengünstig zu bekommen. Wem es doch langweilig wird, der werfe mal einen Blick auf ein paar der köstlichen Zubereitungen, die sich daraus machen lassen – hier meine neueste Kreation: Apfelstrudel mit Eis

Apfelstrudel mit Eis

Mehr Ideen? Schau dir mal den BAD-Pie an.

Der Apfelstrudel ist vielleicht eher für besondere Anlässe, da die Zubereitung schon etwas zeitaufwändiger ist als sonst:

Teigzutaten: Datteln

Teigzutaten: Datteln

Vermixen, ausstreichen, trocknen

Vermixen, ausstreichen, trocknen

Der fertige Teig - La corteza

Der fertige Teig

Apfel zu Kompott vermixen - Mezclar una manzana, si quieres con canela

Apfel zu Kompott vermixen

Kompott auf dem Teig verteilen - Aplicar la compota

Kompott auf dem Teig verteilen

Zuklappen - Cerrar

Zuklappen

Apfelstrudel mit Eis

Eis (aus gefrorenen Bananen) dazu – fertig!

Leib & Seele

Als Stärkung für den Ausflug ans Meer gestern nachmittag gab es vorweg einen winterlichen Obstsalat:

Mandarinen, Kiwis, Orangen, Granatapfel. Mit Bananeneis. Yummy!

Mandarinen, Kiwis, Orangen, Granatapfel. Mit Bananeneis. Yummy!



Am Punta Blanca dann, etwas später, neben netter Freilernergesellschaft & vielen Schätzen diesen herrlichen Anblick:

puntablanca

Gelesen: Rohköstliches

Ein echter Tipp für die Einsteiger-Rohkostbibliothek: „Rohköstliches – gesund durchs Leben mit veganer Rohkost und Wildpflanzen“ von Christine Volm. Ein handliches, überschaubares Buch mit vielen wertvollen Tipps für den Einstieg in die vegane Rohkost, insbesondere auch zur Verwendung von Wildpflanzen!

Vermutlich nicht zuletzt weil Christine Volms Grundtenor dem meinen ähnelt, ist mir dieses Buch so sympathisch – es kann mMn gar nicht oft genug gesagt werden: „Jeder esse das, was ihm persönlich nachhaltig gut tut!“ Eigenverantwortung ist gefragt, nicht das Folgen von Rohkostgurus und ihren absoluten Lehren. Achte auf dich & werte deine persönliche Erfahrung höher als jede verallgemeinernde Theorie!

„Rohköstliches“ teilt sich auf in vier Kapitel & liefert darin einen Überblick über die Vielfalt der Gestaltungsmöglichkeiten von veganer Rohkost, viele nützliche Tipps für den Einstieg & die Umsetzung im Alltag, Anleitung zum Sammeln von Wildpflanzen in Stadt & Land, mit einer ausführlichen Beschreibung geeigneter „Anfängerkräuter“, & zahlreiche Rezepte.

Sie betont die für eine erfolgreiche Umsetzung wichtige Einstellung: Rohkost bedeutet Spaß & Genuß, nicht Dogma! Nimm den Einstieg leicht & eventuelle „Fehltritte“ nicht so schwer, fokussiere auf das Positive! Und liefert gleichzeitig praktische Tipps & Ideen für die Befriedigung von Kochkostgelüsten.

Nicht so glücklich finde ich einzig die Tipps zum „versteckten“ Kennenlernen von Wildkräutern, zum Beispiel verarbeitet in Tortenböden oder ähnlichem … zu sehr glaube ich daran, dass unser Geschmackssinn eine lebenserhaltende Bedeutung hat & wir nichts essen sollten, was uns nicht auch pur schmeckt.

Das ausführliche Rezepte-Kapitel beginnt mit dem auch sonst des Öfteren im Buch enthaltenen Hinweis, dass eine Zubereitung von Rohkost absolut nicht erforderlich ist. Und bietet dann eine Vielfalt von Rezepten, alle mit Wildkräutern. Mir persönlich gefallen die meisten davon nicht so – zu viele Zutaten, zu klein geschnippselt, zu sehr Gourmet-Rohkost – jedoch lasse auch ich mich gerne von den Fotos der wunderschön angerichteten Zubereitungen inspirieren. Überhaupt sind die Fotos eine Extra-Erwähnung wert! Mehr noch in den ersten Kapiteln, Aufnahmen von Früchten, Kräutern, Blüten … von Maximilian Ludwig wunderschön in Szene gesetzt!

Gesamturteil: wenn du in Deutschland oder einem klimatisch ähnlichen Land lebst & einen guten Einstieg in eine Rohkosternährung mit Wildpflanzen suchst, ist „Rohköstliches“ dein Buch!

Sonntagssüß, 80/10/10

Hier mal wieder ein paar Ideen für die HighCarb-LowFat sonn- oder auch all-tägliche Kuchentafel. Oder zum Frühstück. Oder wann du willst. Alles voller Frucht, voller Kohlehydrate, ohne Fett & absolut lecker!

Beeren-Bananen-Torte

Beeren-Torte

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Apfeltorte mit Sahne – LFRV

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Eiskonfekt

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Fruchtcocktail

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Schoko-Fondue

Süßes fürs Wochenende

Apfel-Mandelcreme-Torte

Apfel-Mandelcreme-Torte

Apfel-Mandelcreme-Torte

Dünne Apfelscheiben, bestrichen mit Mandelmus, …

... bestreut mit Carobpulver

… & bestreut mit Carobpulver



Noch leckerer, und vor Allem bekömmlicher, finde ich die fettfreie Variante: mit Dattelmus statt Mandelmus!

Yoga der Ernährung

Ich habe mal wieder gelesen. Nicht direkt über Rohkost, aber es geht bei bewusster Ernährung, bei bewusstem Leben, ja nicht unbedingt nur um das Essen selbst. So sah das zumindestens Omraam Mikhael Aivanhov. Er vermittelte seine Lehren nur mündlich, das Buch „Yoga der Ernährung“ wurde auf Basis von Mitschriften seiner frei gehaltenen Vorträge erstellt.

Hrani Yoga, das Yoga der Ernährung, ist demzufolge das einfachste, am leichtesten zugängliche Yoga. Da wir alle mehrmals täglich essen, bieten uns die Mahlzeiten dabei gleichzeitig Gelegenheit, Yoga zu praktizieren. Auch wenn dir immer die Zeit für Yoga-Übungen fehlt, kannst du dich so ganz einfach deiner spirituellen Entwicklung widmen.

Es geht darum, Essen zu lernen. In Ruhe & Stille, mit Aufmerksamkeit & Dankbarkeit. So werden, Aivanhov zufolge, die Mahlzeiten zur besten Übung zur Erlangung von Selbstbeherrschung & Gleichgewicht. Essen ist ein Yoga, denn richtiges Essen erfordert Aufmerksamkeit, Konzentration & Selbstbeherrschung.

Eine Mahlzeit, so sagt er, ist eine magische Handlung, bei der Nahrung in Gesundheit, Kraft, Liebe & Licht verwandelt wird. So wie wir mit den kleinsten & alltäglichsten Tätigkeiten umgehen, so tun wir es auch mit allen anderen, denn alles ist miteinander verbunden.

Die Auswahl der Nahrung erfolgt dabei natürlich ebenfalls unter spirituellen Aspekten – so wie die Auswahl von allem, was in uns „hineinkommt“; auch Gedanken & Gefühle. „Gerade mit der Nahrung baut der Mensch seinen Körper auf. Man darf also nicht glauben, dass man immer gesund und freudestrahlend sein wird, wenn man alles mögliche hinunterschlingt. […] Wenn wir alles mögliche durcheinander essen, überlasten wir den Organismus […] und dann werden wir hier oder da krank.“

Ein kleines, handliches Buch, dessen 140 Seiten sich schnell durchlesen lassen. Mir gefällt besonders der Ansatz des alltäglichen Yogas. Der Bedeutung unserer alltäglichen Handlungen für unsere spirituelle Entwicklung.